Dienstag, August 4, 2020
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Pflaumenknödel

Pflaumenknödel
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Bist du leicht reizbar, müde und erschöpft und stehst einfach unter Stress, dann ist eine erdende Ernährung für den Körper, den Geist und die Seele genau das richtige.Kartoffeln, Paprika, Fenchel Erdnüsse, Wurzeln, sowie Kohlrabi, Getreide, Zwiebeln und Knoblauch helfen dir dabei zu entspannen. Ebenfalls Wurzelgemüse, wie unter anderem rote Beete, Karotten, Radieschen, und Schwarzwurzeln besitzen erdende Kräfte und unterstützen dich gegen Stress. Pflaumenknödel sind eine ideale Mahlzeit, um dich im hektischen Alltag wieder sicher, gefestigt und entspannter zu fühlen.

Kochrezept gegen Stress: Pflaumenknödel

Zutaten für 4 Personen

800 Gramm mehlig kochende Kartoffeln

60 Gramm flüssige Butter

3 Eier

6 Esslöffel Mehl

1 Prise Salz

4 Esslöffel Weizengrieß

12 Pflaumen

12 Stück Würfelzucker

100 Gramm Butter

100 Gramm Paniermehl

1-2 Esslöffel Zucker

Zubereitung

Schäle die mehlig gekochten Kartoffeln und lasse diese für 4 Stunden abkühlen.
Anschließend drückst du die Kartoffeln durch eine Presse und rührst diese zusammen mit der flüssigen Butter, den Eiern, dem Mehl, dem Salz und dem Grieß zu einem festen Teig. Während der Teig zehn Minuten ruht, halbierst du die Pflaumen und löst die Kerne heraus und ersetzt diese durch einen Würfelzucker. Nun setzt du die Pflaumen zusammen und umhüllst diese mit dem Teig und formst Knödeln. Während die Knödel in heißem Wasser 10 Minuten kochen, schmilzt du die Butter und vermischt diese mit dem Paniermehl sowie mit dem Zucker. Die abgetropften Knödel wälzt du in Butter-Paniermehl-Mischung und lässt dir das Gericht, welches dir beim Stressabbau hilft, schmecken.

Ein warmes Fußbad gegen Stress

Fußmassage in einem Spa Salon
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Ein warmes Fußbad kann Stress und Stressgefühle deutlich reduzieren und dabei schnell und unkompliziert zur Entspannung beitragen. Außerdem wirkt es störenden kalten Füßen, Erkältungskrankheiten und rheumatischen Beschwerden entgegen. Die gesundheitsfördernden und stressreduzierenden Effekte eines gut durchgeführten Fußbads sind übrigens wissenschaftlich eindeutig bewiesen und daher unumstritten.

Vielleicht kennst Du das Gefühl: Der lange, harte Arbeitstag ist hektisch und stressig, Ruhe und Entspannung sind nicht in Sicht und der wohlverdiente Feierabend erst recht nicht. Aber auch in dieser Situation kannst Du Dir am Arbeitsplatz kurze Momente der Entspannung schaffen. Dann bietet sich ein kurzes, relaxendes Fußbad geradezu an, um kurz innezuhalten und sich zu entspannen. Das wohlig warme Wasser kann mit den richtigen Badezusätzen sehr effektiv und angenehm gegen Anspannung, Überreizung und Erschöpfung wirken und die durch Stress bedingte innere Unruhe deutlich reduzieren. Bei einem entspannenden Fußbad sollten die Beine idealerweise bis etwa zur Mitte der Waden in das warme Wasser getaucht sein. Körperwarmes Wasser ist ideal, aber wenn Du es lieber etwas wärmer magst, spricht medizinisch absolut nichts dagegen, solange das Wasser selbstverständlich nicht zu heiß ist. Selbst im Büro kannst Du ein solches Fußbad schnell abhalten. Im Prinzip brauchst Du nur Zugang zu warmem Wasser, eine kleine Wanne (eine Kiste aus Kunststoff aus dem Baumarkt tut es zur Not auch) und ein Handtuch. Diese Variante des Fußbads kannst Du sogar unter Deinem Schreibtisch durchführen. Deine Knie und die Wanne des Bads sollten mit einem Handtuch bedeckt sein, damit die aufsteigende Wärme gut wirken kann. Idealerweise besorgst Du Dir noch entspannende Badezusätze. Ein Tipp: auch gewöhnlicher Zitronensaft (am besten aus einer Bio-Zitrone) wirkt als Badezusatz entspannend. Lavendel wirkt ebenfalls sehr entspannend, Rosmarin kann durch seine kreislaufanregende Wirkung für einen Energiekick sorgen.

Du kannst das Fußbad auch als sogenanntes „ansteigendes Fußbad“ durchführen, in dem Du ca. alle zwei Minuten heißes Wasser auffüllst und so die Temperatur kontinuierlich erhöhst. Dies wirkt besonders wohltuend und entspannend. Die maximale Temperatur darf dann aber 40 Grad Celsius nicht überschreiten. Selbstverständlich solltest Du im Büro niemanden mit Deinem Fußbad belästigen oder stören. Im Zweifel klärst Du Dein Vorhaben ein Fußbad zu zelebrieren vorher mit Deinen Kollegen und Deinem Chef oder Deiner Chefin ab. Wenn Du das Fußbad dann noch mit einer Tasse Tee kombinierst und einige Minuten zur Ruhe kommst, steht einer Entspannung und einem energiegeladenen Weiterarbeiten bis zum Feierabend sicherlich nichts mehr im Wege. Übrigens: Im Sommer kannst Du durchaus im heißen Büro ohne Klimaanlage Deine Füße mal ins kalte Wasser stellen, was auch entspannend wirkt.

Wie Führungskräfte Stress verursachen

Chef macht Stress

Für die Leiter von Unternehmen gibt es zwei Ebenen, auf denen Stress am Arbeitsplatz bekämpft werden muss. Erstens auf unternehmerischer, strategischer Ebene, wo ein gewisser Stress unvermeidlich ist, angesichts des Tempos und der Häufigkeit von Veränderungen, die Unternehmen aller Art heute erleben. Politische, wirtschaftliche, ökologische, soziale und technologische Veränderungen machen es unerlässlich, dass das Unternehmen in der Lage ist, auf Veränderungen zu reagieren oder, besser gesagt, sie vorherzusagen und sich darauf vorzubereiten. Die Notwendigkeit, Veränderungen erfolgreich zu bewältigen, erhöht die Komplexität und den Druck, mit dem die Führungskräfte der Organisation konfrontiert sind. Zweitens kann Stress, der die Führungskräfte und das operative Personal betrifft, auf der operativen Ebene durch viele Faktoren verursacht werden, nicht zuletzt durch das Verhalten der operativen Führungskräfte selbst.

Verantwortlich für Reaktion auf Stress

Die Leiter der Organisation sind jedoch dafür verantwortlich, wie die Organisation auf die Bedrohung durch negativen Stress reagiert, sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene. Tatsächlich ist es oft das Verhalten, die Handlungen, der Stil des/der Leiter(s), der den Stress verursacht. Einige der häufigsten Bereiche, in denen das negative Verhalten des/der Leiter(s) Stress verursachen kann, werden im Folgenden beschrieben.

Wir stellen ein

Erfolgreiche Führungskräfte stellen sicher, dass ihre Organisationen mit angemessenen Ressourcen ausgestattet sind. Der Bedarf der strategischen Ziele der Organisation wird bewertet, und es werden Mittel zugewiesen und Aktivitäten geplant, um die erforderlichen Ressourcen bei Bedarf bereitzustellen. Humanressourcen, physische Ressourcen, technologische Ressourcen, Mittel, Systeme sollten alle vorhanden oder geplant sein. Es sollte ein Überwachungs- und Kontrollprozess eingerichtet werden, um der Notwendigkeit von Änderungen der Pläne Rechnung zu tragen. Wenn diese nicht eingehalten werden, dann steigt überall dort, wo die Pläne an einen Punkt gelangen, an dem die notwendigen Ressourcen fehlen oder unvollständig sind, der Stress der Führungskräfte und ihrer Teams, wenn sie versuchen, die gesetzten Ziele mit unzureichenden Ressourcen zu erreichen. Wie in den meisten Situationen, in denen die Handlungen des/der Leiter(s) zu Problemen oder Schwierigkeiten geführt haben, sind es die Mitarbeiter auf der operativen Ebene, die als erste leiden. Letztendlich ist es jedoch die Organisation, die geschädigt wird, durch die direkten Auswirkungen der anfänglichen Fehler, die Probleme in Bereichen wie Vertrieb oder Kundenzufriedenheit verursachen, und dann wieder durch die Probleme, die durch die Zunahme des negativen Stresses verursacht werden.

Chancengleichheit

In jeder Organisation sind die damit verbundenen Fragen der Chancengleichheit, der Vielfalt und der Diskriminierung eine der häufigsten Quellen für Konflikte, Streitigkeiten und daraus resultierende persönliche Notlagen. Der/die Leiter der Organisation müssen sicherstellen, dass die Kultur der Organisation und die Handlungen des Einzelnen die Chancengleichheit und Vielfalt fördern und Diskriminierungen jeglicher Art verhindern. Effektive Führungskräfte tun dies, indem sie: Gleichberechtigung, Vielfalt und Vermeidung von Diskriminierung zu einem wesentlichen, hochkarätigen Element der Strategien und Ziele der Organisation machen; sicherstellen, dass alle Mitarbeiter mit den Richtlinien der Organisation in diesem Bereich vertraut sind und dass sie ihre persönlichen Verantwortlichkeiten bei der Einhaltung der Richtlinie verstehen; sicherstellen, dass die Organisationsstruktur und -prozesse für die unterschiedlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten einer Vielzahl von Mitarbeitern empfänglich sind; einen strengen Überwachungs- und Kontrollprozess einführen, um Verstöße gegen die Richtlinien zu erkennen und zu beheben; rücksichtslos mit jedem Mitarbeiter, unabhängig von seinem Status, umgehen, falls er ungerecht oder diskriminierend handelt. Führungskräfte, die in diesen Bereichen keine starke, sichtbare Führung übernehmen, riskieren erhebliche Schäden.

Vermeidung von Diskriminierung

Ohne eine starke Führung besteht die große Gefahr von Diskriminierung und Ungerechtigkeiten, nicht nur auf der operativen Ebene, sondern auch auf der Führungsebene. Führungskräfte, die sich ungerecht oder diskriminierend verhalten oder sich bei anderen nicht mit einem solchen Verhalten befassen, sind die Ursache für erheblichen negativen Stress. Die Auswirkungen dieser inakzeptablen Maßnahmen können persönliche Notlagen, die Auflösung von Teams, den Zusammenbruch von Projekten, interne Disziplinarmaßnahmen, Arbeitsgerichte oder Zivilgerichtsverfahren umfassen und ein Klima der Feindseligkeit, Schuldzuweisungen, Konflikte und Unglücke hinterlassen. Die Auswirkungen in Bezug auf die Entstehung von negativem Stress sind enorm. Effektive Führungskräfte verhindern solche katastrophalen Auswirkungen, indem sie sicherstellen, dass Fairness und Gleichheit gegenüber allen gefördert, unterstützt und gefordert werden.

Beachtung rechtlicher Vorschriften

Eine der Hauptaufgaben der Leiter von Organisationen, in einigen Fällen sogar eine gesetzliche Verpflichtung an sich, besteht darin, sicherzustellen, dass die Organisation die einschlägigen Gesetze und Vorschriften einhält. Effektive Führungskräfte tun dies durch: Überwachung des rechtlichen und regulatorischen Umfelds, um festzustellen, wo die Organisation die Vorschriften einhalten muss; Entwicklung, Umsetzung und Aufrechterhaltung wirksamer Richtlinien und Verfahren, um sicherzustellen, dass die Organisation alle rechtlichen und regulatorischen Anforderungen erfüllt; Sicherstellung, dass die relevanten Personen über die Richtlinien und Verfahren und ihre Verantwortung bei der Aufrechterhaltung dieser Vorschriften informiert sind; Implementierung eines Überwachungs-, Kontroll- und Korrekturmaßnahmensystems zur Aufrechterhaltung der Einhaltung; Bereitstellung geeigneter Ressourcen für Betriebsleiter, um die Richtlinien effektiv umzusetzen. Führungskräfte, die diese Verantwortung nicht ernst nehmen, schaffen Möglichkeiten für unbeabsichtigte und vorsätzliche Verstöße. Der Druck, der durch diesen fehlerhaften Ansatz verursacht wird, wird am stärksten von den einzelnen operativen Managern wahrgenommen. Diese Manager werden mit den Folgen der Nichteinhaltung konfrontiert sein, insbesondere in Bereichen wie Gesundheit und Sicherheit, Einstellung und Auswahl, Buchhaltung und Finanzen, Chancengleichheit und Diskriminierung. Für diese Manager und standardmäßig auch für das operative Personal wird eines der Ergebnisse eine Erhöhung des negativen Stressniveaus sein.

Führung der Organisation in die Zukunft

Die sichtbarste Rolle des/der Leiter(s) besteht standardmäßig darin, die Organisation in die Zukunft zu führen. Dazu gehört die Planung und Steuerung gewünschter Veränderungen, aber auch die Reaktion auf externe Veränderungskräfte. Die Art und Weise, wie die Führungskraft damit umgeht, kann die Reaktion der Führungskräfte und Mitarbeiter der Organisation auf die Veränderungen beeinflussen, was wiederum die durch die Veränderungen verursachten Belastungen beeinflusst. Die Wege, wie Veränderungen erfolgreich durchgeführt werden können, sind gut dokumentiert.

Vision

Um Veränderungen in einer Weise zu leiten, die dazu führt, dass negativer Stress erzeugt wird, ist es notwendig, dass die Führungskraft(en): ihre Zukunftsvision nicht zu vermitteln (oder schlimmer noch, keine Vision zu haben); aktiv von einer passiven Beratung und Beteiligung am Veränderungsplanungsprozess abzuraten; Einzelpersonen keine klaren Informationen über ihre Rollen und Verantwortlichkeiten bei der Umsetzung von Veränderungen zu geben; Einzelpersonen den Einfluss und die Autorität zu verweigern, die sie benötigen, um Veränderungen in ihrem Bereich erfolgreich umzusetzen und zu managen; unerreichbare Ziele zu setzen; keine Anstrengungen zu unternehmen, um Ressourcen und Unterstützung für die Beseitigung von Hindernissen für Veränderungen bereitzustellen; keine Informationen über den Fortschritt der Veränderungsaktivität bereitzustellen; erfolgreiche Veränderungsumsetzung nicht zu belohnen. Das Ergebnis eines solchen negativen Verhaltens wäre, dass es zu Verzögerungen, Missverständnissen, Spannungen, Unsicherheiten und Konflikten kommt und die Chancen für eine erfolgreiche Umsetzung der Veränderung ernsthaft beeinträchtigt würden. Der Veränderungsprozess erhöht den negativen Stress derjenigen, die die Veränderung umsetzen oder direkt von ihr betroffen sind. Erfolglose Veränderungen hätten unweigerlich andere negative Auswirkungen auf die Organisation, was wiederum zu mehr Stress führen könnte.

Effektive Führungskräfte pflegen und entwickeln eine Kultur, die positiv, ethisch und wertorientiert ist, um die Strategien der Organisation zu unterstützen. Das persönliche Handeln und Verhalten des/der Leiter(s) und das Management der Organisation sollten dies verstärken. Vereinbarte Werte werden unternehmensweit kommuniziert, und die Mitarbeiter werden ermutigt, diese kulturellen Ziele ebenso konsequent zu verfolgen wie die operativen Ziele. Der Zustand der Kultur der Organisation wird überwacht und bei Bedarf korrigiert, um die festgelegten Werte einzuhalten. Schlechte Führungskräfte halten die Entwicklung einer positiven Kultur nicht für wichtig, sondern verfolgen nur die gewinnorientierten Ziele. Unter einer solchen Führung wird sich das Unternehmen verschlechtern, und Führungskräfte und Mitarbeiter werden keine Anleitung haben, wie sie sich professionell und ethisch verhalten sollen. Ein Ergebnis davon wird sein, dass unethische Praktiken gedeihen und das Maß an Vertrauen und Offenheit abnehmen wird. Konflikte und Meinungsverschiedenheiten werden zunehmen. In einem solchen Klima ist es unvermeidlich, dass ein Anstieg des negativen Stresses auftritt, wenn Motivation und Moral sinken.

Vorbildfunktion

Die Rolle des Leiters besteht natürlich darin, zu führen, aber auf eine Weise zu führen, die die Werte und die Mission der Organisation repräsentiert. In Bereichen wie Ethik, Chancengleichheit, Nichtdiskriminierung, Fairness und Offenheit muss die Führungskraft(en) auch den Mantel überziehen, anderen in der Organisation als Vorbild zu dienen. Positive Führungskräfte werden sicherstellen, dass Manager in der gesamten Organisation angemessen in Managementfähigkeiten geschult werden und sich kontinuierlich weiterentwickeln, dass Innovation und Kreativität gefördert werden. Starke Führungskräfte werden sicherstellen, dass Manager oder Mitarbeiter, die sich unangemessen im Widerspruch zu den Werten des Unternehmens verhalten, entfernt werden. Führungskräfte, die nicht auf diese Weise führen, werden andere in der Organisation verwirren und bestürzen. Ohne eine starke, wertorientierte Führung ist die Organisation wie ein Schiff ohne Kapitän, das auf See driftet, der Gnade der Winde und Gezeiten ausgeliefert ist. Die Chancen, dass die Organisation nicht in Schwierigkeiten gerät, sind gering. In einer solchen Organisation wird der Stress steigen und der daraus resultierende Schaden zu den Schwierigkeiten der Organisation beitragen.

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Es ist klar, dass die Führungskräfte von Organisationen einen enormen Einfluss auf die Kultur, die Werte, das Verhalten von Einzelpersonen, Teams, Managern und der Körperschaft selbst haben. Es ist auch der Fall, dass schlechtes oder unangemessenes Führungsverhalten die Organisation schädigt. Dies war bisher nicht mit der Höhe des negativen Stresses verbunden, der innerhalb einer Organisation entsteht. Aber es ist ebenso klar, dass eine schlechte, unkonzentrierte, unmoralische oder schwache Führung der Organisation schweren Schaden zufügen wird, sowohl direkt im Hinblick auf die Folgen schlechter Entscheidungsfindung als auch indirekt aufgrund der Auswirkungen der Zunahme des negativen Stressniveaus bei Einzelpersonen innerhalb der Organisation. Es reicht nicht mehr aus, den Erfolg einer Führungskraft nur durch die Bewertung sichtbarer Erfolgsfaktoren zu beurteilen. Die Auswirkungen auf das Stressniveau, die durch den Führungsstil und das Handeln des Leiters verursacht werden, sollten ebenfalls berücksichtigt werden. Das Verhalten und die Handlungen eines effektiven Führers werden das Stressniveau reduzieren und einen positiven, produktiven und gesunden Arbeitsplatz schaffen. Das Verhalten und Handeln eines armen Führers wird das Gegenteil bewirken und den negativen Stress erhöhen und einen ungesunden und unproduktiven Arbeitsplatz schaffen. Diejenigen, die für den Erfolg der Organisation verantwortlich sind, müssen sicherstellen, dass der Leiter einer ist, der eine positive, gesunde und produktive Organisation hervorbringt. Ohne einen solchen Leiter wird es der Organisation nicht gelingen, ihre Ziele zu erreichen, zu verfallen und zu sterben.

Höre auf, fettige, ungesunde Lebensmittel zu essen

Fettreiche Lebensmittel

Du bist was du isst – diesen Spruch hat wahrscheinlich jeder Mensch schon einmal gehört. Und in diesem bekannten Credo steckt viel Wahres drin. Ungesunde Lebensmittel, die viel Zucker enthalten und dazu auch noch fettig sind, können die Auslöser von schweren Krankheiten sein und natürlich zu Übergewicht führen. Auch in Sachen Stress spielen fettige und ungesunde Lebensmittel eine große Rolle.

Lebensmittel haben Einfluss auf Stress

Diejenigen, die viel Fast Food essen und sich schlecht ernähren, begründen dies oft damit, dass sie ständig im Stress sind und somit gar keine Zeit haben, sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Der Stress, der durch den Wegfall des vermeintlich zeitaufwändigen Kochens allerdings wegfällt, kommt doppelt zurück. Denn, Menschen, die sich schlecht ernähren haben generell eine geringere Stresstoleranz. Viel Zucker, ungesunde Mahlzeiten und fettiges Essen liefern kaum essentielle Nährstoffe und Vitamine. Diese braucht der Körper allerdings, um gut zu funktionieren – und Stress aushalten zu können.

Wertvolle Inhaltsstoffe für die Stärkung der Nerven

Für die Stärkung der Nerven sind eine ganze Reihe an Mineralstoffen und Vitaminen nahezu unersetzlich. Wenn diese Stoffe über die Nahrung aufgenommen werden, kann die Stressanfälligkeit effektiv gesenkt werden. Dazu zählen beispielsweise Magnesium und Vitamin B. Auch die Aminosäure Tryptophan, die besonders hoch konzentriert in Lebensmitteln, die viel Eiweiß enthalten, vorkommt, hat eine stimmungsaufhellende Wirkung auf den Geist.

Lebensmittel alleine bekämpfen keinen Stress

Trotz diesen Fakten sollten Lebensmittel niemals als akute Helfer bei Stress eingesetzt werden. Zwangsläufig entspannt und ruhig wird niemand, indem er vor einem wichtigen Termin eine Banane isst. Auch die Schale mit Nüssen im Büro, wird allein nicht helfen, Stress besser kompensieren zu können. Durch die große Fülle an Kalorien, die Nüsse enthalten, kommt dadurch wahrscheinlich nur noch mehr Stress zu Stande, weil Übergewicht droht.

Aus dem Teufelskreis ausbrechen

Diejenigen, die dem Stress wirklich durch die Ernährung den Kampf ansagen möchten, sollten auf eine generelle Umstellung ihrer Ernährung setzen. Wer ein stressiges und hektisches Leben führt, sollte seine bisherigen Ernährungsweisen und Essgewohnheiten einmal genau unter die Lupe nehmen. Natürlich ist es nicht einfach, aus dem Teufelskreis von Gewichtsproblemen, ungesunder Ernährung und Stress zu entkommen. Oft gelingt dies denn Menschen erst dann, wenn es bereits fast zu spät ist und bereits der erste Herzinfarkt oder das erste Burn-Out hinter ihnen liegt. Genau deswegen ist es wichtig, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. Der richtige Zeitpunkt, um damit aufzuhören, ungesunde und fettige Lebensmittel zu essen, ist jetzt!

Feier deine Leistungen

Erfolge feiern

Deine erste Intention bei der Aufforderung „Feiere deine Erfolge“ ist vielleicht die Frage: „Stinkt das nicht nach Eigenlob?“

Keine Sorge: Das tut es überhaupt nicht.

Und trotzdem haben sehr viele Menschen unter uns ein Problem damit, die eigenen positiven Leistungen, Ergebnisse und Erfolge anderen in verbaler Form mitzuteilen.

Aber warum? Es ist doch vollkommen ok, auf die eigenen Erfolge stolz zu sein und zu ihnen auch öffentlich zu stehen. Dies wird dir helfen, dich an deine Erfolge zu erinnern, die wiederum deinen Stress abbauen werden. Doch solltest du so einige Tipps beherzigen.

1. Immer nur dann ein Eigenlob aussprechen, wenn du wirklich etwas Tolles geleistet hast. Ist das nicht der Fall, wirkst du auf andere Personen mit Gewissheit sehr befremdlich. Und du denkst irgendwann: Oh man, was war ich borniert und erfährst Frustration anstatt Zufriedenheit.

2. Lobst du dich für etwas, das du mit anderen zusammen erreicht hast, dann musst du sie mit einbeziehen. Alles andere wäre unfair und würde dich zumindest später nur belasten.

3. Habe ein gutes Gespür für tolle Leistungen anderer und bringe das mit einem ehrlichen Lob zum Ausdruck. Auch das wird dich innerlich beflügeln. Es hat was damit zu tun, dass jemanden Beschenken glücklicher machen kann als sich selber etwas zu gönnen.

4. Ein authentisches und euphorisches Eigenlob tut gut wenn angebracht. Mache einen Hüpfer nach dem anderen, wenn du deine Ausbildung geschafft bzw. deinen Bachelor oder deinen Master bestanden hast. Hab ein breites Grinsen im Gesicht, wenn du etwas repariert hast obwohl alle gesagt haben: „du hast doch zwei linke Hände“. Das tut dir gut und kommt bei anderen besser an als falsche Bescheidenheit.

5. Registriere immer, wie dein Umfeld reagiert, wenn du dich lobst. Eventuell musst du deine Art, dich selbst zu loben, etwas ändern. Nutze diese Möglichkeit als Input, nicht als Manko.

6. Eigenlob kann konstruktiven Meinungsaustausch inklusive Beurteilung von Kritik fördern. Voraussetzung: Du und alle Beteiligten sind offen und ehrlich.

7. Auf Skeptiker positiv gefasst sein bedeutet für dich: du hast ein gesundes Selbstbewusstsein und scheust nicht das Gespräch. Darauf kannst du stolz sein.

Im Zusammenhang mit den Punkten die darlegen, wann Eigenlob völlig in Ordnung ist, wurden auch die ersten Aspekte zu der Frage „warum ist Eigenlob richtig/wichtig“ zum Ausdruck gebracht.

Zu der Frage warum gehört auch, dass andere, auch dein bisheriges berufliches bzw. privates Umfeld, von dir lernen können. Schließlich ist aufrichtige Freude sehr ansteckend. Du selber kannst bemerken, dass du unabhängiger wirst. Unabhängiger vom Lob anderer Menschen. Du wirst das Lob von anderen viel weniger vermissen, um mit dir und deiner erbrachten Leistung zufrieden zu sein.

Meditation gegen Stress

meditation gegen Stress

Seit vielen Jahren wird Meditation gegen Stress in zunehmendem Maße nicht nur im Buddhismus, sondern auch in der Wissenschaft, als die stärkste Waffe gegen Stress bezeichnet. Es besteht die Stress reduzierende Möglichkeit, Körper und Geist in einen Entspannungsmodus zu versetzen.

Was sagt die Neurowissenschaft zum Thema Meditieren?

Die Neurowissenschaftler erklären, dass erstaunliche Veränderungen im Gehirn zu beobachten sind, wenn du dich mit deinem Geist befasst. Das kann sogar soweit gehen, dass die Biologie des Gehirns verändert wird. Das belegen vergleichende Untersuchungen vor und nach einer Meditationsstudie bzw. einem Mediatationskurs mit 22 Probanden, die vor und nach der Achtsamkeitsmeditation mittels Elektroenzephalographen und Kernspin an der Freien Universität sowie der Charité Berlin unter Leitung der Psychologin Vladimir Bostanov und dem Psychologen Philipp Keune durchgeführt wurden.

Die Messkurven des Elektroenzephalogramms zeigen, dass viele, die meditieren, endlich wieder klarer denken und die eigene Aufmerksamkeit besser steuern können. Das Ergebnis: Sie verlieren sich weniger in negativen Gedanken.

Studien am Vagusnerv

Untersuchungen am Vagusnerv, der vom Hirnstamm entlang dem Hals durch die Brusthöhle bis in die Eingeweide und viele Verästlungen reicht, hat die amerikanische Psychologin Bethany Kok durchgeführt. Versorgt werden von diesem Vagusnerv nicht nur die äußeren Gehörgänge sowie der Schlund und der Kehlkopf, sondern auch die Lunge, der Magen sowie der Darm und nicht zuletzt auch das Herz.
Im Vergleich zur Kontrollgruppe konnte die Psychologin Kok zusammen mit ihrem Team nachweisen, der sich bei den Meditierenden der Vagotonus deutlich erhöhte. Ein hoher Tonus hilft beim Orgasmus und ermöglicht eine geregelte Verdauung. Ferner fördert dieser Nerv die soziale Kompetenz. Besonders mittels Augenkontakt, Lächeln usw.
Die Studien kannst du nachlesen im Fachblatt “Psychological Science“ und im “Psychiatry Research“.

Vagus Nerv
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Raus aus der esotherischen Ecke

Dass die Ergebnisse neurologisch messbar wurden hat dazu geführt, dass die Meditation im Allgemeinen wie auch die Meditation gegen Stress aus der esoterischen Ecke heraus ihren Platz in der Medizin gefunden hat. Fachärzte und Psychologen von vielen Universitätskliniken beginnen damit, die Meditationstechniken aus dem Hinduismus und dem Buddhismus mit der modernen Medizin zu verbinden. In diesem Zusammenhang ist es mittlerweile nicht mehr ungewöhnlich, dass Mönche und Yogi den Weg ins Nirwana dahingehend erklären, dass so auch Erkrankungen behandelt werden können.

Dass dem so ist, belegen auch Studien am Massachusetts General Hospital. 15 Frauen und Männer, die unter Schlafstörungen, Verspannungen und Angstzuständen litten, setzten ihren Geist wie eine Medizin ein. Diagnose: Generalisierte Angststörung

Meditation wirkt gegen Angst

Nach acht Wochen Achtsamkeitsmeditation konnten die Teilnehmer/-innen besser schlafen und auch besser mit ihren Ängsten umgehen. Der Grund offenbarte sich im funktionellen Kernspin. Teile des präfrontalen Kortex (Teil der vorderen Hirnrinde) waren stärker durchblutet. Und genau dieser Teil ist für die Regulierung der Gefühle verantwortlich. Auch erschien die Verbindung zwischen dem gerade erwähnten präfrontalen Kortex und der Amygdala (dem Angstzentrum im Gehirn) stärker ausgeprägt als mit Vergleichsprobanden, die nicht an der Meditation teilgenommen hatten.

Wie Meditation Angst (auch durch Stress entstanden) letztendlich vertreibt, konnte Britta Hölzl, Psychologin und ausgebildete Yogalehrerin, im Gehirn-Scanner verfolgen. Es wird davon ausgegangen, dass sogar im Hippocampus (dem Lernbereich) mit großer Wahrscheinlichkeit zusätzliche Nervenzellen heranreifen können.

Verbindung Körper und Geist

Und das Körper und Geist eng miteinander in Verbindung stehen, konnte auch von einer Gruppe um den Mediziner Robert Schneider von der Maharishi University of Management in Fairfield bestätigt werden. Mehr als 200 Frauen und Männer mit Verengungen an den Herzkranzgefäßen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erlernte die Transzendentale Meditation. Das Ergebnis: Diese Gruppe erlitt weniger Infarkte und Schlaganfälle und lebte länger.

Meditation erweitert das Bewusstsein

Ein Beispiel ist am Bender Institute of Neuroimaging der Uni Gießen Herr Ulrich Ott. Er bringt zum Ausdruck, dass weder Yoga noch Qigong und auch nicht Tai-Chi oder die Achtsamkeitspraktiken sich auf den religiösen Kontex beschränken lassen. Er hat sogar ein Buch mit dem Titel „Meditation für Skeptiker“ herausgebracht. In diesem erklärt er den Weg zum Selbst und sagt, dass Meditation das Bewusstsein erweitern kann und gleichzeitig das Ablösen von eingefahrenen Verhaltensweisen und Denkmustern ermöglichen kann.

Es kann also mit Fug und Recht gesagt werden, dass Meditation gegen Stress nichts mit dem vielfach erwähnten Placebo-Effekt oder gar mit Voodoo-Zauber zu tun hat.

Welche Meditationsart insbesondere bei bei Stress am besten ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden. In den meisten Fällen wird die 8-wöchige Mindfulness-Based Stress Reduction, kurz MBSR genannt, verschrieben.

Welche ersten Schritte musst du gehen, wenn du dich für Meditation gegen Stress entscheidest?

An erster Stelle steht der Meditationsort. Suche dir einen ruhigen Ort, der möglichst keine Geräuschpegel aufweist. Alternativ kannst du auch mit spezieller Musik meditieren.
An zweiter Stelle solltest du eine angenehme Körperhaltung einnehmen. Es muss nicht der klassische Meditationssitz (Lotussitz) sein. Du kannst dich auch bequem hinlegen oder anders setzen. Ein Meditationskissen hilft vor allem am Anfang vielen Meditierenden, um bequem auf dem Boden sitzen zu können.
Sehr wichtig ist die richtige Atmung. Diese muss tief und regelmäßig erfolgen. So beruhigt sich dein Körper. Nach einigen richtig tiefen Atemzügen bis in den Bauch kannst du ganz normal mit der Brustatmung weiteratmen. Aber immer durch die Nase einatmen und durch den Mund ausatmen.

Die Achtsamkeitsmeditation

Jetzt kommt die Meditationsübung. Konzentriere dich bei der grundlegenden Übung im Zusammenhang mit der Achtsamkeitsmeditation auf etwas spezielles. Befreie deinen Geist von allen Ablenkungen, die bei dir Stress auslösen. Nur so können dein Geist und dein Körper die erforderliche Auszeit erhalten. Also hole deine Gedanken zurück, wenn sie davon wandern. Denn genau dieses Zurückholen macht die Achtsamkeitsmeditation im Endeffekt so erfolgreich.

Ziel der Achtsamkeitsmeditation

Das Ziel besteht nämlich darin, dass dein Körper lernt, sich nicht von Emotionen oder Gedanken aus der gerade eingeschlagenen Bahn werfen zu lassen.
Und schon näherst du dich deinem Ziel. Und das besteht darin, eine andere Haltung gegenüber dem Stress zu entwickeln. Eine negative Spirale entsteht ja, wenn du in Situationen mit (viel) Stress Leid oder Schmerz empfindest. Sei lieber neugierig und erkenne Stress als Stress und halte inne. Wie fühlt sich das Gefühl (Bauchgefühl) für dich an? Kannst du deine Atmung fühlen und deinen Herzschlag spüren? Lebe immer bewusster, immer aufmerksamer.

Achtsamkeit

Abschließend wenden wir uns den unterschiedlichen Meditationsformen zu!

Die Vipassana Meditation

Vipassana = Pali = Wort für Einsicht ( Pali: Sprache in Indien zu Buddhas Zeiten)

Einsicht in die Natur und die eigene Realität erreichen, das will die Meditationsform. Dafür nutzt sie die Konzentration als Werkzeug. Der Prozess ist langwierig, stetig andauernd und kann sich über viele Jahre hinziehen. Dabei wird immer wieder auch die Achtsamkeit gegenüber dem Moment sowie der Realität geschult. Hast du die Einsicht erreicht, handelt es sich um einen permanenten Zustand. Am beliebtesten ist bei Vipassana die Konzentration auf die möglichst fließende eigene Atmung. Deine Aufmerksamkeit gegenüber den kleinsten Empfindungen wird geschult. Dies führt dazu, dass emotionale und physische Veränderungen von dir besser erkannt werden. In Indien wurde Vipassana Meditation bereits vor ca. 2.500 Jahren gelehrt.

Als Pendant zu Vipassana ist Samatha (Pali-Wort für Konzentration) zu nennen. Hierbei konzentrierst du dich auf ein bestimmtes Licht, Gebet oder auch ein religiöses Bild. Parallel blendest du deine Gedanken aus.

Die Zen Meditation

Diese Meditationsform gilt als der sanfte Helfer gegen Stress und Burn-Out. Du lernst Schritt für Schritt, dich mit neuer Achtsamkeit wahrzunehmen. Deine Sinne für den Moment, den Augenblick werden geschärft. Gleichzeitig lernst du, dein Potenzial zu entfalten und innerlich Glück zu empfinden. Diese Form der Meditation gegen Stress ist als geistige Technik losgelöst von jeglichen religiösen Systemen. Und doch gehört auch sie zu denen des historischen Buddhas.
Du suchst nach mehr innerlicher Balance, einem nachhaltigen Stressabbau und letztlich nach einem Leben mit mehr Achtsamkeit; Dann dürfte die Zen Meditation für dich richtig sein.

zen meditation

Wenn Stress bei dir bereits zu einem Burnout geführt kann, kann dir die Zen Meditation auch helfen. Dies deshalb, weil die Fremdbestimmung, die du erfahren hast, von dir fällt. Du hältst die Zügel endlich wieder selbst in der Hand. Du selber lädst deinen Akku wieder auf, gehst Stress bewusst an und findest dein inneres Gleichgewicht wieder. Aus physiologischer Sicht betrachtet, wird deine Atmung wieder tiefer. Gleichzeitig lösen sich Spannungen und deine Selbstheilungskräfte werden wieder aktiviert.

Die MBSR-Meditation

Die Meditation “based stress reduction meditation“ ist noch relativ neu. Erfunden wurde diese Meditation gegen Stress von Jon Kobat-Zinn in den 70er Jahren und wird in der Therapie bei chronischen Schmerzen sowie bei psychischen Krankheiten eingesetzt. Allerdings kann und sollte sie präventiv auch von gesunden Menschen praktiziert werden. Sie ist leicht in den Alltag zu integrieren, kann Stress verhindern, deine Stimmung verbessern und deine Energie steigern.

Mit Kundalini Yoga und meditativen Atemübungen, auch Bewusstseinsyoga genannt, kann der „Selenhaushalt“ wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Gleichzeitig werden dein Hormon- und Nervensystem gestärkt. Stress und Ängste können abgebaut werden. Die Übungen unterliegen ständigen Wiederholungen ohne kunstvolle Verknotungen, die fast schon akrobatisches Geschick verlangen. Beim Kundalini Yoga entfaltet sich die volle Kraft durch den gezielten Atemeinsatz.

kundalini yoga

Ganz gleich, für welche Meditation gegen Stress du dich entscheidest

Achte darauf, dass du dich physisch und vor allem psychisch immer mehr entspannen kannst. Höre auf dein inneres Ich und lerne die Mikro- und Makropigmente deiner Seele kennen. Nur so wirst du es schaffen, den Stress von dir zu streifen und zur Ruhe zu kommen. Somit ist die Meditation gegen Stress auf jeden Fall ein guter Weggefährte, um das Ziel der inneren Ruhe wieder zu erreichen.

Scharfe Kürbissuppe

Kürbissuppe gut gegen Stress

Kürbis, besonders Hokaido, ist ein super Anti-Stressmittel. In Kürbissen steckt nämlich die Aminosäure Tryptophan, die die Stimmung aufhellt und Stress bekämpft.

Für dieses Rezept für vier Personen benötigen Sie folgende Zutaten:

1 Hokaido-Kürbis
zwei Kartoffeln
zwei Teelöffel Hühnerbrühe
ein halber Becher Sahne
eine halbe rote Chilischote
ein kleines Stück Ingwer
ein Spritzer Limette
zwei Esslöffel Kürbiskerne
ein Esslöffel Kürbiskernöl
Salz zum Würzen

Der Kürbis und die Kartoffeln werden geschält und in Stücke geschnitten. In einem großen Topf wird er in ausreichend Wasser und der Hühnerbrühe gekocht. Dazu wird die in kleine Streifen geschnittene Chilischote und der klein gewürfelte Ingwer gegeben. In einer Pfanne werden gehackte Kürbiskerne ohne Öl geröstet. Der Kürbis ist nach zwölf Minuten fertig gekocht und kann dann unter zugeben der Sahne püriert werden. Nach Geschmack wird noch Salz hinzugegeben. Die Suppe kann auf Tellern verteilt werden und wird mit Kürbiskernen und einigen Tropfen Kürbiskernöl garniert. Guten Appetit. Nach dem Verzehr der scharfen Kürbissuppe ist der Stress wie weggepustet.

T`ai Chi lernen – für einen gesunden Körper und zum Abbau von Stress

Tai Chi gegen Stress

T`ai Chi, auch „Chinesisches Schattenboxen“ oder „Tai Chi Chuan“ genannt, ist eine langsame, ästhetische Abfolge von Bewegungsübungen. Diese Atem – und Bewegungstechnik stammt aus China und soll in einem taoistischen Kloster entstanden sein. Ursprünglich als Kampfkunst entwickelt, wird T`ai Chi heute in China als Volkssport, hierzulande teils zur Selbstverteidigung, hauptsächlich aber, wegen seines gesundheitlichen Nutzens, eingesetzt. Die Übungen sollen Körper und Geist harmonisieren. Yin und Yang werden durch die richtige Ingangsetzung innerkörperlicher Prozesse in einen ausgeglichenen Zustand versetzt. Deswegen kannst Du mit T`ai Chi hervorragend Stress bekämpfen und Deine Mitte finden.

T`ai Chi – wirksam für Körper und Psyche:

Mit regelmäßigen T`ai Chi Übungen verbessert sich Deine Körperhaltung, der Gang wird wieder aufrecht, der Rücken gestreckt, Deine Muskeln werden gestärkt und Deine Gelenke elastischer. Durch das natürliche und tiefe Atmen, kommt es zu einer Tiefenentspannng, die sich heilsam auf das Nervensystem und den Verdauungstrakt auswirkt.
T`ai Chi bringt aber auch positive Aspekte für Deine Psyche.
Du wirst Dich nach kurzer Zeit entspannt, fit und ausgeglichen fühlen, was besonders in unserer hektischen Zeit, die Belastungen und Überforderungen mit sich bringt, von großer Bedeutung ist. Wer über die ersten Übungen hinaus T´ai Chi Partnerübungen mit ins Programm nimmt, lernt die Energie des Gegners aufzunehmen und damit eigene Kräfte zu aktivieren. So können Stressoren mit Gelassenheit angenommen und in positive Energie umgewandelt werden.

T`ai Chi lernen:

Die Grundkenntnisse von T`ai Chi solltest Du unter Aufsicht eines ausgebildeten Lehrers in einem Kurs erlernen. Im deutschen Dachverband DDQT findest Du Ansprechpartner zahlreicher Verbände und Ausbildungsinstitute. Auf dem Markt befindliche Videos und DVD`s können ergänzend eingesetzt werden, Deine ersten Übungen solltest Du aber nur unter Aufsicht eines Lehrers durchführen, um schädliche Gelenkstellungen zu vermeiden. Ein T`ai Chi Kurs, der in der Regel, acht bis zehn Wochen dauert, vermittelt Dir außerdem die richtige Denkweise und das Verständnis für die Übungen. Die Bewegungsabläufe de einzelnen Übungen haben bezeichnende Namen (z.B: „Tritt mit der Ferse“ oder „Der weiße Kranich breitet seine Flügel aus“).

Die Philosophie der T`ai Chi Übungen:

Durch die Übungen findest Du zunächst wieder zu Dir selbst. Du spürst Dein Ein- und Ausatmen und Dein „Sein“ ohne Ablenkungen. Die ruhigen fließenden Bewegungen und das vertiefte Atmen tragen zum „Yangsheng“ bei, zur Pflege eines langen Lebens. Viele betrachten T`ai Chi nicht nur als ganzheitliche Methode zur Gesundung von Körper und Psyche, sondern als Philosophie Ihres Lebensweges.

Schwimmen gehen

Schwimmen gegen Stress

Gehörst Du auch zu den Erwachsenen, die immer was zu tun haben? Dabei bleibt meistens keine Zeit, etwas für sich und seine Gesundheit zu unternehmen. Selbst die Freizeit wird oft durchgeplant: Besuche machen, Gartenpflege, Haushalt usw. Gehe doch einfach mal wieder Schwimmen!
Pack die Badesachen ein und ab Marsch ins Freibad oder Hallenbad. Nimm zur Unterhaltung noch jemanden mit. Schwimmen hilft Dir, Spannungen und Stress abzubauen. Betrachte Schwimmen als Workout für Deinen gesamten Körper. Es belastet Deine Gelenke minimal und verbrennt trotzdem Kalorien. Schwimmen hat viele Vorteile.

Gestalte Deine Schwimmroutine so angenehm wie möglich!
Bist Du nicht in der besten Schwimmlaune, bleibe halt nur die Hälfte der normalen Zeit im Wasser. Oft genügt es schon, sich fünf Minuten im Wasser treiben zu lassen. Das hebt die Stimmung und beruhigt die Gehirnwellen.

Bestimme Dein eigenes Tempo!
Fehlt Dir die Motivation für das übliche Training, erlaube Dir längere Pausen zwischendurch. Oder ändere Deinen Schwimmstil beispielsweise zum Brustschwimmen. Das ist nicht so schlimm, jeder Trainingsplan darf auch einmal geändert werden.

Schwimme den Stress einfach ab!
Kannst Du zu Hause nicht abschalten und hast tausend Dinge im Kopf? Dann wird es Zeit, den Stress abzuschwimmen, nimm Dir Zeit für Dich. Falls das lockere Schwimmen nicht hilft, powere Dich richtig aus. Das macht den Kopf frei! Du fühlst Dich frisch und bereit für neue Taten.

Entspanne Dich!
Bei regelmäßigem Schwimmen zeigt Wasser therapeutische Wirkung. Einige Runden Schwimmen nach einem Arbeitstag helfen Stress abzubauen und zu entspannen. Bist Du müde und willst neue Energie tanken, gehe schwimmen. Damit bewegst Du Deinen Körper und der Kreislauf kommt in Schwung.

Fitness.
Mit Schwimmen trainierst Du alle Muskeln parallel und kräftigst Rumpf, Arme und Beine.

Gesundheit:
Schwimmen eignet sich perfekt für Ältere, Schwangere und Genesende, weil schwimmen als Belastungsarmes Kardio-Training gilt. Es

• trainiert Kreislauf, Herz und Lunge,
• fördert behutsam die Beweglichkeit von Gelenken und
• kräftigt die Muskeln.
• der Stoffwechsel wird angeregt
• ein paar Pfunde können fallen.

30 Minuten Schwimmen verbrennt zwischen 200 und 350 Kalorien, das gleicht zirka einer Stunde Sport an Land. Eine halbe Stunde Schwimmen in der Woche erneuert Deine Energie erheblich.

Wenn Du abends wenig Lust hast, Deine Badesachen zu packen und noch einmal fortzugehen, empfehlen wir Dir folgendes:
Packe Deine Badetasche bereits am Abend davor, nimm sie mit zur Arbeit und besuche auf dem Heimweg das nächste Schwimmbad. Du wirst erleben, dass es Dir nach dem Schwimmen besser geht und Du entspannt den Feierabend genießen kannst.

Vitamin B Powersalat

Powersalat

Fast alle Menschen kennen die Gier nach Zucker, Fett und Kalorienreichtum, wenn man einen stresshaltigen Tag hinter sich gebracht hat.
Das wäre dann der vollkommene gesundheitlich break down für diesen Tag.
Es gibt Hilfe:
Dieser Salat hat es in sich und ist eine Powerbank in Sachen Energieaufladung, schnell, einfach und lecker.
Ein Salat mit wertvollen Vitaminen B Komplexen, Vitamin C und E, kombiniert mit mineralstoffhaltigen Lebensmitteln und Kraftgebern wie Nüssen und Trockenfrüchten.
Alle Wirkstoffe zusammen aktivieren den Schutz vor den freien Radikalen, also den Zellschädigenden Sauerstoffverbindungen und schützen den Körper und den Geist wirksam gegen Ermüdung und Stress.

Rezept für den Salat:

• frische Spinatblätter gewaschen und abgetrocknet
• 1 Stange Staudensellerie fein geschnitten, ebenso die grünen zarten Blätter
• 2 Lauchzwiebeln gewaschen und in Ringe geschnitten
• 2 Salatherzen gewaschen und gezupft
• 1 rote Paprika gewaschen und in Streifen geschnitten
• 2 cm frischen Ingwer geschält und fein gehackt
• 1 kleinere Avocado geviertelt
• 1 kleine Banane
• Die Kerne eines halben Granatapfels
• 1 Esslöffel Cranberry getrocknet
• 1 Esslöffel Pistazienkerne
• 2 klein geschnittene getrocknete Datteln
• Schnittlauch, Petersilie nach Belieben, aber frisch
Alle Zutaten auf einen großen Teller verteilen, die Trockenfrüchte und die Nüsse oben drauf.

Das Dressing:

• Olivenöl oder noch besser Kürbiskernöl
• 1 große Knoblauchzehe zerpresst
• Saft einer Zitrone
• 1 Teelöffel Dijonsenf
• 1-2 Teelöffel Ahornsirup
• 1 Teelöffel Crema de Balsamico
• 2 Esslöffel Orangensaft
• Frisch gemahlenes Salz und bunter Pfeffer aus der Mühle

Alles gut miteinander verquirlen und mit einem Esslöffel über den Salatteller verteilen.
Zum Schluss ein paar Spritzer Crema de Balsamico zur Garnierung darüber
Guten Appetit

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