Identifiziere deine Stressoren und versuche, sie zu vermeiden

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Gestresste junge Frau
©Tierney/stock.adobe.com

Stress hat viele Gesichter und die Stressoren sind sehr facettenreich. Das macht es umso schwieriger zu erkennen, woher der ganze Alltagsstress eigentlich kommt. Wer lernt, seine Stressoren zu erkennen, kann wirkungsvoll an Strategien zur Stressvermeidung arbeiten.

Jeder Mensch fühlt sich durch andere Sachen gestresst, sei es durch unerledigte Arbeiten, Termindruck oder schlichtweg Überforderung. So wie die Auslöser sehr vielseitig sein können, so sind auch die Herangehensweisen der Menschen mit diesem Stress umzugehen verschieden.

Unter Stressauslösern, oder auch als Stressoren bezeichnet, versteht man grundsätzlich alle äußere Belastungen oder Anforderungen, die bei uns zu Stressreaktionen führen. Diese können harmlos sein, wie das Verpassen eines Busses. Allerdings können sie auch sehr ernst sein, wenn es um das Überleben geht. Wie genau die Auslöser für Stress aussehen ist von Person zu Person unterschiedlich.

Wie lassen sich die Stressauslöser einteilen?

Grundsätzlich lassen sich die Stressoren wie folgt einteilen:

  • physikalische Umwelt
  • innere Reize
  • mentale Stressoren
  • soziale Stressoren

Alle Auslöser können zwar zu einer Stresssituation führen, aber nicht zwangsläufig müssen. Keine Stressoren lösen eine Stressreaktion automatisch aus. Wichtig ist hier, wie die Betroffenen reagieren. Jeder muss für sich die Situation subjektiv einschätzen und bewerten. Wenn man sich der Situation gewachsen fühlt, wird es zur keiner Stressreaktion kommen. Wenn man sich dagegen überlastet fühlt und die Situation als zu schwierig bewertet wird, kommt es zu einer Stressreaktion.

Der Umgang mit Stressoren

Menschen reagieren auf alle Stresssituationen gleich und das schon seit dem Anbeginn der Menschheit: Angriff oder Flucht. Der Körper wird aktiviert, um Energie zu mobilisieren. Der Körper muss mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden, wir atmen schneller und flacher. Der Herzschlag steigt an, der Blutdruck nimmt zu. Der Körper steht nun unter Volllast.

Zum Glück hat unser Leben nicht mehr so viel mit der Urzeit zu tun, in der diese Reaktion für unser Überleben verantwortlich war. Der moderne Mensch hat permanent mit Stressoren zu tun, damit verliert der Körper die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren. Die Folgen sind Unruhe, Unzufriedenheit, Wut, Grübeln, kreisende Gedanken und viele mehr.

Stressvermeidung durch die vier As

Denke einmal darüber nach, wie Du mit Stress umgehst. Wie sieht Deine derzeitige Stressvermeidung aus? Ein Stressjournal kann Dir dabei helfen, Deine Stressoren zu identifizieren. Leider versuchen viele Menschen ihren Stress auf eine ungesunde Weise loszuwerden, diese Wege sollte man sofort ausschließen und sich besser an die vier As orientieren.

Passe die Situation an:

  • Ausweichen: Vermeide den Auslöser vor Stress
  • Ändern: Ändere den Stressor

Passe Deine Reaktion an:

  • Anpassen: Passe Dich an den Stressauslöser an
  • Akzeptieren: Akzeptiere den Auslöser ganz bewusst, lasse ihn aber auf keinen Fall zu nah an Dich heran
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