Dienstag, April 23, 2019
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Pilates gegen Stress

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Ich liebe Pilates
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Pilates gegen Stress – wie kannst du die Symptome lindern?

Stress setzt uns in unserem Alltag enorm zu und beeinträchtigt unseren Körper erheblich. Pilates ist ein spezielles Ganzkörpertraining, mit der du eine bessere Kontrolle über deinen Körper bekommst. Diese Übungen wirken sich sehr positiv auf deine gesundheitliche Situation aus und können Stress vorbeugen.
Im Folgenden wird näher erläutert, wie Pilates gegen Stress hilfreich sein kann.

Warum wirkt Pilates gegen Stress?

Pilates nutzt absichtliche, flüssige Bewegungen des Körpers, um Kraft und Flexibilität zu gewinnen. Diese absichtlichen Bewegungen können auch dabei helfen, Stress abzubauen. Es ist großartig für den Geist und den Körper.

Methoden, wie Pilates gegen Stress helfen kann

Pilates ist sicherlich eine Herausforderung für deinen Körper, aber auch eine Herausforderung für deinen Geist. Du musst dich richtig konzentrieren und deinem Lehrer aufmerksam zuhören. Es gibt viele Choreografien und verbale Hinweise vom Leiter des Kurses. Mit Pilates schaffst du es, dich besser auf andere Dinge konzentrieren zu können.

Pilates löst Verkrampfungen und Verspannungen

Wenn wir mit einer Stresssituation konfrontiert werden, löst unser Körper eine Welle von Stresshormonen aus, die unseren Körper zum Kampf oder zur Flucht anregen.
In einer stressigen Situation ist unser Körper bereit, sich bei Höchstleistungen zu bewegen. Körperliche Aktivität soll den Aufbau von Stresshormonen verstoffwechseln, stattdessen versuchen wir, alles in sich zu behalten und uns durch sie hindurchzuarbeiten.
Das Ergebnis? Stresshormone setzen sich in unserem Körper ab und verursachen Hypertonie, Muskelkrämpfe und Schmerzen.


Pilates lindert Verspannungen in den Muskeln durch sanftes Dehnen und allmähliches Konditionieren, daher wirkt Pilates gegen Stress sehr gut. Bei einem energiegeladenen Jumpboard-Training kannst due die deinen Muskeln aufgebauten Stresshormone umwandeln. Fasziale Freisetzungstechniken, die heute von vielen Pilates-Lehrern in ihren Klassen verwendet werden, helfen dir, verspannte Muskeln zu lockern. Wenn du Stress aus deinem Körper bekommst, bekommst du ihn auch aus dem Kopf.

Ein Körper ohne nervöse Anspannung und Müdigkeit ist der ideale Schutz der Natur für einen ausgeglichenen Geist, der alle komplexen Probleme des modernen Lebens erfolgreich bewältigen kann.

Yoga und Pilates gegen Stress

Es ist zwar wichtig, Stress aus deinem Körper zu entfernen, aber es ist noch wichtiger, zu verhindern, dass Stress in deinen Geist eindringt. Wenn du dich nicht mit der Ursache von Stress befassst (Wahrnehmung), kannst du keinen dauerhaften Stressabbau erzielen.
Mehrere Studien haben die positiven Auswirkungen einer regelmäßigen Yoga-Praxis auf Stressabbau und verbessertes Wohlbefinden festgestellt.


Yoga und Pilates verkörpern Beständigkeit und Leichtigkeit, sie lehren dich, Widerstand in deinem Körper zu finden und verwenden ihn, um eine bessere Kontrolle über den Körper zu erlangen.


Die stressreduzierenden Situationen und Übungen während eines Pilates-Kurses, der mittlere und fortgeschrittene Pilates-Bewegungen enthält oder sich auf die fließenden Übergänge konzentriert, wirkt effektiv gegen den Stressabbau. Wenn die physischen Anforderungen mit stetigem Atmen und Achtsamkeit erfüllt werden, reagiert das Nervensystem mit einer Aktivierung, während es ein tieferes Gefühl der Ruhe bewahrt. Diese Reaktion lässt uns unserem Alltagsstress klarer begegnen und darauf reagieren, ohne überfordert zu werden.

Pilates üben
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Pilates macht dich glücklicher

Du kannst mit Pilates gegen Stress vorgehen, aber du wirst auch automatisch glücklicher. Wenn unser Körper positiv belastet wird, z. B. wenn du ein Lieblingstraining durchläufst, werden Endorphine in den Körper freigesetzt, die uns ein gutes Gefühl geben. Wenn du Spaß am Training hast und dich darauf konzentrierst, wirst du dich am Ende glücklich und ruhig fühlen.
Körperliche Fitness ist die erste Voraussetzung für Glück.

Pilates macht dich kreativer

Ein kreativer und offener Geist wirkt sich positiv auf unsere Lebenssituationen aus. Wir fühlen uns viel lebendiger und können einfacher mit Herausforderungen umgehen.
Übung und Achtsamkeitsmeditation verbessern nachweislich die Kreativität. Wenn du dies in einem Pilates-Training kombinierst und berücksichtigst, erzielst dunoch bessere Ergebnisse für deinen Geist und Körper.

Mit Pilates kannst du deine Emotionen kontrollieren

Unsere Gefühle und Atmung sind eng miteinander verbunden. Verschiedene emotionale Zustände stehen mit unterschiedlichen Atmungsmustern in Verbindung. Denk darüber nach, wie sich deine Atmung verändert, wenn du etwas Beängstigendem gegenüber etwas Angenehmem gegenüberstehst.

Verschiedene Atemmuster rufen bestimmte Emotionen hervor. Du lernst richtig zu atmen und kannst mit Pilates gegen Stress vorbeugen.
Der Atem ist eines der sechs grundlegenden Prinzipien von Pilates. Den Atem zu kontrollieren ist wahrscheinlich der größte Vorteil von Pilates, da viele von uns flach und flasch atmen. Die Techniken, die du in einer Pilates-Klasse lernst, können auch in verschiedenen Lebenssituationen eingesetzt werden, um deinen Geist zu beruhigen oder eine stressige Situation zu meistern.

frauen machen pilates im fitness-club
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Achtsame Bewegung hilft, emotionale Spannungen zu lösen

Im Laufe der Zeit speichern wir unsere Emotionen und Ängste in unserem Körper. Wir verhalten uns anders und führen bestimmte Bewegungen aus, um Emotionen der Traurigkeit und Angst zu unterdrücken.

Beim Pilates-Training kannst du deine Muskeln lockern und die Tiefenmuskulatur kontrollieren, die eng mit deinem emotionalen Gefühlen verbunden ist. Wenn du Muskelspannungen löst, wirkt sich das auch positiv auf deine emotionalen Spannungen aus. So kannst du effektiv mit Pilates gegen Stress vorgehen.

Pilates verbessert dein Gedächtnis und steigert deine Intelligenz

Ab Ende 20 beginnen die meisten von uns, etwa ein Prozent des Volumens unseres Hippocampus zu verlieren, ein Teil des Gehirns, der für das Gedächtnis und die kognitive Funktion verantwortlich ist. Unsere Gehirne schrumpfen buchstäblich.

Lange Zeit glaubten Wissenschaftler, dass wir mit einer bestimmten Anzahl von Gehirnzellen geboren wurden. Kürzlich entdeckten sie jedoch, dass unser Gehirn neue Zellen bilden kann, wodurch die Schrumpfung des Gehirns verlangsamt oder rückgängig gemacht wird. Was wird es für dich bedeuten? Es bedeutet besseres Gedächtnis, geringere Risiken für die Alzheimer-Krankheit, verbesserte Lernfähigkeiten und einen höheren IQ.

Körperliche Betätigung verbessert die Neurogenese (Bildung neuer Gehirnzellen) und schützt bestehende Zellen, durch die Zunahme von B.D.N.F. Produktion – eine nervenschützende Verbindung. Die Veränderungen sind vor allem im Hippocampus, der für Erinnerungen und Lernen zuständigen Region, spürbar.
Pilates wird gegen Stress effektiv eingesetzt und verbessert die Gehirnfunktion.

Pilates trainiert dein Gehirn

Das Erlernen neuer Aktivitäten ist eine bewährte Gehirntrainingstechnik. Das Lernen neuer Aktivitäten erhöht die Dichte der weißen Substanz im Gehirn (die Fasern, die die Nervenzellen kommunizieren lassen.) Wenn die Neuronen gebildet werden, sie sich aber nicht verbinden, sterben sie schließlich ab ohne einen Nutzen für die Gesundheit des Gehirns zu haben.

Das Lernen einer neuen Aktivität ist ein wichtiger Teil der Gehirnfitness. Die meisten von uns haben jedoch nicht mehrere Stunden in der Woche Zeit.
Ein Übungsprogramm kann jedoch der richtige Weg zum Multitasking sein – was unserem Körper und unserem Geist gleichzeitig zugute kommt. Wenn du mit dem Automatisieren deines Trainings beginnst (z. B. beim Laufen auf einem Laufband, während du telefonierst), reduzierest du den Nutzen deines Trainings um die Hälfte und damit erhöht sich automatisch das Verletzungsrisiko. Du kannst also effektiv mit Pilates gegen Strees nutzen und dabei deine Lernfähigkeiten verbessern.

Das Erlernen einer neuen Bewegung oder einer neuen Modifikation in einer Pilates-Routine erzeugt genau den Effekt, den wir suchen, indem sie Körper und Geist gleichzeitig fordert.

Positive Auswirkungen auf das Nervensystem

Bei jeder einzelnen Bewegung unseres Körpers sind unser Gehirn verschiedene Signale an den Körper und es werden bestimmte Bereiche des Hirn angesprochen. Die Signale werden dann über das Rückenmark an die einzelnen Muskelgruppen gesendet.

Wenn du lernst, bestimmte Muskeln freiwillig einzulegen (z. B. eine tiefe Kernaktivierung in Pilates), sprichst du bestimmte Bewegungsbereiche und Muskelgruppen an, die du bisher nicht erreichen konntest. Wusstest du, dass dein Bauch bzw. Rumpf aus 29 Muskeln besteht und nicht nur aus einem Six-Pack? Alle diese Bereiche mit bestimmten Bewegungen anzusprechen ist sehr entspannend und gut für deinen Körper. So kannst du Pilates gegen Stress effektiv nutzen und dein Nervensystem stärken.

Durch ein gesundes Nervensystem werden die Signale des Gehirns noch effektiver, schneller und besser an unsere Muskeln übertragen. Außerdem steigert ein gesundes Nervensystem auch die Freisetzung von Glücksgefühlen und Hormonen.

Fazit

Es ist nicht leicht Pilates gegen Stress richtig einzusetzen. Dies erfordert viel Geduld und Übung. Das Wichtigste ist, dass du dich vollkommen auf deinen Körper konzentrieren musst, damit Pilates gegen Stress auch wirklich hilft. Durch die Techniken wirst Du dich mental viel klarer fühlen. Außerdem fühlst du dich stark und entwickeltst eine positive Einstellung.

Durch das effektive Atmen setzt du Endorphine frei, die für Glücksgefühle verantwortlich sind. Mit Pilates bekommst du einen ganz anderen Bezug zu deinem Körper und genießt jeden Augenblick. Dein Leben kommt dir viel lebendiger vor.

BK1

Stress Symptome

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Stress Symptome
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Stress kann durch die unterschiedlichsten Situationen entstehen. Zudem bedeutet Stress für jeden Menschen etwas anderes. Manche empfinden ihn als Vergnügen und andere hingegen als Qual. Stress ist deswegen von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Allerdings haben sie eines gemeinsam: Sie beeinflussen den Körper. Deswegen handelt es sich mehr als nur um eine körperliche Reaktion. Aus medizinischer Sicht wird kurzfristig für eine bessere Leistung gesorgt. Für kurze Zeiträume ist das kein Problem. Auf lange Sicht gesehen können sich dadurch Erkrankungen am Herz und Kopf bilden. Nicht selten kommt es zu psychischen Erkrankungen. Wie genau Stress Symptome entstehen und welche Stress Symptome es dafür gibt, erfährst Du im folgenden Artikel.

Welche Stress Symptome gibt es?

Stress ist nicht gleich Stress in Sinne von Schäden am Körper. Prinzipiell werden zwischen zwei unterschiedlichen Arten von Stress unterschieden. Dabei handelt es sich um:

1) positiven Stress
2) negativen Stress

Inwiefern der Stress angesehen wird, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Vieles hängt von den Emotionen und gedanklichen Bewertungen ab. Deswegen ist es völlig normal, dass Stress für sowohl positiv als auch negativ empfunden werden kann. Beispielsweise gehst Du in einem Park spazieren und bemerkst, dass ein großer mit dem Schwanz wedelnder Hund auf doch zukommt. Manche empfinden das als Panik und kommen in Stress. Andere hingegen freuen sich Hunde zu sehen. Außerdem können Erfahrungen aus der Kindheit Einfluss auf die Reaktion haben.

Stress Symptome – 4 Schritte

Stress hängt von mehreren Faktoren ab und betrifft den gesamten Organismus des Körpers. Im Grunde genommen laufen die Muster immer in der gleichen Reihenfolge ab.

Schritt 1)
Zunächst kommt die Vorphase. Dort fährt Dein Körper alle Stoffwechselvorgänge schlagartig herunter. Sie ist auch bekannt als Schrecksekunde bei der unser Körper entsprechend reagiert.

Schritt 2)
Im zweiten Schritt wird im Körper eine Alarmphase ausgerufen. Das geschieht durch die Freisetzung von Stresshormonen. Dazu gehören beispielsweise Adrenalin und Noradrenalin. Dadurch werden sämtliche Energiereserven im Körper konzentriert. Der Herzschlag beschleunigt sich und die Muskeln beginnen aktiver mitzuwirken. Des Weiteren steigt der Blutdruck an. Im Grunde genommen mobilisiert der Körper all seine Kräfte, um gegen die Stresssituation vorgehen zu können.

Schritt 3)
Danach kommt er Körper in die sogenannte Handlungsphase. Dort werden wir aktiv. Schon früher flüchteten die Menschen vor einem Säbelzahntiger auf dem Baum, um sich schützen zu können. Ähnlich verhält es sich heute beim Einfädeln mit dem Auto in den Straßenverkehr. Dichter Verkehr löst bei manchen Personen bereits Stress aus, da die Gefahr auf einen Zusammenstoß sehr hoch ist.

Schritt 4)
Nach dem Stress erfolgt die Erholungsphase. Aufgrund des Stresses ist der Körper stark in Anspruch genommen worden und muss sich davon wiederholen. Nicht selten kann das Einfluss auf die Psyche haben. Der Hormonspiegel beginnt sich wieder zu normalisieren und die Energiereserven in den Muskeln sammeln sich wieder an.

Welche Anzeichen für Stress gibt es?


Weiter oben wurden bereits die einzelnen Schritte erklärt, wie genau es zu Stress kommen kann. Doch Stress wird von Mensch zu Mensch unterschiedlich interpretiert. Allerdings sind die Stress Symptome immer gleich. Dazu gehören:

-> Reaktionen an der Haut
-> Störungen beim Schlafen, chronische Müdigkeit oder Erschöpfung
-> Zuckungen und Muskelkrämpfe
-> Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall, Reizdarm, Sodbrennen oder Verstopfung
-> Schmerzen an Gelenken, Nacken, Rücken und Kopf
-> Beschwerden mit dem Herz-Kreislauf wie Schwindelgefühle und Bluthochdruck
-> Herzrasen

Welche Erkrankungen und Folgen können durch Stress entstehen?

Die Folgen von Stress bleiben in der Regel nicht lange. Der Körper schaltet innerhalb kürzester Zeit wieder in den Normalbetrieb zurück. Allerdings kann dieses Umschalten ausbleiben, wenn der Körper permanent damit unter Druck gesetzt wird. Dauerhafter Stress kann also negative Folgen für den Körper haben. Typische Erkrankungen sind:

– Viruserkrankungen wie Gürtelrose oder Lippenherpes
– Erkrankungen an der Haut
– Probleme mit der Verdauung
– erhöhte Infektanfälligkeit
– Schilddrüsenfunktion
– Depressionen
– ADS und ADHS
– Tinnitus
– Konzentrationsstörungen
– Unruhe und Nervosität
– Angst sowie Angststörungen
– Burnout

Ursachen von Stress

Die Ursache von Stress ist meist eine körperliche Stress-Reaktion. Bei den meisten Menschen läuft dieser Prozess ehr ähnlich ab und ist auch biologisch festgelegt. Biologen gehen davon aus, dass Stress Symptome entstehen, um einer bestimmten Gefahr entgegenzuwirken. Stress lässt sich auf gar keinen Fall mal schnell abstellen. Die häufigsten Ursachen von Stress sind Überlastungen in der Familie, im Beruf sowie in der Freizeit. Hierbei kommt es viel weniger auf die Belastung an, sondern viel mehr, wie auf die Belastung reagiert wird. Jede Stress-Situation wird individuell erlebt.

Wie kann der Stress behandelt werden?

Die wichtigste Frage in diesem Zusammenhang ist, was letztendlich wirklich gegen die Stress Symptome hilft. Zu diesem Thema gibt es auf den unterschiedlichsten Plattformen etliche Bücher und Ratgeber. Generell gilt: Stress lässt sich nicht einfach so abbauen und keinesfalls schnell. Die wichtigsten und effektivsten Strategien werden im Folgenden genannt.

-> Organisation
Viele der Betroffenen wollen gerne schnell und am besten noch heute handeln. Leider funktioniert es so nicht. Es ist viel effektiver den Stress organisiert abzubauen. Deswegen solltest Du dir zuvor überlegen, was die Gründe für deinen Stress sein könnten. Danach wird nach einer Lösung gesucht. Eventuell muss man sich die Frage stellen, ob man mit dem Problem alleine fertig wird oder nicht. Denn in manchen Fällen benötigt es externe Hilfe. Danach wird der Lösungsweg gewählt. Für den Abbau gibt es mehrere Möglichkeiten. Wähle den besten und auf dich zugeschnittenen Plan.

Anschließend wird der Plan erstellt und in die Tat umgesetzt. Viele kleine Schritte sind besser als ein großer unüberlegter Schritt. Es ist sehr wichtig den ausgewählten Plan auch einzuhalten. Abweichungen oder Aufschiebungen können zum alten Muster führen. Kontrolle ist dabei ebenfalls wichtig. Eine Zusammenfassung und Beurteilung, ob die Organisation Erfolg gebracht hat, kommt am Ende.

-> Fitness
Eine weitere Möglichkeit für den Stressabbau und die wohl bekannteste ist Fitness. Durch Sport kannst Du dich abreagieren und deinen Frust freien Lauf lassen. Je fitter du bist, umso effektiver kannst du arbeiten. Auf keinen Fall dürfen folgende Dinge gegen Stress getan werden:

– Rauchen
– Alkohol trinken

Viel wichtiger ist abwechslungsreicher Sport und eine gesunde Ernährung, die sich positiv auf den Körper auswirkt. Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass eine sportliche Aktivität von 3 bis 20 Minuten in der Woche dem Körper im Kampf gegen Stress Symptome helfen kann. Dazu musst Du nicht zum Leistungssportler werden. Einfaches Radfahren, Laufen oder Schwimmen ist besonders effektiv.

-> Entspannung
Entspannen vom Stress ist weit verbreitet. Durch kleine Pausen kann der Körper herunterfahren und sich erholen. Generell sollte sich jeder eine Art „kleine Insel“ schaffen, der regelmäßig besucht wird. Dazu gehören eben mehrere kleine Pausen, an denen nicht an die Arbeit oder sonstiges gedacht wird. Sehr beliebt sind auch Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung. Sie lenken von den Sorgen ab und entspannen den Körper.

Entspannung vom Stress
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-> Therapie
Die letzte Möglichkeit gegen Stress Symptome sind Therapien. Davon gibt es unterschiedliche Varianten. Erkrankungen, die durch Stress verursacht worden sind, können mithilfe von Therapie behandelt werden. In diesem Fall solltest Du einen Arzt um Hilfe fragen. Bei Schlafstörungen zum Beispiel können bestimmte Medikamente helfen, die aber keinesfalls für einen längeren Zeitraum eingenommen werden sollten. Schwere Erkrankungen an Herz und Magen brauchen eine längerfristige Therapie. Das gilt auch für Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout.

Medikamente sind grundsätzlich kein langfristiges Mittel gegen Stress Symptome. Sie können lediglich die Symptome beseitigen aber nicht den Stress an sich bekämpfen. Sehr zu empfehlen sind zum Beispiel pflanzliche Arzneien. Das können sein:

– Hopfen
– Melisse
– Kamille
– Baldrian
– Johanniskraut

All diese Zutaten können prima in einen Tee gelegt und getrunken werden. Sie haben eine beruhigende und harmonisierende Wirkung auf den ganzen Körper. Alternativ lassen sich die Pflanzenstoffe auch als Tablette einnehmen. Ansonsten könnte noch Psychotherapie und die passende Vorbeugung gegen Stress helfen. Jeder Mensch sollte auf sein inneres Gefühl hören. Denn die Symptome sind ein Warnsignal, welches Du nicht ignorieren solltest.

Fazit

Stress ist allgegenwärtig und jeder Mensch hat sich in mindestens einer Stress-Situation befunden. Das kann der tägliche Verkehr sein oder auch die Begegnung mit Tieren. Klassische Stress Symptome sind unter anderem Schlafstörungen, depressive Stimmung oder auch auftretende Kopfschmerzen. Dabei handelt es sich um Warnsignale, die man unbedingt ernst nehmen sollte. Gegen Stress helfen auf kurze Sicht Medikamente, für längere Sicht jedoch braucht es passende Maßnahmen in Form von Therapien. Noch effektiver ist Organisation, Sport und Entspannung. Nimm dir jeden Tag etwas Zeit für dich und treibe Sport. Dadurch kommt der Körper in Schwung und kann die Stress Symptome vergessen.

ASMR – heute schon gekribbelt?

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ASMR
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Vor kurzem klickte ich bei YouTube auf ein ASMR Video. Eine Frau flüsterte und klopfte sanft auf Gegenstände oder bürstete das Mikrofon. Zunächst dachte ich mir, was denn das nun für Humbug sei. Ein Blick auf die Klickzahl erstaunte mich enorm. Mehrere Millionen Mal wurde das Video bereits angesehen. Wie üblich wurden mir gleich weitere ASMR Videos vom Algorithmus vorgeschlagen. Ich wollte jetzt erstmal wissen wofür die Abkürzung ASMR stand. An oberster Stelle bei Google fand ich einen Verweis auf Wikipedia. Wie sich herausstellte, ist es ein faszinierendes Phänomen mit mehreren potenziellen gesundheitlichen Vorteilen!

Was ist nun ASMR?

Der Begriff ASMR bedeutet Autonomous Sensory Meridian Response und hat eigentlich nichts Wissenschaftliches an sich; er wurde zunächst von Jennifer Allen geprägt, die 2011 eine Facebook-Gruppe gründete, die sich dem Ziel verschrieben hat, mehr über das mysteriöse Phänomen zu erfahren.

Das fragliche Phänomen ist die menschliche Reaktion auf akustische und visuelle Reize, die ein statisches, kribbelndes Gefühl erzeugt. Das Kribbeln beginnt an der Rückseite des Kopfes und wandert über die Wirbelsäule und die Gliedmaßen. Das Gefühl gilt als sehr beruhigend, entspannend und sogar euphorisch.

ASMR hat in den letzten zehn Jahren dank YouTube an Popularität gewonnen. Eine Schnellsuche auf der Plattform liefert Tausende von ASMR-Videos, die von „ASMRtists“ gehostet werden.

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Auch wenn der Begriff ASMR als Bezeichnung für das Phänomen weithin akzeptiert wird, beginnen sich die Wissenschaftler gerade erst für das Thema zu interessieren. Derzeit ist nur sehr wenig über ASMR bekannt.

Zum Beispiel sind wir uns immer noch nicht sicher, warum Menschen ASMR erleben. Einige Hypothesen besagen, dass es sich um eine evolutionäre Reaktion handelt, während andere vermuten, dass es sich um eine Form der Synästhesie handeln könnte (ein Zustand, in dem ein Sinn als ein anderer wahrgenommen wird, z.B. diejenigen, die Klänge mit Farben verbinden).

Obwohl es immer noch viele Rätsel gibt, fand eine Studie aus dem letzten Jahr schlüssige Beweise dafür, dass ASMR therapeutische Vorteile haben kann, sowohl geistig als auch körperlich.

Was ASMR nicht ist

Für diejenigen von uns, die ASMR noch nicht erlebt haben, kann es verwirrend und leicht möglich sein, die Videos zu falsch zu verstehen.

Denn beim Stöbern in der riesigen Bibliothek von YouTube mit ASMR-Videos taucht schnell ein gemeinsames Thema auf; die Mehrheit (wenn auch nicht alle) der ASMR-Kanäle werden von jungen, attraktiven Frauen moderiert.

Die Videos enthalten oft Rollenspiele, wie z.B. einen Friseur, der Ihre Haare schneidet, oder einen Arzt, der Ihnen eine Augenuntersuchung durchführt.

Dann ist da noch die intime Art und Weise, wie sie in die Kamera starren und ihre Hände davor bewegen, als ob sie im Begriff wären, dein Gesicht zu berühren.

Es stellt sich die Frage: Ist ASMR eine Art Fetisch? Diese Überlegung wird noch unterstützt, wenn Begriffe wie „Gehirn Orgasmus“ und „Ohrgasmus“ in den Videobeschreibungen und Kommentaren zum Besten gegeben werden.

Aber der allgemeine Konsens unter den ASMR-Enthusiasten ist, dass die Erfahrung nicht sexuell ist. Was die Fülle junger Damen für Gastgeber betrifft, so argumentieren einige, dass es für junge Frauen einfacher ist, zu flüstern und in die Kamera zu starren, ohne gleich gruselig zu wirken.

Was sind ASMR-Trigger?

Das Auslösen von ASMR beschränkt sich nicht nur auf Flüstern und leise Stimmen. Eine Vielzahl von Geräuschen und visuellen Reizen kann auch das ASMR „Kribbeln“ auslösen. Einige der häufigsten sind sanftes Klopfen, Kratzen, Tippen und Bürsten.

Aber es scheint eine unendliche Anzahl von Auslösern zu geben, einige mehr undurchsichtig als andere. Ich fand eine einstündige Videozusammenstellung des ASMR-Seifenschneidens, und eine weitere, bei der ein Schleimball immer wieder über ein Mikrofon gezogen wird.

Andere Auslöser sind eher visuell oder situativ. Handbewegungen sind für viele ein visueller Auslöser und einige Videos zeigen ein Rollenspiel, bei dem jemand vorgibt, die Haare zu putzen oder eine Zahnuntersuchung durchzuführen.

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ASMR Auslöser

Auslöser für Forschungsteilnehmer aus einer Studie, die auf journals.plos.org gefunden wurde.

Interessanterweise gibt es Klänge, die ASMRtisten verwenden, die einige Leute misophon finden; etwas, das sie hassen, anstatt es zu genießen. Das Geräusch des Kauens zum Beispiel ist ein Geräusch, das viele Menschen hassen. Doch für andere ist es ein starker ASMR-Trigger.

Die gesundheitlichen Vorteile von ASMR

ASMR soll helfen zu entspannen. Es scheint aber sowohl psychische als auch physische Vorteile zu haben, die noch lange Zeit anhalten, nachdem man die Videos angesehen hat. Natürlich ist ASMR kein Ersatz für medizinische Versorgung, und es gibt keine große Menge an Forschung, um diese Theorien zu untermauern.

Dennoch lohnt es sich zu prüfen, ob es eine Chance gibt, dass Du davon profitieren könntest!

Dies sind einige der allgemein bekannten Vorteile:

Verbessert das geistige Wohlbefinden

Die Euphorie, die beim Erleben von ASMR empfunden wird, soll die Stimmung verbessern und die Symptome von Stress, Angst und sogar Depressionen lindern. Eine Studie ergab, dass selbst diejenigen, die das „Kribbeln“ nicht erlebten, nach der ASMR-Sitzung noch von einer verbesserten Stimmung profitierten.

Stressabbau

Die University of Sheffield führte eine Studie durch, die ergab, dass ASMR die Herzfrequenz auf eine Weise reduziert, die mit anderen natürlichen Aktivitäten vergleichbar ist, die Stress abbauen, wie z.B. Meditation oder das Hören von entspannender Musik.

Behandelt Schlaflosigkeit 

Viele Menschen schwören auf ASMR als eine Möglichkeit, Schlaf zu induzieren, und es scheint einer der beliebtesten Anwendungen dafür zu sein. Es macht Sinn; ein tief entspannter Zustand verlangsamt Ihre Herzfrequenz und Gehirnströme, was dich schläfrig machen kann.

Verbessert die Konzentration

Dein entspannter Zustand nach dem Erleben von ASMR hilft dir deine Gedanken zu verlangsamen und deine Konzentration zu verbessern. Einige ASMR-Enthusiasten behaupten, dass es ihnen hilft, auch besser zu meditieren.

Verbessert die Durchblutung

Wenn Du dich entspannt fühlst, sinkt deine Herzfrequenz und die Durchblutung wird gefördert. Einige Leute behaupten, dass es sogar bei ihrer Verdauung hilft!

Experimentieren mit ASMR

Es ist unklar, ob nur bestimmte Menschen ASMR erleben können oder ob jeder fähig ist und es nur darum geht, die richtigen Auslöser zu finden. Eines ist jedoch sicher: Es ist für manche Menschen einfacher zu erleben als für andere.

Viele Menschen, die ASMR erleben, sind sich dessen seit Jahren bewusst, wussten aber nie wirklich, was es war, bevor es im Internet populär wurde. Andere haben ihre ASMR-Trigger gefunden, indem sie sich Videos auf YouTube angesehen haben.

Ich habe mir mehrere ASMR-Videos angesehen, aber leider habe ich diese begehrten „Kopfkribbeln“ noch nicht erlebt. Allerdings finde ich die flüsternden Videos sehr entspannend.

Obwohl die Videos zunächst etwas seltsam erscheinen mögen, lohnt es sich, sie auszuprobieren. Wenn Du neugierig auf ASMR bist und Du das Glück hast deine Auslöser zu finden, kann es eine gute Möglichkeit sein, Stress und Angst auf natürliche und sichere Weise zu reduzieren.

Finde Dein Meditationskissen

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Meditationskissen
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Das It-Piece für Yoga, Meditation und Pilates – das Meditationskissen

Egal ob Du bereits seit Jahren Deine Trainingseinheiten durchführst oder erst vor kurzem mit Yoga angefangen hast, ein Meditationskissen wird Dir sowohl von Physiotherapeuten als auch von vielen Ärzten wärmstens empfohlen. Denn das Meditationskissen ermöglicht Dir eine etwas erhöhte Position zum Sitzen, sodass Du zum einen freier atmen und zum anderen Deinen Rücken entlasten kannst. Grundsätzlich sollten während der Meditation sich Deine Hüftgelenke in einer höheren Lage als Deine Knie befinden, damit Du eine entspannte, aber auch aufrechte Sitzhaltung einnehmen kannst. Darüber hinaus werden Wirbelsäule und Bandscheiben mithilfe des eingesetzten Kissens entlastet. Folglich bleibt Deine Muskulatur auch bei einer längeren Meditation stets entspannt. Alles in allem ist es wichtig, dass Du eine bequeme Sitzhaltung mit dem Sitzkissen einnimmst, ob nun im Schneider-, Knie- oder Lotossitz ist Dir überlassen.

Verschiedene Positionen zum Meditieren

Positionen für Meditation

Die Vorteile des Meditationskissens

  • Schonung der Gelenke
  • Entlastung der Wirbelsäule
  • Verbesserte Durchblutung
  • Entkrampfung der Muskulatur
  • Optimales Hilfsmittel zum entspannten Meditieren
Meditationskissen unterstützt richtige Haltung

Letzten Endes zeigt sich in einem Meditationskissen eine überaus wichtige als auch sinnvolle Sitzgelegenheit. Zudem unterstützt sie den Meditierenden bei der Findung von Entspannung und innerem Gleichgewicht, sodass Meditationskissen mehr als nur eine ideale Ergänzung darstellen.

Meditationskissen Farbe Bedeutungen

Du solltest auch die Farbe des Kissens berücksichtigen. Verschiedene Farben beeinflussen deine Stimmung und dein Energieniveau.

Bedeutung Farben Meditation

Grundsätzlich solltest du Dir diese 4 Fragen beantworten, wenn Du dein Meditationskissen auswählst:

Die Höhe. Wie hoch willst du über dem Boden sitzen? Wenn du dir unsicher bist, baue dir zu Hause ein Probekissen aus Büchern und finde es heraus.

Die Form. Verschiedene Kissenformen sind für verschiedene Meditationspositionen vorgesehen (siehe Grafik oben). Wenn Du beispielsweise in voller oder halber Lotusposition sitzen möchtest, ermöglicht das ein rundes Plissee Kissen, das deine Hüften unter deinem Körper anhebt und so deine Beinen entlastet.

Das Material. Du solltest sicherstellen, dass das Material, aus dem das Kissen besteht, weich und dennoch haltbar ist. Es sollte sich unter der Haut angenehm anfühlen und dennoch stark genug sein, um dem regelmäßigen Gebrauch standzuhalten.

Die Füllung. Du solltest auch das Material berücksichtigen, das zum Füllen des Kissens verwendet wird. Es sollte weich, aber dennoch langlebig und formbeständig sein. Zwei sehr gute Materialien, die als Füllmaterial verwendet werden sind z.B. Kapok (Pflanzendaunen – gut für Allergiker) oder Buchweizen Rümpfe (äußere Teil des Buchweizenkorns).

7 Vorschläge für Meditationskissen

Yogakissen bzw. Meditationskissen Rund „Lotus“ von Lotuscrafts

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Der Bestseller von Lotuscrafts ist nicht nur aus Bio-Materialien angefertigt, sondern glänzt darüber hinaus mit einem geringeren Gewicht und einer speziellen Dinkelspelzen-Füllung. Des Weiteren besitzt das Rundkissen einen Durchmesser von etwa 31 Zentimetern und eine Höhe von 15 Zentimetern, sodass es in die Kategorie der eher größeren Rundkissen fällt. Solltest Du daher den Schneidersitz bevorzugen, ist das Kissen von Lotuscrafts ideal für Dich.

Auch der Transport gestaltet sich relativ einfach, da das Lotuscrafts Produkt gerade einmal 1,8 Kilogramm wiegt und daher überall hin mitgenommen werden kann. Wobei die hitzebehandelte „Made in Germany“ Füllung aus Bio-Dinkelspelzen, einen recht harten Untergrund bildet, sodass dem Meditierenden genügend Stabilität geboten werden kann. Darüber hinaus passt sich das Kissen Deiner Körperform an.

Die ökologischen als auch sozialen Standards kommen bei Lotuscrafts ebenfalls nicht zu kurz, da der waschbare Bezug vom Hersteller aus 100 Prozent Bio-Baumwolle produziert wird. Die verwendeten Farben variieren dabei von Chocolate, Terra, Aubergine, Natur, Himmelblau bis zu Bambus, sodass für jeden Interessierten etwas dabei sein dürfte.

Alles in allem zeigt sich im Lotuscrafts Produkt ein überaus gut verarbeitetes wie auch bequemes Sitzkissen, das außerdem durch seine kompakte Größe einfach transportiert werden kann. Allerdings zeigten einige Erfahrungsberichte, dass das Yogakissen nicht für Allergikerinnen und Allergiker geeignet ist. Des Weiteren bemängelten manche auch das Rascheln der Dinkelspelzen sowie die kleine Größe des Kissens.

Meditations- und Yogakissen „Zen“ von Lotuscrafts

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Bist Du auf der Suche nach einem sowohl stabilen als auch leichten Zafu bist Du bei diesem Meditationskissen genau richtig. Mit einem Durchmesser von knapp 35 Zentimetern sowie einer Höhe von etwa 15 Zentimetern, gehört auch diese Sitzmöglichkeit zu den größeren Rundkissen und ermöglicht des Weiteren für den Meditierenden einen idealen Schneidersitz.

Die 1,6 Kilogramm an Gewicht eignen sich außerdem perfekt zum Transport des Zafu-Meditationskissens. Für die Füllung wiederum wurde auf die leichteren, härteren und hitzebehandelten Bio-Dinkelspelzen „Made in Germany“ zurückgegriffen. Das Zafu kann sich aus diesem Grund idealerweise an Deine Körperform anpassen, sodass genügend Stabilität vorhanden ist.

Sowohl die Verarbeitung als auch die ökologische Baumwolle garantieren für soziale und umweltfreundliche Standards. Bei Lotuscrafts werden ausschließlich gute Materialien eingesetzt während die Produktion unter fairen Arbeitsbedingungen stattfindet. Die für den Überzug zugeschnittene Baumwolle ist außerdem in verschiedenen Farben wie beispielsweise Kornblume, Wald Grün, Safran Gelb, Bordeaux und acht weiteren Farbtönen erhältlich.

Letzten Endes bietet das Zafu-Meditationskissen von Lotuscrafts jedem Meditierenden ein fantastisches Sitzgefühl an und sticht des Weiteren mit seiner Bio-Baumwolle und -Dinkelspelzen unter den anderen Kissen deutlich heraus. Wenige wiederum bemängelten, dass beim neu erworbene Produkt der Reißverschluss bereits kaputt gewesen sei.

Meditationskissen Halbmond „Shanti“ von Lotuscrafts

Das „Shanti“ Halbmondkissen eignet sich durch seine Krümmung ideal für den Schneider- sowie für den Lotossitz und burmesischen Sitz. Mit seiner Sitzhöhe von etwa 12 Zentimetern ist das Kissen auch für erfahrenere Meditierende, die bereits flexiblere Hüftgelenke aufweisen, optimal geeignet. Dementsprechend lässt sich mit dem integrierten, abnehmbaren Bezug auch die Füllung je nach gewünschter Höhe individuell anpassen.

Mehr Infos zum Produkt

Sowohl die kleine Größe als auch das geringe Gewicht von 1,2 Kilogramm ermöglichen darüber hinaus einen einwandfreien Transport. Die „Made in Germany“ Füllung besteht dabei aus Bio-Dinkelspelzen, welche durch ihre spezielle Härte während der Meditation für genügend Komfort und eine ausgezeichnete Sitzhaltung sorgen. Auch der aus 100 Prozent Baumwolle angefertigte Bezug ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich, darunter in Anthrazit, Bambus, Natur, Bordeaux sowie in sechs weiteren Farbtönen.

Das „Shanti“ Meditationskissen weist außerdem das GOTS-Label auf, sodass es für soziale als auch umweltfreundliche Standards garantiert. Des Weiteren werden die Sitzkissen von Lotuscrafts ausschließlich unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt, während nur die besten Materialien zum Einsatz kommen.
Über das halbmondförmige Kissen von Lotuscrafts gibt es nur Gutes zu berichten, so lobten viele die Stabilität der Füllung, die kompakte Größe des Kissens sowie den hochwertig verarbeiteten Bezug aus Baumwolle.

Yogakissen mit Buchweizen-Spelz-Füllung von BODYMATE

Das Sitzkissen von BODYMATE ist ein vielseitig einsetzbares Utensil, das sowohl zu Hause als auch im Studio verwendet werden kann. Während der Durchmesser bei 31 Zentimetern liegt, kann die Höhe des Kissens mithilfe der Füllung entweder verringert oder erhöht werden. Generell allerdings liegt die Höhe des Produkts bei knapp 13 Zentimetern.

Mehr Infos zum Produkt

Der aus 100 Prozent Baumwolle handverarbeitete Bezug ist zusätzlich mit einem Reißverschluss ausgerüstet, sodass das enthaltene Innen-Kissen mit Füllung ganz einfach herausgenommen werden kann. Die Füllung wiederum besteht aus über 90 Prozent umweltfreundlichen und handgewaschenen Buchweizenschalen. Je nach Geschmack gibt es den Bezug in Orange, Grün, Pink, Rot oder Hellblau.

Das Produkt von BODYMATE zeigt letztlich keine Mängel auf. Ganz im Gegenteil, so loben viele Meditierende die überaus gute Verarbeitung und Qualität des Materials sowie den abnehmbaren Bezug des Kissens. So ist auch das Sitzen über einen längeren Zeitraum mit diesem Produkt möglich.

„Braham“ von #DoYourYoga

Mehr Infos zum Produkt

Egal ob beim Pilates, Meditieren oder Yoga das Meditationskissen von #DoYourYoga kann von Dir überall eingesetzt werden. Mit einem Durchmesser von etwa 42 Zentimetern gehört das Sitzkissen außerdem zu den eher größeren Sitzmöglichkeiten, während die Höhe bei ungefähr 15 Zentimetern liegt. Das Kissen verhilft zusätzlich durch die Bio-Dinkelspelzfüllung dem Meditierenden zu einer optimalen Körperhaltung und bietet außerdem genügend Halt sowie Beinfreiheit, sodass sowohl der Lotos- als auch Schneidersitz eingenommen werden können.

Der Bezug, in unterschiedlichen indischen Mustern und Stilen erhältlich, ist nicht nur ein passendes Meditationszubehör, sondern auch ein absoluter Eyecatcher. Ergänzend dazu, lässt sich der Kissenbezug aus hochwertigen Naturprodukten mithilfe eines Reißverschlusses ganz einfach abnehmen und waschen.

Letztlich sticht das Meditationskissen „Braham“ nicht nur mit seinen wunderschönen Farb- und Musterstrukturen hervor, sondern auch mit seinem Sitzkomfort. Auch die einwandfreie Material- und Verarbeitungsqualität lässt keine Wünsche offen.

Ergonomisches Meditations- und Yogakissen von KlarGeist

Mittels der gewinkelten Sitzflächen kannst Du Deinen Oberkörper entspannen und stabilisieren, während sich Deine Beine im richtigen Winkel einfinden. Diese Position ist eine der wohl wichtigsten Voraussetzungen im Bezug auf intensive Sitzmeditationen. Dabei trägt die Füllung aus Buchweizenschalen zusätzlich zum unterstützenden und formgebend Charakter bei. Der Bezug des Yogakissens besteht außerdem aus 100 Prozent Baumwolle und kann ganz einfach mithilfe eines Reißverschlusses abgenommen werden.

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Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, die Kissen von KlarGeist sind je nach Übungsfortschritt in unterschiedlichen Größen erhältlich. Folglich ist für das niedrige Kissen mit einer Größe von 13 – 14 Zentimetern deutlich mehr Übung und Gelenkigkeit erforderlich. Das mittlere Kissen wiederum eignet sich mit seiner Größe zwischen 17 und 18 Zentimetern für 1,70 bis 1,85 Meter große Meditierende die eher mittelmäßig gelenkig sind. Die 21 bis 22 Zentimeter hohe Variante ist für ungelenkige sowie große Meditierende vorgesehen, die auch eher wenig bzw. gar keine Erfahrung im Meditieren aufweisen können.

Die Meditations- und Yogakissen von KlarGeist sind schlussendlich durch ihre unterschiedlichen Größen bzw. Höhen ideal für Anfänger als auch Fortgeschrittene. Mithilfe eines mitgelieferten Beutels an Ersatzfüllung kannst Du je nach Bedarf Dein Kissen nachfüllen. Auch die gute Verarbeitung und der Sitzkomfort kommen bei den Kissen von KlarGeist nicht zu kurz.

Eckiges Meditations- und Yogakissen „Paravati“ von #DoYourYoga

Das ergonomische Kissen von #DoYourYoga unterstützt optimal Deine Körperhaltung während Yoga, Meditation sowie Pilates. Durch den gebotenen Halt ist auch genügend Beinfreiheit gegeben, sodass Du idealerweise den Schneider- als auch Lotossitz einnehmen kannst. Die Kissenlänge und -breite beträgt etwa 67 Zentimeter und 13 Zentimeter, wohingegen die Höhe sowohl für Fortgeschrittene als auch Anfänger optimal bei 22 Zentimetern liegt.

Das indische angehauchte Bezug-Muster ist in fünf unterschiedlichen Farbvariationen erhältlich. Mittels integriertem Reißverschluss ist der handgefertigte Bezug von „Paravati“ abnehm- als auch waschbar. Das für die Füllung verwendete Bio-Dinkelspelzen ist des Weiteren überaus leicht, sodass das Kissen knapp 1,5 Kilogramm wiegt und dementsprechend gut für den Transport ins Studio oder nach Hause geeignet ist.

Mehr Infos zum Produkt

Das Meditations- und Yogakissen von #DoYourYoga ist vielfältig einsetzbar. Darüber hinaus ist das aus qualitativ hochwertigem Material angefertigte Produkt gut strapazierfähig. Auch die verschiedenen Stilrichtungen und Farbtöne, sind ein großer Pluspunkt. Anzumerken gilt allerdings, dass die Füllung bzw. das verwendete Bio-Dinkelspelzen deutlich zu riechen ist.

Fazit

Um den größten Nutzen zu erzielen solltest Du das richtige Werkzeug benutzen. Ein Meditationskissen ist ein Werkzeug, das deine Meditationspraxis verbessert. Es ermöglicht dir, das Beste aus deiner Erfahrung herauszuholen, indem es deinen Körper richtig unterstützt und dich während der Meditation bequem hält.

Ashwagandha Kapseln 600mg von MoriVeda

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Kapseln Ashwagandha

Ashwagandha (Winterkirsche oder Schlafbeere) ist seit Jahrtausenden bekannt und wird seit langer langer Zeit in der ayurvedischen Heilkunde erfolgreich verwendet.

Ashwagandha hat eine beruhigende Wirkung und wird vermehrt bei Schlafstörungen oder Schlaflosigkeit eingesetzt. Siehe hierzu auch meinen früheren Artikel über Ashwagandha!

Hierdurch neugierig gemacht, beschloss ich die Wirkungskräfte der Schlafbeere an mir selber zu testen. Nach kurzer Recherche entschloss ich mich für einen Bestseller auf Amazon: Ashwagandha Kapseln 600mg von MoriVeda zum Preis von 15,99€.

Ashwagandha bedeutet übersetzt ungefähr so viel wie „Geruch des Pferdes“, weshalb ich mich für die Kapsel entschied. Die kann man mit etwas Wasser einnehmen und so auf das von einigen Rezensenten beschriebene gewöhnungsbedürftige Geschmackserlebnis verzichten.

Ich habe die Kapseln 30 Tage lang morgens und abends eingenommen. Das entspricht der vom Hersteller empfohlenen Maximaldosierung von 4 Stück pro Tag. Die 120 Kapseln sind rein pflanzlich und können auch von Veganern eingenommen werden.

Ashwagandha Kapseln Verpackung Rückseite

Wie war nun die Wirkung?

Hier kommen wir zum entscheidenden Punkt. Leider konnte ich bei mir keinerlei Wirkung feststellen. Natürlich hatte ich keine Wunderdinge erwartet, aber so gar keine Veränderung… Ich konnte weder eine positive Wirkung auf meine Schlafqualität noch auf mein Stresslevel ganz allgemein beobachten. Andersherum konnte ich auch keine negativen Wirkungen an mir durch die Einnahme der Kapseln beobachten. 😉

Generell zweifle ich nicht die Wirksamkeit der Schlafbeere an. Ich kann nur subjektiv aus meiner Sicht mit diesem Produkt berichten. Eventuell hätte ich auch einen längeren Zeitraum wählen sollen? Oder war mein Stresslevel nicht groß genug, als dass man eine signifikante Veränderung hätte beobachten können?

Die Rezension des einen oder anderen Nutzers auf Amazon lässt sich aus meiner Sicht somit so nicht nachvollziehen. Dort wird ja teilweise von atemberaubenden Veränderungen nach einmaliger Einnahme berichtet. Dies kann ich mir nur durch einen verstärkenden Placebo Effekt erklären. Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang, dass ein Hinweis auf einen Anreiz durch eine positive Rezension meinerseits von Seiten des Herstellers meiner Lieferung nicht beigelegt worden ist.

Alles in allem fällt mein Produkttest somit ernüchternd aus. Wie sind eure Erfahrungen mit diesem Produkt oder generell mit Ashwagandha?

Was sind Stress-Auslöser und wie gehst Du damit um?

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stress
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Das Telefon klingelt, Du musst einen Streit zwischen Deinen Kids schlichten, und das alles, während die Milch im Topf über zu kochen droht. Du wirst an allen Ecken und Enden gebraucht, da kann schon mal Stress aufkommen. Doch das ist nur akuter Stress, der Deiner Gesundheit keinen Schaden zufügt, sondern eher noch nützt. Ist Dein Stressniveau jedoch ständig auf einem hohen Level, ist das die Vorstufe von chronischem Stress, und der kann zu schweren und sogar lebensbedrohlichen gesundheitlichen Problemen führen.

Was ist Stress?

Aus medizinischer Sicht ist Stress eine natürliche körperliche Reaktion auf Situationen, in denen der Organismus seine Leistungsfähigkeit kurzfristig auf ein hohes Maß steigern muss. Dies hat noch keine gesundheitsgefährdenden Effekte. Unter langanhaltendem Stress hingegen leidet das Immunsystem dermaßen, dass das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen sowie psychische Störungen enorm ansteigt. Hier ist es ratsam, Stress-Auslöser sind beispielsweise hohe Belastungen im Beruf, Beziehungsprobleme oder Geldsorgen. Diesen Ursachen gilt es bei Dauerstress auf den Grund zu gehen und zu bekämpfen, bevor sie krank machen.

Typische Stress Symptome

Natürliche Stressreaktionen wie Angst- und Druckgefühl traten schon bei den Steinzeitmenschen auf, beispielsweise bei Begegnungen mit wilden Tieren. Der Körper versetzt sich in eine Art Alarmbereitschaft und bereitet sich so auf Kampf oder Flucht vor. Stressreaktionen sind ein genetisch festgelegtes Programm, das Energien frei setzt und uns schnelle Entscheidungen treffen lässt. Wenn sie kurzfristig auftreten, sind sie also kein Grund zur Sorge.

In der heutigen Zeit musst Du Dich nur sehr selten auf Kampf oder Flucht einstellen, bist aber immer häufiger chronischem Stress ausgesetzt. Hohe Belastungen im Berufs- oder Privatleben stellen für den Betroffenen eine Bedrohung dar. Dabei ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich, wann eine Belastung als Stress empfunden wird oder wann sie noch auszuhalten ist. Doch irgendwann kommt bei jedem Menschen der Punkt, an dem der Körper der ständigen Überforderung nichts mehr entgegen zu setzen hat, und es kommt dann zu folgenden Stress Symptomen:

– erhöhter Puls
– Verspannungen im Nacken- Rücken- und Schulterbereich
– Kopf- und Rückenschmerzen
– innere Unruhe
– Konzentrationsstörungen
– hohe Reizbarkeit
– depressive Verstimmungen
– Schlafstörungen

Stress macht krank

Dass dauerhafter Stress ernsthafte körperliche und psychische Krankheiten auslösen kann, darauf weisen Ärzte und Psychologen ständig hin. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, rechtzeitig Deine Stress-Auslöser zu finden und Lösungen zu finden, diese zu bekämpfen oder zu lernen, mit ihnen un zu gehen. Folgende körperliche Krankheiten können stressbedingt sein:

– Herzinfarkt und Schlaganfall
– Magen- und Darmbeschwerden wie Magengeschwüre oder Magenschleimhautentzündung
– Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Verstopfung
– geschwächtes Immunsystem
– Schlafstörungen
– Kopfschmerzen bis hin zur Migräne
– Viruserkrankungen wie Gürtelrose
– Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte
– Stoffwechselerkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes

Psychische Krankheiten,die durch Stress begünstigt werden:

– Depressionen
– Angststörungen
– Tinnitus
Burn-Out
– Nervosität, Unruhe
– Konzentrationsstörungen
– ADS und ADHS

Welche Stress-Auslöser gibt es?

Es gibt eine Reihe von Situationen, die Stress bei Dir auslösen können. Das kann beispielsweise ein plötzliches lautes Geräusch sein wie ein Krankenwagen der genau vor Dir seine Sirene einschaltet. Auch aggressives Verhalten von Mitmenschen und eine Veränderung in Deinem Leben können Stress-Auslöser, die auch als Trigger bezeichnet werden. Freudige Ereignisse wie eine Beförderung oder ein neuer Lebenspartner sind ebenfalls Faktoren, die zu Stress führen können, auch wenn sie positiv sind.

Stressoren
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Die nachfolgenden Lebenssituationen gehören zu den häufigsten Ursachen von Stress:

1. Finanzielle Sorgen

Eine amerikanische Studie fand heraus, dass finanzielle Probleme die Hauptursache für Stress bei den US-Amerikanern sind. Auch hier in Deutschland geraten immer mehr Menschen beispielsweise durch unkontrollierte Einkäufe in Onlineshops immer tiefer in die Schuldenfalle. Hinzu kommen oft hohe Wohnungsmieten und Energiekosten. Wenn Du nachts nicht mehr schlafen kannst, weil Du nicht weißt, ob Du im nächsten Monat noch die Miete bezahlen kannst, hat das Auswirkungen auf Dein Wohlbefinden und auf Deine Gesundheit. Du fühlst Dich schlapp und bist unkonzentriert, bekommst Angstzustände, die zu Depressionen führen können. Laut der amerikanischen Studie sind junge Erwachsene und Eltern am meisten von finanziellen Sorgen als Stress-Auslöser betroffen. ,

2. Hohe Anforderungen im Beruf

Das Telefon im Büro klingelt in Dauerschleife, auf dem Display steht eine Vielzahl an unbearbeiteten E-Mails, und dann verlangt der Chef auch noch von Dir, innerhalb kürzester Zeit ein Meeting vorzubereiten. Da kann am Arbeitsplatz schon mal Stress aufkommen.

Die hohe Arbeitsbelastung belegt einen der Spitzenplätze unter den Stress-Auslösern und ist die Hauptursache für Burn Out. Viele Menschen sehen sich hohen Arbeitsanforderungen ausgesetzt, nehmen sogar oft Arbeit mit nach Hause und sind auch in der Freizeit ständig erreichbar. Es bleibt kaum noch Zeit für Familie, Freunde und Hobbys. Die Betroffenen können kaum noch abschalten und schlafen nachts schlecht, weil sie mit ihren Gedanken schon wieder beim Job sind.

Vor allem Frauen leiden oft unter der Doppelbelastung zwischen Kindern und Beruf. Die Folgen sind oft schwere psychische und körperliche Erkrankungen.

3. Beziehungsprobleme

Oft sind es nur Kleinigkeiten wie eine offene Zahnpastatube oder herumliegende Kleidungsstücke, die einen Streit zwischen Dir und Deinem Partner auslösen können. Doch während der Ärger über die kleinen Macken des Partners oder der Partnerin schnell verflogen ist, gehören große Beziehungsprobleme wie ständige Untreue oder andauernder Streit ums Geld oder die Erziehung der Kinder zu den häufigsten Stress-Auslösern. Depressionen, Verlustängste und erhebliche körperliche Beschwerden sind die Folgen. Da solltest Du mit Deinem Partner die Notbremse ziehen und eine Partnerschaftsberatung aufsuchen oder wenn gar nichts hilft vielleicht auch eine Trennung in Erwägung ziehen.

4. Pflege von Angehörigen

Wenn die eigenen Eltern der Lebenspartner oder die Kinder schwer krank sind, möchtest Du sie bestimmt nicht gerne in ein Heim geben, sondern Dich lieber selbst um Deine Lieben kümmern Doch die Pflege von Angehörigen ist kein Kinderspiel, sondern geht körperlich wie psychisch enorm an die Substanz und gehört somit ebenfalls zu den häufigsten Stress-Auslösern.

Stress abbauen

Entspannung
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Im Kampf gegen dauerhaften Stress musst Du zuerst Deinen persönlichen Stress-Auslöser erkennen. Nimmst Du Dir im Job zuviel vor? Ist Deine Beziehung wirklich noch so glücklich? Notfalls kannst Du Dir auch Rat bei Deinem Hausarzt oder einem Psychologen holen. Hier sind einige Tipps für den besseren Umgang mit Stress.

1. Prioritäten setzen

Ein gutes Zeitmanagement kann Dir helfen, Stressituationen zu vermeiden. Mach Dir eine Prioritätenliste über Arbeiten, die zuerst erledigt werden müssen und welche Aufgaben warten können, und baue dabei feste Pausenzeiten ein. Fokussiere Dich nicht auf festgelegte Zeiten, in denen die Aufgaben erledigt werden sollen, denn das löst wieder neuen Stress aus. Dein Chef wird Dir schon nicht den Kopf abreißen, wenn Du für eine Arbeit mal ein paar Minuten länger brauchst. Eine gute Arbeit braucht halt seine Zeit.

2. Work-Life-Balance

Deine Freizeit gehört Dir und nicht dem Unternehmen. Du musst im Urlaub und am Wochenende nicht ständig erreichbar sein, Aufgaben, die Du bis Freitag nicht erledigt hast, können bis Montag warten. Die Freizeit soll der Erholung dienen und Körper und Geist frei machen. Darum ist es wichtig, Deine freien Tage einem Hobbiy zu widmen oder etwas mit Deinen Freunden zu unternehmen.

3. Finanzielle Engpässe beseitigen

Stress wird oft durch finanzielle Sorgen ausgelöst. Stell Dir einen Finanzplan auf, in dem Du Einnahmen und Ausgaben gegenüber stellst und genau ausrechnest, wie viel Geld am Ende des Monats noch für Extras wie Kleidung, Essen gehen oder ein neues Handy übrig bleibt. Solltest Du schon in der Schuldenfalle stecken, ist es unbedingt ratsam, eine Schuldnerberatung aufzusuchen, die Dich aus dem finanziellen Loch rausholt.

4. Lösungen für Beziehungsprobleme finden

Wenn Probleme mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin der Grund für langanhaltenden Stress sind, solltet Ihr Euch unbedingt zusammen setzen und versuchen, eine Lösung zu finden. Solltet Ihr es alleine nicht schaffen, ist der Gang zur Partnerschaftsberatung unvermeidbar, um heraus zu finden, ob die Emotionen für eine gemeinsame Zukunft noch stark genug sind oder ob eine Trennung die beste Lösung ist.

5. Entspannungstechniken

Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training oder einfach nur ein wohltuendes Bad in beruhigenden Substanzen wie Lavendel helfen Dir, mit Stressituationen besser umzugehen. Du wirst ausgeglichener und kannst die Aufgaben in Haushalt und Beruf leichter bewältigen. Mit etwas Übung lassen sich autogenes Training, die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen sowie Atemübungen ausgezeichnet in den Alltag integrieren. Wenn Du Dich lieber etwas bewegen möchtest, ist ein Spaziergang in der Natur eine gute Alternative. Das Zwitschern eines Vogels oder das Rauschen eines Baches wirken genauso entspannend wie Yoga oder Meditation.

Hausmittel gegen Stress

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Hausmittel gegen Stress
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Stress ist in der heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Familienalltag, Job und die zahlreichen Verpflichtungen, die Dich an jedem Tag begleiten können Dich schnell an die Grenzen bringen. Dabei ist Stress die häufigste Ursache für Erkrankungen oder Krankschreibungen. Doch was kannst Du selbst für dich tun, damit dieser Druck, der auf Dir lastet, nicht zu groß wird?
In diesem Artikel wird Dir gezeigt, wie leicht Du mit einfachen Tricks und Hausmitteln gegen die Auswirkungen von Stress angehen kannst und lernst, wie Du ihn vermeiden kannst, bevor er eine zu große Belastung wird.

Wodurch äußert sich Stress?

Stress stellt eine Überforderung des Körpers, aber vornehmlich der Psyche dar. Du fühlst dich schnell ausgelaugt, überfordert und hast das Gefühl, dass Du anstehende Aufgaben nicht mehr meistern kannst. Dabei ist Stress eine natürliche Reaktion, die die Grundfunktionen des Körpers ermöglicht.
Wenn Du rennst oder in Zeitdruck gerätst, wirst Du feststellen, wie ein Puls nach oben geht. Du spürst deinen Herzschlag und bist für eine kurze Zeit extrem leistungsfähig. Dies beruht auf dem natürlichen Instinkt der Flucht.

Hält dieser Zustand aber zu lang an oder kommt zu häufig vor, dann ist dies schädigend für den Körper. Was gleichsam nicht bedeutet, dass jede Art von Stress für dich schlecht sein muss.

Die Medizin unterscheidet zwischen Eustress und Disstress. Eustress sind alle positiven Stresserfahrungen, die Dein Körper machen kann. In diesem Zusammenhang stellt Sport einen positiven Stress für den Körper dar. Alle Vorgänge im Körper werden animiert, Muskeln trainiert und das Auspowern gibt eine gute Grundlage zum Ausruhen.

Disstress ist die Gesamtheit des negativen Stresses. Termindruck, Überforderung und dauerhafte Unruhe gehören hier dazu. Wenn Du diesen Zustand nicht binnen kurzer Zeit in den Griff bekommen kannst, dann drohen Dir körperliche Schäden, wie Herz-Kreislauf-Probleme, aber auch psychische Probleme. Depressionen oder das Aufbauen eines Burn-Outs sind die Folge.

Was kannst Du also gegen Stress tun?

Gegen Stress
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Wenn Du viel Stress hast, dann solltest du möglichst bald damit beginnen deinem Körper etwas Gutes zu tun und für ausreichend Ruhe zu suchen. Dabei können Dich bestimmte Maßnahmen unterstützen, die keiner ärztlichen Verordnung bedürfen. Diese kannst Du einfach und leicht zu Hause umsetzen.

1. Die Erkenntnis

Du solltest dir grundsätzlich offen bewusst werden, wenn du Stress hast und darunter leidest. Dein Körper reagiert in dieser Zeit mit einer starken Ermüdung, aber auch Lustlosigkeit, Appetitlosigkeit und Du wirst leichter krank. Kopfschmerzen oder auch eine laufende Nase sind für dich in solchen Momenten unerträglich und dein allgemeines Wohlbefinden ist nicht mehr vorhanden.

Auch der Schlaf ist nicht mehr erholsam. Durch die dauerhafte Erschöpfung kann dein Körper nicht mehr entspannen. Auch wenn dein Körper selbst Kraft tanken kann im Schlaf, so kann es deine Psyche nicht, da Du im Hinterkopf immer die Verpflichtungen hast, die Dich am nächsten Tag wieder erwarten. Bei manchen Menschen fehlt der Schlaf nahezu komplett, weil sie keine Ruhe mehr finden und die dauerhaften Verpflichtungen sie wachhalten.

Hier musst Du ansetzen und erkennen, dass Du unter diesem Stress leidest. Nur dann kannst Du effektiv mit wenigen Mitteln daran arbeiten aus dieser Spirale herauszukommen. Je früher Du diese Situation erkennst, umso effektiver können die Hausmittel gegen Stress helfen.

2. Analyse

Im Folgenden ist es wichtig, dass Du die Stressauslöser erkennst und diese an dein Leben anpassen kannst oder dir Hilfe holst. Besonders, wenn im familiären Kreis nach der Arbeit noch viele Verpflichtungen anstehen, ist es ratsam, wenn du Familienmitglieder oder Freunde bittest, dir zu helfen. Wenn Sie dir nur ein paar Arbeiten abnehmen können oder dich unterstützen, dann wirst Du feststellen, dass Du wieder mehr Energie tanken kannst und entspannter wirst.

Auch andere Situationen und Probleme können Stress auslösen. Hier solltest Du vordergründig an der Lösung dieser Probleme arbeiten und dir bei Bedarf die entsprechende Hilfe suchen.

3. Hilf dir selbst!

Stress ist für viele Menschen eine belastende Situation, die je nach der körperlichen Gesundheit schon bei wenig Beanspruchung Probleme auslösen kann. Daher musst du den Stress so in Griff bekommen und reduzieren, dass Du nicht beginnst darunter zu leiden.
Je früher Du erkennst, dass einige Aufgaben dich stark beanspruchen, umso wichtiger ist es, dass Du prophylaktisch gegen den Stress vorgehst und deinem Körper etwas Gutes tust. Hierzu ist nicht nur die feste Planung eines Tagesablaufs und dessen Durchführung wichtig, sondern Du kannst dir auch mit einfachen Hausmitteln gegen Stress weiterhelfen.

Hausmittel gegen Stress

Pflanzliche Mittel

Pflanzliche Heilmittel
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Die einfachsten Hausmittel gegen Stress sind homöopathischer Natur. In diesem Zusammenhang kannst Du aus einem großen Sortiment auswählen. Du hast nicht nur die Wahl, ob du Tabletten, Öle oder Tees verwenden möchtest, sondern Du kannst dich auch zwischen fertigen Präparaten entscheiden oder bestimmte Bestandteile selbst sammeln und zubereiten.

Der Vorteil bei diesen Produkten ist nicht nur die leichte Anwendung, sondern auch die geringe Gefahr von Nebenwirkungen. Pflanzliche Hausmittel gegen Stress können nicht überdosiert werden und werden individuell ohne bestimmte Anleitung verwendet.

Baldrian, Hopfen und Melisse

Diese Kombination aus diesen drei pflanzlichen Stoffen ist das bekannteste Hausmittel gegen Stress, wobei die Komponenten auch allein eingesetzt werden können. Brühst Du die frischen Kräuter oder Pflanzen als Tees auf, dann wirst Du einen beruhigenden und schlaffördernden Effekt feststellen. Je regelmäßiger du diese Tees anwendest, umso einfacher wird es mit dem Stress umzugehen.

Johanniskraut

Als Tee oder Dragee ist es für die Langzeitanwendung gegen Schlafstörungen, Unruhe und leichte Depressionen gedacht. Die Behandlung mit Johanniskraut erfordert etwas Geduld, da die beruhigenden Eigenschaften nicht direkt festzustellen sind. Nach etwa drei Wochen nach regelmäßiger Anwendung solltest Du aber eine Verbesserung deines Zustandes verspüren.

Kamille

Sie ist nicht nur ein Hausmittel gegen Stress, sondern auch ein Allrounder bei Fieber, Halsschmerzen und Erkältung. Kamille beruhigt gereizte Schleimhäute, wirkt beruhigend und schlaffördernd. Je höher dosiert und länger Du Kamille verwendest, wirst Du auch eine angsthemmende Wirkung feststellen können.

Lavendel

Die ätherische Wirkung von Lavendel reduziert Stress und hemmt die Ausbildung von Ängsten. Dabei kannst Du Lavendelblüten auch in Form von Tee genießen. Lavendel ist auch in Diffusoren erhältlich und können so einen konstanten Duft im Schlafzimmer erzeugen, der sich positiv und entspannend auf euer Schlafverhalten auswirken kann.

Zitronenmelisse

Ihr Duft ist oft schon ausreichend, um Ängste zu lösen und Stress zu reduzieren. Dabei musst Du dieses Hausmittel gegen Stress nicht einmal trinken oder zu dir nehmen. Pflanze es einfach auf dem Balkon an oder stellt kleine Pflanzen in der Wohnung auf, dass sich der Duft verbreiten kann.

All diese Hausmittel gegen Stress kannst Du problemlos in Drogerien oder Apotheken erhalten. Wenn Du dir bei der Anwendung nicht sicher bist oder Fragen hast, wende dich einfach an deinen Apotheker, der dir den passenden Rat geben kann und die richtige Kombination findet.

Weitere Hausmittel gegen Stress

Bewegung

Wenn Du sportlich aktiv bist, dann wirst Du bemerken, dass Stress nur schwer an dich herankommen kann. Durch die gezielte Forderung des Körpers und die Bewegung an der frischen Luft unterstützt Du deine Gesundheit und dein Wohlbefinden automatisch.
Auch wenn Du bereits stark unter Stress leidest, kann Sport dir einen guten Ausgleich bieten. Dabei ist dir überlassen, welche Sportart du vorziehst und wie oft Du diese ausführen möchtest.

Entspannungsmethoden

Yoga praktizieren zu Hause
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Yoga, progressive Muskelrelaxation oder Atemtraining. All das sind auch Hausmittel gegen Stress, die Du in freier Zeiteinteilung selbst zu Hause ausführen kannst. Dabei unterstützen dich Lernvideos, aber auch Hörspiele, die dir die passende Anleitung geben, um dich gezielt zu entspannen. Hier solltest Du nur sicherstellen, dass Du diese Übungen in einer ruhigen Umgebung durchführen kannst, damit der Effekt des gesteigerten Körperbewusstseins und der Entspannung aufgebaut werden kann.
Diese Methoden wirken sich nicht nur positiv auf die Psyche aus, sondern lösen auch Verspannungen und erleichtern die Atmung.

Blaue Farbe

Auch gestalterisch kannst Du ein Umfeld an deine Situation anpassen. Blaue Farbtöne im Schlafzimmer, ob als Bettwäsche oder an der Wand in Form von Farbe oder Tapete, fördern die Entspannung und sind verantwortlich für einen ruhigen und besseren Schlaf.

Mit den zahlreichen Hausmitteln kannst Du dir leicht selbst helfen. Sollten alle Bemühungen dennoch keine Besserung bringen, dann ist es wichtig, dass Du dir entsprechende ärztliche Hilfe suchst, um dir nicht weiter zu schaden.

Tipps gegen finanziellen Stress

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Finanzieller Stress
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Wer jeden Cent mehrfach umdrehen muss, der steht meist unter großem finanziellen Stress. Dies kann auf Dauer auch zu körperlichen sowie psychischen Leiden führen, wie es etliche Studien belegen. In unserem Ratgeber zeigen wir auf, wie dieser Stress mit einfachen Tipps bekämpft werden kann.

Essen mitnehmen oder lieber mit den Kollegen mittags Essengehen? Mit dem Geld in den Urlaub fahren oder es doch lieber auf die hohe Kante legen? Tägliche treffen wir ökonomische Entscheidungen. Wer dabei allerdings einen hohen finanziellen Stress verspürt, bekommt es auf Dauer auch körperlich zu spüren.

Das Fachjournal „Psychological Science“ zeigte in einem Forschungsbeitrag auf, dass Menschen, welche häufiger mit Sorge auf ihre finanzielle Zukunft blicken, deutlich öfter unter körperlichen Schmerzen leiden. Die Forscher Eileen Chou, Bidhan Parmar und Adam Galinsky schlussfolgerten, dass hierbei teilweise sogar das Gefühl des Kontrollsverlustes über das eigene Leben eine entscheidende Rolle spielen könne. Durch den Kontrollverlust folgt Unruhe, Angst sowie Stress. Im Nervensystem sind diese einzelnen Vorgänge eng verbunden mit dem menschlichen Schmerzempfinden.

Für die Auswertung wurden große Datenmengen genutzt. Schon allein sechs Studien besagten hierbei, dass Unsicherheit zu Schmerzen führen könne. In den letzten zehn Jahren konnte ein Wachstum von wirtschaftlicher Unsicherheit sowie körperlichen Schmerzen verbucht werden. Erst dadurch wurde die Beobachtung auf die Verbindung beider Aspekte gelegt.

Wichtig ist es, gesund zu bleiben. Wie es nun möglich ist, den finanziellen Stress zu bekämpfen, zeigen wir in den folgenden Punkten.

1. Die Ursache des Stresses ausfindig machen

Der wichtigste Punkt ist es in den meisten Fällen, erst einmal ausfindig zu machen, wieso der wirtschaftliche Stress überhaupt eine Präsenz hat. Dies kann viele Ursachen haben. Kosten beispielsweise die Kinder zu viel? Wird mehr Geld ausgegeben, als die Einnahmen zulassen? Oder werden die Finanzen stets aus den Augen gelassen?

Sobald herausgefunden wurde, woher die Stresssituation kommt, ist es möglich, den nächsten Schritt anzugehen. Sollten es mehrere Gründe sein, so ist es ratsam, jeden dieser Gründe stets gut im Hinterkopf zu behalten.

2. Sich ein Budget setzen

Der nächste Punkt ist es, erst einmal einen Plan zu erstellen, welche Einnahmen und Ausgaben regelmäßig fließen. So kann verbucht werden, wie hoch das Budget überhaupt ist, welches zur festen Verfügung steht, ohne dabei in eine finanzielle Notsituation zu gelangen.

Weiterhin ist es ratsam, sich ein festes Budget zu setzen. Oftmals kaufen wir Dinge ein, die unseren Rahmen sprengen. Doch wir verlieren den Aspekt aus dem Auge, da wir lediglich den Artikel sehen, den wir unbedingt erwerben möchten. Mit einem festen Budget wird dieser Punkt zumindest noch einmal überdacht.

Tipp: Wichtig ist es natürlich, den Budgetrahmen nicht zu sprengen. Wer sich ein Limit setzt, sollte sich auch zwingend daran halten. Des Weiteren sollte das Budget natürlich auch realistisch ausfallen.

Es gibt ebenfalls sehr wertvolle Apps, die dabei helfen können, die eigenen Finanzen besser im Auge zu behalten. Dort wird jede Einnahme sowie Ausgabe verbucht. Nun berechnet die App, ob schwarze Zahlen verbucht werden konnten und wie viele Kosten beispielsweise für Einkäufe anfallen, die mit Barzahlung beglichen werden. So entsteht auf Dauer ein wirklich genauer Überblick dafür, die hoch die Lebenskosten monatlich ausfallen.

3. Erst sparen, dann ausgeben

Geld sparen
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Oftmals entscheiden wir uns, erst Geld auszugeben und dann etwas auf die hohe Kante zu legen, insofern Ende des Monats noch etwas auf dem Konto verblieben ist. Das ist jedoch nicht die richtige Herangehensweise. Sinnvoller ist es, monatlich einen festen Betrag zur Seite zu packen. Dieser ist verbindlich. So schafft es jeder, aktiv etwas für Notfälle, Urlaube und Co. anzusparen. Wichtig ist es natürlich auch, an die Ersparnisse nicht heranzugehen.

4. Die eigene emotionale Stabilität

Natürlich spielt für emotionalen Stress stets das eigene Befinden eine wesentliche Rolle. Finanzieller Stress kann erst dort entstehen, wo Menschen für empfänglich sind. Wer also jetwaigen Stress vermeiden möchte, sollte mit sich selbst im Reinen sein. So kann auch eine kleine Finanzkrise ohne größere Nebenwirkungen problemlos überstanden werden.

5. Ein gesundes Verhältnis zu Geld schaffen

Für viele Menschen ist der Erwerb neuer Kleidung und Elektronik eine wahre Bereicherung. Vor allem in Stresssituation kann das Anhäufen neuer Dinge für Linderung sorgen. In einem gewissen Maße ist diese Form der Beruhigung auch vollkommen okay. Sollte die Stressbewältigung allerdings aus dem Ruder laufen, verliert die betroffene Person den Überblick über ihre Finanzen und kann in ein wirtschaftliches Fiasko geraten.

Tipp: Wie wäre es beispielsweise mit Yoga, Meditieren oder Joggen? Die Hobbies kosten nichts und bringen viel Entspannung in den eigenen Alltag. Natürlich kann alternativ auch ein anderes Hobby gewählt werden.

6. Das eigene Privatleben pflegen

Um Unsicherheiten zu beseitigen und demnach auch finanziellen Stress vorzubeugen, ist es wichtig, das eigene Privatleben zu pflegen. Regelmäßige Gespräche mit der Familie und vor allem mit dem Partner können Ängste nehmen. Demnach können Engpässe viel gelassener angenommen und beseitigt werden.

Ebenfalls ratsam ist es, mit dem Partner über größere Investitionen zu reden. Oftmals sind finanzielle Fehlentscheidungen sowie finanzieller Stress ein Grund dafür, dass sich Paare trennen. Mit ausreichend Gesprächen und Pflege kann dem jedoch vorgebeugt werden.

7. Das eigene Einkommen steigern

Oft kann finanzieller Stress dadurch entstehen, dass das eigene Einkommen einfach zu gering ist und nicht zum Leben reicht. In diesem Fall ist es zwingend notwendig, dieses zu erhöhen. Leichter gesagt als getan. Doch die Bemühungen sorgen auf Dauer für ein deutlich angenehmeres und stressfreieres Leben.

Tipp: Es ist niemals verkehrt, zu einem angemessenen Zeitpunkt ein Gespräch mit dem Chef zu vereinbaren. Dort kann über eine eventuelle Lohnerhöhung gesprochen werden.

Gehaltserhöhung
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In einigen Fällen kann es natürlich sein, dass die Lohnerhöhung abgelehnt wird. Das ist natürlich nicht das gewünschte Ziel. An diesem Punkt sollte überlegt werden, ob es nicht sinnvoll wäre, den Betrieb oder gar die Berufsrichtung zu wechseln. Nur so kann auf Dauer finanzieller Stress vorgebeugt werden, wenn es wirklich an dem deutlich zu geringen Einkommen liegen sollte.

8. Gegebenenfalls regelmäßige Ausgaben senken

Die Miete ist zu hoch oder gar die Versicherung? Wichtig ist es, die Ausgaben direkt unter die Lupe zu nehmen und bestenfalls Preise zu vergleichen. In einigen Fällen findet sich ein günstigerer Stromanbieter. Auch die Internetkosten können sich gezielt senken lassen. Von Vorteil ist es, sich Preise einzuholen oder auch beraten zu lassen. So lassen sich auf Dauer Kosten senken.

9. Sparsamer leben

In einigen Fällen können bequeme Einsparungen vorgenommen werden. Vor allem in puncto Strom- und Wasserkosten kann oftmals bares Geld gespart werden. Hierfür eignet sich ein passender Ratgeber oder auch eine kostenlose Beratung, um genau zu Erfahrung, in welchen Punkten zu viel Energie fließt. Auf Dauer lässt sich eine Menge Geld in diesen Bereichen einsparen.

10. Nicht von dem Umfeld verleiten lassen

Wichtig ist es stets, sich nicht mit seinen Mitmenschen zu vergleichen oder gar zu duellieren. Oftmals kann es vorkommen, dass das Mittagessen nicht von zu Hause mitgenommen wird, um vor den Kollegen nicht als „mittellos“ dazustehen. Auch die neuesten Schuhe sind ein Muss, denn die Menschen in dem eigenen Umfeld tragen diese ja auch. Doch davon sollte sich niemals jemand beirren lassen.

Das Leben ist kein Wettkampf!

Niemand sollte über seine Verhältnisse leben, nur um durch materielle Dinge Anerkennung zu erhoffen. Diese Anerkennung ist falsch und das Resultat ist wirtschaftlicher Stress, welcher mit Schmerzen und psychischen Problemen einhergehen kann. Wichtig ist es, seine Grenzen zu kennen und diese auch einzuhalten. Nur so kann auf Dauer ein gesundes und sorgenfreies Leben geführt werden.

Fazit

Finanzieller Stress macht krank und sollte in jedem Fall vermieden werden. Gut wäre es natürlich, wenn dieser erst gar nicht eintritt, doch oftmals lässt er sich auch nicht vermeiden. Mit den genannten Tipps ist es Schritt für Schritt möglich, diesem entgegen zu wirken und wieder in ein gesundes und sorgenfreies Leben über zu treten.

Stressvermeidung durch Zeitmanagement

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Zeitmanagement 2
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Um die verfügbare Zeit möglichst produktiv nutzen zu können, bedarf es eines geeigneten Zeitmanagements. Per Definition umfasst Zeitmanagement Planung und Organisation von Aktivitäten und oder Ereignissen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne. Zeitmanagement sollte immer die Arbeitszeit aber auch die Freizeit betreffen, um unter Berücksichtigung eines ausreichend langen Zeitraums alle Lebensbereiche so zu gestalten, dass diese optimal und sinnvoll genutzt werden können.

Zeitmanagement gegen Stress

Oft hindert uns eine lange Liste an zu erledigenden Aufgaben am Genießen oder lässt uns nur schwer einschlafen oder erholsamen Schlaf finden. Durch das Erlernen eines Zeitmanagementsystems, welches am besten an die eigenen Bedürfnisse angepasst ist oder wird, lässt sich so mancher Stress lindern oder sogar vermeiden.
Hier werden Tipps beschrieben, die dabei helfen das Organisieren der Zeit zu lernen, um gezielt Aufgaben abzuarbeiten ohne in Stress zu geraten und überfordert zu sein.

Förderung des Organisationstalents um Zeitmanagement gegen Stress zu finden!

Todo-Listen logisch aufbauen

Zeitmanagement gegen Stress startet meist mit der Auflistung der zu erledigenden Aufgaben. Grundsätzlich ein guter Ausgangspunkt um Organisation zu schaffen. Jedoch wird die Liste von den meisten Personen in jener Reihenfolge erstellt, in der einem die Todo’s in den Sinn kommen. Dann wird Wichtiges bzw. Dringendes mit Rufzeichen gekennzeichnet oder es wird versucht durch einkreisen bestimmter Punkte für Hervorhebungen zu sorgen. Wichtig ist es, die Todo-Liste nach Zeiträumen oder nach Prioritäten zu führen, um zu vermeiden, dass eher kleinere Aufgaben die Liste unnötig verlängern oder lediglich auffällig Gekennzeichnetes aufmerksam bearbeitet wird.
Um Zeitmanagement gegen Stress einzusetzen, hilft es, Aufgabenlisten eingeteilt in Kategorien zu führen und diese in einen logischen Zusammenhang zu bringen. Danach kann ein Abarbeiten geblockt nach Kategorien begonnen werden.

Zeitmanagement
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Zeitmanagement gegen Stress beginn beim Katalogisieren der Aufgaben!

Angefangenes zu Ende führen

Sehr verlockend werden die sonst als kleine Aufgaben notierten Todo‘s, wenn es darum geht, komplexe Aufgaben zu erledigen. In kleinen Schritten zu Denken verursacht weniger Druck und so kommt es, dass man sich nicht so leicht über das Große traut und die vielen kleinen Punkte vorzieht.

Mit diesem Wissen ausgestattet, sollte man große, umfassende, über einen längeren Zeitraum dauernde Aufgaben/Projekte in kleine Teile aufzuteilen, um diese nacheinander bearbeiten zu können ohne an der Unüberschaubarkeit vieler Kleinigkeiten zu scheitern.
Hilfreich kann auch sein, einzelne dieser kleinen Schritte auf mehrere Tage aufzuteilen und mit anderen kleineren Aufgaben zu kombinieren. Wichtig ist, sich für jeden Schritt einen zeitlich genau definierten Rahmen zu setzen, damit nicht endlos vor sich her geschoben wird.

Zeitmanagement gegen Stress wirkt im Detail!

Zeitliche Grenzen setzen

Neigt man dazu sich zu verzetteln, ist es wichtig, die Todo-Liste mit Zeitlimits zu versehen, um auch unter hohem Zeitdruck effizient zu arbeiten, ohne dass von allem ein wenig angefangen und nichts zu Ende gebracht wird. Oder noch schlimmer, einem die zu erledigenden Aufgaben über den Kopf wachsen. Zum Schreiben einer Email werden zum Beispiel zehn Minuten eingeplant, das Telefonat mit dem Kunden soll in fünfzehn Minuten erledigt sein und die vereinbarte Materialabholung darf dreißig Minuten in Anspruch nehmen.

Durch eine Auflistung ist der Tagesablauf leichter zeitlich zu strukturieren und auf jeden Fall müssen auch Pausen miteingeplant werden, um zu ermöglichen, alles Vorgenommene zu schaffen.
Realistische gesetzte Zeitlimits sind dabei das Wichtigste sowie zu beachten sich bei der Tagesplanung nicht zu viel zuzumuten.


Zeitmanagement gegen Stress bedeutet Zeit in ausreichender Menge für Aufgaben zu vergeben!

Geeignetes Medium für Zeitmanagement finden

Je nach Typ muss jede/r herausfinden mit welchem Tool er oder sie die Aufgabenliste am besten erstellen und verwalten kann. Heut zu Tage erfreuen sich elektronische Organisations-Apps großer Beliebtheit, jedoch kann der klassische Terminkalender oder das Notizbuch für die eine oder andere Person auch geeignetes Medium sein, um Zeitmanagement zu betreiben.
Es gilt lediglich bei einer Art der Aufzeichnung zu bleiben, um eine geordnete Bearbeitung zu garantieren, ohne dass etwas übersehen werden kann – so kann Zeitmanagement gegen Stress funktionieren!

Ansprüche an sich selbst reduzieren

Zeitverlust entsteht meist durch hohe Ansprüche an uns selbst und selbst auferlegter Detailverliebtheit. Hinterfragt werden soll immer der eigene Perfektionismus, der oft, durch zeitintensive Verbissenheit sich selbst gegenüber, unter dem Druck steht alles mehr als korrekt alleine erledigen zu müssen. Dieser Zugang kostet viel Zeit und ermüdet.
Delegieren ist keine Schande. Das Abgeben von Aufgaben ist niemals Zeichen von Schwäche, sondern ermöglichet umfangreiche Projekte insgesamt in kürzerer Zeit erledigen zu können, da die Aufgabenverteilung auf weitere Personen gewährleistet, dass in kürzeren Zeiträumen mehr Aufgaben erledigt werden können, als von einer Person allein zu schaffen ist.
Mit uns selbst eingegangene Kompromisse sparen Zeit und können oftmals den Blick auf Neues öffnen!

Am Biorhythmus orientieren

Um das eigene, individuell positive Energielevel nutzen zu können, muss jede oder jeder für sich herausfinden, wann die eigene Produktivität am höchsten ist. Zu welcher Tageszeit ist man am aktivsten? Wenn das bewusst ist, muss dies genutzt werden, um sich bei der Verteilung wichtiger, umfassender Aufgaben an genau diesem Zeitraum zu orientieren. Zeiten im Tagesablauf die signalisieren, dass die Aktivität sinkt, müssen als Zeiträume für Pausen eingeplant werden.
Zeitmanagement gegen Stress heißt sich selbst zu erkennen und den Energiehaushalt gezielt optimal einzuteilen!

Störfaktoren minimieren

Störfaktoren minimieren
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Leider ist es in der heutigen Zeit üblich, immer und überall erreichbar zu sein und zu müssen. Um wichtige Aufgaben motiviert und entspannt erledigen und um produktiv arbeiten zu können, müssen Zeitoasen geschaffen werden, in denen die Erreichbarkeit nicht gegeben ist.
Auch Störfaktoren von außen können uns bei der zügigen Erledigung vieler Aufgaben vom Wesentlichen ablenken. Nicht alles kann zur selben Zeit erledigt werden und wenn dies trotzdem versucht wird, wird mit großer Wahrscheinlichkeit alles nur halbherzig durchgeführt werden.

Unterbrechungen im Bearbeitungsablauf hemmen massiv die fokussierte Konzentration und gezielte Erledigung gesetzter Aufgaben. Es gibt bereits Apps, die dabei helfen Unterbrechungen zu ignorieren, um die Konzentration zu fördern. Ein Beispiel dafür ist „Forest: Stay focused“. Diese App lässt einen Baum wachsen, wenn das Smartphone im zuvor eingestellten Zeitraum unberührt bleibt. Wird diese Zeitspanne nicht eingehalten, stirbt der Baum.

Stressminderung muss bei der Entdeckung geeigneter Zeitmanagementmethoden immer im Vordergrund stehen. Zeitlich noch weit entfernte Aufgaben müssen ausgeblendet und der Fokus auf das unmittelbar Notwendige gelenkt werde, damit Zeitmanagement gegen Stress wirksam wird.

Optimierung und Priorisierung sowie die Umsetzung während gesetzter Zeiträume helfen freie Zeit zu genießen und Entspannung zu finden.

Die 10 besten ätherischen Öle gegen Stress

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Ätherische Öle gegen Stress
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Hektik, Stress und innere Unruhe gehören zum modernen Leben einfach dazu. Dennoch, oder gerade deshalb, ist es wichtig, dass wir immer wieder abschalten und entspannen. Dabei können uns viele Dinge helfen. Ein gutes Buch, schöne Musik und Entspannungsübungen. Besonders effektive kleine Helfer sind außerdem die ätherischen Öle gegen Stress. Erfahre, wie diese Präparate hergestellt werden, wie du die ätherischen Öle gegen Stress am besten einsetzt und welche ätherischen Öle gegen Stress am wirksamsten sind.

Wie werden ätherische Öle hergestellt?

Ätherische Öle unterscheiden sich von den sogenannten fetten Ölen dadurch, dass sie rückstandslos verdunsten. Die flüchtigen Stoffgemische werden oft in den Blättern und Blüten von Pflanzen produziert, die damit Insekten zur Bestäubung anlocken oder Fressfeinde abwehren.

Das am weitesten verbreitete Verfahren zur Gewinnung dieser ätherischen Öle ist die Destillation mit Hilfe von Wasserdampf. Die Pflanzenteile, die die ätherischen Öle enthalten, werden dazu erst gewaschen und danach zerkleinert in einen speziellen Kessel gegeben. In diesen wird heißer Wasserdampf eingeleitet, der die ätherischen Öle austreibt. Das Gemisch aus Öl und Wasserdampf kondensiert anschließend in einem kalten Rohr, danach wird das Öl vom Wasser getrennt. Diese Methode funktioniert allerdings nicht bei allen Pflanzen. Insbesondere die ätherischen Öle, die sich in den Blüten der Pflanzen bilden, können oft nicht durch Destillation gewonnen werden. In diesem Fall wird auf die Extraktion zurückgegriffen. Bei dieser Vorgehensweise werden die ätherischen Öle mit Hilfe von Lösungsmitteln aus der Pflanze extrahiert. Das Gemisch, dass dabei entsteht, muss aber anschließend ebenfalls destilliert werden, um das eingesetzte Lösungsmittel zu entfernen. Bei den ätherischen Ölen von Zitrusfrüchten kommt oft noch eine dritte Methode, die Kaltpressung, zum Einsatz. Gepresst werden hier aber nur die Schalen, so entsteht eine wässrige Emulsion, aus der durch Zentrifugierung die reinen ätherischen Öle gewonnen werden.

Die Destillation ätherischer Öle blickt auf eine lange Geschichte zurück. Im alten Ägypten war die Methode nachweislich bereits weit verbreitet, ob sie auch von den Ägyptern erfunden worden ist, ist nicht bekannt. Die Griechen machten ätherische Öle dann in Europa populär und durch die Römer fanden sie schließlich Verbreitung in der gesamten damals bekannten Welt. Bis heute sind ätherische Öle beliebte Duftstoffe, die aber auch gerne als mild wirkende Medikamente eingesetzt werden.

Wie werden die ätherischen Öle gegen Stress am besten einsetzt?

Wenn du die ätherischen Öle gegen Stress einsetzen möchtest, kannst du das auf viele verschiedene Arten tun. Die einfachste Methode besteht darin, ein kleines Fläschchen mit Öl bei sich zu tragen und immer wieder daran zu riechen. Bei milden Ölen kannst du auch einen kleinen Tropfen unter die Nasenöffnungen tupfen. Du kannst das Öl aber auch auf ein Taschentuch träufeln und daran riechen. Das sind die Methoden für unterwegs und fürs Büro. Zuhause kannst du ätherische Öle gegen Stress noch viel intensiver einsetzen. Besonders entspannend wirkt ein heißes Bad, dem du neben Salz vom Toten Meer noch einige Tropfen deines Lieblingsöls zugibst. Wenn du danach im Wohnzimmer weiterentspannen willst, eignen sich dafür ein Aroma-Diffuser oder eine Duftlampe. Bei Duftlampen fördert der sanfte Kerzenschein die Entspannung noch zusätzlich. Auch sanfte Musik, die du am besten schon in der Badewanne hörst, kann den Effekt noch steigern. Das gleiche gilt für einen guten Kräutertee, gelegentlich darf es auch ein Glas Rotwein sein.

Welche ätherischen Öle gegen Stress wirken am besten?

Da die Verwendung der Öle auf eine sehr lange Tradition zurückblickt, ist mittlerweile bekannt, welche ätherischen Öle gegen Stress besonders effektiv sind. Einige Öle wurden sogar schon wissenschaftlich untersucht. Die therapeutische Wirkung der Öle wird meist auf die enthaltenen Terpene zurückgeführt. Terpene sind sekundäre Pflanzenstoffe, von denen bisher über 8.000 verschiedene entdeckt wurden. Die genaue Wirkung der einzelnen Substanzen ist noch kaum erforscht. Nachfolgend stellen wir dir die wichtigsten ätherischen Öle gegen Stress kurz vor. Grundsätzlich gilt aber natürlich, dass du immer das Öl verwenden solltest, das bei dir das größte Wohlempfinden erzeugt.

Lavendel

Lavendel Öl
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Lavendelöl ist der Klassiker unter den ätherischen Ölen gegen Stress. Der sanfte, wohlriechende Duft des Öls aktiviert die Betawellen im Gehirn, was sich sowohl bei mentalem, als auch bei körperlichem Stress entspannend auswirkt.

Ylang-Ylang

Ylang-Ylang
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Die Öle dieser Annonengewächse sind zwar noch nicht so gut erforscht wie das Lavendelöl, sie gelten aber traditionell als ausgleichend und können angeblich negative Emotionen abfedern.

Limette

Limette Öl
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Limette sollte besonders in der kalten Jahreszeit zum Einsatz kommen. Das ätherische Öl dieser Frucht ist nicht nur eine Wohltat für die Nerven, sondern befreit und desinfiziert auch die Atemwege.

Weihrauch

Weihrauch Öl
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Weihrauch spielt in der Naturheilkunde eine wichtige Rolle. Hier hat sich der Wirkstoff insbesondere bei der Behandlung von Rheuma und chronischen Darmentzündungen bewährt. Das ätherische Öl des Weihrauchs hebt die Stimmung und fördert die Konzentrationsfähigkeit.

Orange

Orangen Öl
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Das ätherische Öl der Orange war bereits Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung. Die Forschungsergebnisse stützen, was bereits vorher aufgrund von Erfahrung bekannt war: Die ätherischen Öle der Orange wirken stimmungsaufhellend und helfen nicht nur dabei zu entspannen, sondern können auch gegen milde Depressionen eingesetzt werden.

Bergamotte

Bergamotte Öl
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Auch Bergamotte gehört zur Familie der Zitrusfrüchte. Dies Fruchtsorte ist erst im 17. Jahrhundert durch Kreuzung von Süßer Limette mit Bitterorange entstanden. Mittlerweile wird die Frucht nur mehr wegen ihres ätherischen Öls angebaut, das ein beliebter Duftstoff ist. Eines der in der Pflanze enthaltenen Terpene, das als Bergamottin bezeichnet wird, hat einen besonders günstigen Einfluss auf angespannte Nerven.

Geranien

Geranien Öl
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Pelargonien, wie die beleibten Balkonpflanzen richtigerweise heißen, sind nicht nur schön anzuschauen. Ihre Wurzeln finden auch medizinische Verwendung und werden gegen Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die Blüten der Rosengeranie enthalten außerdem große Mengen des ätherischen Geraniumöls. Chemische Untersuchungen dieses Stoffs haben bisher sechs Monoterpene identifiziert. Mindestens eines davon fördert die Entspannung.

Römische Kamille

Öl der Römischen Kamille
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Das Öl der römischen Kamille wird schon lange als Beruhigungsmittel eingesetzt und das nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern. Bei den kleinen sollte aber zunächst getestet werden, ob eventuell eine Allergie besteht.

Mandarine

Mandarinen Öl
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Das frische, fruchtige Öl der Mandarine wird ebenfalls gerne in der Winterzeit eingesetzt. Das Öl der Mandarine hat einen besonders hohen Anteil an Monoterpenen, die sich günstig auf die Stimmung auswirken.

Patschuli

Patchouli Öl
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Patschuli, oft auch Patchouli geschrieben, gehören zur Familie der Lippenblütengewächse. Der Duft der Pflanze ist sehr eigenwillig und ihr ätherisches Öl chemisch sehr komplex. Ihm werden stark beruhigende und konzentrationsfördernde Eigenschaften zugeschrieben.

Selbstverständlich kannst die die einzelnen ätherischen Öle auch mischen und dir so deinen ganz individuellen Entspannungs-Cocktail zusammenstellen.