Kava Kava gegen Stress

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Kava Kava
©Carpentry/ Fotolia.com

Kava Kava ist eine sehr geschätzte Heilpflanze, die im Südpazifik beheimatet ist. Dort wird sie auch „Rauschpfeffer“ genannt und in ihrer Heimat wird sie sogar Gästen als Willkommensgeschenk überreicht. Heutzutage wird Kava Kava natürlich nicht nur im Pazifik-Raum verwendet, sie wird weltweit exportiert und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Die Wirkung von Kava Kava

Kava Kava hat sehr viele therapeutische Wirkungen, hauptsächlich hilft es bei Panikattacken und bei unbegründeten Ängsten. Du kannst es aber auch bei übermäßigem Stress einsetzen, bei Schlafstörungen, Unruhe, Nervosität und leichten Formen von Depressionen. Es wirkt auch bei Beklemmungsgefühlen und bei innerer Anspannung. Kava Kava ist praktisch ein natürliches Beruhigungsmittel. Das Heilmittel ist jedoch mit pharmazeutischen Beruhigungsmitteln nicht zu vergleichen, hier wird oft der ganze Körper unangenehm beeinträchtigt. In der medizinischen Fachwelt wird diskutiert, warum diese Pflanze tatsächlich hilft. Ein Ergebnis ist bis heute nicht bekannt. Gesichert ist allerdings, dass Kava Kava gegen die beschriebenen Symptome hilft. Selbst viele Ärzte wenden diese Heilpflanze sehr erfolgreich an.

Viele Studien haben die Wirksamkeit nachgewiesen, nur das „Wie“ ist bis heute nicht nachgewiesen. Das sollte Dich aber nicht kümmern, es wird in diesem Artikel auch nur kurz erwähnt. Wahrscheinlich wird das limbische System beeinflusst, also ein Teil des Gehirns, das unter anderem auch für die Gefühle verantwortlich ist.

Das solltest Du vor der Einnahme von Kava Kava wissen

Kava Kava wird in vielen Darreichungsformen angeboten, unter anderem als Tee, als Tablette oder als Tinktur. Sehr effektiv wirkt jedoch ein Wurzel-Extrakt, denn in der Wurzel ist sehr viel Kavalakton enthalten. Natürlich sind auch viele andere Wirkstoffe in der Wurzel der Pflanze vorhanden. Der Wirkstoff Kavalakton ist zwar auch in anderen Produkten enthalten, aber in isolierter Form und dadurch wird die Wirkung beeinträchtigt. Sie ist also nicht mehr ganz so effektiv.

Früher war Kava Kava frei verkäuflich, mittlerweile sind die Produkte jedoch verschreibungspflichtig. Kava Kava galt als suchtfördernd, zumindest wurde diesen Mitteln ein Gewöhnungseffekt zugeschrieben. Sie wurden negativ gesehen, doch die Mutmaßungen erwiesen sich als falsch. Die Heilpflanze zeigt bei richtigem Gebrauch keine Nebenwirkungen und ist sehr gesund. Allerdings solltest Du die empfohlene Tagesdosierung einhalten, 250 mg dieses Extraktes können problemlos zwei- bis dreimal am Tag eingenommen werden. Auch solltest Du Kava-Kava höchsten drei Monate einnehmen.

Kava Kava wirkt sofort

Kava Kava wirkt meist schon nach 10 Minuten, was ja für ein Naturheilmittel recht schnell ist. Bei schweren Ängsten solltest Du Kava Kava aber mindestens über einen Zeitraum von zwei Monaten einnehmen. Bei den Pazifik-Bewohnern wurde Kava-Kava sehr lange eingenommen, das erforderte schon die Tradition und die Religion. Nun konnte man aber beobachten, dass sich nach längerem Gebrauch die Haut gelb färbte, schuppig wurde und austrocknete. Das geschieht jedoch nur, wenn Kava Kava sehr lange genommen wird. Diese Mengen würde kein Arzt verschreiben, trotzdem könnten einige Nebenwirkungen auftreten. In ganz seltenen Fällen könnten Hautprobleme auftreten oder der Magen wird über Gebühr belastet. In aller Regel ist Kava Kava jedoch ein sehr sicheres Heilmittel, das bei vielen Problemen effektiv hilft. Die Wirkstoffe von Kava Kava lassen Körper und Geist widerstandsfähig werden und Du kannst in Krisenzeiten die Situation besser meistern.

Keine chemischen Mittel

Du brauchst keine Psychopharmaka einzunehmen, Kava Kava ist „das Kraut“ bei psychischen Störungen. Diese Heilpflanze löst die Angst und kann durchaus mit chemischen Mitteln mithalten. Es macht nicht abhängig und Du fühlst Dich einfach nur wohl. Grund für die beruhigende Wirkung ist, dass sich Kava Kava an die Nervenzellen bindet und die Gefühle werden gedämpft. Deshalb wirkt diese Heilpflanze auch bei leichten Depressionen und ist ein hilfreiches Mittel bei sozialen Phobien.

Natürlich musst Du auf die Dosierung achten, doch richtig eingenommen sorgt es für Entspannung und Wohlbefinden. Auf Hawaii wird es abends getrunken, so wie hierzulande das Feierabend-Bier. Gewöhnungsbedürftig ist sicherlich der Geschmack, aber Du kannst ja auf Tabletten oder Kapseln zurückgreifen. Du kannst natürlich auch Tropfen nehmen, hier liegt die Dosis am Tag bei 120 mg.

Kava-Kava gegen Stress

Das Mittel ist rezeptpflichtig, Du musst es also beim Arzt verschreiben lassen. Nicht geeignet ist es bei Menschen mit einem Leberschaden, bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit. Während der Anwendung solltest Du auch auf Alkohol verzichten. In aller Regel ist gegen jede Störung des Nervensystems ein Kraut gewachsen. Es gibt bei allen Befindlichkeitsstörungen eine pflanzliche Alternative. Du musst nicht gleich Psychopharmaka schlucken.

Die Heilpflanze wirkt beruhigend, löst die Ängste, fördert den Schlaf und ist schmerzstillend. Es kann zu leichter Euphorie führen, ein gesteigerter Redefluss ist die Folge. Die Wirkung ist jedoch phänomenal, viele gesundheitliche Probleme lösen sich in ein Nichts auf.

Schäden an der Leber führten dazu, dass diese Pflanze mittlerweile rezeptpflichtig ist. Die Nebenwirkungen wurden aber tatsächlich nie nachgewiesen. Wenn das Mittel nicht richtig eingenommen wird, kann es zu Hautreizungen, Juckreiz und Magen- Darmproblemen kommen. Du solltest also das Medikament streng nach Anweisung des Arztes einnehmen. Weitere Nebenwirkungen sind in aller Regel nicht zu erwarten. Trotzdem solltest Du auf Warnhinweise Deines Körpers hören, es gibt Symptome, die auf eine Erkrankung der Leber hinweisen. Dazu gehören

Gelbsucht
Übelkeit
Erbrechen
heller Stuhlgang
dunkler Urin
Magenschmerzen
Appetitlosigkeit

Lasse Dich nicht verunsichern, diese Heilpflanze ist nicht gefährlich, die Wirkung dieser Pflanze hat sich seit Jahrtausenden bewährt. Die Pflanzenheilkunde wird heute auf der ganzen Welt geschätzt, viele Menschen wollen einfach keine chemischen Mittel mehr einnehmen.

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