Mittwoch, Juli 29, 2020
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Was ist Reiki?

Reiki Behandlung einer Frau
©LIGHTFIELD STUDIOS/stock.adobe.com

Reiki

Reiki ist eine Heilmethode, die ihren Ursprung in Japan hat. Sie geht auf den Mönch Mikao Usui (1865-1926) zurück. Man versucht durch Auflegen der Hand Energieblockaden zu lösen. Diese Energieblockaden sind nämlich nach Ansicht von Reiki-Therapeuten die Ursache vieler Erkrankungen. Reiki bedeutet übersetzt „universelle Lebensenergie“. Es handelt sich um ein Kunstwort das aus den japanischen Wörtern rei (Geist, Seele) und ki (dem chinesischen Qi – Lebensenergie) gebildet wurde.

Grundlage

Jeder Mensch von Natur im Besitz von körpereigenen Energien, welche mit der Reiki-Energie in Resonanz oder Dissonanz sein können. Jeder Mensch kann von Natur aus diese Energie zu nutzen. Jedoch wird durch Prägungen in unserer Erziehung und modernen Lebensweise diese Fähigkeit meistens aus dem Bewusstsein verdrängt. Die Resonanz und die Fähigkeit zur bewussten Nutzung der Energie kann in Kursen mit Hilfe von Ritualen und entsprechenden Übungen wieder aktiviert werden. Für die Anwendung bei Klienten wirkt der Reiki-Praktizierende als Mittler für die Energie an den Reiki-Empfänger. Die eigene Kraft des Reiki-Gebers wird dabei nicht erschöpft.

Anwendung

Wie gerade beschrieben sind Anhänger des Reiki der Ansicht, dass Energieblockaden den Fluss der Lebensenergie „Ki“ stören und infolgedessen körperliche und psychische Beschwerden auftreten. Mithilfe des Handauflegens wird versucht, diese Blockaden zu lösen und den Energiefluss wieder in Einklang zu bringen.

Hierfür liegt der Patient entspannt auf einer Matte. Als erstes stimmt sich der Therapeut auf die kommende Behandlung ein, indem er seine Hand auf die Stirn des Patienten legt und sich auf die folgenden Schritte konzentriert. Anschließend berührt der Therapeut nach und nach verschiedene Körperbereiche, um dort den Fluss der Lebensenergie anzuregen. Einige Behandler bevorzugen es aber auch, die Hände einige Zentimeter über dem Körper des Behandelten zu halten. Die behandelten Bereiche des Körpers sind gewöhnlich z.B. Kopf, Hals, Brustkorb, Hüfte oder Rücken. Bei akuten Beschwerden auch zusätzlich die betroffenen Stellen, etwa die Ohren bei einer Erkältung.

Eine Behandlung dauert bis zu einer Stunde. Während dieser Phase kann es zu Wärmeempfindungen im gesamten Körper kommen. Unmittelbar nach der Behandlung ist es wichtig, dem Körper noch ein wenig Ruhe zu gönnen, um die Veränderungen wirken zu lassen.

5 Leitsätze des Reiki

Wirkung

Reiki wirkt auf Körper, Geist und Seele und der Mensch wird so ganzheitlich in seiner Entwicklung physischer, mentaler, seelischer und spiritueller Prozesse gefördert. Ebenso kann es einfach nur zur Entspannung oder zum persönlichen Wohlbefinden, sowie zur Unterstützung von medizinischen Therapien, Behandlungen und Maßnahmen eingesetzt werden. Reiki wirkt dabei regulierend und harmonisierend, stärkt das Immunsystem und unser Urvertrauen. Durch Krankheit wird unser Körper in einen disharmonischen Zustand versetzt. Die Schwingungen im Körper geraten durcheinander. Legt nun jemand, der in Reiki eingeweiht ist, seine Hände auf, beginnt Reiki zu fließen. Diese besondere Heilungsschwingung sorgt dafür, den disharmonischen Zustand in eine harmonische Schwingung zurückzuführen. Je nach den besonderen Umständen geschieht dies unterschiedlich schnell bzw. mit unterschiedlichem Erfolg

Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt in aufeinander aufbauenden Stufen. Diese Stufen werden Grade genannt. Jede Ausbildungsstufe beginnt mit einer Einweihung. Unter Einweihung versteht man ein Ritual, mit dem ein Lehrer den Schüler befähigt, Reiki zu geben oder die Reiki-Symbole zu benutzen.

Praktizierende sehen sich als Kanal für die Energie und gehen davon aus, dass durch die Einweihung der Kanal in ihnen geöffnet wird, bzw. bei höheren Graden auf die Reiki-Symbole eingestimmt wird. Ohne diese Einweihung sei der Kanal nicht geöffnet, auch entfalten die Symbole ohne Einweihung nicht ihre Wirkung.

Ursprünglich wurden der Meistergrad und der Lehrergrad zusammen erworben. Viele Reiki-Lehrer handhaben das auch heute noch so. Für jeden Reiki-Grad werden ein bis vier Einweihungen gegeben. Es gibt unterschiedliche Systeme, nach denen Reiki gelehrt wird: In Japan, dem Ursprungsland, gibt es aufgrund des dortigen kulturellen und religiösen Hintergrundes eine grundsätzlich andere Sicht- und Herangehensweise als im Westen. Der wesentliche Unterschied ist, dass das Erreichen körperlicher und geistiger Gesundheit lediglich ein Zwischenziel bilden soll und das Ziel die Erleuchtung (Satori) darstellt. Aber auch im Westen gibt es unterschiedliche Reikisysteme. Die Unterschiede bestehen im Wesentlichen in der Anzahl der „Einweihungen“ während der Ausbildung.

Kosten einer Reiki Behandlung

Eine Gebührenordnung oder feste Kosten für eine Ausbildung gibt es nicht. Die Behandlungskosten beginnen bei denen einer Massage, sie können aber auch deutlich darüber liegen. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten nicht, da es bis heute in Deutschland an der nachgewiesenen Wirksamkeit fehlt. In der Schweiz gibt es meines Wissens aber die Möglichkeit über Zusatzversicherungen eine Kostenbeteiligung der Krankenkassen zu erhalten, sofern der Ausübende von EMR (Erfahrungsmedizinisches Register) oder ASCA (Schweizerische Stiftung für Komplementärmedizin) anerkannt wurde.

Die Kosten z.B. eines Wochenendseminars können sehr unterschiedlich sein. Die Ausbildungs- und Einweihungsordnung ist hierarchisch.

Eine Ganzkörperanwendung dauert normaler Weise zwischen 1-1,5 Stunden und liegt bei Reiki-Praktizierenden zwischen 40,- bis 120,- Euro. In Deutschland liegt der empfohlene Höchstsatz bei ca. 80,- Euro pro Stunde.

Fazit

Man muss feststellen, dass sich die grundlegenden Konzepte von Reiki nicht in Übereinstimmung mit wissenschaftlichen Kenntnissen befinden. Es wurden bisher nur sehr wenige klinische Studien veröffentlicht. Dort wird über positive Wirkungen bei Depression, Angst und Schmerzen berichtet. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass diese Studien methodische Mängel aufweisen und somit kaum aussagekräftig sind. Es kann jedoch nahezu ausgeschlossen werden, dass durch die Anwendung von Reiki direkter Schaden entstehen kann. Bei Interesse also einfach mal selber ausprobieren! 😉

ahead BRIGHT MOOD

Geistige Leistungsfähigkeit, Ausgeglichenheit, geistige und körperlicher Regeneration entscheiden oftmals über den Erfolg im Alltag, im Berufsleben, im Sport oder bei Prüfungen. Ahead BRIGHT MOOD verspricht eine bessere Konzentration, eine höhere Gedächtnisleistung, seelische und geistige Ausgeglichenheit, den Abbau von Stress, einen erholsameren Schlaf und in Folge dessen eine verbesserte Lebensqualität. Bei diesem Mittel handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel. Es setzt auf rein pflanzliche Inhaltsstoffe und natürliche Cholinverbindungen, die im Gehirn bereits vorhanden sind.

Alpha GPC

Alpha GPC ist der wichtigste Inhaltssoff. Die wissenschaftliche Bezeichnung hierfür ist L-alpha-Glycerylphosphorylcholin. Dabei handelt es sich um nichts anderes, als eine natürliche Cholin-Quelle. Cholin wird vom Körper selbst in geringen Mengen produziert und ist für die Synthese von Acetylcholin verantwortlich. Natürliche Quellen sind beispielsweise Hühnerfleisch, Sojabohnen, Eier, Kabeljau, Broccoli, Spinat, Erdnüsse oder Mandeln. Der Vorteil von Alpha GPC ist ein höherer Cholingehalt gegenüber den natürlichen Quellen. Es passiert komplett die Blut-Hirn-Schranke und wird dadurch sehr effektiv vom Körper genutzt. Bei Demenzkranken konnte sogar eine positive Wirkung auf die Merk- und Konzentrationsfähigkeit durch eine hohe Alpha GPC-Dosis festgestellt werden. Durch den Stoffwechsel wird Cholin im Gehirn zu Acetylcholin umgewandelt. Dieses wird im vegetativen Nervensystem für wichtige Prozesse wie die Regulierung der Verdauung, Atmung, Herzschlag oder Blutdruck benötigt. Auch bei der Kommunikation zwischen den einzelnen Nervenzellen ist Acetylcholin als Neurotransmitter verantwortlich und wirkt sich damit positiv auf Denk- und Lernprozesse, Konzentration und Merkfähigkeit aus.

Zutaten ahead

L-Carnitin

Ahead Bright Mood verspricht Power für den Denkapparat. L-Carnitin ist für die Energieversorgung des menschlichen Gehirns unentbehrlich. Es wird ebenfalls nur in geringen Mengen vom Körper produziert und muss mit der Nahrung aufgenommen werden. L-Carnitin kommt in Käse, Milch und Fleisch vor. Es wandelt Kohlenhydrate und Fette aus der Nahrung in Energie für das Gehirn um. In Ahead Bright Mood wurde dem L-Cartinin künstlich eine Acetyl-Gruppe hinzugefügt. Diese kann wesentlich besser die Hirn-Blut-Schranke überwinden. Dadurch ist es deutlich effektiver und hat eine wesentlich höhere Verfügbarkeit. Der Stoffwechsel wird beschleunigt, das Gehirn wird besser mit Energie versorgt und schließlich wird die mentale Leistungsfähigkeit stark erhöht.

Positive Erfahrungen

Patienten berichten durchweg von guten Erfahrungen in der Verbindung mit der Einnahme von ahead Mood Bright. Es fällt deutlich einfacher den Fokus auf eine Aufgabe zu legen und die Konzentrationsfähigkeit ist gesteigert. Das Lernen oder Arbeiten erfolgt deutlich ausdauernder. In kürzerer Zeit können deutlich mehr Infos verarbeitet werden. Damit diese Effekte noch verstärkt werden, enthält ahead Bright Mood weitere zusätzliche Wirkstoffe. Huperzin A, der Wirkstoff des Tannenbärlapps hemmt den Abbau von Acetylcholin. Das aus grünen und schwarzen Tee gewonnene L-Theanin wirkt konzentrationssteigernd und angstlösend. Piperin aus schwarzem Pfeffer verstärkt die Bioverfügbarkeit der restlichen Inhaltsstoffe als Bio-Enhancer. Aber auch die pflanzlichen Verstärker in ahead Nutrion Mood sind sehr wirksam. Tester beschrieben eine stresshemmende und leistungssteigernde Wirkung.

Alltagstress hat keine Chance

Stressmindernde Wirkung

Ahead Bright Mood ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Es hat eine stressmindernde Wirkung und verschafft so ein natürliches Gleichgewicht. Es enthält die beiden wichtigsten Stoffe, die für die Produktion von Serotonin, dem Glückshormon im Körper benötigt werden: 5-HTP und L-Tryptophan. Diese Aminosäuren sind hauptsächlich in Lebensmitteln tierischen Ursprungs enthalten. Serotonin wirkt ausgleichend, ausgleichend, appetithemmend und stresshemmend. Ebenso ist ein ausreichend hoher Serotoninspiegel während des Tages erforderlich, damit am Abend der Körper genug Melatonin herstellen kann. Dieses Hormon steuert den Schlaf.

Serotonin

Serotonin wird als Glückshormon bezeichnet, weil es für das Wohlbefinden und die psychische Ausgeglichenheit sorgt. Als Botenstoffe bestimmen Dopamin und Serotonin die Kommunikation zwischen den Gehirnzellen. Synapsen übertragen die Informationen und vernetzen so die Gehirnzellen. Ist der Serotoninspiegel zu niedrig, fühlt sich der Mensch schlecht gelaunt und schlapp. Das Aufstehen fällt morgens sehr schwer. Ein Mangel an Serotonin kann im schlimmsten Fall sogar zu einer Depression, aggressiven Verhalten oder Suizidgedanken führen. Ausreichend Serotonin kann der Körper nur dann selbst produzieren, wenn genügend L-Tryptophan und Tryptophan vorhanden sind.

Ausgeglichener und entspannter

Die positiven Wirkungen von Ahead Bright Mood reichen von einem erholsameren Schlaf über eine höhere Stressbewältigung bis hin zu mehr psychischer und geistiger Ausgeglichenheit. Probanden fiel es deutlich einfacher mit Stress und Leistungsdruck umzugehen. Einige berichten, dass sie nach der Arbeit deutlich ausgeglichener und entspannter nach Hause kommen, sich nicht so ausgelaugt und erschöpft fühlen und auch abends noch viel mehr Antrieb besitzen. Auch gegen die schlechte Stimmung im Winter aufgrund der wenigen Sonnenstunden kann Ahead Bright Mood helfen.

Ahead Bright Mood hilft bei vielen wichtigen Prozessen

Gesunder Schlaf ist entscheidend für die geistige und körperliche Ausgeglichenheit. Der Körper und das Gehirn regenerieren sich während des Schlafes. In Tiefschlaf-Phasen werden Konflikte und Erlebnisse des Tages verarbeitet. Das Nahrungsergänzungsmittel Ahead Bright Mood sorgt für einen erholsamen Schlaf. Unausgeschlafen und Müde kann sich der Mensch nicht gut konzentrieren, ist sehr angespannt, schnell gereizt, erschöpft und zerstreut. Oftmals ist nur ein zu niedriger Melatonin-Spiegel die Ursache für schlechten Schlaf. In der Zirbeldrüse wird das Hormon Melatonin produziert. Es wird nur bei Dunkelheit ausgeschüttet. Am höchsten ist der Melatonin-Spiegel in der Nacht zwischen 1 und 3 Uhr. Das Hormon sorgt für das Ein- und Durchschlafen. Bei Tageslicht wird die Produktion gehemmt und der Mensch wacht auf. Daneben steuert Melatonin noch den Schlaf-Wach-Rhythmus. Das Mittel Ahead Bright Mood hilft also bei der Steuerung vieler wichtiger Prozesse im Organismus.

Deshalb Bright Mood von ahead

Sage deinen Lieben, dass du sie liebst, so oft es geht

Liebespaar
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Sage deinen Lieben, dass du sie liebst, so oft es geht. Wenn man das beherzigt, gibt man Liebe an andere weiter, die auch geliebt werden möchten. Es geht auch dir besser, wenn du Liebe weiter gibst. Denn du willst auch geliebt werden. Von daher ist es besser für die Kommunikation untereinander. Deine Lieben sind nun mal Menschen, mit denen du die meiste Zeit teilst. Miteinander in Freundschaft und Liebe zu leben, ist wesentlich besser, als im Streit auseinander zu gehen. Streitigkeiten vergiften die Atmosphäre. Diskussionen wird es wohl ab und zu geben. Das Leben ist oft vielfältig. Menschen sind nun mal unterschiedlich.

Es gelingt kaum, dass man ständig die gleiche Meinung hat wie der Ehepartner oder Freund oder Freundin. Es gibt so viele Meinungen zu einem Thema. Unterschiedliche Sichtweisen bereichern auch die eigene Sichtweise. Denn du wirst auf andere Blickwinkel aufmerksam, die du noch nicht berücksichtigt hast. Das wird dir in einem gemeinsamen Gespräch oft klarer, als wenn du allein über etwas nachdenkst. Gespräche sind gut für Entwicklungen. Oft brauchst du auch Zuhörer, um besser verstanden zu werden. Gefühle sind auch zu kommunizieren. Sag einfach oft, ich habe dich lieb, so oft es geht.

Das kann ja auch eine versteckte Botschaft sein, wenn du dich erkundigst, wie es dem anderen dabei geht. Wenn du wissen willst, wie der oder die andere dazu steht. Wenn es dir nicht egal ist, was der oder die andere macht. Das bedeutet, du machst dir Gedanken über andere, die du liebst. Sag es ihnen einfach, ich hab dich lieb. Oder sag auch, pass auf dich auf. Oder sag, das gefällt mir an dir. Mach Komplimente. Ein Kompliment wird von dem anderen eher angenommen als Kritik. Kritik ist oft schwer anzunehmen. Wenn etwas im Ärger gesagt wird oder in der Kritik, trifft es den oder die andere meist persönlich. Kritik ist oft verletzend. Dann braucht man wieder eine Entschuldigung oder eine Versöhnung. Entschuldigen kann man sich natürlich auch. Leichter ist es jedoch, sich nicht entschuldigen zu müssen. Denn man weiß ja nie, wann der oder die andere wieder ansprechbar ist. Oder ob es ein Morgen gibt? Wenn man sich der Endlichkeit des Lebens bewusst ist, dann wird klar, dass es viel besser ist, den Lieben zu sagen, dass sie dir was bedeuten. Ich hab dich lieb, bleibt besser in Erinnerung. Du kannst beruhigt sein, dich auf das nächste Mal freuen, leichter voneinander Abschied nehmen. Denn ein ich hab dich lieb, ist einfach wertvoll und wertschätzend.

Lass unnötige Verpflichtungen einfach fallen!

Überwältigt von Verpflichtungen
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Wer kennt dieses Gefühl nicht? Eigentlich sollte man etwas erledigen, das schon längere Zeit ansteht. Das schlechte Gewissen plagt dich. Es gibt viele Verpflichtungen, die dich unnötig stressen!

Planung ist das halbe Leben

Wenn du das Gefühl hast, dass dir alles zu viel wird, brauchst du einen guten Plan. Schreib dir auf, welche Dinge du unbedingt erledigen willst. Dann nimm einen neuen Zettel und notiere die unwichtigeren Vorhaben. Jetzt gehe die wichtige To-do-Liste nochmals ganz bewusst durch. Stelle dir bei jedem Punkt die Frage: „Ist das wirklich eine absolut notwendige Verpflichtung?“ Wenn du dabei ins Zweifeln kommst, streiche das Vorhaben von diesem Zettel. Es darf auf den Plan mit den zweitrangigen Erledigungen wandern. Bei diesem Vorgehen wirst du schnell merken, wie wenige Dinge absolut notwendig sind.

Das Bewusstmachen

Jetzt kann man die Dinge schon klarer sehen. Ein Zettel mit den notwendigsten Verpflichtungen liegt vor dir. Hier fällt schon eine gewisse Last ab. Vieles ist zu den zweitrangigen Erledigungen gewandert. Damit kann man sich auch später beschäftigen. Es ist für unser Gehirn enorm wichtig, Klarheit zu schaffen. Wer etwas schwarz auf weiß vor sich liegen hat, behält den Überblick. Dann gibt es auch keine Überforderung. Sobald unnötige Verpflichtungen von uns abfallen, sinkt der Stresspegel. Das Denken wird freier und kreativer. Jetzt kannst du die wichtigen Vorhaben Punkt für Punkt checken. Wahrscheinlich fällt dir einiges ein, das du zeitlich optimieren kannst. Je schneller wir unser Arbeitspensum abhandeln, desto größer ist der Wohlfühlfaktor. Der Mensch tendiert generell dazu, Dinge auf einfache Art zu erledigen. Sobald zu viel Komplikation ins Spiel kommt, blockiert das Gehirn.

Die Emotionen

Wer schon einmal in der Wohnung ausgemistet hat, kennt dieses angenehme Gefühl. Im Anschluss fühlt man sich befreiter. Genau so verhält es sich auch mit unnötigen Verpflichtungen, die man loslässt. Sehr wichtig ist dabei die Ehrlichkeit. Wenn du tief in dich hineinhörst, wirst du die wahren Gefühle erkennen. Sie sind ein Top Ratgeber bei wichtigen Entscheidungen. Und sie wissen auch, wie viel unnötigen Ballast man mit sich herumschleppt. Unzähliges erledigen wir nur, damit andere Menschen zufrieden sind. Dabei vergessen wir allzu oft auf uns selbst. Das stresst unnötig. Man sollte wirklich bei sich bleiben und seiner Seele vertrauen. Sobald sich eine gewisse Überforderung einstellt, müssen wir die Notbremse ziehen. Wer zu lange auf Hochtouren läuft, rennt schnell in ein Burn-out. Um das zu vermeiden, kannst du rechtzeitig deine Verpflichtungen überdenken. Ein kräftiges Ausmisten lohnt sich in jedem Fall!

Laß dich nicht von anderen unter Druck setzen

Geschäftsfrau unter Druck
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Heutzutage ist es wichtig, dass man bei den vielen Verpflichtungen und Aufgaben, die täglich kommen, auch mal eine Auszeit nimmt. Sag dir regelmäßig, ich lasse mich nicht von anderen unter Druck setzen. Denn man gerät oft unter Druck. Wenn man viele Termine im Terminkalender hat, braucht man auch Erholung. Freie Zeit ist erholsam und öfters mal nein sagen, wenn neue Aufgaben kommen. Wie oft wird man drum gebeten, mal kurz etwas zu machen, was man nicht will? Das „kurz“ in der Bitte vermittelt ja, dass es schnell geht. Nur manchmal dauert es eben auch länger. Dann bereut man oft, dass man die Aufgabe angenommen hat. Nur dann ist es zu spät. Deswegen sollte man sich öfter im voraus Gedanken machen und einfach nein sagen zu neuen Aufgaben.

Wer will schon gestresst wirken? Es ist einfach besser, mehr Zeit zu haben. Du entscheidest, was du an dich herankommen lässt. Du weißt, was dir guttut. Andere wissen das nicht. Sie machen dir Vorschläge, oder bitten dich, was zu übernehmen. Meistens bitten sie dich, weil sie etwas selbst nicht mögen. Deswegen kannst du auch allein entscheiden, ob du die Aufgabe übernimmst.

Stell dir erstmal selbst Fragen. Ist diese Aufgabe, gut für mich? Ist es leicht zu bewältigen? Wie viel Zeit brauche ich dafür? Kann ich Teilaufgaben auf andere abgeben? Kann ich das auch delegieren? Macht es mich reicher oder wertvoller? Lerne ich etwas Neues dabei? Bin ich damit überfordert? Wenn du einige dieser Fragen mit Nein beantwortest, dann lehne es lieber ab. Außer du musst es machen, weil es zu deinem Aufgabengebiet gehört in deiner Firma oder du wirst gut bezahlt dafür. Das sind natürlich gute Argumente.

In dieser inneren Absprache kannst du allein entscheiden. Lass dich nicht von anderen unter Druck setzen. Denn es fühlt sich nicht gut an, etwas nur getan zu haben, weil du Druck hattest. Es ist wesentlich besser mit Freude an etwas ran zu gehen. Wenn du machst, was du gern machst, werden auch deine Ergebnisse besser. Ohne Stress geht vieles leichter. Denk dran, wenn du wieder Bitten von anderen bekommst. Wenn es dich reizt etwas zu übernehmen, dann kannst du dir auch Zeit erbitten, oder in Ruhe nochmal darüber nachdenken. Gut, es gibt auch Aufgaben, die erledigen sich nicht von allein. Diese stehen eh auf deinem Tagesplan und für die brauchst du auch Kraft. Deswegen überlege in Ruhe vorher und lass dich nicht von anderen unter Druck setzen.

Binaurale Beats – was steckt dahinter?

Binaurale Beats
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Viele Menschen leiden heutzutage unter Stress. Verständlicherweise sind sie auf der Suche nach Möglichkeiten, um diesem entgegenzuwirken. Als ein vermeintlich einfaches Hilfsmittel erfahren binaurale Beats immer mehr an Beliebtheit. Aber was hat es damit auf sich, wie sollen sie funktionieren und können sie tatsächlich bei Stress helfen? Dies und noch einiges mehr erfährst du in diesem Beitrag.

Die sogenannten „Binaural Beats“ sind mittlerweile in aller Munde. Im Internet gibt es viele verschiedene Angebote, in denen binaurale Beats als großes Heil- und Hilfsmittel angepriesen werden. Egal ob es darum geht, die Konzentration zu verbessern, schneller einzuschlafen oder die Kreativität zu steigern, binaurale Beats gelten fast schon als Wunderwaffe und werden in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt. Können sie aber auch tatsächlich halten, was von gewissen Kreisen versprochen wird? Schauen wir uns hierzu erst einmal an, was binaurale Klänge eigentlich sind.

Binaurale Beats – was ist darunter zu verstehen?

Treffen auf das linke und das rechte Ohr Töne mit jeweils unterschiedlicher Frequenz, wird im Gehirn ein neuer Ton erzeugt. Jedoch müssen die Töne gleichzeitig abgespielt werden und der Frequenzunterschied darf maximal 30 Hz betragen. Der Effekt dieser Überlagerungen wird als Schwebung bezeichnet.
Binaurale Klänge wurden als Erstes vom deutschen Physiker Heinrich Wilhem Dove im Jahre 1839 entdeckt. Er erkannte, dass sich die Schallwellen dieser zwei Töne nicht in der Luft vermischten und folgerte daraus, dass der neue Ton mit einer neuen Frequenz direkt im Gehirn erzeugt wird. Demnach können Binaural Beats nicht mit unseren Ohren wahrgenommen werden, da sie erst im Gehirn entstehen. Somit wird deutlich, dass der Effekt nur mit Stereokopfhörern erzeugt werden kann, da an beide Ohren unterschiedliche Töne gelangen müssen.

Was bewirken binaurale Beats?

Mehrere Studien konnten bereits die Wirkungen von binauralen Beats auf unser Gehirn nachweisen. Entscheidend sind dabei die unterschiedlichen Frequenzen der Töne. Unser Gehirn unterscheidet nämlich fünf verschiedene Gehirnwellenzustände und je nachdem welche Frequenzen gewählt werden, wird unser Gehirn auf eine entsprechende Weise stimuliert. Dies lässt sich durch Gehirnstrommessungen gut veranschaulichen. Schauen wir uns hierzu die fünf verschiedenen Bewusstseinszustände im Gehirn an.

Menschliche Gehirnwellen
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Gamma-Wellen:

Im Frequenzbereich von über 31 Hz stehen wir unter erhöhter Aufmerksamkeit und unsere Sinneswahrnehmungen sind geschärft. Zwar können wir in diesem Zustand anspruchsvolle Arbeiten erledigen, fühlen uns aber auch gestresst.

Beta-Wellen:

Zwischen 16 und 30 Hz befinden wir uns im Beta-Zustand. Dies ist unser üblicher Standardzustand. Hier benutzen wir unsere kognitiven Fähigkeiten und unser logisches Denken. Dennoch können wir auch hier leicht unruhig oder gestresst sein.
Zum Thema Stress erhalten wir hierbei unsere wichtigste Erkenntnis. Wir müssen auf jeden Fall binaural Beats so nutzen, die unsere Gehirnwellen auf unter 16 Hz schwingen lassen.

Alpha-Wellen:

Im nächsten Wirkungsbereich sendet unser Gehirn Frequenzen im Wirkungsbereich von 8 bis 15 Hz aus. Wenn wir beispielsweise ein Buch lesen oder Musik hören, befinden wir uns im Alpha-Zustand. Hier können wir Informationen schneller aufnehmen und unsere Kreativität entfaltet ihr volles Potenzial.

Theta-Wellen:

Die Theta-Wellen reichen von einer Frequenz von 4 Hz bis 7 Hz. In diesem Zustand befinden wir uns in einem Art Halbschlaf. Wach- und Schlafbewusstsein wechseln sich quasi ab. Wir sind tiefenentspannt, weswegen sich der Theta-Zustand wunderbar zum Meditieren eignet.

Delta-Wellen:

Der letzte Bewusstseinszustand reicht von 0,1-3 Hz. Wenn wir Delta-Wellen aussenden, befinden wir uns in der Tiefschlafphase. Wir schütten sowohl Schlaf- als auch Wachstumshormone aus und unser Körper beginnt mit der physischen Regeneration.

Mit diesem Wissen können wir nun verstehen, was binaurale Beats bewirken. In erster Linie sorgen sie dafür, dass sich die Frequenz der Gehirnwellen ändert. Ist unser Gehirn nun gewissen Frequenzen ausgesetzt, beginnt es sich allmählich diesen anzupassen. Ist das Gehirn Alpha-Wellen ausgesetzt, nähern sich die Hirnwellen ebenfalls dem Alpha-Zustand an. Diese Anpassung wird als Frequenz-Folge-Reaktion (FFR) bezeichnet. Um nun Stress zu lindern oder Stress zu vermeiden, müssen wir unserer Gehirn also Frequenzen aussetzten, die niedriger als 14 Hz betragen.

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Wirkungsweise von binaural Beats

Da wir nun wissen, was Binaural Beats bewirken, wollen wir uns anschauen, wie sie wirken und funktionieren.
Zunächst hörst du über das linke und das rechte Ohr jeweils verschiedene Sinustöne. Diese dienen als sogenannte Trägerfrequenzen und transportieren quasi die Frequenz. Je nach Höhe der Frequenz hören sich diese unterschiedlich hoch oder tief an. Während du jedoch die Töne hörst, werden sie sofort im Gehirn vermischt und der entsprechende binaurale Ton erzeugt. Dieser, im Gehirn erzeugte Ton, hat schließlich die Schwingungsfrequenz, die sich aus der Differenz der beiden Sinustöne vom linken und rechten Ohr ergeben. Dadurch ist man in der Lage die Frequenzen der binaural Beats exakt zu steuern. Unsere Bewusstseinszustände sind quasi von den Gehirnwellen abhängig. Dadurch können wir einen bestimmten Bewusstseinszustand erreichen, indem wir die entsprechenden Gehirnwellen erzeugen. Dies erreichen wir eben durch entsprechende binaurale Beats. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass wir uns um so stressiger fühlen, je schneller die Gehirnwellen schwingen und um so entspannter, je langsamer die Gehirnwellen schwingen.

Wirkungsbeispiel

Um diesen Aspekt zu verdeutlichen, schauen wir uns hierzu ein Beispiel an. Nehmen wir an, wir spielen auf das linke Ohr eine Frequenz von 124 Hz und auf das rechte Ohr eine von 114 Hz. Dadurch wird ein Binaural Beat von 10 Hz erzeugt. Nach einer gewissen Zeit passen sich die Gehirnwellen dieser Frequenz an und wir gelangen in den Alpha-Bewusstseinszustand.

Binaurale Beats

Anwendungsfelder von binauralen Beats

Binaural Beats haben in verschiedenen Studien eine nachweisliche Wirkung erzielen können. Dennoch werden sie teilweise in Bereichen eingesetzt, in denen die versprochene Wirkung eher kritisch zu betrachten ist. Im Folgenden erfährst du mehr über spezielle Anwendungsfelder und inwiefern die Binaural Beats genutzt werden.

Entspannung

Kommen wir direkt noch einmal auf die Einleitung zu sprechen. Binaural Beats versprechen Stress zu lindern und für Entspannung zu sorgen. Tatsächlich konnte dies in mehreren Studien belegt werden. Alpha- und Theta-Wellen, die zwischen 3 Hz und 12 Hz liegen, haben gezeigt, dass sie Alltagsstress ausgleichen können. Generell kann innere Anspannung gelöst werden und das allgemeine Wohlbefinden verbessert werden.

Meditation

Meditation ist für viele Menschen ein Weg zur Entspannung und Stressreduktion. Natürlich können binaurale Frequenzen als zusätzliches Hilfsmittel hier eingesetzt werden. Inwiefern bei richtiger Meditation binaural Beats notwendig sind, sei jedoch dahingestellt. Da sowieso angestrebt wird einen langsamen Gehirnwellezustand zu erreichen, dienen externe Frequenzen mehr der Absicherung, als dass sie wirklich notwendig sind.

Depressionen

Ähnlich wie Stress sind Depressionen heute ein großes Problem. Aber auch hier werden Binaural Beats bereits erfolgreich eingesetzt. Vor allem in der Musiktherapie werden die Frequenzen genutzt, um Therapien zu ergänzen und dadurch die Heilungschancen zu verbessern.

Lernen

Wie wir bereits gesehen haben, nehmen wir im Alpha-Zustand Informationen schneller auf und unsere Kreativität entfaltet ihr Potenzial. Dies sind beim Lernen für Prüfungen oder Klausuren wichtige Fähigkeiten. Jedoch geht Lernen eher mit einer großen Anspannung und Stress einher. Daher können wir binaurale Beats nutzen, die auf den Alpha-Zustand ausgerichtet sind, um unsere Lernerfolge positiv zu beeinflussen. So sind die Frequenzen sehr hilfreich, um die Konzentration zu steigern, dass wir uns nicht ablenken lassen und wir in einen „Flow“ geraten.

Schlaf

Richtiger Tiefschlaf findet im Delta-Zustand statt und damit im niedrigsten der 5 Bewusstseinszustände. Erreichen wir diesen Zustand nicht, kann es zwar sein, dass wir genügend Stunden schlafen, aber überhaupt nicht erholt sind, da der Schlaf nicht tief genug war. Um sicherzugehen, wirklich in den Delta-Zustand zu gelangen, können binaurale Frequenzen ein sinnvolles Hilfsmittel sein.

Luzides Träumen und Astralreisen

Einige Menschen streben nicht nur einen tiefen und erholsamen Schlaf an, sondern möchten gerne ihre Träume steuern (luzide Träume) oder gar eine außerkörperliche Erfahrung machen (Astralreisen).
Beim luziden Träumen geht es darum, zu erkennen, dass man schläft. Dadurch bist du in der Lage deine Träume nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Um diese Fähigkeit zu unterstützen, werden Binaural Beats sehr häufig eingesetzt. Da der sogenannte Präfontale Cortex, ein bestimmtes Gehirnareal, aktiv sein muss, können entsprechende Frequenzen helfen, diesen Zustand auszulösen.
Ähnlich sieht es bei Astralreisen aus. Hierbei befindet man sich in einem derart meditativen Zustand, dass man in der Lage ist, mit seinem Bewusstsein den Körper zu verlassen und sich durch Raum und Zeit zu bewegen. Astralreisen sind jedoch äußerst schwierig. Viele Komponenten müssen gleichzeitig zusammenlaufen. Da im tiefen Delta-Zustand die besten Bedingungen herrschen, können entsprechende Delta-Frequenzen die Bedingungen für eine Astralreise verbessern. Binaurale Frequenzen zwischen 0 Hz und 4 Hz versprechen die besten Chancen, um zu einer Astralreise beizutragen.

Vorsicht ist geboten!

Werfen wir zum Abschluss der Anwendungsfelder einen Blick auf etwas ungewöhnlichere Gebiete. Es kommt nicht selten vor, dass binaurale Beats als regelrechte Wunderwaffe angepriesen wird. Einfach Kopfhörer aufsetzen, die entsprechende Frequenz abspielen und die Beats machen die ganze Arbeit. So einfach geht es bei vielen Gebieten leider doch nicht. Vor allem wenn es um Themen geht, die große Schwierigkeiten erzeugen, anstrengend sind oder langwierig sind, wünschen wir uns ein schnelles Allheilmittel. Egal ob es um Ängste geht, ums Abnehmen, Geld verdienen, usw. Dies nutzen die entsprechenden Anbieter aus, weswegen man stets vorsichtig sein sollte und die Versprechungen hinterfragen sollte. Gewiss haben Binaural Beats in etlichen Studien ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt, aber dennoch verändern sie zunächst nur unsere Gehirnwellen. Wir sind aber eben noch viel mehr als unser Gehirn.

Binaurale Beats als gute Unterstützung

Nichtsdestotrotz können auch in diesen Gebieten Binaural Beats eine Unterstützung sein, jedoch sollten sie nicht als Wundermittel angesehen werden. Wenn dir also jemand sagt, Binaural Beats würden nicht funktionieren, hat er nicht ganz unrecht. Es ist stets wichtig, dass ein jeder abklärt, um welchen Bereich es geht und welche Wirkung angestrebt werden soll. Wenn sich jemand einzig und allein auf binaurale Frequenzen verlässt und diese nicht mit praktischen Übungen ergänzt, wird er unter Umständen auch die Erfahrung machen, dass Binaural Beats gar nicht funktionieren.

Was bei binaural Beats zu beachten ist

Du hast im letzten Abschnitt gesehen, dass binaurale Beats eine gute Ergänzung für das alltägliche Leben sind. Dennoch solltest du beachten, dass sie auch nicht mehr sind. Häufig lesen Menschen etwas über binaurale Frequenzen und überschätzen ihre Wirkungen. Dies führt dazu, dass sie an die Nutzung hohe Erwartungen haben und enttäuscht sind, wenn diese nicht erfüllt werden. Wenn du Schlafprobleme hast oder es dir schwer fällt zu lernen und dich zu konzentrieren, darfst du dich nicht NUR auf binaural Beats verlassen. Achte immer darauf, die Frequenzen als Ergänzung zu nutzen und nicht als Wunderwaffe im Kampf gegen Probleme. Wenn es dazu führt, dass du ohne binaural Beats auf den Ohren gar nicht mehr schlafen kannst, hast du es auf alle Fälle übertrieben. Deswegen gibt es auch einige Regeln, die du beachten kannst, damit die Frequenzen auch ihre angestrebte Wirkung erzielen können.

Empfehlungen

Achte auf alle Fälle darauf, keine Wunderdinge zu erwarten. Konzentriere dich gezielt auf die Wirkung, die erzielt werden soll und kombiniere die Binaurals mit praktischen Übungen, wie etwa Meditation. Damit die Beats überhaupt funktionieren, solltest du in jedem Fall Stereokopfhörer verwenden, da die beiden Frequenzen unmittelbar an und in die Ohren dringen müssen. Selbst bei Stereolautsprechern besteht die Gefahr, dass sie zu weit vom Ohr weg sind und sich die Binaurals daher nicht richtig entfalten können.

Regelmäßigkeit

Besonders wichtig ist es auch, eine gewisse Konstanz und Regelmäßigkeit in die Nutzung zu bringen. Zum einen solltest du die Frequenzen mindestens 7-10 Minuten anhören. Erst nach dieser Zeit kannst du sicher sein, dass das Gehirn sich der Frequenz angepasst hat. Des Weiteren ist darauf zu achten, eine gewisse Häufigkeit zu erzielen. Ob nun mehrmals täglich, einmal täglich oder jeden zweiten Tag, kann am besten im Eigenversuch herausgefunden werden. Aber einmal pro Monat ist auf alle Fälle zu wenig. Schließlich solltest du auf die Lautstärke achten. Da die Frequenzen entscheidend sind und nicht die Töne, macht es überhaupt nichts aus, wenn die Binaurals relativ leise sind. Eine gute Faustregel besagt, die Lautstärke so einzustellen, dass man die Beats gerade noch hören kann.

Wenn du auf der Suche nach qualitativ hochwertigen Binaurals bist, achte darauf, dass die Frequenzen mit der Zeit immer niedriger werden. Das heißt, sie starten irgendwo im mittleren Beta-Zustand und senken nach und nach ihre Frequenz auf den gewünschten Bereich. Wenn du diese Punkte beachtest, solltest du keine Probleme haben, binaurale Beats gewinnbringend einzusetzen.

Sind Binaural Beats gefährlich?

Wir haben gesehen, dass die Frequenzen einen nachweislichen Einfluss auf unsere Gehirnwellen haben. Deswegen stellt sich schon die Frage, ob die Beats gefährlich sind. Und tatsächlich sollte man unter gewissen Voraussetzungen auf die Nutzung besser verzichten. Dies trifft vor allem auf Menschen zu, die an Epilepsie leiden oder bereits einen Schlaganfall erlitten haben. Da beide Beschwerden unmittelbar mit Störungen im Gehirn zu tun haben können, sollten diese Personen auf Gehirnwellentechnologie verzichten. Binaural Beats, als von außen eingesetzte Waffe zur Manipulierung von Menschen, dürfte jedoch keine Gefahr darstellen. Da die Binaurals nur mit Kopfhörern funktionieren, sollte keine akute Gefahr vorhanden sein. Zwar sind die Effekte der Binaurals messbar und nachgewiesen, aber dennoch relativ gering.

Was sind binaurale Kopfhörer?

Wie wir bereits gehört haben, benötigen wir Stereokopfhörer, um binaural Beats wirksam einsetzen zu können. Wenn an die Ohren die gleichen Frequenzen gelangen, tritt kein Effekt ein. Bei speziellen binauralen Kopfhörern geht es nun darum, die binauralen Klänge selbst zu erzeugen. In den beiden Kopfhörern sind jeweils Mikrofone eingebaut, die dafür sorgen, dass Geräusche bereits binaural aufgezeichnet werden und ebenfalls auf diese Weise abgespielt werden können. Jedoch ist diese Technik noch in keinem marktfähigen Stadium.

Subliminals

Gerne werden sogenannte Subliminals in Kombination mit binaural Beats eingesetzt. Unter Subliminals versteht man unterschwellige Botschaften, die über ein Musikstück beispielsweise oder ein Video gelegt werden und direkt in das Unterbewusstsein gelangen sollen. Dieser Effekt wird erzielt, indem die gesprochenen Botschaften so leise sind, dass sie unser Ohr kaum bis gar nicht wahrnehmen kann. Dadurch soll erzielt werden, dass sie unser Bewusstsein umgehen und direkt in das Unterbewusstsein eingespeichert werden.

Arten von Subliminals

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen akustischen Subliminals und Silent Subliminals. Während bei der ersten Variante die Botschaften einfach sehr leise wiedergegeben werden, werden bei der zweiten Möglichkeit die hörbaren Bereiche abgeschnitten. Bei Silent Subliminals werden Frequenzen gewählt, die sich am Rande der menschlichen Wahrnehmung bewegen und darüber die Suggestionen gelegt. Die Aufnahmen sind zwar in voller Lautstärke vorhanden, jedoch auf einer so hohen Frequenz, dass wir sie nicht hören können. Unser Unterbewusstsein nimmt die Botschaften jedoch als deutliche Texte wahr.
Subliminals können und werden auch mit Binaural Beats kombiniert. So können gleichzeitig positive Affirmationen beispielsweise und entspannende Frequenzen angehört werden. Dennoch benötigt man nur eine Audiodatei.

Die große 432 Hz Verschwörung?

Wenn Frequenzen Gegenstand der Betrachtung sind, darf ein Thema natürlich nicht fehlen. In den letzten Jahrzehnten entbrannten zum Teil heftige Diskussionen um den Standard des Kammertons bei Musikinstrumenten. Unter dem Kammerton versteht man einen gewählten Ton, auf den Instrumente gleich eingestimmt werden. Nach mehreren Festlegungen hat sich das eingestrichene A als Kammerton und die Frequenz von 440 Hz als Standard durchgesetzt. Die Frequenz kann jedoch von Land zu Land etwas abweichen. So kann 442 Hz oder 443 Hz ebenfalls vorkommen. Aber was hat dies nun mit der Frequenz von 432 Hz zu tun?

Untersuchungen

Untersuchungen der Musikwissenschaftlerin Maria Renold mit Tausenden teilnehmen haben ergeben, dass der Großteil der Menschen Musikstücke mit dem Kammerton 432 Hz gegenüber Musikstücken mit dem Kammerton 440 Hz bevorzugen. Es fühlte sich für sie stimmiger, angenehmer und entspannender an. Des Weiteren ergaben Untersuchungen mit Wasser, dass die 432 Hz Frequenz perfekte visuelle Muster erzeugt. Da wir Menschen zu 60 bis 70 Prozent aus Wasser bestehen, kann diese Frequenz heilende Wirkungen auf unseren Körper haben.

Gegenstimmen

Dennoch gibt es gleichzeitig viele Gegenstimmen, die der 432 Hz Frequenz keine außergewöhnlichen Eigenschaften zusprechen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Kombination der Noten, die Abstände, Pausen, Intervalle, etc. einen deutliche größeren Eindruck ausüben, als die Frequenz des Kammertons. Die Noten an sich seien relativ unbedeutend, wichtiger sei die Beziehung der Noten untereinander. So die Aussagen von Dr. Daniel Levitin, ein kognitiver Psychologe und Neurowissenschaftler. Das Thema wird wohl auch in der näherer Zukunft weiterhin kontrovers diskutiert werden.

Für die Nutzung von Binaural Beats hat es sowieso kaum eine Bedeutung. Eine binaurale Frequenz von 432 Hz ist irrelevant, da wir anstreben, die Gehirnwellen so niedrig wie möglich zu halten. Des Weiteren benötigen wir zwei verschiedene Frequenzen für jedes Ohr ein. Denkbar wäre 432 Hz und 440 Hz zu kombinieren. Somit kämen wir auf einen binaural Beat von 8 Hz und würden uns im Alpha-Zustand befinden.

Isochrone Töne-die besseren binauralen Klänge?

Isochrone Töne sind schnell pulsierende und gleich lang andauernde Töne. Je schneller die Töne pulsieren, desto höher ist die Frequenz, die dadurch nachgeahmt wird. Und tatsächlich gelten sie als technische Weiterentwicklung von binauralen Beats. Die isochronen Töne zeichnen sich dadurch aus, dass sie auch ohne Kopfhörer wirken. Die erforderliche Frequenz kann bereits im Voraus erzeugt werden. Jedoch funktioniert dies nur in qualitativ hochwertigen Audioformaten. Komprimierte Dateien oder kostenlose Angebote auf YouTube beispielsweise erfüllen die notwendigen Vorgaben nicht. Dennoch gilt auch bei isochronen Tönen, dass das Gehirn eine gewisse Zeit zum Einschwingen benötigt. Deswegen ist festzuhalten, dass isochrone Töne nicht notwendigerweise besser sind als binaural Beats, jedoch einfacher in ihrer Handhabung, da keine Kopfhörer benötigt werden.

Fazit zu binauralen Beats

Um nochmals auf die Eingangsfrage zurückzukommen. Können Binaural Beats tatsächlich bei Stress helfen? Diese Frage kann mit einem deutlichen Ja beantwortet werden. Gehirnstrommessungen konnten die verschiedenen Bewusstseinszustände ermitteln. Mehrere Studien haben gezeigt, dass binaurale Frequenzen die Gehirnwellen verändern können und daher Stress gelindert werden kann. Jedoch sei nochmals darauf hingewiesen, dass Binaurals keine Wunderwaffen sind und stets in Kombination mit praktischen Übungen und nur in vernünftigem Maße eingesetzt werden sollten.

Andreas Bernknecht Binaurale Beats
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Tipps gegen Prüfungsstress

Prüfungsstress
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Die Prüfungsphase oder die nächste Prüfung rückt näher, und die Idee macht Dich schon jetzt total nervös? Der Stress vor einer Prüfung gehört für viele Studenten zum Universitätsalltag. Wir erklären Dir die Symptome und Ursachen, wie Du mit prüfungsbedingtem Stress umgehen und ihn vermeiden kannst.

Prüfungsstress und die dazugehörigen Symptome

Sobald die nächste schriftliche oder mündliche Prüfung ansteht, stelle Dir das Schlimmste vor, bist Du völlig aufgewühlt und hast Herzklopfen? Ein paar Tage vor dem Examen kommst du auch nachts nicht wirklich zur Ruhe und wenn die Prüfung beginnt, fühlst Du Dich wie bei einem Blackout? Dies sind ganz normale Anzeichen von Prüfungsstress. Sie treten auf, wenn Du Dich aufgrund der hohen Studienbelastung und der daraus resultierenden Ängste in einer extrem belastenden Situation befindest. Wir geben Dir Ratschläge, wie Du mit prüfungsbedingtem Stress umgehst und wie Du ihn vermeiden kannst.

Ursachen

Du fragst sich wahrscheinlich, woher dieses Gefühl des Unbehagens vor Prüfungen und Tests kommt. Der Stress vor Prüfungen kann diverse Ursachen haben. Das liegt vor allem an dem Anspruch, den Du vor einer Prüfung oder einem Test den Du an Dich selber stellst. Du willst nicht durchfallen, oder Du hast Angst, dass Du die Prüfung wiederholen müssen. Im schlimmsten Fall könntest Du sogar befürchten, dass Du die Schule abbrechen musst oder ein Semester wiederholen musst. Folgende Ursachen können auch Prüfungsstress auslösen:

Dein Umfeld vor allem der engere Kreis hat natürlich auch einen gewissen Anspruch an Dich. Zum Beispiel, wenn Deine Eltern seit Jahren Deine Ausbildung finanzieren und Du diese endlich abschließen willst. Du hast das BAföG erhalten und hast bereits Angst vor der Rückzahlung. Einige Deiner Freunde sind bereits weiter als Du oder haben ihre Ausbildung bereits erfolgreich beendet und Du möchtest nicht, dass sie eine schlechte Meinung von Dir haben. Wenn Du Dich pausenlos mit Freunden oder Bekannten vergleichst oder Deine Erwartungen zu hoch steckst, entsteht ebenfalls ein hoher Stressfaktor.

Prüfungsstress vermeiden

Um Prüfungsstress zu vermeiden, gibt es verschiedene Ansätze, mit denen Du diesen verringern oder ganz vermeiden kannst. Neben einem guten Studienplan ist es auch wichtig, sich gut auf die Prüfung vorzubereiten, damit Du Dir keine Sorgen machen musst, dass Du die Prüfung nicht erfolgreich bestehst. Folgende Tipps sollen Dir dabei helfen gegen den Prüfungsstress anzugehen:

Mache regelmäßig Pausen, um Dich zu erholen. Wenn Du willst kannst Du Sport treiben, Musik hören, spazieren gehen oder Deinen Leidenschaften nachgehen. Feste Studienunterbrechungen verringern das Stressniveau und helfen, sich zu entspannen. Erstelle einen Studienplan und schreibe auf, woran Du arbeitest und zu welcher Tageszeit.

Schließe Dich einer Studiengruppe an und treffe Dich mit anderen Studierenden, um zu lernen. Dies wird motivieren, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu helfen. Setze Prioritäten und denke über das relevanteste Material für die bevorstehende Prüfung oder für die bevorstehende Prüfung nach. Es ist auch nützlich, das Gelernte einem Freund zu präsentieren. Dies kann Dir helfen, es besser zu verinnerlichen. Sorge für Dich und denke in der Lernphase an deinen Körper und nehme nach einem langen Tag des Lernens zum Beispiel ein angenehmes Bad.

Gute Vorbereitung

Natürlich ist eine gute Vorbereitung die einfachste Methode, um den unnötigen Prüfungsstress zu vermeiden. Deshalb ist es ratsam so früh wie möglich mit dem Lernstoff zu beginnen.

Aber manchmal ist selbst die beste Entspannung und Vorbereitung nutzlos und Du bist vor einer Prüfung trotzdem gestresst. Doch selbst wenn Du im Prüfungsstress gefangen bist und wirklich Angst vor der nächsten Prüfung hast, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die helfen, mit dem Stress umzugehen. Neben dem positiven Denken ist es auch hilfreich, sich entspannen zu können. Hier sind einige Tipps zum Umgang mit Prüfungsstress:

Denke positiv und setze klare und erreichbare Ziele. Setze Dich nicht unter Druck und sorge für ein positives Mindset. Mache regelmäßig Entspannungsübungen, wie z.B. Atemübungen, die Dich schon vor der Prüfung beruhigen können. Andere Methoden der Entspannung sind Yoga, Meditation, Pilates oder aktive Muskelentspannung. Sorge für eine gute Lernatmosphäre und lasse andere wissen, dass Du viel zu lernen hast. Auf diese Weise schaffst Du Dir eine ruhige Umgebung und andere wissen, dass sie Dich nicht unterbrechen sollten.

Eisenhowers Matrix

Jeder weiß, wie man sich konzentriert und Prioritäten setzt: Aber auch ohne die Arbeit absichtlich zu schieben, halten wir uns viel zu oft an Details auf und investieren enorm viel Aufwand in Dinge, die noch viel Zeit haben. Als Folge davon werden wichtige und dringende Dinge beiseite gelassen, Fristen werden bedrohlich, der Prüfungs- oder Lernstress breitet sich aus.

Eisenhower Matrix
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Die Eisenhower-Matrix ist eine Methode, dieser Art von Belastung entgegenzuwirken. Es hilft Dir, Aufgaben zu priorisieren, so dass Du am Ende des Tages das Gefühl hast, in den wesentlichen Punkten Fortschritte gemacht zu haben. Es eignet sich daher besonders gut für die Planung von täglichen oder wöchentlichen Zielen im Rahmen des Studiums. Darüber hinaus hilft diese Methode, unwichtige Elemente zu identifizieren, die Du vereinfachen oder weglassen kanst.

Zeichne eine Matrix mit vier Feldern, welche zwei Achsen besitzt. Die X-Achse steht für die Dringlichkeit und die Y-Achse für die Wichtigkeit der Aufgaben. Das Feld oben rechts ist somit für dringende und wichtige Aufgaben, da Feld oben links für wichtige, aber nicht dringliche Aufgaben, unten rechts sind die nicht wichtigen, aber dringlichen Dinge und unten links die weder wichtigen, noch dringlichen Aufhaben. Schreibe alle Aktivitäten auf kleine Zettel und klebe die in die Quadranten.

Eisenhowers Matrix erfordert eine gewisse Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Aber im Laufe der Zeit wirst Du feststellen, dass Sie immer mehr Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben aufwenden und dass Du diese ohne Druck innerhalb des Zeitrahmens erledigt haben.

Vereinfachen und weglassen

Um Ihr Studienziel zu erreichen, solltest Du pragmatisch vorgehen und wichtige Aufgaben in mehrere Teilaufgaben aufteilen. Dann fragt man sich, wie man sein Ziel in der vorgegebenen Zeit überhaupt erreichen kann – was wohl bedeutet: so schnell wie möglich. Schließe alle Teilaufgaben aus, die nicht absolut notwendig sind und die innerhalb der Frist ohnehin nicht möglich sind.

Dieser Pragmatismus sollte Dich nicht erschrecken, denn schneller bedeutet nicht immer schlechter. Ein pragmatischer Ansatz macht eine gute Lösung oft zu einer sehr guten, weil er Dich zwingt, auf das zu konzentrieren, was vorher fehlte.

Du musst zum Beispiel nicht von Anfang an die tausendste Quelle bei Ihrer Arbeit ausarbeiten und jeder kleine Punkt muss auch nicht untersucht werden. Dieser Umfang wäre dem Gesamtbild abträglich. Dasselbe gilt für die Belastung durch Prüfungen oder Lernen: je umfangreicher der Stoff, desto größer die Vereinfachung. Lerne nicht alles auswendig, sondern versuche, es im Kern nachzuvollziehen. Vor allem dann, wenn Du bereits viel Aufwand in eine bestimmte Sache eingebracht hast, ziehst Du so schnell wie möglich die Reißleine: „Töten Sie Ihre Lieblinge“, sagt der Brite – geben Deine Projekte auf, an denen Sie besonders hart gearbeitet hast, die aber nutzlos sind.

Entscheidungen und gutes Management

Treffe Deine eigenen Entscheiden, anstatt ewig lange auf Rückmeldungen von Projektpartnern oder diverse Rückmeldungen zu warten. Studierende, die Verantwortung selber in die Hand nehmen sind erfolgreicher und die Betreuer wissen es sogar zu schätzen, dass Sie selbständig an Forschungsergebnissen arbeiten. Wenn Du zu Recht Widerspruch befürchtest und die Arbeit nicht umsonst gemacht haben willst, solltest Du Dein Problem kurz, aber deutlich in einer E-Mail darlegen, die Bedeutung von Rückmeldungen in dieser Phase betonen und eine Frist setzen. Besonders wenn Lehrer sehr beschäftigt sind, ist es für sie einfacher, Dir Zeit zu geben, wenn klar ist, was zu erwarten ist.

Sage NEIN

Sage nein!– Irgendwann ist es Zeit für ein ehrliches Eingeständnis, dass der Stress des Studiums oder der Leistung zu viel für Dich ist. Wenn Du beispielsweise ein Dokument für eine Präsentation erstellen musst, delegiere die PowerPoint-Präsentation an Deinen Präsentationspartner. Wenn Du für Deinen Mitbewohner einkaufen gehst, kann er oder sie Reinigungsdienstleistungen mit Dir tauschen. Natürlich ist es schwer, beim ersten Mal „nein“ zu sagen: aber Du wirst es lernen – und das kleine Wort wird eine echte Erleichterung vom Prüfungsstress sein.

Frau im Prüfungsstress
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Sei nett zu Dir selber

Eine starke Leistungsbereitschaft bringt Dich weit, und Du kannst stolz darauf sein. In Stresssituationen kann sie jedoch zu einer Belastung werden, weil sie verhindert, dass man immer mit sich selbst zufrieden ist. Das Ergebnis sind Nervosität und Anspannung.

Um Stress abzubauen, musst Du Deine eigenen Erwartungen hinterfragen und Dir selbst gegenüber guten Willen zeigen. Damit wirst Du dir etwas Gutes tun, nicht nur für Dein Wohlbefinden, sondern auch für Deine Handlungsfähigkeit.

Du geißelst Dich mental für einen unproduktiven und frustrierenden Tag? In Zeiten wie diesen ist es am besten, sich daran zu erinnern, dass niemand immer top perfomen kann – nein, auch Du nicht – An- und Entspannung gleichen sich aus. Ändere Deinen Blickwinkel auf Deine Situation und frage Dich, was der Rat deines besten Freundes wäre: Beiße Dich fest und mach so weiter, oder schaltest Du einfach mal einen Gang zurück? Gönne Dir Entspannung und genügend Schlaf, und achte auf Deine Gesundheit. Das macht Dich während der Arbeitszeit umso aufnahmefähiger und hält Dich länger motiviert.

Diese Großzügigkeit sich selbst gegenüber, das musst Du noch lernen? Eine positive psychologische Übung kann Dir helfen, sich zu entspannen. Schreibe jeden Tag ungefähr drei Dinge auf ein Blatt, für die Du dankbar bist: ein schwieriges Thema, mit dem Du Dich befassen kannst, ein angenehmes Gespräch oder Zeit für sich selbst. Nach und nach wirst Du Dich durch diese Übung selbstbewusster und belastbarer fühlen.

Vorbereitung auf Prüfungsstress oder Lernstress in ruhigen Zeiten

In Zeiten von Stress greift eine Person auf Verhaltensweisen zurück, an die sie sich in weniger stressigen Zeiten gewöhnt hat. Es hilft also nicht, wenn Du verärgert bist, weil Du, obwohl Du dich auf eine Prüfung vorbereitest, Deine Zeit lieber mit Ihrer Lieblingsfernsehsendung oder auf Facebook verbringen. In einer Stresssituation hast Du nicht die Ressourcen, um die erlernten Verhaltensweisen zu ändern.

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