Hautausschlag durch Stress

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Hautausschlag durch Stress
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Stress lässt die Haut erblühen. Was hier einen so positiven Anschein hat, ist in Wahrheit eines der wichtigsten Symptome, bezogen auf Stress. Hautausschläge, welche nicht durch eine allergische Reaktion des Körpers ausgelöst worden sind, gelten als eine Art Hilferuf der Seele des Menschen. Bis zu einem Ausbruch eines Hautausschlag durch Stress bemerkt der Betreffende lediglich eine andauernde Gereiztheit und nervöse Unruhe. Für viele Menschen ist dies leider schon zu einem Dauerzustand geworden. Irgendwie wird dann versucht ein gewisses Gleichgewicht in das eigene Leben zu bringen. Ohne eindeutige und effektive Maßnahmen zur Bewältigung von Stress, welcher krank machen kann, ist dies aber nicht ohne weiteres zu schaffen. Hier braucht es Disziplin und die Änderung der täglichen Alltagsrituale.

Wie Stressprozesse im Körper verlaufen

Im menschlichen Organismus selbst spielen sich bei Stress spektakuläre Szenen ab, von denen Du wahrscheinlich zunächst einmal nichts mitbekommst. Der Körper regelt Stress bis zu einem überdimensionalen Ausmaß selbst.
Plötzliche Stresssituationen löst die menschliche Psyche durch den Flucht – oder Angriffsinstinkt. Dies war bei unseren weiten Vorfahren über-lebenswichtig. So konnten sie sich vor wilden Tieren oder Gegner effektiv schützen.
In der modernen Welt ist dies weder nötig, noch möglich. So fallen diese Mechanismen zur Stressbewältigung für uns moderne Menschen weg.

Kurzfristiger Stress

Im Normalfall sitzen wir heutzutage die Stressreaktionen aus, weil die Voraussetzungen für einen effektiven Ausgleich nicht gegeben sind.
Durch innere und äußere Reize senden die Nerven vermehrt Signale. Irgendwann ist dies zu viel, um sinnvoll verarbeitet zu werden. Der Mensch fühlt sich dann überreizt. Typische Stresshormone werden ausgeschüttet. Diese dienen der Anpassung des menschlichen Kreislaufs an eine Überforderung oder ungewohnte Situationen. Dieses Phänomen hält allerdings nur kurzzeitig an. Dann sollte die Psyche vor einer Reizüberflutung geschützt sein.

Stresshormone müssen allerdings wieder abgebaut werden. Das geschieht am besten wenn Du Dich körperlich und ausdauernd bewegst und ein ganz bewusst atmest. Ebenso wie es unsere Vorfahren ganz automatisch getan haben, indem sie rannten und dabei regelmäßig atmeten.
Da dies in unseren stark durchorganisierten Alltag nicht möglich ist können wir die Stresshormone nicht adäquat durch Bewegung abbauen. So sammeln sich die Stressoren an und belasten Deinen Kreislauf und die Psyche in immenser Form.
Gelingt Dir der Abbau von Stress über Bewegung nicht, dann haben die Stressoren einen negativen Effekt auf den gesamten Organismus.
Die Bewältigung des Stresses durch Bewegung, ausgleichende Hobbies oder Heilübungen erzeugen wiederum einen positiven Stress im Körper, der den betreffenden Menschen psychisch ausgleicht.

Länger andauernder Stress

Längerfristig aufgestauter Stress führt zu einer Minderung des Wohlbefindens. Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Verdauungsbeschwerden können sich einstellen und den betreffenden Menschen in seiner Lebensqualität einschränken und belasten.
Bei einer dauerhaft anhaltenden Stresssituation können sich psychische Probleme, wie Angstzustände, Depressionen und das bekannte Syndrom des Burn Out, entwickeln. Auch das Immunsystem ist langfristig betroffen und wird nachhaltig geschwächt. Dies macht den Körper wieder anfälliger für weitere Erkrankungen.
Letztendlich stellen sich nach und nach weitere psychische und physische Einschränkungen ein, womit sich ein Teufelskreis heraus kristallisiert hat, aus dem der Betroffene nur schwer, und nicht ohne fremde Hilfe, wieder herauskommt.

Die Haut, als sensibles Organ und sogenannter Spiegel der Seele, zeigt in einer beeindruckenden Art das Wohlbefinden und Störungen des Menschen an. Hauterkrankungen können unterschiedliche Gründe haben. Neben Infektionen, hormonelles Ungleichgewicht, wie etwa in der Pubertät oder der Schwangerschaft, sind es aber auch typische Symptome des anhaltenden psychischen Stress, der sich an der Haut bemerkbar macht.

Hautausschlag durch Stress kann prinzipiell jeden Menschen, in jedem Alter und jeden Geschlechtes, im Laufe seines Lebens treffen. Ebenso kann die Lokalisation des Hautausschlag einzelne Areale oder den ganzen Körper betreffen. Das Erscheinungsbild des Hautausschlag durch Stress ist vielfältig. Neben oberflächlichen Reizungen und Rötungen mit Juckreiz kann es zu ausgeprägten Pusteln und Pickeln kommen, die sich unbehandelt entzünden können. Neben der Entzündung der Pickel erfolgt eine Ausdehnung auf das umliegende Hautareal. So kommt es zu einer flächendeckende Infektion der Haut.

Nesselsucht als Hautausschlag durch Stress

Anhaltender und belastender Stress kann dazu führen, dass der Körper Histamin ausschüttet. Histamine führen, ähnlich wie bei einem Ausbruch einer Allergie oder als Reaktion auf einen Insektenstich, dazu, dass die Haut akut reagiert. Hierbei werden kleine Quaddeln gebildet, welche stark beginnen zu jucken. Dieser massive Juckreiz beschreiben Betroffene oft mit dem Gefühl aus der Haut fahren zu wollen.

Nesselsucht
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Die Befriedigung des Juckreizes durch Kratzen hilft nur wenig und verschlimmert die Situation sogar noch. Denn durch die Reizung der Haut durch die Fingernägel wird erneut Histamin ausgeschüttet, was den Juckreiz nur noch verschlimmert. Überdies hinaus besteht die Gefahr, dass die geschädigt wird und Krankheitserreger in die kleinen Wunden eingekratzt werden. Hieraus entstehen in vielen Fällen massive Entzündungen. Ein Teufelskreis entsteht.

Behandlung Nesselsucht

Patienten mit diesen Symptomen bedürfen einer intensiven Therapie mit Antihistaminika, welche täglich eingenommen werden müssen. Auch die lokale Behandlung der entzündeten Hautstellen haben Vorrang, damit sich die Haut wieder beruhigen kann. Bei Auslösung der Krankheit, die Mediziner chronische Urtikaria nennen, ist eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll. Hierbei werden dem Betroffenen Wege zur effektiven Stressbewältigung aufgezeigt. Dabei ist die Erkenntnis der belastenden Situationen im Leben des Patienten von außerordentlicher Wichtigkeit. Nur so kann es gelingen, dass er Probleme aktiv angehen kann und sich seine Symptome an der Haut und der Hautausschlag durch Stress somit bessern. Dies trägt zur Verbesserung der Lebensqualität bei und verhindert weitere schwerwiegende Störungen und Erkrankungen.

Hautausschlag durch Stress und der Zusammenhang zur Neurodermitis

Neben einer genetischen Disposition für Neurodermitis kommen weitere Faktoren für den Ausbruch des Hautausschlag durch Stress in Frage. Die Trigger, also die Faktoren, die einen Ausbruch begünstigen, sind vielfältig. So stehen Tierhaar, Blütenpollen und künstliche Konservierungs- und Farbstoffe im Verdacht eine Neurodermitis zu begünstigen.

Neurodermitis
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Auch das Nikotin durch Rauchen könnte Neurodermitis auslösen. Deshalb ist es wichtig, dass Du, so Du genetisch vorbelastet bist, all diese Dinge meidest und Dich so gesund wie nur möglich ernährst. Auch Stress steht eng im Zusammenhang mit Neurodermitis. Deshalb können auch Kinder bereits eine Neurodermitis ausprägen. Wobei hier auch die Ernährung mit Muttermilchersatzprodukten als Auslöser gelten können. Bei Babys und Kleinkinder ist die Therapie der Neurodermitis besonders schwierig, da ihnen noch das Verständnis fehlt. Sie gehen dem Juckreiz nach und gefährden so die Unversehrtheit der Haut.

Behandlung Neurodermitits

Der entstandene Hautausschlag durch Stress lässt sich sehr gut mit einer konsequenten Stressreduktion behandeln. Versuche deshalb in Dein Leben und Deinen Alltag ein Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung zu erreichen. Unterstützend wirkt auch hier regelmäßige körperliche Betätigung. Das bedeutet nicht, dass Du Marathonläufer werden musst. Leichter Ausdauersport und sanfte Übungen, wie Yoga oder Gymnastik, reichen vollkommen aus.

Sollte eine beginnende Neurodermitis festgestellt worden sein, dann ist es wichtig, dass Du die sogenannte Juck- Kratz- Spirale überwindest und rechtzeitig eine wirksame Pflege verwendest. Es hilft auch, beispielsweise in der Nacht, Baumwollhandschuhe zu tragen, damit die Fingernägel bedeckt sind. Die Nägel solltest Du stets sehr kurz und unbedingt peinlich sauber halten. Denn unter den Nägeln sammeln sich Keime, die dann den Weg unter die Haut finden und Entzündungen auslösen können.

Schuppenflechte als Folge von Stress

Eine weitere Variante des Hautausschlag durch Stress stellt die sogenannte Schuppenflechte dar. In diesem Fall schuppt und rötet sich die Haut massiv und braucht dringend entlastende Hilfe. Bei der fortschreitenden Schuppenflechte besteht die Gefahr des Reißens der Hautschichten, sodass Krankheitserreger ungehindert tief in die Haut eindringen und schwere Krankheitszustände hervorrufen können. Das führt zu einer Spirale, welche eine effektive Behandlung schwierig macht.

Schuppenflechte, Hautschichten
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Behandlung Schuppenflechte

Hier solltest Du eine Behandlung durch entsprechende Salben mit einem anti-entzündlichen Wirkstoff verwenden. Solltest Du Probleme in Deinem Leben haben, die Du allein nicht lösen kannst, dann hilft Dir eine Therapie für die Psyche. Neben einer psychologischen Begleitung, welche grundsätzliche Fragen und Problematiken des Betroffenen erörtern und aufklären kann, sind Entspannungstechniken, wie etwa Yoga oder Qi Gong sinnvoll. Diese Methoden der Stressbewältigung helfen dem Körper die typischen Stressoren, jene biochemischen Substanzen, welche Stress erst auslösen, zu reduzieren. Auf diese effektive Weise beruhigt sich die Seele und Stress wird nachhaltig reduziert. Wichtig hierbei ist jedoch, dass die Übungen von dem von Hautausschlag durch Stress betroffenen Menschen, täglich ausgeübt werden.

Bestenfalls erfolgt dies auch zum gleichen Zeitpunkt. Dieser ist so zu wählen, dass es in der Wohnung ruhig ist. Zeiten, in denen die Kinder in der Schule oder im Kindergarten sind, eignen sich für derartige Übungen besonders gut. Ohnehin ist es bei Personen mit Hautausschlag durch Stress äußerst sinnvoll einen festen Tagesablauf zu erarbeiten und einzuhalten. Dies reduziert eventuell aufkommenden Stress zusätzlich und lässt diesen besser aushalten.

Therapie

Jeder Hautausschlag durch Stress bedarf einer körperlichen und einer psychischen Therapie. Durch wirksame Medikamente, einen geregelten Lebens- und Tages- Rhythmus, sowie eie Begleitung durch Gesprächstherapien und Heil-gymnastische Übungen gelingt es in den meisten Fällen den Hautausschlag durch Stress zu reduzieren und zu heilen.
Pflegemittel helfen beispielsweise bei trockener Haut. Hier hat sich medizinischer Harnstoff als sehr wirkungsvoll erwiesen.

Auch pflanzliche Öle mit einem hohen Anteil an mehrfach gesättigten Fettsäuren, den Omega3- Fettsäuren, pflegen erkrankte Haut nachhaltig und trägt zur Heilung bei. Probiere hier zum Beispiel Johanniskraut – Öl, welches pur oder als Bestandteil in speziellen Salben in der Apotheke oder dem Versandhandel erhältlich ist.
Ebenso wirkungsvoll ist eine Ernährungsumstellung mit weniger Fleisch, weitestgehender Verzicht auf Zucker, sowie viel frisches Gemüse und wertvolle Pflanzenöle. Auf diese Weise wird der körpereigene Stress, bedingt durch Fehlernährung und Belastung der inneren Organe, stark zurück gedrängt.

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