Stressoren

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    Stressfaktoren werden auch Stressoren genannt. Es sind Umweltreize, die sowohl psychische als auch körperliche Stressreaktionen auslösen. Diese Reize rufen eine Kaskade biochemischer Reaktionen hervor. Im Ergebnis führen diese Reaktionen zu einer Ausschüttung von Stresshormonen. Der Körper wird dadurch in Alarmbereitschaft versetzt. Wenn die Alarmphase sich in eine Erschöpfungsphase wandelt und chronisch wird, sind organische Erkrankungen nicht mehr ausgeschlossen. Stressoren ändern sich mit der gesellschaftlichen Gesamtsituation. Hunger und Kälte waren zum Beispiel in früheren Zeiten Stressauslöser. Heute ist der psychosoziale Stress, der den Menschen zu schaffen macht. Stressoren sind unter anderem Konflikte in der Partnerschaft oder am Arbeitsplatz. Die Doppelbelastung von Beruf und Familie kann Stress verursachen. Eine schwere Erkrankung oder der Tod eines geliebten Menschen sind gleichfalls Stressoren wie ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel oder zu wenig Erholung, Zukunftsängste und ein überzogener Anspruch sich selbst gegenüber.

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