Freitag, August 23, 2019
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Selleriecremesuppe mit Tannenbäumen

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Selleriecremesuppe
©sonyakamoz /stock.adobe.com

Wenn dein Stresslevel wieder einmal die Oberhand gewinnt, sehnst du dich meistens nach etwas, das dich wieder auf den Boden bringt. Etwas Schokolade mag zwar hilfreich sein, aber auch fatal, was das Gewicht angeht. Du kannst dir auch in der Gemüseabteilung gesunde und wirksame Abhilfe schaffen.

Dazu brauchst du:

600 g frischen Knollensellerie
eine Kartoffel
eine Schalotte
3 Esslöffel Butter
1 große Möhre
800 ml Gemüsesuppe
1 Msp. Vanillemark
Salz und Pfeffer
200 g Sahne
1 Tl Zitronensaft
1 Prise frischen Schnittlauch

Zuerst Sellerie und Kartoffeln schälen, dann würfeln. Die Schalotte ebenfalls würfeln und mit Kartoffel und Sellerie in einem Esslöffel Butter andünsten. Die Gemüsebrühe dazugeben und 20 Minuten garen lassen.

Die Möhre wird geschält und der Länge nach in dünne Scheiben geschnitten. Mit einem kleinen Tannenbaumausstecher werden Tannenbäume ausgestochen. Den Rest der Butter mit dem Vanillemark in einer Pfanne zergehen lassen und darin dann die Tannenbäumchen kurz andünsten. Am Schluss werden diese mit Puderzucker bestreut und glasiert.

Die Suppe wird püriert und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Ein Großteil der steif geschlagenen Sahne wird jetzt eingerührt.

Die Suppe in die Teller (Tassen) geben, die Bäumchen darauf verteilen und mit der restlichen Sahne und dem klein geschnittenen Schnittlauch garnieren.

Mediterrane Bouillabaise

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mediterrane Bouillabaise

Das Kochrezept gegen Stress, das ich Dir empfehlen möchte, ist eine mediterrane Bouillabaise. Bouillabaise ist deswegen ein Wunderrezept gegen Stress, weil sie reich an Proteinen ist, marokkanischen Safran enthält und Dich ganz schnell in das Land des Urlaubs entführt. Bouillabaise erinnert an den Sommer, an Südfrankreich und den Geschmack des Mittelmeeres. In der Bouillabaise kommen Meeresfische, Muscheln und Crevetten zusammen, die mit Gemüse wie Zucchini, Lauch, Fenchel und Möhren zusammen in Wasser, Weißwein und Safran gekocht werden.

Rezeptvorschlag für Bouillabaise:
1 Bund Suppengrün
1 Knolle Fenchel
4 Zehen Knoblauch
2 Zwiebeln
Frischer Thymian
Frisches Bohnenkraut
1 Messerspitze echter Safran
3 Lorbeerblätter
1 Flasche Weißwein
1 kleine getrocknete Chili
5 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
200 g Seeteufel
150 g Dorade
200 g Rotbarbe
6 Crevetten
8 Miesmuscheln
100 ml Sahne

Das Gemüse wird gewürfelt und mit dem in Stückchen geschnittenen Fisch in den Topf gegeben. Es wird Weißwein und Wasser zugegeben. Dann werden die verschiedenen Gewürze hinzugegeben. Alles wird mit offenem Deckel 20 Minuten gekocht. Die Bouillabaise kann in einer Suppenterrine serviert werden.

Süchtig nach Stress

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In unserer heutigen Zeit sind wir ständig Stress ausgesetzt. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Stress sogar die größte Gefahr für die Gesundheit im 21. Jahrhundert. Stress ist die Ursache für die meisten bekannten Zivilisationskrankheiten und ist somit auch die Hauptursache für Todesfälle in den Industrieländern. Stress kann berufliche, aber auch private Gründe haben. In Beruf werden Überstunden gefordert, Du sollst ständig erreichbar sein und hast dadurch keine wirkliche Freizeit mehr. Auch mangelnde Wertschätzung im Beruf führt zu einer Stressbelastung. Im privaten Bereich können Probleme mit dem Partner oder mit den Kindern sehr belastend sein. Es können aber auch ein an sich harmloser Streit mit den Nachbarn, lange Warteschlangen an der Supermarktkasse oder andere alltägliche Ärgernisse zu einer Stresssituation führen.

Und obwohl jeder weiß, dass zu viel Stress krank machen kann, unternimmt kaum jemand wirklich etwas dagegen. Das lässt vermuten, dass wir Stress brauchen, um richtig funktionieren zu können. Wir sind süchtig nach Stress.

Wenn der menschliche Körper unter Stress steht, schüttet er Adrenalin und Cortisol aus. Der Mensch atmet schneller, die Muskeln werden angespannt und Körper und Geist werden sekundenschnell darauf vorbereitet, sich auf eine neue Situation einzustellen oder einer Gefahr zu entkommen. Früher brauchte der Mensch das, um überleben zu können, denn der Mensch konnte sich durch Flucht aus gefährlichen Situationen befreien.

Heute allerdings leben wir nicht mehr in ständiger Lebensgefahr durch unsere Umgebung. Trotzdem sind wir von klein auf vielen Arten von Stress ausgesetzt. Unverarbeitete Emotionen, Leistungsdruck in Schule und Beruf, Konflikte, Zeitdruck, Chemikalien, elektromagnetische Strahlung und unser Umfeld sind alles Faktoren, die für uns Stress verursachen. Und unser Körper reagiert darauf, indem er Cortisol ausschüttet. Bei den täglichen Belastungen wird das zu einem Dauerzustand, weil unser Körper überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommt.

Stress wird zu einem Normalzustand und unser Körper will ihn aufrechterhalten. Das Cortisol wirkt dabei im menschlichen Körper wie eine Droge, die abhängig macht. Daher bringt unser Gehirn uns also immer wieder in Situationen, in denen Cortisol ausgeschüttet wird und wir werden süchtig nach Stress.

Woran erkennst Du, dass Du stresssüchtig bist?

Wenn Du im Alltag ständig unter Stress stehst, zeigst Du eine Reihe von Verhaltensweisen, die erkennen lassen, dass Du süchtig nach Stress bist. Einige dieser Verhaltensweisen sind:

Mangelnde Entspannung in Freizeit und Urlaub

Zum einen kannst Du nicht richtig entspannen und fühlst Dich sogar schuldig, wenn Du Freizeit hast. Anstatt Deine Freizeit zu genießen, grübelst Du über die Arbeit nach oder erledigst sogar Aufgaben für die Arbeit zu Hause in Deiner Freizeit. Auf der Arbeit denkst Du über Deine privaten Probleme nach und zu Hause über die Probleme auf der Arbeit. Du hast komplett verlernt, Dich nur auf das zu konzentrieren, was Du gerade machst und auch einmal unbeschwert Deine Freizeit zu genießen.
Selbst im Urlaub benötigst Du einige Zeit, bis sich das Urlaubsgefühl einstellt. Anstatt den Urlaub dann zu genießen, denkst Du über die Arbeit nach. Dir fehlt der tägliche Adrenalinkick.

Strenge Fristen und Leistungsdruck

Selbst wenn Du zu Hause private Aufgaben erledigen musst, setzt Du Dir strenge Fristen und setzt Dich damit unter Druck, obwohl Du eigentlich ausreichend Zeit hättest, alles in Ruhe zu erledigen. Oft wartest Du mit wichtigen Dingen bis zur letzten Minute, weil Du Dir das Gefühl geben möchtest, unter Druck besser zu funktionieren.

Zu viel Arbeitsbelastung

Im Beruf wie im Privatleben übernimmst Du zu viele Aufgaben, die Du kaum bewältigen kannst. Somit bist Du immer in Eile, um alles erledigt zu bekommen. Oft verzichtest Du dabei sogar auf geregelte Arbeitspausen und auf Mahlzeiten. Vor lauter Arbeit kannst Du Dir keine Freizeit gönnen und hast keine Zeit für Deine Familie und Deine Freunde. Du hast kaum jemals Zeit, etwas zu tun, das Dir Freude macht.

Beziehungen zu der Umwelt

Im Gegenteil, wenn Du einmal weniger zu tun hast, kommt schnell ein Gefühl der Langeweile auf. Du weißt einfach nicht, wie es ist, einmal nichts zu tun. Auch das Warten in einer Schlange verärgert Dich, weil Du ja in der Wartezeit sinnvolleres erledigen könntest.
Darunter leiden auch Deine Beziehungen zu Deinen Mitmenschen. Du hast keine Geduld in bestimmten Situationen und kannst manche Verhaltensweisen Deiner Mitmenschen kaum tolerieren. Die Dinge sollen so sein, wie Du sie Dir vorstellst. Du nutzt in solchen Situationen Stress als Ausrede, dass Du keine Geduld hast.

Ständige Beschwerden über den Stress

Du siehst in Deinen Leben nur die negativen Seiten und beschwerst Dich darüber. Du siehst Dein eigenes Leben als schwieriger an als das der anderen. Wenn im Beruf oder zu Hause etwas schiefläuft, siehst Du Dich als das Opfer an, das immer alles erledigen muss. Niemand anderes ist imstande die Arbeit so gut zu erledigen wie Du.
Unter Deinem ständigen Stress leiden auch Deine Beziehungen. Zu einem hast Du kaum Zeit, um sie mit Deiner Familie oder Deinen Freunden zu verbringen. Und wenn Du dann einmal Zeit hast, verbringst Du sie damit, Dich zu beklagen, dass nicht alles so ist, wie Du es gerne haben möchtest. Du bist ein schlechter Zuhörer und fällst anderen dauernd ins Wort, weil Du meinst keine Zeit zu haben, sie ausreden zu lassen.

Angst, etwas zu verpassen

Außerdem hast Du ständig Angst, etwas zu verpassen und hängst ständig am Handy und bei den sozialen Netzwerken, damit Du alles mitbekommst. Du überprüfst Deinen Posteingang auf der Arbeit sogar an Deinen freien Tagen.

Schlechter Schlaf

Deine ständige Sucht nach Stress spielt sogar bei Deinem Schlaf eine Rolle. Du schläfst schlecht ein und schläfst auch sehr unruhig, weil Dich Deine Probleme ständig beschäftigen und Du nicht richtig abschalten kannst.

Negative Gedanken

Du hättest gerne eine optimistische Lebenseinstellung, scheiterst aber daran, dass Du schlechte Erfahrungen gemacht hast. Du versuchst trotzdem immer wieder, Deine negativen Gedanken und Erlebnisse zu unterdrücken, anstatt sie aufzuarbeiten.
Du akzeptierst zu oft, nur um Deinen Frieden zu haben, Situationen und Menschen, die Dir nicht guttun. Dabei belastest Du Dich mit den Problemen der anderen, beispielsweise Deiner Kinder oder Deiner Kollegen. Oft machst Du Dir auch Sorgen über negative Nachrichten und über die Ungerechtigkeit der Welt im Allgemeinen.
Du willst anderen gerne helfen und drängst Ihnen Deine Hilfe auf, selbst wenn sie sie nicht wünschen.
Zu den negativen Gedanken gehört auch, dass Du mit einem Aussehen unzufrieden bist, mit Deinem Körper, Deinem Gewicht, Deiner Fitness und vielleicht nachlassender Leistungsfähigkeit. Du fühlst Dich oft ungerecht behandelt und fühlst, dass niemand Dir richtig zuhört, obwohl Du Wichtiges zu sagen hast.

Angabe mit der Überlastung

Und letztlich bist Du sogar noch stolz darauf, wie sehr Du beschäftigt bist und gibst sogar damit an, weil es Dich unentbehrlich erscheinen lässt. Du nimmst Dir beruflich und auch privat viel vor und glaubst, noch mehr leisten zu müssen, um alles zu erreichen, was Dir wichtig ist.

Mögliche Folgen, wenn Du süchtig nach Stress bist

Wenn Du ständig unter Stress stehst, wirst Du bestimmt bald unter Stress bedingten Problemen wie schlechtem Schlaf und Rückenschmerzen leisten. Auch Unruhe, starkes Herzklopfen, Empfindlichkeit gegen Lärm und ständige Gereiztheit werden mit Stress in Verbindung gebracht. Du solltest solche Symptome ernst nehmen, denn es kann zu schwereren Folgen wie zu einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall führen.
Es ist schwer, den Absprung zu schaffen, wenn Du süchtig nach Stress bist. Denn Dir erscheint der Stress schon als Normalzustand und Du wirst immer danach suchen. Die Reaktionen Deines Körpers auf Stress werden zum Normalzustand.

Phasen der Stresssucht

Wenn der Körper in Stress gerät, setzt das Gehirn Adrenalin und Cortisol frei. Mit diesen Stoffen werden eigentlich die letzten Reserven freigesetzt. In ähnlichen Situationen verlangt der Körper dann nach den Glücksstoffen und so wirst Du süchtig nach Stress. Wenn die Sucht befriedigt wird, fühlst Du Dich wohl.
Wenn Du süchtig nach Stress ist, verlangst Du automatisch nach mehr. Du lädst Dir mehr und mehr Arbeit auf und vernachlässigst Deinen Alltag. Oft kannst Du wichtige Aufgaben nicht mehr von unwichtigen Aufgaben unterscheiden.
Arbeitspsychologen unterscheiden drei Phasen der Sucht: In der Einleitungsphase arbeitet der Süchtige zunehmend in seiner Freizeit. Er vernachlässigt Familie und Freunde. Er kann sich schlecht konzentrieren, leidet an Kopf- und Magenschmerzen. Hinzu kommen Herz-Kreislauf-Beschwerden. Er fühlt sich erschöpft, ängstlich und depressiv. Freizeit wird zu einer Belastung.
Dann folgt die kritische Phase. Die Symptome verschlimmern sich. Wer süchtig nach Stress ist, reißt Arbeit an sich und mischt sich auch in andere Verantwortungsbereiche ein. Der Betroffene wird aggressiv und leidet unter Entzugserscheinungen. Schweißausbrüche, Herzrasen und Atemnot sind die Folge. Urlaub und Freizeit werden zur Qual.
Dann folgt die chronische Phase. Der Betroffene arbeitet ohne Unterlass, auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen. Aufputschmittel werden genommen, um die Arbeit zu bewältigen. Schlaf wird zur Nebensache. Am Ende kommt es zu Herzinfarkten, Kreislaufproblemen oder Nervenzusammenbrüchen und schlimmstenfalls sogar zum Tod.

Stresssucht bewältigen

Wie bei jeder Sucht, musst Du erst einmal erkennen, dass Du süchtig nach Stress bist. Nur über diese Erkenntnis kannst Du Schritte zur Verbesserung einleiten.
Daher solltest Du Dein Verhalten selbst genau beobachten. Wenn Du bemerkst, dass Du in einen Zustand zu großer Beschäftigung gerätst, solltest Du für ein paar Minuten innehalten, ruhig durchatmen und Deine Umgebung beobachten. Dann solltest Du überlegen, was Du gerade tust und warum Du es tust.

Prioritäten und Arbeitsplanung

Denke genau über Deine Prioritäten nach. Dein Wohlbefinden sollte einen vorderen Platz einnehmen. Auch Deine Familie sollte nicht zu kurz auf Deiner Liste der Prioritäten kommen.
Dann mache Dir einen Arbeitsplan, selbst, wenn Du denkst, dass Du dafür keine Zeit hast. Nur wenn Du geplant und organisiert arbeitest, wirst Du auch Leistung erbringen. Schau Dir Deinen Terminkalender genau an und nimm nur an wirklich wichtigen Meetings oder Veranstaltungen teil. Plane zwischen Deinen Geschäftsterminen Zeit für Dich und Deine Familie ein.

Lerne „nein“ zu sagen!

Denke einmal darüber nach, ob Deine Überlastung nicht zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass Du nur schlecht „nein“ sagen kannst. Lerne Dich durchzusetzen und manche Bitten oder Einladungen abzulehnen. Du musst Dich dabei nicht schuldig fühlen, denn Du brauchst Zeit für Dich allein. Nur mit Ruhepausen und Entspannung kannst Du später wieder Leistung erbringen.

"Nein" sagen
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Einfluss auf die Stressresistenz nehmen

Wenn Du süchtig nach Stress bist, kannst Du versuchen, Einfluss auf Deine Stressresistenz zu nehmen. Viele Situationen beinhalten nur Potenzial für Stress, wenn Du es zulässt. Natürlich kann ein verspäteter Bus oder Zug auf dem Weg zu einem wichtigen Termin Dich sehr stressen. Oder wenn Du auf ein Taxi wartest, dass nicht kommt. Aber der Stress in solchen Situationen lassen sich mit einfachen gedanklichen Tricks reduzieren.

Wenn Du den Stress in diesen Momenten zulässt, ist der Berg bis abends ein Gebirge. Und dieses musst Du für Dich selbst abtragen. Du arbeitest und lebst nur so gut, wie Du Dich fühlst und daher musst Du zuallererst für Dich selbst sorgen.

Wenn Dir alles zu viel wird, solltest Du sofortige Maßnahmen ergreifen, um Dich herunterzufahren. Richte Deine Aufmerksamkeit auf den Moment. Nimm Dir zum Beispiel Zeit, eine Tasse Tee zu trinken oder Dich mit einer Süßigkeit zu verwöhnen, einen angenehmen Geruch in Dich aufzunehmen oder richte Deine Augen auf einen Blumenstrauß oder ein schönes Bild.

Danke an etwas Schönes wie beispielsweise Deinen geplanten Urlaub. Packe gedanklich Deinen Koffer dafür. Welche Kleidung wirst Du mitnehmen und welche Kosmetika solltest Du einpacken.
Um eine Wartezeit am Telefon zu überbrücken, kritzele etwas auf ein Stück Papier, Blumen, ein Strichmännchen oder male einfach nur Kästchen aus. Die Kritzelei wird Dich ablenken und die Wartezeit verkürzen.

Wenn der Stress überhandnimmt, richte Deinen Blick in die Ferne, ohne etwas zu fixieren und konzentriere Dich auf Deinen Atem. Atme mehrmals tief ein und länger aus. Das Ausatmen aktiviert den Erholungsnerv. Lege Deine Hand auf Dein Herz. Dadurch wird das Entspannungshormon Oxytocin aktiviert.
Lächle Deinen Stress weg.

Lächelnde Frau
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Bewege Dich. Schüttle Dich wie einen Wackelpudding, steige Treppen und hüpfe zu Deinem Lieblingslied.
Rufe abends einen Freund oder eine Freundin an. Geht zusammen essen oder tut etwas anderes, das Euch Freude macht. Nutze die Zeit, um aufzutanken.
Schreibe zehn Dinge auf, die Du an Dir magst. Hier zählen auch ganz kleine Dinge.
Schreibe zehn Dinge und Menschen auf, die Du liebst.

Sei weniger selbstkritisch

Schalte Dein schlechtes Gewissen aus, wenn Du nicht alles schaffst, was Du vorhattest. Versuche Dich nicht schlecht zu fühlen, wenn Du einmal nichts tust. Deine innere Stimme könnte, wenn Du süchtig nach Stress bist, eine Aufforderung seine, eine Stresssituation herbeizuführen. Wenn Du süchtig nach Stress bist, ist es logisch, dass Du Dich schuldig fühlst, wenn Du nichts tust oder nicht produktiv genug arbeitest.

Auseinandersetzen mit Problemen

Wenn Du süchtig nach Stress bist, wirst Du versuchen so beschäftigt zu sein, dass Du Dich nicht mit Deinen Gedanken und Problemen auseinandersetzen musst. Während Du arbeitest, wird Dir das zwar gelingen, aber wenn Du mit der Arbeit fertig bist, sind Deine Probleme immer noch da und manchmal sogar noch größer. Und sie werden Dir noch mehr Stress verursachen. Daher versuche, ehrlich mit Dir zu sein. Setze Dich mit Deinen Problemen auseinander und versuche Lösungen für sie zu finden. Gelöste Probleme verursachen keinen Stress mehr.

Genieße die Gegenwart

Wenn Du süchtig nach Stress bist und immer wieder neue Wege suchst, Dir mehr Stress zu verursachen, wirst Du viele Dinge verpassen. Du wirst mehr auf Probleme und negative Dinge acht. Also nimm Dir jeden Tag etwas Zeit und beobachte Deine Umgebung sorgfältig. Schau Dir die Natur an, genieße das Grün der Bäume, die Farbe der Blumen, beobachte die Vögel. Schenke den Menschen in Deiner Umgebung Aufmerksamkeit und schenke Ihnen ein Lächeln. Das sind alles nur kleine Dinge, aber sie werden Dein Wohlbefinden erhöhen und gleichzeitig Deinen Stress mindern.
Im beruflichen Leben ist es vollkommen in Ordnung, wenn Du Dir Ziele setzt. Aber vergiss über dem Pläne schmieden nicht die Gegenwart. Genieße den Weg zu Deinen Zielen. Freue Dich über kleine Erfolge auf dem Weg, aber behalte auch die Gegenwart im Blick.

Entspannung und Pflege

Lerne abzuschalten. Wenn nötig, setze Dir Zeiten, in denen Du ohne Handy und Computer auskommst. Wenn Du Dich konsequent daran hältst, wirst Du sehen, dass es gar nicht so wichtig ist, immer informiert und immer erreichbar zu sein.
Körperliche Betätigung hilft Dir, Stress abzubauen. Daher solltest Du Aktivitäten auswählen, die Dir Spaß machen, um Deinen Körper zu bewegen. Das kann Fahrradfahren, Schwimmen, Joggen und vieles mehr sein. Bei den vielen Möglichkeiten findest Du bestimmt etwas, das Dir Spaß macht. Es kann auch einfach nur ein Spaziergang an der frischen Luft sein.
Auch Meditation, Yoga, Lesen, Malen oder ein entspannendes Bad nehmen können dazu beitragen, den Alltagsstress abzubauen.

Schwimmen gegen Stress
©Kzenon/stock.adobe.com

Fazit

Wenn Du süchtig nach Stress bist, ist es höchste Zeit, etwas dagegen zu tun. Einige der oben beschriebenen Tipps können Dir vielleicht helfen, den Stress abzubauen und aus der Suchtfalle herauszukommen. Du solltest auf jeden Fall Dein eigenes Wohlbefinden und das Deiner Familie in den Vordergrund stellen. Auf der Arbeit können Dir bessere Planung und Organisation helfen, den Stress abzubauen. Wenn Dir mit diesen Maßnahmen nicht gelingt, aus der Stressfalle zu kommen, solltest Du auf jeden Fall professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, denn die Folgen der Sucht nach Stress können sehr schwerwiegend für Deine Gesundheit sein und Dein ganzes Leben negativ beeinflussen.

Qi Gong gegen Stress

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Stein in Wasser mit Qi gong
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Die Entstehungsgeschichte

Vor rund 5000 Jahren entstanden im damaligen „Land der Mitte“, welches heute unter dem Namen China bekannt ist, die ersten Bewegungen. Ausgehend vom nordwestlichen Teil Chinas, in der Region um Xinan, suchten Mönche nach Entspannungsübungen, die den menschlichen Geist in den Zustand der Entspannung versetzen sollten. Der Legende nach war es ein hoher Beamter des kaiserlichen Hofstaates, der Mönche eines in der Gegend um Xinan liegenden Klosters damit beauftragte, eine Meditationsform für diese zu finden. Ein Zeichen dafür, dass Menschen auch schon in der damaligen Zeit mit den Folgeerscheinungen von Stress zu kämpfen hatten. Diese Mönche nahmen sich hierzu Mutter Natur als Vorbild. Sie begannen Fauna, Flora und Tierwelt zu beobachten, um in der Folge, diese auf den Menschen anzuwenden. Der Grundgedanke lag in der Ansicht dass alles in der Natur vorkommende, also Bewegung und Ruhe auch im menschlichen Geist wiederzufinden ist. Die heutige Form des Qi Gong beruht auf den Beobachtungen dieser Mönche. Wobei sich die Praktiken des heutigen Qi Gong im Laufe der Jahrtausende auf fast 5000 Übungen ausgeweitet haben.

Die Bedeutung des Qi Gong

Die Bedeutung des Wortes setzt sich aus den beiden Begriffen Qi, welches für Lebensenergie und Kraft steht und das Gong, welches für Arbeit und Fähigkeit steht, zusammen. Nach Ansicht heutiger Qi Gong Meister muss zuerst das Qi, also die Energie und die Kraft in Fluss gebracht werden, um das Gong, seine Arbeit ausführen lassen zu können. Das, was auf den ersten Blick nach Anstrengung klingt, wird durch das eigentliche Gegenteil erreicht. Entspannung lautet die Devise, um in die Lage versetzt zu werden, den täglichen Anforderungen gelassener zu begegnen. Welches mithilfe diverser Qi Gong Techniken, die einfach zu erlernen sind, schnell erreicht werden kann.

Qi
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Das meditative Element des Qi Gong

Am besten lässt sich der Grundgedanke mit den unterschiedlichen in der Natur vorkommenden Bewegungen, erklären. Einer der anerkanntesten Lehrer des Qi Gong, „Zhang Xhiao Ping“ erklärte die Effektivität des Qi Gong anhand der Bewegungen eines Blattes das sich im Wind bewegt. Das Blatt fügt sich dabei dem Wind und vollführt so Bewegungen die aus der natürlichen Einflussnahme des Windes ergibt. So entstand zum Beispiel einer jener Bewegungsabläufe die im Qi Gong am häufigsten praktiziert werden. Faktisch gibt es im Qi Gong mehr als 5000 Übungen, welche alle eines zum Ziel haben. Ruhe und Gelassenheit zu einem zentralen Bestandteil des täglichen Lebens zu machen.

Das Erreichen des Qi

Die Vielseitigkeit dieser Meditationen haben Qi Gong in den vergangenen Jahren wiederaufleben lassen. Wobei, um das Qi, das Aufladen der Lebensenergie zu ermöglichen Bewegungsabläufe als auch Ruhezustände gleichermaßen zu einem ausgeglichenen Leben führen können. So gibt es Übungen, die im Stehen vollführt werden als auch Übungen die im Ruhezustand, also ohne Bewegungsabläufe, abgehalten werden. Als Ausgangspunkt dient das sich bewusst werden, nach dem momentanen Gemütszustand des Praktizierenden. So gibt es keine fixen Meditations-Riten, die jedes Mal nach einem bestimmten Schema vollzogen werden müssen. Harmonie soll nicht zuletzt dadurch erreicht werden, die jeweils gefühlt richtigen Übungen auszuführen. Welche von Mal zu Mal unterschiedlich sein können. Eines der Vorteile angesichts der großen Auswahl an praktischen Übungen. Unter anderem kann die Lebensenergie, die Lebenskraft dadurch erhöht werden, dass Übungen auch im Ruhen vollzogen werden können. Dabei vollführt der Ausführende die Bewegungsabläufe vor seinem inneren Auge. Der meditative Charakter bei dieser Technik steht dabei außer Frage. Im Durchschnitt sollte eine Übung rund 30 Minuten dauern. Es hat sich gezeigt, das Übende bereits nach wenigen Tagen bereits über mehr Gelassenheit verfügten. Wobei auch hier gilt, dass Kontinuität, das Maß aller Dinge ist.

Qi Gong Bewegungen 2
Qi Gong Bewegungen 1
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Atmen, Bewegung und Ruhe

Die drei wesentlichen Bestandteile des Qi und des Gong stehen in Wechselwirkung zueinander. Die Atmung stellt dabei eines der wesentlichsten Komponenten dar. Diese versorgt Körper und Geist mit neuer Energie. Die Bewegung hilft dabei den Atem, sprich den Sauerstoff im Körper gleichmäßig zu verteilen. Die Ruhe, erreicht durch die konzentrierten Bewegungsabläufe sorgt für die Zentriertheit, den Fokus auf die zu erreichende Gelassenheit. Durch das Erlernen der korrekten Ausführungen, sowie der Ausbalanciertheit von Energie und Ausgleich der beiden Komponenten Qi und Gong, wird so der energetische Haushalt des Menschen, im Gleichgewicht gehalten.

Das Gleichgewicht im Gong

Nach Auffassung alter wie neuer Meister dieser Lehre, strebt in der Natur alles nach Ausgleich. So möchte die wieder aufgeladene Energie verbraucht werden um neue Kraft aufnehmen zu können. Dies steht im Mittelpunkt des Gong. Wobei der Begriff des wieder Verbrauchens als relativ betrachtet werden muss. Geht es doch vorrangig darum, das Reservoir der angesammelten Energie im Fluss zu halten. Alte Lehrmeister verstanden darunter, dass die so angesammelte Lebenskraft dazu verwendet werden soll, um den Anforderungen des Alltags besser, eben gelassener begegnen zu können. Worin sich auch der Grundgedanke von Ansammeln und Fließen des Qi Gong, widerspiegelt.

Die gesundheitsfördernden Auswirkungen

Unabhängige Untersuchungen an den beiden Universitäten von Peking und der UCLA, der University of California in Los Angeles, haben erstaunliches ergeben. Bei Patienten, bei denen eine Immunschwäche festgestellt wurde, erreichte man mit diesen Übungen bereits nach wenigen Monaten eine wesentliche Verbesserung der Werte. Desgleichen bei Patienten mit Stoffwechselerkrankungen und Patienten die unter depressiven Erkrankungen zu leiden hatten. So fanden Wissenschaftler heraus, dass aufgrund der Übungen Veränderungen im zentralen Bereich des Gehirns stattfinden. Diese wiederum setzen biochemische Veränderungen in Gang, welche sich positiv auf den allgemeinen Gesundheitszustand auswirkten.

Qi Gong Symbol
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Fazit

Dank der alt-chinesischen Betrachtungsweise das alles eine Ursache, alles eine Wirkung aufweist, ist es zu verdanken, dass diese Form der meditativen Technik wieder neue Anhängerschaft gefunden hat. Tatsächlich, so hat es sich herausgestellt, können mittels dieser, Gelassenheit, Ruhe und Ausgeglichenheit, Einzug ins Leben eines Menschen halten. Wobei der Aufwand als eher gering anzusehen ist. Bereits eine halbe Stunde tägliches Üben sorgt für eine Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes. Hilft dabei mit Ruhe und Gelassenheit durch das Leben zu gehen. Zu Anfang lohnt es sich, wenn man den einen oder anderen Kurs belegt, in dem man die Bewegungsabläufe erlernt und um die Grundideen, als auch die Wirkungsweisen kennenzulernen. Kurse mit verifizierten Lehrern finden in allen größeren Städten, in privaten und öffentlichen Räumen statt. Selbst in kleineren Gemeinden werden diese, zumeist in Volkshochschulen angeboten. Zudem lohnt es sich, mit dem breiten Spektrum an passender Musik vertraut zu machen.

Mit Power Napping gegen Stress

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Erfolgreicher Geschäftsmann beim Power Nap auf Wiese
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Power Napping – über diesen Begriff bist Du sicherlich schon einmal gestolpert. Immer mehr Menschen schwören auf einen Power Nap während des Tages, um neue Energie zu tanken und wieder Leistung bringen zu können. Doch ist das mit einem Power Nap wirklich möglich? Und was versteckt sich eigentlich dahinter? Auf diese wichtigen Fragen wird in den folgenden Absätzen genauer eingegangen. Außerdem erfährst Du, wie richtiges Power Napping funktioniert und was Du dabei beachten solltest, um keine Fehler zu machen.

Was wird eigentlich unter Power Napping verstanden?

Wortwörtlich handelt es sich dabei um einen Kurzschlaf, welcher Dir Energie bringt. Es kann hier mitunter auch die Rede von einem „Energieschlaf“ sein. Ein Power Nap stellt also ein kleines Nickerchen während des Tages dar. In der Regel wird das Nickerchen gehalten, wenn das Leistungstief am höchsten ist beziehungsweise, wenn die Müdigkeit besonders hoch ist. Das kann beispielsweise um die Mittagszeit oder den Nachmittag herum der Fall sein. Ein Power Nap unterscheidet sich von dem regulären Schlaf vor allem durch ein Merkmal: Der Länge des Schlafes. In der Regel dauert ein Nickerchen nämlich nicht lange. Nach wenigen Minuten ist das Power Nap schon wieder vorbei. Das hat folgenden Grund: Die Tiefschlafphase wird dabei bewusst vermieden, denn setzt diese erst einmal statt, so ist es schwer, wieder richtig wach zu werden. Kurz und effektiv sollte der Power Nap also sein. Power Naps sind mittlerweile in vielen Büros, auf der Arbeit oder in der Uni beliebt.

Welche Vorteile hat das Power Napping?

Durch das regelmäßige Power Napping können sich viele Vorteile für Dich ergeben. Wie sich in einigen Studien herausgestellt hat, können Power Naps Dein Leistungspotenzial um bis zu 35 % verbessern. So wirst Du durch regelmäßige Power-Nickerchen deutlich mehr Leistung abrufen können. Das kann Dir zum einen auf der Arbeit helfen. Zum anderen kann dies aber auch für Deine körperliche Leistung beim Sport von Vorteil sein. Ebenso kannst Du durch ein Nickerchen tagsüber Dein nächtliches Schlafdefizit ausgleichen. Zwischen 6 und 8 Stunden Schlaf pro Nacht werden empfohlen. Gerade Menschen mit stressigen Bürojobs können dieser Empfehlung aber oftmals nicht nachkommen. Das ist nicht nur ungesund, sondern schadet auch Deiner geistigen Verfassung. Ein Nickerchen kann hier weiterhelfen.

Power napping gegen Stress
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Besonders wichtig im Alltag ist Dein Kurzzeitgedächtnis. Du bist auf dieses angewiesen, um Dir wichtige Dinge schnell zu merken und nicht wieder sofort zu vergessen. Leidest Du allerdings unter Schlafmangel, so trägt auch Dein Kurzzeitgedächtnis Schäden davon. Ein Nickerchen am Tag kann Dir hier deutlich weiterhelfen und dafür sorgen, dass Du auf Dauer ein gesundes Kurzzeitgedächtnis aufbaust. Power Naps stärken zudem Dein Immunsystem. Auch dies lässt sich wieder in dem Ausgleich von eventuellem Schlafmangel begründen. Wer unter Schlafmangel leidet, wird nämlich statistisch gesehen deutlich häufiger krank, da auch das Immunsystem unter dem Mangel an Schlaf leidet. Der Ausgleich des Schlafmangels durch einen regelmäßigen Power Nap sorgt des Weiteren dafür, dass Du langfristig Herzkrankheiten verhindern kannst. Weiterhin lassen sich Erschäpfungszustände durch die Energie-Nickerchen vorbeugen. Das geht bis hin zum Burnout.

Inwiefern kann Power Napping gegen Stress helfen?

Einer der größten Vorteile des regelmäßigen Power Nappings liegt darin, dass Du damit Stress entgegenwirken kannst. Das gilt sowohl für Alltagsstress als auch für Stress, welcher sich langfristig aufbaut – beispielsweise durch Deinen Beruf oder durch die Familie. Doch woran liegt das? Darauf gibt es eine ganz simple Antwort: Das regelmäßige Durchführen von kleinen Nickerchen senkt nachweislich die Anzahl an Stresshormonen, welche sich im Blut befinden – und das schon nach nur einem Power Nap! Machst Du also ein kurzes Nickerchen, so wirst Du Dich direkt danach schon besser und gesünder fühlen. Du wirst ganz anders über die Probleme, welche für Deinen Stress sorgen, nachdenken und Lösungen für diese finden.

Dadurch, dass die Stresshormone im Blut abgebaut werden, werden aber auch andere Erkrankungen oder Krankheitsbilder ausgeschlossen. Durch eine erhöhte Konzentration an Stresshormonen erhöht sich nämlich in der Regel auch der Blutdruck. Ein höherer Blutdruck wiederum kann über viele Jahre dazuführen, dass sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen bilden. Durch den Abbau der Stresshormone gehst Du diesen also ebenfalls auf dem Weg. Außerdem gehst Du durch den Abbau der Stresshormone auch allen weiteren Folgen von Stress aus dem Weg. Dazu zählen körperliche Folgen wie verschiedenste Krankheitsbilder aber auch Folgen, welche sich auf das Verhalten auswirken. Beispielsweise gehören dazu ein anderes Essverhalten, übertriebene Reaktionen oder ein Konsum bewusstseinsverändernder Substanzen.

Wie Power Napping funktioniert – eine Anleitung für Dein perfektes Power Napping

Du hast nun erfahren, wie gesund das regelmäßigen Power Napping eigentlich für Dich sein kann und wie viele Vorteile dieses mit sich bringt. Nun stellt sich allerdings die Frage, wie Power Napping eigentlich funktioniert. Es gibt dabei nämlich einige wichtige Aspekte zu beachten, um keine Fehler zu machen.

Wo sollte der Power Nap überhaupt stattfinden?

Der Ort für das kleine Nickerchen tagsüber ist besonders wichtig. Grundsätzlich gilt hier zunächst: Du kannst an jedem Ort ein Nickerchen machen, solange dieser ruhig genug ist, denn Ruhe ist für ein Nickerchen am wichtigsten. Egal, ob zu Hause, in der Uni oder auf der Arbeit im Büro – überall lässt sich in der Regel ein ruhiger Ort finden, an welchem Du einen Power Nap einlegen kannst. Gleichzeitig sollte der Ort aber auch bequem sein. Ein kleines Sofa oder eine Couch reichen hier oftmals schon. Zu Hause ist das Bett natürlich die erste Wahl. In vielen Büros lassen sich Ruheräume vorfinden, welche mit Sofas oder Sesseln ausgestattet sind. Es gibt mittlerweile sogar einige Arbeitgeber, welche ihren Angestellten spezielle Schlafkapseln oder Schlafplätze anbieten, in welchen diese in ihrer Mittagspause beispielsweise besonders praktisch ein schnelles Nickerchen machen können.

frau legt entspannt den kopf auf den schreibtisch
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Zu welcher Tageszeit eignet sich Power Napping am besten?

Die meisten Personen haben zwischen 12 Uhr und 14 Uhr ihr Leistungstief. In diesem Zeitraum eignet sich ein Power Nap für Dich daher am besten, denn es gilt dabei immer die Regel: Mache ein kurzes Nickerchen dann, wenn Du Dein Leistungstief erreicht hast. Wer etwas später aufsteht oder später anfängt zu arbeiten, kann seinen Power Nap natürlich auch nach hinten verschieben. So kannst Du Deinen Power Nap beispielsweise auch am späten Nachmittag einlegen, um neue Energie zu tanken. Stelle nur sicher, dass sich dieser zeitlich in Deinen Tagesablauf einbauen lässt und nicht mit wichtigen Terminen kollidiert.

Schnelles Einschlafen antrainieren

Wer generell Probleme mit dem Einschlafen hat, wird dieses für das Power Napping trainieren müssen, denn gerade ein kurzes Nickerchen setzt ein schnelles Einschlafen voraus. Kannst Du also nicht schnell einschlafen, so brauchst Du erst gar nicht über einen Power Nap nachzudenken. Mit einigen einfachen Tricks und Tipps kann das schnelle Einschlafen für den Power Nap allerdings effektiv trainiert werden. Meistens halten Dich Deine Gedanken davon ab, schnell einzuschlafen. Lege Dir daher keine wichtigen Termine oder Aufgaben direkt nach das Nickerchen. So denkst Du nämlich nur über diese wichtigen Termine oder Aufgaben nach und wirst es niemals schaffen, einzuschlafen. Fokussiere Dich außerdem nicht auf Deinen Stress oder die Probleme, welche den Stress ins Leben rufen. So wirst Du ebenfalls wachgehalten. Es kann hier beispielsweise helfen, vor dem Power Nap 5 Minuten zu meditieren und Deinen Körper und Geist auf das Nickerchen und Entspannung einzustellen. Einige Menschen können auch besser einschlafen, in dem sie beispielsweise ruhige und entspannende Musik hören.

Das richtige Mindset für das Power Napping

Das richtige Mindset für einen Power Nap lässt sich erreichen, indem die endlosen Gedanken abgestellt werden. Hier kann unter anderem helfen, sich auf einen ruhigen und gleichmäßigen Atem zu konzentrieren. Durch die Nase einzuatmen und durch den Mund wieder auszuatmen wird von vielen Forschern als idealer Atem für einen gesunden Schlaf dargestellt. Konzentrierst Du Dich auf Deinen Atem, so wirst Du schnell von den Gedanken, welche Dich im Alltag beschäftigen, loslassen. Wie für den Schlaf nachts als auch für ein Nickerchen gilt folgende Regel: Konzentriere Dich auf nichts außer auf Dich selbst.

Wann Du wieder aufwachen solltest

20min power napping
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Der ideale Zeitpunkt zum Aufstehen nach einem Power Nap liegt bei 15 bis 20 Minuten. Ab einer Schlafenszeit von mehr als 30 Minuten beginnt nämlich die Phase des Tiefschlafes und dieser kannst Du nun nur noch schwer entkommen. Stelle Dir Deinen Wecker daher auf eine Dauer von 15 bis 20 Minuten ein. Das Wichtigste: Stehe sofort auf, wenn Dein Wecker klingelt. Du wirst merken, dass Du überhaupt nicht müde bist und wieder bereit bist, neue Aufgaben des Tages in Angriff zu nehmen. Klingelt der Wecker und Du bleibst zunächst noch liegen, so wirst Du sehr müde werden und gar nicht mehr aufstehen wollen. Mache diesen Fehler beim Power Napping daher nie!

Waldtherapie gegen Stress

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Shinrin Yoku - Waldbaden
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Wie man Waldtherapie gegen Stress einsetzen kann

Wer in einem Wald spazieren geht, spürt es sofort – Der Wald tut gut. Blätterrauchen, Grün so weit das Auge reicht und der herrliche Duft nach Wald. Im Frühling zieht es wahre Menschenmaßen in den Wald, um dort den Alltagsstress loszuwerden. Laut einer Studie der US-amerikanischen Universität Michigan reichen schon 20 Minuten im Grünen, um das Level an Stresshormon deutlich zu reduzieren.

Shinrin Yoku – Heilsames Waldbaden

Waldbaden? Was soll denn das sein. Und wieso kommt dieser Trend nicht aus Deutschland, wenn es hier so viele Wälder gibt? Viele Fragen werden in den nun folgenden Text beantwortet.

Shinrin Yoku stammt aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt ungefähr so viel wie „Baden in der Waldluft“. In Japan und Südkorea ist diese Waldtherapie schon lange ein fixer Bestandteil der Gesundheitsfürsorge. Der Vorteil dieser Waldtherapie ist denkbar einfach – sie ist für jeden Menschen vollkommen kostenlos. Man braucht nur einen Wald, um in seine Natur einzutauchen und sie bewusst wahrzunehmen.

Bei der Waldtherapie geht es darum, ganz bewusst in die Natur des Waldes einzutauchen. Also solltest du schnelles Powerwalking vermeiden. Besser ist es, wenn du ohne Hast langsam durch den Wald schlenderst. Auch wenn es ein wenig abgedroschen klingt: Der Weg ist hierbei das Ziel.

Waldbaden erleben
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Fange an bewusst wahrzunehmen. Bäume, Sträucher, Moose, Bäche, Quellen, Geräusche und Gerüche. Nimm alles in dich auf. Das viele Grün wirkt beruhigend und das nicht nur für die Augen, sondern auf den ganze Körper und Seele. Durch die Waldtherapie fällt der Stress des Alltags von ganz alleine ab. Du wirst die Stille hören und vor allem sehen, du atmest das Grün der Pflanzen um dich herum und das leise Rauschen des Waldes wird dein Gemüt besänftigen. Sollte dein Blick von etwas gefesselt werden, dann halte inne. Schau genau hin, ohne Hast. Lege bewusst Pausen ein und lasse deine Gedanken zur Ruhe kommen. Wenn du weißt wie es geht, kannst auch im Wald meditieren, wenn du es nicht weißt, blicke einfach in die Ferne ins Grüne. Genieße das Hier und Jetzt und bade in Gedanken im Wald und lasse alle schlechten Erinnerungen hinter dir.

Setze dich auf einen Stein oder auf einen Baumstumpf und atme für ein paar Minuten ganz bewusst. Warst du schon mal im Wald? Kannst du dich daran erinnern, wie du als Kind die schönsten Steine gesammelt hast? Wie du an den schönsten Blumen gerochen hast. Wenn du willst, kannst du durch einen Bach waten oder du kletterst auf einen Baum – Sei einmal wieder Kind. Genieße das Alleinsein mit dir selbst. Du brauchst keine Unterhaltung, wenn du im Wald badest. Höre einfach zu, wenn der Wald mit dir spricht.

Der Stress versickert im Waldboden

Die Wissenschaft hat die Effektivität des Waldes näher beleuchtet: Eine der ersten Studien hierzu wurde im Jahr 2010 im Fachmagazin „Environmental Health and Preventive Medicine“ publiziert. Forscherteams der Universität Chiba in Japan hatten für diesen Zweck 140 Probanden in 24 Wälder zur Waldtherapie geschickt. Weitere 140 Testpersonen begaben sich auf Spaziergänge in die Stadt. Zum direkten Vergleich wurden am darauffolgenden Tag die Gruppen gewechselt.

Das Ergebnis dieser Studie lautet wie folgt: Die Waldspaziergänge konnten den Blutdruck, Puls und die Konzentration von Cortisol (Stresshormon) im Körper der Probanden eindeutig senken. Bei jenen Teilnehmern, die nur in der Stadt unterwegs waren, zeigten sich diese Auswirkungen nicht.

Heilsame Terpene

Liegt es jetzt am Grün, an der Ruhe oder doch an der Einsamkeit? Oder ist es einfach nur die gute Luft des Waldes? Um diese Frage beantworten zu können, wurde im Jahr 2012 an japanischen Universitäten ein Forschungszweig ins Leben gerufen. Dieser Zweig wird allgemein als Waldmedizin bezeichnet. Durch Untersuchungen fand man heraus, dass ein Teil der Effekte tatsächlich auf die bessere Luft zurückführen lässt.

Shinrin Yoku mit allen Sinnen erleben
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Allerdings nicht zwingend, weil die Luft im Wald mit weniger Schadstoffen belastet ist, sondern weil wir die chemische Verbindungen des Waldes einatmen, die die Natur abgibt, um zu kommunizieren – die sogenannten Terpene.

Killerzellen vervielfältigen sich

Die gasförmigen Verbindungen der Bäume, Sträucher, Kräuter, Pilze und Moose sorgen dafür, dass unsere Abwehrkräfte gestärkt werden. Fährt das Immunsystem hoch, werden weiße Blutkörperchen gebildet, die auch als Killerzellen bezeichnet werden. Diese wirken nicht nur gegen Keime, sondern beispielsweise auch gegen körpereigene Krebszellen.

In einer 2015 durchgeführten Studie konnte Professor Qing Li von der Nippon Medical School in Tokio feststellen, dass schon zwei Stunden Waldtherapie die Anzahl der weißen Blutkörperchen um die Hälfte ansteigen lässt. Nach einem zweistündigen Spaziergang am Vormittag und einer weiteren am Nachmittag kletterte dieser Wert am nächsten Tag um 70 Prozent nach oben. Die Konzentration einiger krebshemmender Proteine war ebenfalls deutlich erhöht. Dieser Effekt hielt bei den Teilnehmer/innen rund eine Woche an.

Auch die Luft im Wald zeigt messbare Ergebnisse

Im Zuge eines weiteren Experimentes wurden unter Leitung des Umweltimmunologen Quing Li zwölf Probanden in einem Hotel einquartiert. Bei sechs der zwölf Teilnehmer wurde über Nacht die Luft mit Waldluft angereichert. Bei diesen Teilnehmern konnte am darauffolgenden Tag eine deutlich erhöhte Anzahl an Killerzellen nachgewiesen werden.

Das bedeutet aber nicht, dass Spaziergänge in der Natur Krebserkrankungen heilen könne. Die Ergebnisse legen lediglich nahe, dass die Luft des Waldes die körpereigene Abwehr stärken und sich daher positiv auf unterschiedliche Krankheitsverläufe auswirken kann. Krebspatienten könnten man so beispielsweise mit einer Waldtherapie helfen, mit den Nebenwirkungen der eigentlichen Therapie besser fertigzuwerden.

Waldtherapie macht munter

Im Jahr 2015 wurden gleich zwei Studien im Fachmagazin „International Journal of Environmental Research and Public Health“ veröffentlicht. Diese untersuchten neben den physischen auch die psychologischen Effekte einer Waldtherapie.

Die Forscher fanden in einem weiteren Test heraus, dass der Wald bei sowohl weiblichen als auch männlichen Probanden den Grad der Niedergeschlagenheit, Reizbarkeit, Müdigkeit und den Level der Spannung sowie Verwirrung deutlich senkt. Somit kann man durch die Waldtherapie auch psychische Erkrankungen vorbeugen.

Waldtherapie macht munter
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Wie hoch ist die optimale Wald-Dosis?

Der Aufenthalt im Wald besitzt einen präventiven Effekt. Der Spaziergang im Wald hat daher eine wichtige therapeutische Wirkung, wenn ein psychisches Leiden ausgebrochen ist. So ist die Waldtherapie sehr hilfreich sein, wenn man an Angststörungen, Depressionen oder an einer Psychose leidet.

Doch ab wann entfaltet der Wald seine positiven Effekte? Wie hoch ist die ideale Dosis? Wie oft sollte man den Wald einen Besuch abstatten und wie lange sollte man bleiben?

Diese Fragen kann man leider nicht pauschal beantworten. Die Anzahl der wissenschaftlichen Untersuchungen ist für die Antwort unzureichend. Daher gibt es noch keine Untersuchung, welche das Verhältnis von Häufigkeit und Dauer eines Spaziergangs durch den Wald ermittelt. Als Richtwert gilt, dass man zweimal in der Woche für jeweils 30 Minuten in den Wald gehen sollte, damit man genug Licht und frische Luft bekommt.

Wie sieht der ideale Wald aus?

Deutschland besteht zu 32 Prozent aus Wald, das sind rund 11,4 Millionen Hektar. Daher gibt es genug Möglichkeiten, eine Waldtherapie zu machen. Aber laut Experten ist Wald nicht gleich Wald. Demnach besteht ein idealer Wald für die Therapie aus Nadelhölzer, bietet viel Licht und im besten Fal Wasser.

Also worauf wartest du noch, mache dich auf an dem Ort, wo linde Luft dich erwartet, wo sich an Baumkronen die Sonnenstrahlen in Licht und Schatten teilen um Schritt für Schritt deinen Alltagsstress loszuwerden. Der Wald wird dir gut tun.

Stress – der leise Killer (Teil 2)

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Stress - der Killer

Der 10-Punkte-Plan zur Stressreduzierung

Ok…. Also haben wir die Zeichen erkannt und es ist jetzt offiziell, wir sind gestresst!

Stress wirkt sich auf die ganze Person aus – Körper, Geist, Gefühle und Verhalten. Und so wie Symptome viele Formen annehmen können, so gibt es viele einfache Maßnahmen, die Du ergreifen kannst, um diese Symptome zu lindern.

Lernen dich zu entspannen

Stelle dir vor…. Erleichterung zu haben – etwas, das Du erleben kannst, wann immer Du es brauchst, etwas, das den ganzen Stress aus deinem Körper entfernt und den Glanz in deinen Geist zurückbringen würde. Wie würdest du dich fühlen, wenn du morgen aufwachen könntest und dich unter Kontrolle hättest?

Nun, glücklicherweise bist Du mit einem wirklich leistungsstarken Werkzeug gesegnet, das Stress sofort abbauen kann – der Entspannungsreaktion deines Körpers.

Du kannst Hypnose verwenden, um diesen wunderbaren natürlichen Effekt auszulösen, der Hormone und Neurotransmitter freisetzt, die Körper und Geist mit reiner, reinigender Entspannung überfluten. Du schuldest es dir selbst, diese Erleichterung zu spüren, die du sofort haben kannst. Also lerne diese Technik. Suche dir eine Hypnotherapie-DVD oder finde einen Hypnotherapeuten, der dir hilft, dich wieder auf Entspannung und Stressabbau zu konzentrieren.

Maßnahmen gegen Stress ergreifen

Aufschub ist selbst eine Ursache von Stress. Wenn Du dich bewusst dafür entscheidest, auf deine Situation zu reagieren, wirst Du bereits ein Gefühl der Erleichterung verspüren, weil du weißt, dass sich diese unangenehme Situation ändern wird. Du wirst sofort anfangen, einen gewissen Nutzen zu verspüren. Beseitige den Aufschub aus deinem Leben. Verschiebe die Dinge nicht auf Morgen, erledige sie heute. Gewöhne Dir eine „Mach es jetzt“ -Mentalität an.

Mit jemandem sprechen

Ein gemeinsames Problem ist ein halbes Problem, es ist gut zu reden. Das Gespräch mit einem Freund oder jemandem, der bereit ist zuzuhören, der nicht urteilt oder Ratschläge gibt, kann oft helfen, den Geist zu entschärfen und deine Perspektive zu klären und dir zu helfen, geeignete Maßnahmen zur Stressbewältigung zu ergreifen. Wenn du dich unwohl fühlst, zuerst mit jemandem zu reden, dann schreibe einen Brief an dich selbst oder an jemand anderen, ohne ihn zu veröffentlichen, aber finde ein Mittel, um deine wahren Gedanken und Gefühle auf Papier zu bringen. Du kannst es dann zerstören, wenn du willst, es ist eine Form der Freigabe, der du dann einen Plan zur Lösung deiner Probleme folgen lassen kannst.

Ändere die Dynamik deiner Situation

Scheue dich nicht, NEIN zu sagen. Wenn du lernen kannst, wie man durchsetzungsfähiger wird, hast du eher eine Wahl. Das wird dir ermöglichen, zu sagen, was du denkst und wie du handeln willst. Stelle Dir vor, wie viel weniger Stress Du dadurch verspüren wirst!

Nein

Verschaffe dir selbst die Wahl, ändere die Stressfaktoren, die du kannst und stärke deine Fähigkeit, mit denen umzugehen, die du nicht ändern kannst. Sei kreativ, finde Kompromisse, überarbeite Probleme und suche nach Lösungen, die zu Win-Win-Ergebnissen führen.

Zeitmanagement

Zeitmanagement ermöglicht es dir, dein Leben zu planen und zu organisieren, um dir mehr Raum und Möglichkeiten zu geben. Es geht darum, zu planen, zu delegieren, Ziele zu setzen und keine Zeit zu verschwenden, unnötige Dinge zu tun oder sich um Dinge zu sorgen, über die man keine Kontrolle hat.

effektives Zeitmanagement

Sei organisiert. Bereite dich in der Nacht davor auf den kommenden Tag vor. Verlasse dich nicht auf dein Gedächtnis (das ist das erste, worauf du achten musst, wenn du gestresst bist). Notiere Dir Termine, To-Do-Listen, Wegbeschreibungen und Einkaufslisten. Schaffe Ordnung in deinem Chaos. Plane deinen Tag, damit Du genug Zeit zum Essen und danach zum Entspannen hast. Es wird deine Verdauung unterstützen (Magengeschwüre machen nicht wirklich Spaß).

Gib dir mehr Zeit, um Dinge zu tun, damit du nicht unter Druck gesetzt wirst. Stehe lieber etwas früher auf, gehe etwas früher zu Terminen. Mache eine Sache nach der anderen und mache es gut. Konzentriere dich auf den anstehenden Job und vergiss alles andere, was du noch zu tun hast.

Gönne Dir schließlich auch etwas persönliche Zeit, jeden Tag, einen privaten Moment für Frieden, Ruhe und Besinnung.

Lebensverwaltung

Hast du ein optimistisches Bild von der Welt. Das Leben kommt nur einmal, es ist ziemlich kurz und man muss schätzen, was gut daran ist. Sehe die Dinge aus einer entspannten Perspektive. Lerne, einen Tag nach dem anderen zu leben und jeden Tag so zu nehmen, wie er eben ist. Genieße die Momente.

Denke daran, dass die meisten Menschen das Beste tun, was sie können. Versuche selbst tolerant und verständnisvoll zu sein. Akzeptiere die Tatsache, dass wir in einer unvollkommenen Welt leben.

Übung

Bewegung bekämpft viele der körperlichen und emotionalen Symptome von Stress und kann dazu führen, dass Du dich besser fühlst. Bewegung kann zu einer Verbesserung des Selbstwertgefühls und des Selbstbildes führen und das Selbstvertrauen stärken. Wenn unser Selbstvertrauen und unsere Wertschätzung gestärkt werden, verändert sich unsere Wahrnehmung von uns selbst völlig und wird viel positiver.

Bewegung setzt auch Hormone frei, die unsere Stimmung beeinflussen, schafft eine entspanntere und positivere Stimmung und löst körperlichen Stress aus dem Körper.

Ignoriere nicht den mentalen und emotionalen Aspekt des Trainings. Wenn Du also gestresst und unsicher bist, ob Du trainieren sollst oder nicht, erinnere dich einfach daran, wie gut Du dich danach fühlen wirst.

Verstand und Geist

Die folgenden Übungen können dir helfen, dich zu entspannen und zu erholen. Erkunde dich und finde heraus, was bei dir funktioniert. Entspannung sollte Teil deines Tagesablaufs sein.

– Geführte Entspannungs- und Visualisierungstechniken: Besorge dir eine CD oder DVD.

Meditation: Bringt eine Fülle von Ruhe in dein Leben.

Tiefatmungstechniken: Regeneriert und belebt die Haut.

– Progressive Muskelentspannung: tiefgründig, körperlich entspannend

– Massage/ Aromatherapie: Nur zu, verwöhne dich selbst.

Yoga; eine Mischung aus Meditation und sanfter Bewegung und Dehnung.

– Shiatsu; Energieausgleich und tiefe Entspannung

Andere Methoden und Therapien sind: Floatationstanks, Reiki, indische Kopfmassage, Thai Chi und Reflexzonenmassage. Recherchiere und versuche ein paar Dinge und finde die für dich am besten geeignete Behandlung.

Gesund werden

Essen bedeutet das Leben feiern. Es ist nicht nur Kraftstoff. Nimm dir Zeit, um deine Mahlzeiten zu genießen und dich um deine Gesundheit zu kümmern, indem Du eine vernünftige, ausgewogene Ernährung wählst. Wenn nötig, schaffe neue gute Essgewohnheiten. Stelle sicher, dass sich dein Lebensstil an deine tatsächlichen Bedürfnisse anpasst. Iss Frühstück, um den Tag zu beginnen, lass Kaffee und Tee weg (das Koffein hilft dir nicht, dich zu entspannen). Auch wenn du rauchst, um dich zu beruhigen, versuche die Zigaretten weg zu lassen. Du wirst dich besser fühlen, glaub mir.

Entspannendes Bad gegen Stress
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Nimm abends ein heißes Bad, um die Spannung in deinem Körper vor dem Schlafengehen zu lösen und sicherzustellen, dass du genügend Schlaf bekommst. Das ist wichtig. Du wirst aufwachen und dich mit mehr Energie erfrischt fühlen und den ganzen Tag über besser funktionieren.

Vergiss nicht, das Leben zu genießen.

Nimm dir jeden Tag Zeit, etwas zu tun, das dir Spaß macht.

Finde etwas, das dich zum Lächeln oder Lachen bringt. Lachen ist die Antwort auf Stress, denn es ist schwer, gestresst zu sein und ängstlich, wenn man Spaß hat!

Stress – der leise Killer (Teil 1)

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Stress - der leise Killer
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Lerne die Zeichen zu erkennen, bevor es zu spät ist!

Stress – er ist Teil des Lebens, nicht wahr? Stress ist gut!

Wir setzen uns ständig Stress aus, wir brauchen etwas Stress, bei der Arbeit und im täglichen Leben. Ohne Druck und Stress würden wir einfach nichts erreichen! Stress ist eine positive Kraft, wenn er dein Leben belebt und es dir ermöglicht, deine Träume zu verwirklichen. Also, je mehr, desto besser dann?

Nun, denk einen Moment darüber nach und sei vorsichtig, was du dir wünschst. So wie wir Sauerstoff in der Luft brauchen, die wir atmen, um zu überleben, wird uns reiner Sauerstoff töten. So ist es auch mit Stress, wir brauchen einigen, aber an welchem Punkt wird Stress dann kontraproduktiv und eine zerstörerische Kraft in unserem Leben?

Wie nimmst du Stress wahr?

Brauchst du den „Buzz“ dieser Last Minute Deadline?

Bekommst du einen „Rush“ aus der Verantwortung einer Hochdruck-Situation?

Bekommt man ein „High“, indem man eine Situation schafft, die Wut oder Angst erzeugt?

Sagst du zu deinen Arbeitskollegen „Ich lebe unter Stress“?

Lebst du „in Angst“ um deinen Job?

Machst du dir ständig „Sorgen“ um deine Fähigkeiten bei der Arbeit?

Hast du einen „Angst“-Wettbewerb bei der Arbeit?

Veränderst du dich am Steuer deines Autos?

Unsere physiologische Reaktion auf Stress manifestiert sich in unserem Körper, indem wir Stimulanzien und andere Stresshormone produzieren, die als stimmungsändernde Mittel wirken, so dass wir uns der Schmerzen, sowohl körperlich als auch geistig, viel weniger bewusst werden. Wir können uns hier einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen, wenn wir uns dafür entscheiden, die Zeichen zu ignorieren, die unser Körper benutzt, um uns zu warnen, dass wir uns für einen Zusammenbruch anfällig machen. Ignoriere diesen Rat auf eigene Gefahr!

Auswirkungen Stress

Ein häufiges Symptom von Stress ist ein Mangel an Respekt und Freude am Essen. Die Stimulanzien und andere Stresshormone, die uns müde, gereizt und wütend machen, stören unsere Verdauungsfunktion völlig. Wir neigen auch dazu, schlechte Entscheidungen über das Essen zu treffen, wenn wir entweder durch Zeitdruck oder den Wunsch, bequemes Essen zu essen, gestresst sind. Je nach deiner Veranlagung führt dies entweder zu Appetitlosigkeit, zur Erschöpfung deines Körpers an Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen, was zu Gewichtsverlust und schlechter Gesundheit führt, oder zu Gewichtszunahme durch eine Ernährung mit Junk Food, die in aller Eile gegessen wird und zu Verdauungsstörungen und anderen Gewichtsproblemen führt. Eine schlechte Ernährung schwächt die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten weiter und lässt andere Stresssymptome entstehen. Es ist eine Abwärtsspirale.

Stresshormone sind immens stark und haben Nebenwirkungen, die dich buchstäblich töten können. Stress wird zu einer schlechten Sache, wenn er eine Ebene erreicht, über die hinaus man sich nicht mehr unter Kontrolle fühlt, wenn man sich angespannt, müde und unwohl fühlt.

Wir reden hier nicht nur von dem Typen, der sehr wahrscheinlich bei einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt tot umzufallen scheint, der hier gefährdet ist. Stresshormone können zu Geschwüren und anderen schweren Magen-Darm-Problemen, Diabetes, Bluthochdruck und Herzerkrankungen beitragen. Diese chemischen Stoffe sind auch ursächliche Faktoren bei einer Vielzahl von psychischen Problemen wie Depressionen und Angstzuständen. Sie können auch das Immunsystem schwächen, was dich anfälliger für Krankheiten macht und die Heilkraft deines Körpers beeinträchtigt.

Frag dich selbst – bin ich gestresst oder belüge ich mich selber?

Wie viel Stress ist zu viel Stress?

frau schaut nachdenklich aus dem fenster
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Nun, wir sind alle einzigartig, und jeder erlebt Stress anders.

Wie können wir also die Zeichen erkennen, bevor es zu einem ernsthaften Problem wird?

Zuerst überprüfe die folgenden Listen und sei ehrlich zu dir selbst. Wenn du beginnst, an einigen dieser Symptome zu leiden, könnten sie Warnzeichen sein, dass dein Stressniveau zu einem Grund zur Sorge wird. Dein Körper und deine Emotionen versuchen, dir einen „Weckruf“ zu geben. Höre auf das, was dein Körper dir sagt.

– Magenverstimmung

– Magenschmerzen

– Appetitlosigkeit

– Starke Kopfschmerzen

– Schwindelgefühl

– Reizbarkeit

– Nervöses Zecken oder Blinzeln

– Schlaflosigkeit

– Chronische Müdigkeit

– Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen

– Steifer Nacken und Schultern oder Rücken

– Verzahnungsschleifen

– Schlechter Fokus und schlechtes Gedächtnis

Wie du dich fühlst, kann auch auf Anzeichen von Stress hinweisen, schau dir das Folgende an:

– Besorgniserregend

– Deprimiert

– Frustriert

– Hektik

– Überlastet

– Unter Druck

– Zeitform

– Besorgt

Das frühzeitige Erkennen von Stress macht die Behandlung umso einfacher. Gute Gewohnheiten können übernommen werden, um sicherzustellen, dass du eine gute Work-Life-Balance hast und der Stressabbau zu einer überschaubaren Übung wird.

Lerne, die Anzeichen dafür zu erkennen, dass sich Stress aufbaut, und sei bereit, schnell auf die Probleme, die dies verursachen, zu reagieren, denn Probleme scheinen an Intensität zu gewinnen, wenn sie nicht behandelt werden. Die Erleichterung wird sofort da sein und du wirst froh sein, dass du es getan hast.

Es ist wichtig zu erkennen, dass du immer die Wahl hast. Und zu lernen, wie du mit Stress richtig umgehen kannst, wird dich zu einem glücklicheren Menschen machen und dein Leben wirklich verbessern.

Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, können wir die Anzeichen erkennen, wenn Stress ein abnormales Niveau erreicht. Aber natürlich ist es für jeden anders. Die Situation kann schnell ernster werden, wenn der Betroffene das Offensichtliche leugnet. Wenn das Stressniveau dann unerträgliche Werte erreichen hat, steckt der Betroffene meist schon in einer schweren, manchmal katastrophalen Gesundheitskrise.

Stress kann zu schweren Krankheiten führen und/oder dich völlig unglücklich machen. Dieser Artikel soll dich nicht erschrecken, sondern aufklären und inspirieren, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, bevor es zu spät ist.

In Teil 2 dieses Artikels werden wir uns mit Stressabbau befassen und viele einfache Ideen vorstellen, die Du anwenden kannst. Es sind bewährte Mittel, die dir helfen werden, das Durcheinander zu beseitigen und den Glanz in deinen Geist zurückzubringen.

Prüfungsstress

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Prüfungsstress
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Bist Du gestresst, weil Du für Prüfungen lernst? Lerne effizienter!

Egal, ob du eine neue Sprache oder ein Fach wie Geographie lernst, diese einfachen Tipps könnten dir Stunden an Lernzeit ersparen – und zu besseren Noten führen.

HERVORHEBUNG DER GRUNDLAGEN

Du hast wahrscheinlich Textmarker in Lehrbüchern und Studiennotizen verwendet; aber holst du das Beste mit ihnen heraus?

Um etwas zu lernen, musst du das Material wiederholen. Du gehst es immer wieder durch – und immer wieder – und immer wieder. Wenn du dann sicher bist, dass du die Informationen gelernt hast, gehst du zu einem nächsten Themenblock über. Dieser Wiederholungsprozess bedeutet jedoch auch, dass du Zeit mit Fakten und Informationen verschwendest, die du bereits kennst.

Tu es nicht!

Nachdem du etwa 80% des Materials kennengelernt hast, markiere mit einem gelben Textmarker alles, was dir entgangen ist. Konzentriere dich beim nächsten Mal nur noch auf die gelben Bereiche. Probiere den Erinnerungsprozess noch ein paar Mal aus, bis du etwa 80% des gelben Textes absorbiert hast. Dann mache es erneut und markiere das Gelb mit einem rosa Textmarker. Dadurch entsteht ein Orangeton. Verbringe mehr Zeit damit, dir alles mit orangefarbenen Highlights zu merken.

Textmarker
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Dieser Hervorhebungsprozess besteht aus drei Abschnitten:

 * Einfach – keine Hervorhebung

 * Mäßig schwierig – gelbe Hervorhebung

 * Schwierig – orangefarbene Hervorhebung

Je näher du einer Prüfung kommst, desto mehr Zeit sollten du mit den orangefarbenen Bereichen verbringen. Sie sind deine persönlichen Stolpersteine. Die 5%-10% des unbekannten Materials verursachen in der Regel 95% oder mehr von Prüfungsfehlern.

MAGNETISMUS – UND NICHT DIE PERSÖNLICHE ART!

Eine magnetische Metallablage kann ein nützliches Studienwerkzeug sein. Wenn du keins hast, kannst du ein kleines magnetisches Trockenlöschbrett und eine Papierklammer verwenden. Du benötigst auch einen kleinen Kühlschrankmagneten (den flachen Visitenkartentyp, der von Zahnärzten und Klempnern vertrieben wird).

Magnettafel
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Clipse eine Seite mit Studiennotizen auf das Brett und verwende den Kühlschrankmagneten, um die Antworten zu verdecken. Wenn das Telefon klingelt oder du abgelenkt wirst, indem du den Kühlschrank für einen Snack überfällst, wird der Magnet deinen Platz auf der Seite im Auge behalten.

Experimentiere, um zu sehen, wie viele Seiten du auf das Brett auf einmal kleben kannst, bevor der Magnet sich weigert zu kleben. Möglicherweise kannst du mit einem Stapel von 5 oder mehr Blättern arbeiten. Gehe durch das erste, lege es auf die Unterseite des Stapels und gehe weiter zum nächsten.

Nach Abschluss der Untersuchungen kannst du Fotokopien oder Ausdrucke recyceln, indem du sie umdrehst und die andere Seite jeder Seite verwendest. Vielleicht möchtest du sogar deine eigenen Notizbücher machen.

Richte einen Stapel Papier vorsichtig aus. Lege den Stapel auf den Rand eines Tisches oder Schreibtisches und lege ein paar schwere Bücher darauf. Verwende Notizblockkleber oder Weißkleber, um die Enden zu bemalen. Sobald der Klebstoff getrocknet ist, entfernst du die Bücher und trennst den Stapel in handliche Notizblöcke.

Warum Hypnose besser für Stress ist als Meditieren

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Junge Frau hypnotisiert einen Mann
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Stress ist der Lebenskiller

Stress ist das größte Problem für die Menschen in der modernen Welt, und es ist viel schlimmer als nur gesundheitliche Probleme wie Herzinfarkte, die durch zu viel Stress viel zu lange verursacht werden.

Stress wirkt sich auf ALLES aus.

Stress tötet unsere Libido, unsere Lebensfreude. Stress verursacht gestörte Emotionen von Wut, Wut, Traurigkeit und Depression. Stress macht uns ungeschickt. Stress verursacht Fehler und das Schlimmste von allem, Stress lässt uns dumme Gedanken denken (wir werden „stressig“) und er unterbricht den internen Fluss zu unseren kreativen und angeborenen Talenten und Fähigkeiten.

Es ist klar, dass wir ALLE Stress abbauen müssen, ob wir nun Teenager sind, die unter Akne und Migräne als Folge von Stress leiden, Männer und Frauen in der „Wutbewältigung“, Autoren, die an einer Schreibblockade leiden, Geschäftsleute, die ein Blutgefäß sprengen, oder Eltern zu Hause, die ihre Kinder nicht genießen, sondern sie stattdessen anschreien.

Wie können wir also Stress abbauen, und zwar dringend und schnell?

Warum Stress & Meditation unterschiedlich sind

Viele halten Meditation und Meditation für die Antwort auf Stress.

Meditieren ist der Akt des Eintretens in veränderte Bewusstseinszustände, um unser Bewusstsein zu erweitern und sich wieder mit dem Überbewusstsein unseres Energiegeists (Unterbewusstsein) zu verbinden.

Das passiert nicht, wenn wir gestresst sind – eine Person unter Stress ist wie ein Fernseher, der nicht richtig stimmt. Alles ist gestört, verrückt, passt nicht zusammen, es gibt keine Klarheit.

Der Versuch, zu meditieren, wenn man gestresst ist, ist wie der Versuch, romantisch zu sein, mit einer Pickelaxt, die in die Stirn eingebettet ist – versuchen Sie es so gut Sie können, es wird nicht sehr gut funktionieren, wenn überhaupt.

Also sind wir in einer klassischen Zwickmühle und haben einen weiteren großen Stressfaktor, den wir zu all dem Stress hinzufügen können – einer gestressten Person wird gesagt, sie soll sich entspannen und weggehen und meditieren, aber sie kann nicht meditieren, weil sie viel zu gestresst ist!

Hypnoser besser als Meditation
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Warum Hypnose das Beste für Stress ist

Lange bevor eine Person, die unter viel Stress steht, überhaupt anfangen kann, Harfenmusik zu genießen, um sich noch weiter zu entspannen, muss sie erstmal dazu gebracht werden, in andere Seins Zustände abzubremsen, und dafür braucht man gewöhnlich HILFE.

Ein gutes Gespräch mit einem sympathischen Gegenüber ist die natürlichste Art, den von der menschlichen Art erfundenen Stress loszuwerden, und es geht sogar über physische Berührungsansätze in Situationen mit hohem Stress hinaus; es geht ihnen auch voraus. Wir massieren ein potentielles Selbstmordopfer nicht von der Spitze eines Gebäudes, sondern wir reden ihm gut zu. Wir reden einen wütenden Mann mit einer Waffe beruhigend zu, um sie abzusenken, wir klopfen ihm nicht auf den Rücken.

Genau hier setzt die Hypnose an, um bei Stress zu helfen.

Hypnose ist dazu bestimmt, Menschen zu helfen, in einen friedvollen Zustand der Meditation einzutreten – das ist der erste Zweck der Hypnose und ihre Besonderheit.

Häufig werden Menschen durch die „Anweisungen“ oder den Inhalt der Hypnose verwirrt. Die posthypnotischen Veränderungsvorschläge, ziehen alle Aufmerksamkeit auf sich. Dabei wird aber oft die Tatsache vergessen, dass die Hypnose Menschen in einen erholsamen meditativen Zustand bringt, in dem sie empfänglich werden für Vorschläge, Ideen, Visionen und neue Gedanken. Dort liegt die wahre Kraft der Hypnose, um den Geist zu heilen.

Von der Hypnose zur Meditation – den Stresskreislauf durchbrechend

„In Trance gehen“ ist etwas, das wir lernen und das uns gelehrt wird, wenn ein Hypnotiseur mit uns spricht und uns vom Stress der Gedanken, die hier, dort und überall fliegen, in einen entspannten Zustand der Klarheit und des Friedens führt, wo dein Körper entspannt ist und die Geistheilung endlich beginnen kann.

JE MEHR HYPNOSE DU MACHST, DESTO BESSER KANNST DU DICH ENTSPANNEN.

Es ist eine erlernte Fähigkeit, die mit der Übung immer besser wird.

Meine Empfehlung, Stress zu bekämpfen und zu lernen, wie man sich entspannt, lautet HYPNOSE – und zwar viel Hypnose.

Anstatt hoffnungslos zu versuchen, „inneren Frieden zu finden“, mache Hypnoseinduktionen. Das ist so einfach. Setz dich auf einen Stuhl, Kopfhörer aufzusetzen und den Hypnotiseur seine Arbeit tun lassen.

Hypnose-CDs, -Mp3s und -Bänder sind leicht und kostenlos erhältlich; es gibt VIELE kostenlose Downloads und Testversionen.

Probiere einfach viele/s aus. Wenn du einen Hypnotiseur findest, dem du zuhören kannst und der dir das Gefühl gibt, dass du dich sicher und entspannt fühlen kannst und dein Stress nachlässt, während er mit dir spricht, dann hast du dein „Anti-Stress Gold“ gefunden.

Jetzt haben du ein Werkzeug, das dir hilft, aus der Stressschleife auszubrechen.

Verwende diesen Hypnotiseur, um dich regelmäßig und so oft wie möglich zu entlasten.

Du wirst nach ein paar Wiederholungen feststellen, dass du lernst, dich zu entspannen und wie du das machst.

Jetzt bist du bereit anzufangen, alleine zu meditieren.

Anti-Stress-Meditation im Moment

Wenn du in Ihrer täglichen Umgebung unterwegs bist und feststellst, dass dein Stresspegel steigt, erinnere dich an deinen Hypnotiseur und was er gesagt hat, nur für einen Moment. Finde heraus, ob du spüren kannst, wie dein Stress beginnt, wegzufließen. Selbst wenn dein Stress nur ein wenig nachlässt, weißt du, dass du jetzt auf dem Weg bist – du hast begonnen zu lernen, deine Seins Zustände, deine Geisteszustände zu kontrollieren.

Dies ist der Beginn deines neuen stressärmeren Lebens.

Das Leben wird IMMER stressig sein.

Wir müssen lernen, zu erkennen, wann wir gestresst sind, und dann einen Schritt zurück treten in einen Zustand der Klarheit.

Das ist es, was die Hypnose dich lehrt. Und sie lehrt es dich leicht! Du musst nur zuhören, es  ist überhaupt keine Willenskraft erforderlich.

Wenn du die Grundlagen der Entspannung gelernt hast, DANN und nur DANN bist du bereit, alleine zu meditieren oder Meditationsgeräte zu benutzen, die diese grundlegenden Fähigkeiten erfordern, um zu wissen, wie man den Zustand von vornherein ändert.

Balance - Meditation

Hypnose, Stress & Meditation – Fazit

Die Verwendung von Hypnose zur Stressbewältigung bedeutet nicht, dass Sie sich nur Hypnoseprogramme ansehen sollten, die nur für Stress entwickelt wurden. Denke daran, dass das, was du lernen willst, die Fähigkeit ist, deine Seinszustände zu verändern, so dass du auch dann meditieren und alle gesundheitlichen Vorteile daraus ziehen kannst; aber was noch wichtiger ist, sogar noch, so dass du dich im WIRKLICHEM LEBEN entspannen kannst.

Du kannst JEDEN guten Hypnotiseur und JEDES gute Hypnoseprogramm wählen, das dich begeistert. Du hast dabei einen doppelten Nutzen, denn es ist nicht nur der INHALT, sondern auch die Hypnosefähigkeiten selbst, die du lernst, um dem Stress ein Ende zu setzen.

Du kannst z.B. intelligenzsteigernde Hypnoseprogramme wählen; Geistheilungsprogramme; Leistungsprogramme, Gesundheitsprogramme – der INHALT ist irrelevant und nur das Tüpfelchen auf dem i.

Hypnose ist ein wunderbares und unglaublich nützliches Werkzeug, um mit dem menschlichen Geist umzugehen, den Geist zu heilen und unsere Gedanken und unser Bewusstsein unter Kontrolle zu bekommen.

Finde es heraus! Finde einen guten Hypnotiseur, der dir die lebensrettende Fähigkeit beibringen kann, in Trance zu gehen. Du erhälst nicht nur die Kontrolle über deinen Stress, sondern über deine gesamte WELT.