Habe keine Angst, um Hilfe zu bitten

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Um Hilfe bitten
©New Africa /stock.adobe.com

In der heutigen Zeit magst du mit mehreren Dingen gleichzeitig überfordert sein. Dies ist häufiger im Berufsleben, aber auch im privaten Bereich zu beobachten. Oftmals brauchen wir Hilfe von außen, damit wir aus jener misslichen Lage herauskommen können. Jedoch manchmal magst du derjenige sein, der der eigentliche Hemmschuh bei dieser Angelegenheit ist. Denn du bist nicht bereit, Hilfe von außen an dich heranzulassen und in Anspruch zu nehmen. Meistens ist es bereits so, dass andere Personen, die dir nahestehen, gerne helfen möchten. Sie machen es manchmal von alleine oder sogar bereits ungefragt. Tun sie es hingegen nicht, mag es nicht heißen, dass sie nicht helfen möchten. Sie können selbst so beschäftigt und gedanklich eingespannt sein, dass ihnen deine Lage nicht auffällt. Der Schlüssel für dich wird es sein, eine entsprechende Hilfe anzunehmen, die dir gut tun wird. Mach den ersten Schritt von dir aus und bitte sie aktiv, dir zu helfen.

Denn die Veränderung kommt oftmals nicht aus uns selbst heraus. Denn unsere Gedankenwelt ist eingeschlossen und es fehlen die entsprechenden gedanklichen Impulse. Damit sind gerade solche gemeint, die so ganz anders als deinen eigenen gestressten, genervten oder traurigen Gedanken sind. Solche können Außenstehende besser durchbrechen und wiederlegen. Die Sichtweise, die sie haben, ist bereichernd. Sie sehen die Realität oder Sachlage ganz anders. Das ist das wesentliche Veränderungspotential, welches oftmals als Feedback leichter formuliert wird. Geht es aber um die wirklich zu verändernden Dingen wie deine gestresste Seele beispielsweise, hat es noch einen tiefgründigeren Effekt. Erst die Außenstehenden werden den richtigen Ansatz finden, wie du deine gestresste Situation bewältigen und verändern kannst.

Mit diesen Außenstehenden können viele unterschiedliche Personen gemeint sein. Es muss nicht immer gleich der Psychologe oder Arzt sein, der helfen müsste. Es können zunächst Familienangehörige und Freunde sein, die bereits die beste Hilfe geben können. Es sind manchmal auch nur die kleinen Hilfen oder Gedanken, die am besten wirken. Und solche geben dir die nahestehenden Personen am einfachsten. Manchmal zeigen sie die Hilfe viel praktischer. Das gibt dir nicht nur eine tatsächliche Hilfe, sondern zeigt dir gleichzeitig, dass sie dich mögen. Allein das ist schon ein toller Nebeneffekt und -erkenntnis solch einer Hilfe.

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