Dienstag, Januar 28, 2020
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10 Minuten Pause bei der Arbeit einlegen – neue Kraft für neue Taten

10 Minuten Pause um Stress vorzubeugen
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Um einer Leistungsminderung oder einer Ermüdung während der Arbeit vorzubeugen, solltest Du regelmäßig Ruhepausen von 10 Minuten einlegen. Sie sollen der Gesundheit und der Erhaltung der Arbeitskraft dienen und Unfallgefahren durch Ermüdung vermeiden.

Durch die 10 Minuten Pausen bei der Arbeit wird die Produktivität enorm gesteigert. Während bei Arbeitnehmern klar geregelt ist, wann sie die Pausen zu nehmen haben, ist dies für Selbständige nicht der Fall. Oft denken diese, dass sie sich keine Pause leisten können, da ihnen das Geschäft im Nacken sitzt. Doch dies ist ganz klar ein Trugschluss. Wer zu lange an einem Stück arbeitet macht Fehler, ist genervt und müde. Um kreativ und produktiv zu bleiben, ist eine kleine Erholung zwischendurch genau das Richtige.

Manche Unternehmer tendieren dahin, dass sie ihre Pausen in ihren Terminplan eintragen. Somit haben sie einen festen Termin dafür und halten ihn ein. Diese Pausen müssen zur Gewohnheit werden, damit sie einfach regelmäßig eingehalten werden.
Du möchtest das auch umsetzen?
Führe doch ein Pausenprotokoll. Damit kannst Du dich dann selbst überprüfen und feststellen, ob Du geschummelt hast. Es zwingt Dich, konsequent deine 10 Minuten Pausen zu machen.

Wichtig für diese Pausen ist es, dass Du diese nicht unbedingt an deinem Arbeitsplatz verbringst oder vielleicht auch noch essend vor dem Bildschirm sitzt und E-Mails liest. Den Arbeitsplatz zu verlassen ist der erste wichtige Punkt. Ein kurzer Spaziergang für 10 Minuten sinkt den Stresspegel und das Tageslicht vertreibt trübe Stimmungen. Möchtest Du aber trotzdem deinen Arbeitsplatz nicht verlassen, dann bitte kein Telefon, keine E-Mail und keine Nachrichten während dieser 10 Minuten Pause. Ein paar Ausgleichsübungen sind wunderbar für diese Pause.

Der nächste Punkt ist: Denke positiv! Lass deine Gedanken schweifen und versetze Dich an schöne Orte. Vielleicht hilft auch eine kurze 7-Minuten Meditation, welche Dich völlig entspannen lässt. Auch zur Selbstreflexion kannst Du greifen, indem Du dir sagst, welche positiven Dinge Du schon erledigt, und geschafft hast. Das motiviert für den weiteren Arbeitstag.

Ein weiterer Punkt ist: Rede nicht mit deinen Kollegen nur über die Arbeit. Unterhalte Dich darüber, was Du am Wochenende oder in der Freizeit machst, vielleicht auch einfach über das Weltgeschehen. Auch das Handy sollte in der 10 Minuten Pause nicht die Hauptrolle spielen, es sind reale Menschen für eine Unterhaltung da.

Außerdem ist es wichtig, etwas Gesundes zu essen. Es bewusst zu genießen, um daraus Energie zu tanken. So kommst Du besser durch den Tag, als wenn Du ungesunde Sachen in dich hineinstopfst.
Vielleicht möchtest Du aber einfach nur kurz die Augen schließen und ein kleines Nickerchen machen oder doch lieber mit dem Kollegen einen kleinen Plausch halten.

Als Fazit kann gesagt werden:
Die 10 Minuten Pause bei der Arbeit ist eine sehr gute Sache. Sie steigert die Produktivität, reguliert den Energiehaushalt, fördert die Gesundheit, die Kreativität und die Stimmung.

Zieh den Stecker raus

Unplug gegen Stress
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Sicher hörst auch Du immer wieder in den Nachrichten Medien und Podcasts von dem Begriff „Elektrosmog“. Je mehr unsere Wohnungen, Arbeitsplätze, Schulen und öffentliche Verkehrsmittel technisiert werden, um so häufiger ist der Begriff in der Öffentlichkeit zu vernehmen.
Wenn Du Dich schon einmal gefragt hast, was es mit dem Elektrosmog auf sich hat, dann sind es nicht eindeutige Antworten, die im Internet bei der Recherche zu finden sind.
Grundsätzlich befassen sich unterschiedliche Wissenschaftler mit der Wirkung des Stroms und allgemein der Strahlung auf unseren menschlichen Körper. Immer wieder gibt es Berichte über vermehrte Symptome und Beschwerden, welche durch Strahlung, etwa der eines Sendemastes in der Nähe des Wohnumfeldes von Betroffenen, entstanden sein sollen. Das ist auch die allgemeine Angst der Menschen vor Neuerungen, die in ihrem Wohngebiet oder in ihrer Stadt diesbezüglich geplant sind.

Ohne den Symptomen der Betreffenden keine Achtung zu schenken ist der Elektrosmog ein Vorkommen, welcher messbar ist, dessen genaue Wirkung auf den Menschen jedoch nicht hinreichend erforscht, und somit bestätigt worden ist.
Heilpraktiker bieten dennoch geplagten Menschen, die an sich vermehrte Anzeichen durch Elektrosmog bemerken oder eine Minderung ihres Wohlbefindens feststellen, Möglichkeiten diese schädlichen Strahlungen zu neutralisieren.
Unabhängig von der Forschung des Elektrosmogs ist ein Fakt, bezüglich der Technisierung unseren Lebens, nicht von der Hand zu weisen. Nämlich jener, dass die häufige oder dauerhafte Nutzung von Mobiltelefon, Computer und Laptop oder Spielekonsole, auch stundenlanges Fernsehen, sich negativ auf uns Menschen auswirkt. Nicht, dass auch Du zu viel Zeit mit virtuellen, nicht realen, Inhalten verbringst, auch die Augen und die Psyche leidet nachweislich von dem erhöhten Konsum.

In der Folge des hohen Konsums von technischen Medien und Unterhaltungselektronik können sich Schlafstörungen, etwa beim Ein- oder Durchschlafen, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden, etwa durch unregelmäßiges und hastiges Essen, einstellen.
Ebenso kann die Psyche leiden, weil du weniger das Sonnenlicht siehst und reale soziale Kontakte auf der Strecke bleiben.
Diese Fakten sprechen unbedingt dafür, dass Du den Konsum von virtuellen Medien reduzieren solltest. Dies ist freilich nicht einfach, und für Menschen, welche in der Computerbranche beruflich tätig sind, nahezu unmöglich.

Du kannst aber diesem schädigenden Kreislauf von Anspannung und Stress durch die Nutzung medialer Elemente umgehen, indem Du einfach jeden Tag für eine gewisse Zeit den Stecker raus ziehst. Entscheide Dich bewusst für die Ausschaltung aller deiner Geräte, zu denen auch das Mobiltelefon zählt, und wende Dich während dieser Zeit der Realität zu.
Vielleicht liest während 15 Minuten einmal ein Buch, dessen Inhalt herkömmlich auf Papier gedruckt worden ist? Gehe raus, in die Natur und mache dir deutlich welche Dinge Du wahrnimmst. Welcher Geruch strömt auf die ein, welche Geräusche hörst, welche Tiere kannst Du in ihrem Tun beobachten?

Genau diese Auszeiten sind wichtig, damit Du und Dein Organismus nicht unter dem medialen Stress leidet. Versuche unbedingt dies an jedem einzelnen Tag einzuhalten. Schon nach einigen wenigen Tagen kannst Du eine Verbesserung Deiner Aufmerksamkeit, eine entspannte Muskulatur und qualitativ verbesserten Schlaf feststellen, der Dir für den kommenden Tag mehr Energie verleiht.
Das Medien- Fasten an jedem Tag lohnt sich und fördert die Gesunderhaltung Deines Körpers.

Nimm ein Nickerchen

Nickerchen gegen Stress
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Du bist an manchen Tagen einfach gestresst, überfordert und vor allem furchtbar müde. Kein Wunder, denn die meisten von uns übernehmen sich im Alltag vollkommen. Eine einfache und kostenlose Möglichkeit, dich kurz vom Leben auszuruhen ist das klassische Nickerchen. Wir verraten Dir, wann Du die kleine Pause am besten einbaust und was sie Dir wirklich bringt.

20 bis 40 Minuten sind ideal

Beachte, dass ein kleiner Schlaf zwischendurch keinesfalls ausarten darf. Erstens fehlt dafür dann meist eben doch die Zeit und zweitens führt ein zweistündiges Nickerchen meist zu viel zu tiefem Schlaf. Wachst Du danach auf, fühlst du Dich oft noch weniger kraftvoll als davor und der restliche Tag scheint kaum zu bewältigen. Stell‘ Dir den Wecker also am besten und plane ein halbstündiges Nickerchen bewusst in den Tag ein. Es spricht auch nichts dagegen, erst nach Feierabend kurz zu nappen. Wer gerne zwischen 17 und 17:30 schläft, um Energie für den restlichen Abend zu haben, sollte keinesfalls annehmen, das sei falsch. Wichtig ist nur, dass Du nicht zu lange schläfst.

Nickerchen zum Abschalten – Raum schaffen

Wenn Du Dich – wie auf Kommando – auf die Couch legst und die Augen schließt, wirst Du womöglich kaum zur Ruhe finden. Dein Kopf arbeitet auf Hochtouren, Dein Körper findet nicht in den Schlaf. Dieser Zustand ist belastend. Schaffe Dir also einen richtigen Raum und eine Atmosphäre, damit das Einschlafen auch gelingen mag. Im besten Fall schläfst du nämlich in Deinem Schlafzimmer im Bett – und zwar im Dunkeln. Die Alltagskleidung sollte abgelegt werden, Rollläden runter und dann rein ins Bett. Nicht jeder mag gerne mittags im Bett liegen, weil das Sofa auch verlockend ist. Im Prinzip ist auch das gestattet. Wichtig ist nur, dass Du auch wirklich abschalten kannst und die nötige Ruhe hast. Ständige Störgeräusche stören den Schlaf und behindern den Stressabbau.

Schlafen kannst Du überall

Nicht jeder kann das eigene Bett am Mittag nutzen. Wenn es Dir möglich ist, darfst Du natürlich auch in Deinem Auto mittags schlafen oder den Bürostuhl dafür nutzen. Schlafen in jeder Umgebung lässt sich grundsätzlich trainieren. Das dauert allerdings. Vielleicht gelingt es einfacher, wenn Du Dir bewusst machst, dass die kleinen Nickerchen um die Mittagszeit nicht nur zu besserer Gehirnleistung verhelfen, sondern uns auch noch viel besser aussehen lassen. Probiere es aus und gönn‘ Dir Deine kurze Pause.

Höre auf, dich wegen schlechter Entscheidungen, die du in der Vergangenheit getroffen hast, zu stressen. Was getan ist, ist getan.

Vergangenheit bedauern
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Wir alle sind Menschen und machen Fehler! Wohl jeder hat hin und wieder einen trostlosen Moment, in welchem er so manches aus seiner Vergangenheit revue passieren lässt und noch einmal ganz genau über alles nachdenkt. So manches möchte man gerne wieder rückgängig machen. Entscheidungen, Handlungen, Reaktionen u.s.w. Doch was geschehen ist, ist nun einmal geschehen. Wir verbringen in unserem gesamten Leben viele Stunden damit uns zu fragen, wie anders unser Leben doch verlaufen wäre, hätten wir einiges anders gemacht. Sinnvoller und vernünftiger, wie es uns im Nachhinein erscheinen mag. Doch im Endeffekt sind jene Überlegungen gänzlich umsonst und nichts weiter als reine Zeitverschwendung.
Wir sollten versuchen, Abstand von jenen Zweifeln zu gewinnen. Denn auch wenn wir es uns häufig wünschen: Wir können schlechte Entscheidungen nicht rückgängig machen!

„Hätte ich mich in der Schule doch nur mehr angestrengt!“ „Wäre ich doch niemals auf diesen Macho hereingefallen! „Heute würde ich nie wieder diesen schrecklichen Beruf erlernen!“ „Ich wünschte, ich wäre mehr für Oma und Opa da gewesen, als jene ins Altersheim gekommen sind!“
Das sind nur einige von Millionen Selbstvorwürfen, welchen sich täglich viele tausend Menschen in Gedanken aussetzen. So viele Entscheidungen aus der Vergangenheit werden bitter bereut. Wir wünschen uns so sehr, alles zu ändern. Am liebsten in eine Zeitmaschine zu hopsen und alles wieder gerade zu biegen. STOP! Das ist nicht möglich. Was gestern war, war gestern. Es ist geschehen und sollte abgehakt werden. Auch wenn wir wohl niemals ganz glücklich mit einigen Entscheidungen werden. Wir sollten akzeptieren, dass sie Teil unseres Lebens sind.

Was eine schlechte Entscheidung ist, liegt ferner im Auge des Betrachters. Wir alle sind die schärfsten Kritiker in Bezug auf unserer selbst. Wir verurteilen uns selbst häufig viel strenger, als es die anderen tun. So sehen jene unsere Entscheidungen, welche wir selbst als schrecklich empfinden, möglicherweise realistischer und aus objektiver Perspektive nicht so negativ. Mit Freunden regelmäßig darüber zu sprechen und deren Empfindungen zu hören, kann mitunter Abhilfe schaffen.

Niemand ist wohl vollständig glücklich mit seinem Leben. Jeder machte und macht Fehler, das gehört ganz einfach zum Leben dazu. Die Kunst besteht darin, sich jene schlechten Entscheidungen und Fehler zu verzeihen, für die Zukunft daraus zu lernen und weiter zu machen. Es bringt einfach nichts, sich inständig sinnlose Gedanken zu machen, welche ohnehin keinen Sinn ergeben. Hätte, hätte Fahrradkette!
Die Gegenwart und die Zukunft sind lebenswert und erfordern es, mit der Vergangenheit abzuschließen. Ganz gleich, was früher auch war.

Beginne mit dem Schreiben eines Journals

Journal schreiben gegen Stress
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Stress raubt dir deine Kraft und nimmt dir den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Eine Möglichkeit um dein Stress-Level zu senken ist das Führen eines Journals. Hierbei handelt es sich um eine Art Tagebuch. Du hältst darin fest, welche Aufgaben du im Laufe des Tages abarbeiten musst, wie viel Zeit du hierfür einplanst, was du langfristig erreichen möchtest und was bei dir ein Gefühl von Stress ausgelöst hat. Hier durch kannst du selbstreflektiert analysieren wie du deine Zeit besser einteilen und so unnötigen Stress vermeiden kannst.

Auch das gezielte einplanen von Stresssenkenden Maßnahmen, wie zu meditieren oder Sport zu machen hilft bei der Minderung von Überlastung und steigert so das Wohlbefinden. Außerdem kannst du in deinem Journal festhalten, wofür du dankbar bist, welche Erkenntnisse du sammeln konntest und welche Kritik du bekommen hast und wie du diese umsetzten, kann. Denn eine dankbare Sicht auf das Leben und das Hinterfragen von Kritik, ohne sich dabei selbst zu bewerten, ist der Schlüssel zu einem entspannteren Leben. Am besten nimmst du dir jeden Morgen und jeden Abend jeweils 5 – 10 Minuten Zeit um in Ruhe an deinem Journal zu arbeiten. Sehe diese Zeit als DEINE Zeit an. Es geht in diesen 5 – 10 Minuten nur um dich und darum, dass es dir gut geht. Ganz wichtig, um ein maximales Ergebnis zu erzielen ist, dass du konsequent jeden Tag an deinem Journal arbeitest und es zu einem festen Bestandteil deiner Morgen- und Abendroutine machst.

Außerdem solltest du dein Journal, zumindest in der ersten Zeit, handschriftlich schreiben. Während des Schreibens kann dein Gehirn das geschriebene viel schneller und besser verarbeiten, als wenn du es z. B. an einem Computer verfasst.

Mit dem Tagebuch kannst du später eine kleine Reise in deine Vergangenheit machen. Du kannst nachvollziehen, welche Hürden du bereits überwunden hast und an welchen Hürden du immer noch arbeiten musst. Du kannst außerdem beobachten wie sich bestimmte Lebenssituationen immer wiederholen und neue Strategien entwickeln, um bei dem erneuten Durchleben einer unangenehmen Lebenslage, besser handeln zu können.
Das Führen eines Journals hat viele positive Effekte. Probiere es am besten einfach einmal selbst aus.

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Man muss sich gönnen können!

Gönn' dir was gegen deinen Stress!
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Kleine Pausen im Alltag oder auch längere Auszeiten, wie der lang ersehnte Jahresurlaub in die Berge – das sind die Ruhezeiten, die der Körper benötigt und Du ihm auch geben solltest!

Natürlich fordert das Leben Dir oftmals einiges ab und Du musst Dinge erledigen, die vielleicht unschön sind. Aber sind es nicht gerade auch solche Situationen die Du benötigst, um schöne und stressfreie Zeiten wertschätzen zu können?

Gerade im Alltag hast du Deinen gewohnten Rhythmus in Dir, funktionierst teils wie eine Maschine aber vergisst dabei, Dir mal eine Pause zu gönnen. Auch die kleinen Dinge, wie eine Verabredung mit einer Freundin im Cafè oder das Lesen eines Buches lassen Dich gut entspannen und auf andere Gedanken bringen.
Aber auch der Kauf von materiellen Dingen ist oftmals für viele Menschen eine Art der Erfüllung. Etwas, worauf durch harte, stressige Arbeit hingespart wurde und Du am Ende sozusagen deinen eigenen Fleiß in den Händen halten kannst! Das fühlt sich gut an. Das zu tun, wonach Du dich sehnst oder was Du gerne tust, ist eine gewisse Art von Luxus. Ganz egal, ob diese Dinge nun mit kleinerem oder größerem finanziellen Aufwand verbunden sind. Am Ende sind es doch die wunderbaren Glücksgefühle, die zählen!

Vielleicht solltest Du auch ab und an mal deinen Verstand ein wenig ausblenden und Dinge einfach tun, nach denen du Dich sehnst. Denn wir alle sind nun mal leider nicht unsterblich und auch Du könntest es vielleicht irgendwann bereuen, nicht einfach Dinge getan zu haben. Sich selbst mal etwas zu gönnen, egal in welcher Form, das fällt vielen Menschen schwer, jedoch ist dies der Weg zum inneren Glück. Eine positive Ausstrahlung wirkt auch auf Deine Mitmenschen positiv und steckt an! Und dazu noch eine gute Portion Humor und viele Dinge lassen sich leichter erledigen.

Am Ende des Tages solltest Du Dir auch verständlich machen, dass es oftmals nur die kleinen, harmlosen Dinge sind, die Dich stressen und aufregen. Du solltest Dir auch immer vor Augen halten, dass die innere Zufriedenheit wichtiger ist, als zu versuchen, ständig allem Gerecht zu werden und nur andere Menschen glücklich zu machen. Und nie vergessen: Wir sind alle nur Menschen!

Entferne negative Menschen aus deinem Leben

Negative Menschen lösen Stress aus
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Es gibt Situationen, da möchtest du nicht noch mehr Stress als sowieso schon unabwendbar. Zu diesem Zeitpunkt gilt es, die negativen Energien und Personen im eigenen Leben gedanklich zu durchforsten und Lösungen zu finden. Energien übertragen sich von Person zu Person, Stress wird ebenso übernommen, wenn wir in einer gleichen Schwingung sind. Es gilt also, sich von den negativen Personen fernzuhalten.

Dieses Fernhalten ist idealerweise ohne Aggression und Streit zu vollziehen. Es hilft aber der eigenen Psyche und dem eigenen Körper. Wissenschaftlich ist erwiesen, dass Zellen, die Stress ausgesetzt werden, sich von diesem Stress-Auslöser entfernen. In Opposition dazu richten sich Zellen in Zellkulturen zu wohltuenden Substanzen hin. Damit ist erwiesen, dass sogar Zellen einer negativen Beeinflussung ausgesetzt sind und darauf eindeutig reagieren. Warum soll es beim Menschen als komplexes Individuum mit Millionen von Zellen anders sein?

Stress ist ein Faktor im Leben, der kurz sogar positive Auswirkungen haben kann. Jedoch sollte dann der Stress wieder abklingen und der Körper sollte sich erholen können. Ist dies nicht der Fall kommt es zu chronischem Stress, welcher ein optimaler Auslöser für Krankheiten ist. Bei Stress nämlich wird das Immunsystem vom Körper auf Sparflamme gestellt. Dies hat mit unserer Vergangenheit zu tun: Wir mussten bei Stress weglaufen oder ums Überleben ringen und Strategien entwickeln, wie wir mit dieser Situation umgehen sollen. Dieses archaische Verhalten hat sich nicht verändert. Um aber alles auf Weglaufen auszurichten, müssen die Kräfte gebündelt werden. Das Immunsystem wird auf minimalen Energieverbrauch reduziert. In dieser Zeit bist du anfälliger auf Krankheiten.

Nun gilt es, diese Stress-Faktoren auszuschalten und damit die möglichen negativen Menschen von dir fernzuhalten. Es ist oft nicht möglich, den Kontakt ganz abzubrechen, aber der Kontakt kann auf ein Minimum reduziert werden. Sich dessen bewusst zu werden, ist der erste Schritt. Beobachtung ist der zweite Schritt. Hierfür helfen Aufzeichnungen. Stellt sich heraus, dass die andere Person ein Energiefresser ist oder sich nach einem Treffen/Telefonat häufig bedrückende Gefühle einstellen, so ist dies ein Indiz für eine negative Person. Danach gilt es zu überlegen, wie man der betreffenden Person die Tatsache der Entfernung kommunizieren möchte oder ob du eventuell gar nichts sagst, sondern dich nur zurückziehst.

Die Trennung wird womöglich eine wahre Herausforderung, denn so einfach wird sich die Person vielleicht gar nicht entfernen lassen. Halte hier hartnäckig an deinem Wunsch und dem Ziel nach einer besseren Lebensqualität fest. Nur so kann sich auch tatsächlich Veränderung in deinem Leben einstellen.

Reinige Dein Zimmer

Aufgeräumtes Zuhause beugt Stress vor

Dein Zuhause – mehr als ein Schlafplatz

Du fühlst Dich miesepetrig und schlecht gelaunt? Dann könnte es möglicherweise helfen, einmal die eigenen vier Wände unter die Lupe zu nehmen, aufzuräumen und gründlich zu reinigen.
Es klingt banal, doch der Zustand der eigenen Wohnung hat erheblichen Einfluss auf die Stimmung. Ein sauberes, aufgeräumtes Zimmer ist ein nicht zu unterschätzender Wohlfühlfaktor und vermeidet unnötigen Stress.

Vor der Generalreinigung steht das gründliche Aufräumen. Nur Dinge von A nach B zu verschieden macht zwar im Augenblick den Weg frei für Staubsauger und Putzlappen, hilft aber auf Dauer nicht wirklich. Steht nichts mehr im Weg herum, spart es sowohl jetzt als auch zukünftig Zeit und Nerven.

Oberstes Gebot beim Reinigen ist, mehrere Putzlappen zu verwenden, sonst werden Schmutz und Keime von Raum zu Raum getragen. Am besten ist es, wenn verschieden farbige Tücher für die jeweiligen Räume verwendet werden. Weiter brauchst Du dazu einen Wischeimer, einen leistungsstarken Staubsauger, Schrubber, Besen und Kehrblech.

Es muss nicht immer gleich mit der Chemiekeule gearbeitet werden. Ein Essig- oder Zitronenreiniger, ein Allzweckreiniger, Scheuermilch und ein WC-Reiniger reichen für eine normal verschmutzte Wohnung. Hygienereiniger für Bad oder Küche sollten nur minimal oder kurzzeitig benutzt werden. Sie können sehr aggressiv für Gesundheit und Umwelt werden und möglicherweise resistente Keime hervorbringen.

Start beim Putzen ist immer in der oberen Abteilung, das heißt: immer von oben nach unten arbeiten. Beginne bei den Lampen und weiter zu den Regalen, Schränken, Fensterbänken und Tischen. Anschließend werden die Böden, Teppiche und Polstermöbel gesaugt, sodass kein Staub neu aufwirbeln kann.
Fliesen, Laminat oder Holzböden werden leicht feucht gewischt und anschließend noch einmal trocken gewischt. Eine besondere Technik dabei ist die „Achtertechnik“. Dabei wischst Du den Boden in Achterbewegungen mit Wischmopp oder Bodentuch. So kann der Schmutz nicht hin und her geschoben werden und Du hast alles gut im Griff.

Holzmöbel am besten ein- bis zweimal in der Woche vom Staub befreien. Nimm dazu aber kein Microfasertuch, das kann feine Kratzer hinterlassen.

Um das Fensterputzen ranken sich einige Mythen. So soll Zeitungspapier besonders gut polieren. Leider verteilt sich dabei aber auch die Druckerschwärze auf den Rahmen und hinterlässt schwarze Schlieren. Warmes Wasser, Lappen, Fensterwischer und Essigreiniger eingesetzt und von oben nach unten wischen und abziehen und anschließend gründlich trocken reiben verhindern Streifen und hinterlassen glasklare Scheiben. Wichtig ist, dass Du nie bei direkter Sonneneinstrahlung die Fenster in Angriff nimmst.

Beim Reinigen von Bad und Toilette spare nie am Wasser. Reichlich warmes Wasser löst sowohl Seifenreste als auch Bakterien. Die benutzten Putzlappen müssen regelmäßig ausgetauscht werden.

Beginne, an Dich selbst zu glauben!

An sich selbst glauben

In stressigen, schwierigen und belastenden Situation ist es besonders wichtig, an sich selbst zu glauben. Dies gilt nicht nur für den Ausnahmezustand, sondern gerade auch für den Alltag.
Immer wieder begegnen wir Menschen oder erleben Situationen, in den keiner an uns glaubt und wir uns verlassen, einsam und ungeliebt fühlen. Aber gerade unter diesen Umständen ist es extrem wichtig, an sich selbst zu glauben, frei dem Motto: „Wenn Du nicht an Dich selbst glaubst, glaubt keiner an Dich!“. Denn Fakt ist: Wenn Du an Dich selbst glaubst und mit Dir zufrieden bist, wirst Du deutlich weniger gestresst sein.

Unter schwierigen Umständen ist es sehr effektiv, sich Selbstbewusstsein, Selbstbestimmtheit und den Glauben an die eigenen Kräfte und Fähigkeiten einzureden. Diese sogenannte Selbstwirksamkeitsprophezeiung kann erhebliche Kräfte freisetzen und Dich auch in schwierigen und sogar scheinbar aussichtslosen Situation motivieren weiter zu machen und weniger gestresst zu sein.
Du wirst es merken: Wenn Du Dir oft genug einredest, dass Du eine schwierige Situation meisterst und Du fähig und stark bist, dann wirst Du Dich damit selbst überzeugen können. Dein Selbstbewusstsein wird gesteigert und noch viel mehr: Deine komplette Körpersprache, Dein Gesichtsausdruck und Deine ganze Haltung werden Ruhe, Stärke und Kraft ausstrahlen. Du wirst dann auf Dein Gegenüber stärker und kraftvoller wirken. Menschen merken, wenn man nicht an sich selbst glaubt, und dieser Umstand wird schnell als Schwäche oder Unfähigkeit ausgelegt. Dies bedeutet jedoch im Umkehrschluss: Wenn Du selbst an Dich, an Deine Fähigkeiten und an Deine Stärke glaubst, dann werden auch andere an Dich glauben.

Du kannst diesen interessanten psychologischen Effekt alltäglich an Dir selbst ausprobieren: Sage Dir immer wieder, wie stark und mental stabil Du bist, achte auf eine aufrechte und ansprechende Haltung und auf eine offene und selbstbewusste Körpersprache. Du wirst merken, dass andere Menschen sofort weniger abweisend oder ablehnend reagieren. So kannst Du Dir die Eigenschaft der Selbstwirksamkeit im Alltag zunutze machen und davon täglich profitieren. Durch diese Einstellung kannst Du effektiv Stress abbauen, der in Dir zum Beispiel im Umgang mit Menschen oder in schwierigen Situationen entsteht. Sage Dir immer: Ich bin stark, ich glaube an mich, und Du wirst beobachten, dass Du solche Situationen weniger gestresst und deutlich gelassener angehst!

Am besten fängst Du noch heute damit an, an Dich selbst zu glauben. Aller Anfang ist schwer, aber mit kleinen Schritten und täglicher Steigerung kannst Du schon Einiges bewirken. Denn es gilt: Wenn Du an Dich selbst glaubst, dann tun dies auch die Anderen.

Tee trinken

Eine Tasse Tee gegen Stress
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Mit einer Tasse Tee den Stress bekämpfen

Pfefferminze, Hagebutte, Schwarz oder Grün, Heiß oder gekühlt – Tee deckt vermutlich alle erdenklichen Vorlieben ab. Vielleicht sogar noch besser als andere Heißgetränke. Neben den köstlichen Aromen besticht der Tee durch seine gesunden Eigenschaften. Zum Beispiel hilft er auch bei Stress im Alltag. Gerade Teesorten aus Kräutern wirken in solchen Situationen beruhigend. Doch in Wahrheit entfaltet frisch aufgebrühter Tee seinen stresslindernden Effekt noch vor der ersten Tasse – nämlich schon während der Zubereitung.

Entschleunigende Teezeremonien

Den Engländern wird ja bekanntlich eine ganz besondere Liebe zum Tee nachgesagt. Im Jahr 2009 kamen mehrere britische Studien zu folgendem Ergebnis: Eine rituelle Teezeremonie kann Stress ebenso zuverlässig verringern wie das Teetrinken selbst. Sowohl England als auch Japan oder China kennen verschiedene Abläufe dieses Rituals. Hierzulande beschränkt sich das zeremonielle Teetrinken auf die norddeutsche Region.

Teezeremonie

Eine Teezeremonie findet häufig in abgetrennten Räumen statt. Man sperrt den Alltag sozusagen für eine Weile aus. In Großbritannien gilt fünf Uhr als klassischer Beginn für die Teestunde. Im Norden Deutschlands fängt das Ritual bereits um drei an. Somit wird die Tasse Tee zu einer verlässlichen Konstante am Tag. Für den Tee kommen natürlich nur hochwertige Sorten infrage. Aufgebrühte Teeblätter von geringer Qualität entsprechen hingegen nicht dem gehobenen Ambiente. Die Optik darf ebenfalls nicht zu kurz kommen. Anstelle eines einfachen Bechers ziert feines Porzellan den Tisch, der mit einer Tischdecke verschönert wird. In China und Japan greift man oft zu Gefäßen aus Steingut.

Alle Zeremonien erfolgen nach vorgeschriebenen Reihenfolgen. Für jeden Zubereitungsschritt ist ein bestimmtes Zeitfenster vorgesehen. Allein dadurch kommen die Beteiligten zur Ruhe. Japanische Teerituale nehmen mitunter mehrere Stunden in Anspruch. Diese traditionelle Komponente vermittelt den Versammelten ein Gefühl von Vertrautheit. Eine weitere Verlässlichkeit besteht in den Materialien für die Zeremonie: Neben Teekanne und -tassen werden Siebe, Geschirr sowie dekorative Elemente verwendet. Kuchen, süße oder auch herzhafte kleine Speisen runden den rituellen Vorgang ab. Zusammen mit dem Tee dienen sie als Zwischenmahlzeit, sättigen aber nicht zu sehr. Nach der Zeremonie fühlen sich die Teilnehmer erholt und können ihrem Tagwerk weiter nachgehen.

Zwischendurch Tee zu trinken ist eine schöne Sache. Allerdings kommt eine wirkliche Behaglichkeit erst durch die zeremoniellen Teestunden auf. Altbewährte Rituale tragen dazu bei und verwandeln Stress in innere Ausgeglichenheit.