Oxidativer Stress

17
Antioxidantien
©photka/stock.adobe.com

Oxidativer Stress und wie man ihm entgegenwirken kann

Oxidativer Stress stellt ein wichtiges Thema dar, wenn es generell um Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität geht. Seit langen ist bekannt, wie ungesund Stress ist und wie sehr Psyche und Körper tatsächlich miteinander verwoben sind. Nicht umsonst ist seit längerer Zeit immer wieder auch mal von psychosomatischen Symptomen zu hören oder zu lesen. Viele Menschen fragen sich dabei was oxidativer Stress explizit bedeutet und vor allem, wie er sich auf den Körper auswirken kann. Mindestens genauso wichtig ist dabei, welche Gegenmaßnahmen im Vorfeld ergriffen werden können, so dass Stress sich allgemein und explizit oxidativer Stress gar nicht erst auf lange Sicht ausweiten kann. Nicht zu vergessen ist nämlich auch in diesem Zusammenhang, dass es durchaus positiven Stress gibt, welcher motivierend und sogar inspirierend sein kann. Vorausgesetzt er wird immer wieder von längeren Phasen der Entspannung unterbrochen und die Lebensweise ist ansonsten gesund und bewusst.

Oxidativer Stress – Was ist das genau?

Oxidativer Stress hat viel mit diversen Alterungsprozessen zu tun. Einigen Ernährungsfreunden dürfte in diesem Zusammenhang gleich der Begriff der klassischen Antioxidanten in den Sinn kommen, welche oft mit dem Thema Anti Aging in Kontext gesetzt werden. Typische Alterungsprozesse sind dabei zum Beispiel Diabetes, Arthritis, Augenschwäche und dergleichen. Von den freien Radikalen haben in der jüngeren Vergangenheit sicher ebenfalls immer mehr Menschen gehört, da diese die Alterungsprozesse unterstützen. Sind im Körper nicht genug Antioxidantien als Gegenspieler vertreten, können die freien Radikalen in der Überzahl sein und den Körper schädigen. Oxidativer Stress ist die Konsequenz. Entzündungen können die Folge sein und in unterschiedlichster Form daherkommen. Dabei kann beispielsweise das Hautbild enorm beeinträchtigt werden, Nervenzellen gereizt und auch der Magen geschädigt werden bzw. die Magenschleimhaut, welche den Magen letztendlich schützt. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass diese freien Radikalen im Grunde gar nicht immer schädlich sind, sondern vor allem reaktionsfreudig sind. Daher sind die Antioxidantien als Gegenspieler so wichtig. Oxidativer Stress ist also Stress, der Entzündungen hervorrufen kann und der entsteht, wenn das Gleichgewicht zwischen Radikale und Antioxidantien durcheinander gerät.

Oxidativer Stress
©sakurra /stock.adobe.com

Wie schädigt konstanter Stress?

Wie bereits erwähnt, schadet konstanter Stress. Wie Du sicher schon gehört hast, ist es nicht nur für die Psyche wichtig, Ruhepausen einzulegen. Auch der Körper profitiert enorm von regelmäßigen Pausen und Auszeiten. Die gefürchteten freien Radikale an sich sind nicht zwingend schädlich, denn sie besitzen wichtige Aufgaben. Zu diesem Aufgaben gehören beispielsweise die Aktivierung der Zellkraftwerke, der vorprogrammierte Zelltod sowie die Unterstützung des Immunsystems. Doch freie Radikale benötigen auch immer eine Art Kompensation, damit sie nicht überhand nehmen. Sonst ist Oxidativer Stress die Konsequenz, welcher wiederum zu Entzündungen und schlechter Laune führen kann. Generell ist ein körperliches Unwohlsein die Folge. Zu merken ist dies unter anderem auch an anhaltender Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche, Depressionen, schwache Nerven und dergleichen. Damit diese Folgen nicht auftreten oder wieder rückgängig gemacht werden können, bedarf es also eines Ausgleichs.

Mit Antioxidantien gezielt dem Stress entgegenwirken

Die sogenannten Antioxidantien sind viel mehr als nur ein Schlagwort für Wellness und Anti Aging. Tatsächlich erhalten sie die Gesundheit bzw. stellen sie wieder her. Dass gesunde Haut dann auch gut durchblutet ist und entsprechend frisch aussieht, ist nur eine der natürlichen Folgen. Antioxidantien stellen dabei Enzymsysteme dar, welche den freien Radikalen gezielt gegenübertreten und sie im Zaum halten. Um diese dem Körper zuzuführen, bedarf es einer ausgewogenen und frischen Ernährung. So werden viele Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe usw. ganz natürlich mit der Nahrung aufgenommen. Das hört sich einfach an, ist es in der heutigen Zeit von Fast Food und Fertig-Lebensmitteln aber nicht. Denn vieles sieht nur noch nach Nahrung aus, ist es aber im Grunde nicht. Kurz gesagt: Der Körper arbeitet im Grunde wie eine intelligente Maschine und braucht die passende Tankfüllung in Form von Vitaminen und Co. Bekommt er diese nicht, stellt er nach und nach seine Funktionsfähigkeiten ein. Dieses Beispiel soll veranschaulichen, welch starken Konsequenzen die Nahrung für Leib und Seele hat. Sicher hast Du dabei schon die Aussage gehört: Du bist was Du isst! Auch diese komprimierte Weisheit bringt es ganz genau auf den Punkt. Natürlich sind kleine Sünden erlaubt. Wichtig ist, dass täglich überhaupt frisches Gemüse und Obst auf den Tisch kommt.

Antioxidantien - freie Radikale
©designua /stock.adobe.com

Fazit

Oxidativer Stress schädigt die Körperzellen, daher ist es so wichtig, ihm rechtzeitig entgegenzuwirken, damit keine ernsteren Krankheiten entstehen. Warnungen wie andauernde Schlappheit, Schmerzen, Entzündungen und dergleichen solltest Du also durchaus ernst nehmen. Zu diesem Zweck kannst Du einmal ganz ehrlich Deine Lebensgewohnheiten betrachten. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die klassischen Faktoren wie zu wenig Schlaf, Alkohol, Zigaretten, zu viel Zucker und Fast Food die freien Radikale mehren und somit Oxidativer Stress entsteht. Wichtig ist es also, die Faktoren so stark wie möglich einzugrenzen. Mindestens genauso wichtig sind die Gegenspieler der freien Radikale, nämlich die Antioxidantien. Diese bilden sich bei der Aufnahme von frischen Lebensmitteln und Bewegung an der frischen Luft. Besonders effektiv sind zum Beispiel Trauben, Spinat, Nüsse sowie hochwertige Öle wie etwa Leinöl. Diese wirken dann als effektive Radikalfänger und tun Geist und Körper merklich gut. Ebenfalls effektiv sind Kaffee, Kakao, Karotten, Tomaten und grüner Tee. Oft ist es zudem sinnvoll, die Schale mitzuessen, weil sich hier die besten Wirkstoffe befinden. Wer sich also jeden Tag diese guten Zutaten gönnt und zudem regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und genügend Schlaf, dem wird es nicht nur körperlich sehr gut gehen, sondern auch Zufriedenheit und Lebensqualität spüren.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here