Johanniskraut hilft gegen Stress und innere Unruhe Stress

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Johanniskraut hilft gegen Stress & innere Unruhe Stress, Nervosität, innere Unruhe – eine Medizinische Erklärung

Laut Definition ist Stress eine erhöhte und seelische Anspannung, die bestimmte psychische und physische Reaktionen hervorrufen kann. Während Stress meist äußerliche Faktoren hat, entsteht Nervosität und Unruhe meist innerlich. Wer jedoch unter Nervosität und innerer Unruhe leidet, steht permanent unter Strom und die Erholung bleibt möglicherweise trotz Ruhephasen auf der Strecke.

Wenn eine innere Unruhe besteht, besteht oft eine Unausgeglichenheit im Körper. Das kann ein körperlicher Ausgleich sein oder auch ein emotionaler. Hier kann dann der Gegenspieler helfen. Bei einem Bürojob würde das z.B. Sport bedeuten.

Bestimmte Erkrankungen können ebenfalls eine Nervosität oder innere Unruhe auslösen. Dazu zählen zum Beispiel eine Unterzuckerung, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Depressionen oder auch die Wechseljahre. Der Betroffene sollte sich hier vom Arzt beraten lassen und sich ggf. medikamentös einstellen lassen.

Natürlich kann eine innere Unruhe auch durch äußerliche Faktoren entstehen. Das kann durch Koffein, Medikamente oder Alkohol passieren. Dieser Zustand ist vergänglich, wenn auf die erregende Substanz verzichtet wird.

Beruhigung der Nerven auf natürliche Weise

Zur Beruhigung der Nerven auf natürliche Weise gibt es viele Methoden. Zu den bekanntesten zählen:

  • Baldrian
  • Melisse
  • Hopfen
  • Lavendel
  • Johanniskraut

Die Pflanzen werden in Form von Tees, Tabletten oder Bäder eingenommen und helfen auf natürliche Weise, die Unruhe und Nervosität zu senken.

Die Wirkung von Johanniskraut

Es wird seit jeher als „Arnika der Nerven“ genannt. Schon früher wurde auf die Wirkung des Johanniskrauts gesetzt und 2019 war es die Arzneipflanze des Jahres. Die Wirkung dieser Pflanze hat durchgehend durch starke Erfolge überzeugt und wird gerne als alternatives Mittel zur Beruhigung und Stärkung der Nerven eingesetzt.

Man hat herausgefunden, dass Johanniskraut ähnlich wie einige Antidepressiva wirkt. Der im Johanniskraut enthaltene Wirkstoff Hyperforin hemmt die Aufnahme von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Diese Neurotransmitter sorgen für ein Aktivsein, erhöhte Aufmerksamkeit und Energie. Zusätzlich führt das Hyperforin eine Veränderung dieser drei Neurotransmitter, so dass es zu einer Veränderung der Rezeptoren Struktur und somit zu einer Regulation auf entspannender Ebene kommen kann. Im EEG werden die ähnlichen Ergebnisse des Phytomedikaments und Antidepressiva bestätigt.

Mit dieser Wirkung werden nicht die Symptome der Unruhe betäubt, sondern es kommt zu einer längerfristigen Veränderung im Gehirn. Das hat zur Folge, dass du dich besser konzentrieren und schlafen kannst.

Zusätzlich bewirkt das Johanniskraut eine bessere Fotosensibiltät der Haut. Das heißt: Sonnenlicht wird besser aufgenommen und dadurch kommt es zu einer verstärkten Aufnahme von Vitamin D. Zudem kann das Phytomedikament den Blutzuckerspiegel und den Kalium- Kalzium Stoffwechsel beeinflussen, so dass diese konstant bleiben. Die Immunabwehr kann durch einen erhöhten Zellstoffwechsel ebenfalls gestärkt werden, so dass das Johanniskraut auch hier eine positive Wirkung hat.

Die korrekte Einnahme von Johanniskraut gegen Nervosität und innere Unruhe

Du bekommst es in Tablettenform, Dragees, Kraut, Tee, Öl oder Tinktur. Du solltest jedoch wissen, dass es nicht gleich bei der ersten Einnahme wirkt, sondern dass es eine längerfristige Einnahme benötigt, bis ein sog. Spiegel entsteht. Das geschieht nach etwa zwei bis drei Wochen.

Du kannst viele dieser Präparate im Drogeriemarkt kaufen, doch haben diese nicht die gleiche Wirksamkeit wie die aus der Apotheke. Apothekenpflichtige Präparate sind nicht nur höher dosiert, die Beratung dazu kann essentiell sein.

Die beliebteste Einnahmeform sind Tabletten oder Dragees. Je nach Wirkungsinhalt werden die Tabletten ein bis zwei Mal pro Tag eingenommen. 600 bis 900 Milligramm Wirkstoff sollten dabei mindestens enthalten sein. Hier hat sich gezeigt, dass dieser Bereich die beste Wirkung entfaltet und ähnliche Ergebnisse wie herkömmliche Medikamente liefert.

Johanniskraut in Öl Form eignet sich ebenfalls gut zur Einnahme. Das Öl sollte zwei bis drei Mal pro Tag eingenommen werden. Ein halber Teelöffel reicht hier aus.

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Bevorzugst du das Phytomedikament zu trinken, kann ein Tee genau das Richtige sein. Zwei bis vier Gramm, also etwa 1,5 Esslöffel von den Blättern oder Blüten sind dabei optimal. Das ergibt etwa zwei bis drei Tassen. Der Tee sollte nach dem Aufgießen etwa 15 Minuten ziehen und dann getrunken werden.

Bei einer Tinktur solltest du zehn Tropfen drei Mal am Tag, in einem Wasserglas aufgelöst trinken.

Überdosiert kann es übrigens nur schwer werden. Selbst eine Dosis von 2000 mg kann noch problemlos vertragen werden, jedoch kann die Fotosensibiltät der Haut ansteigen.

Mögliche Neben- und Wechselwirkungen

Wie jedes Medikament kann auch Johanniskraut Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen haben, auch wenn sie meist weniger haben als chemische Präparate. Jedoch sollten diese stets beachtet werden, da sonst eventuelle böse Überraschungen drohen. Daher sollten auch pflanzliche Medikamente mit dem Arzt abgesprochen werden.

Wie schon erwähnt, hat Johanniskraut eine Fotosensibiltät, was die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht. Die Haut reagiert verstärkt auf Sonnenlicht, daher sollten während der Einnahme vor allem hellhäutige Menschen auf diese verzichten.
Weitere Nebenwirkungen können Hautreaktionen in Form von Pigmentflecken, Müdigkeit oder Magen-Darm Problematiken sein, welche aber sehr selten auftreten.

Es ist umstritten, ob es Wechselwirkungen mit hormonellen Verhütungsmitteln geben kann. Jedoch kann Johanniskraut die Wirkung herabsetzen und daher ist hier Vorsicht geboten, wenn du beides einnehmen möchtest. Eine zusätzliche Verhütung durch Kondome ist daher empfohlen.
Wechselwirkungen bei folgenden Medikamenten sind gegeben:

  • Blutverdünner, die auf der Basis von Vitamin K beruhen: es wird mehr benötigt
  • Digitalispräparate (Herzmedikamente: werden schneller abgebaut
  • Lipidsenker (Mittel gegen die Blutfette)
  • Mittel gegen Asthama, sog. Spasmolytika: die Betroffenen benötigen mehr von dem Präparat
  • HIV-Präparate
  • Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika)

Vorsicht walten solltest du auch bei Immunsuppressiva, welche gerne nach Organtransplantationen gegeben werden. Die Kombination beider Medikamente kann eine Abstossungsreaktion hervorrufen.
Auf keinen Fall solltest du chemische Antidepressiva mit Johanniskraut kombinieren. Es kann zu einer Serotonin Vergiftung kommen, da beide Medikamente die Rezeptoren blockieren.

Weitere Maßnahmen, die dabei helfen, Stress und innere Unruhe zu bewältigen

Stress entsteht, wenn wir uns in irgendeiner Weise bedroht fühlen. Das kann der Umgang mit einer Person sein, eine neue Situation oder einfach ein nicht Wissen, wie man etwas erledigen soll. Hier hilft es meist, das zu kommunizieren. Oft geht es anderen ähnlich.

Kommt die Nervosität und innere Unruhe von Koffein etc. sollte dies reduziert oder weggelassen werden. Sollte sich der Zustand nicht bessern, kannst du dich fragen, was dich beunruhigt? Manchmal sind es banale Dinge, da kann darüber Reden helfen. Vielleicht ist auch Tagebuch schreiben etwas für dich? Manchmal kommt die Ruhe, wenn man so die Gedanken ordnet und kann die Gedanken klarer fassen.

Rituale können dir auch helfen, deine innere Unruhe zu bekämpfen. Das können die unterschiedlichsten Dinge sein. Tee trinken, ein Kapitel deines Lieblingshörbuches hören, Musik hören oder ein Stückchen Schokolade essen.

Zu guter Letzt könnte auch die bewährte Ablenkung helfen. Das hilft in 70 Prozent der Fälle und sie kann ganz unterschiedlich ausfallen. Überlege dir einfach, was du gerne machst und probiere es aus. Oder telefoniere mit deinen Freunden. Oder oder oder.. es gibt viele Möglichkeiten.

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Fazit: Mit Johanniskraut gegen innere Unruhe und Stress vorgehen

Johanniskraut ist definitiv eine gute Methode, um leichtere Depressionen zu behandeln. Es wirkt sehr gut bei den meisten Patienten, was verschiedene Studien zeigen. Die Nebenwirkungen sind sehr gering im Gegensatz zu chemischen Antidepressiva. Du solltest dich aber auf jeden Fall von einem Arzt beraten lassen, solltest du eine Einnahme in Betracht ziehen. Es kann zu Wechselwirkungen kommen, die man nicht ignorieren sollte. Zudem ist manchmal die Einnahme von Medikamenten in Fälle von Depressionen nicht die einzige Lösung und schwere Formen sollten ganzheitlich behandelt werden. Zudem sollten auch andere Erkrankungen ausgeschlossen werden. Bei leichten Verstimmungen spricht jedoch nichts dagegen, ein Naturpräparat einzunehmen.

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