Mittwoch, Januar 29, 2020
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Hör auf, so oft auf Facebook und Twitter zu schauen!

Zuviel Soziale Medien verursachen Stress

Neues Jahr, neue Vorsätze? Dann versuch doch mal weniger Zeit in Sozialen Medien zu verbringen. Ständiger Blick auf das Smartphone oder in den Laptop sorgen für reichlich Stress in deinem Körper. Die Folgen können sich negativ auf deine Leistungsfähigkeit und vor allem auf die Gesundheit auswirken.


Viele junge Nutzer der sozialen Medien haben einen sehr hohen Konsum was Facebook, Twitter und Co. angeht. Aber nicht nur die junge Generation verbringt sehr viel Zeit mit surfen. Zunehmend ist zu erkennen, dass die Leute die ohne Smartphone aufgewachsen sind, viele Stunden im virtuellen Netzwerk verbringen.
Man ist ständig für jeden erreichbar und abrufbar. Schnell ist das Handy gezückt und das nächste Bild von der langjährigen Schulfreundin ist geliked. Doch ist das permanente Kontrollieren wirklich nötig oder doch eine Art Sucht? Das Berufs- und Privatleben verschwimmen zunehmend. Ständige Informationsfluten durch stündliche Nachrichten, Blogbeiträge und Twitternachrichten von Promis. Immer gibt es was Neues zu erfahren. Dies geschieht unter dem täglichen Alltagsstress und Zeitdruck. Mögliche Folgen können Depressionen und Burn-outs sein!


Die ständige Anwesenheit von Social Media gibt uns das Gefühl erreichbar zu sein und nichts verpassen zu wollen. Dieses Gefühl kann für Nutzer bedrückend sein. Jedoch liegt es in der Eigenverantwortung eines jeden selbst, sich vor den Folgen von dauerhaften Stress zu schützen. Schließlich ist man selber für sich verantwortlich, wie sehr man seine Zeit im Social Media verbringt.


Letztendlich geht es darum mehr Zeit für sich zum Abschalten und die Liebsten zu haben. Am einfachsten wäre es sich für eine soziale Plattform zu entscheiden und die anderen zu löschen. Zudem kann man sein Smartphone in den Flugmodus versetzen oder gar ausschalten um gar nicht erst auf die Idee zu kommen, nach dem Handy zu greifen. Ferner kann man große Nachrichten-Portale von der Startseite entfernen. Diese Sorgen für ständig neue aktuelle Nachrichten und wecken das Bedürfnis öfter nachzulesen. Stattdessen kann man eine beliebige Suchmaschine als Startseite verwenden. Somit kann man zielgerichtet nach Informationen im Netz suchen. Ein weiterer Tipp wäre die Trennung vom privaten und beruflichen Mobiltelefon. Somit bist du nicht immer erreichbar für jeden. Lege dir auch feste Zeiten fest, an denen du deine sozialen Netzwerke checkst. Beispielsweise in deiner Mittagspause oder 20 Minuten am Abend. Wenn du das nächste Mal auf die Gedanken kommst, aus Langeweile das Smartphone zu zücken, gehe lieber an die frische Luft. Das versorgt dein Gehirn mit Sauerstoff und beugt Stress vor.

Kartoffel- Bacon Rosen

Kartoffel-Bacon Rosen
©azurita/stock.adobe.com

Stress kennt mittlerweile jeder. Denn viele denken sich stressen zu müssen, um viel abzuarbeiten. Doch gerade das mindert langfristig die Produktivität. Denn zu viel Stress lässt im Körper das Hormon Cortisol ansteigen und verursacht schwerwiegende gesundheitliche Folgen.
Glücklicherweise kann durch richtige Ernährung der Cortisolspiegel wieder gesenkt werden. Hierzu sollte der Konsum von Zucker, Koffein und ungesunden Transfetten gesenkt werden. Genau um diese Faktoren zu beachten möchte ich dir nun das passende Rezept vorstellen.

Für 4 Personen brauchst du:
6 große Kartoffeln
2 Packungen Bacon
2 EL Öl
1 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
1TL Knoblauchpulver

Zubehör:
Schneidebrett
scharfes Messer
Muffinblech
Schüssel
ggf. Hobel und Sparschäler

Zubereitung:
Zuerst die Kartoffeln schälen und dann in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Die Scheiben mit Pfeffer, Salz, Öl und Knoblauchpulver in einer Schüssel vermengen und kurz ziehen lassen.
Für jede Rose werden zwei übereinander gelegte Scheiben Bacon benötigt. Die Kartoffeln dann mit einer Überlappung von 2 cm auf den Bacon fächern und anschließend aufrollen.
Die fertig gerollten Rosen in ein vorgefertigtes Muffinblech setzten und in den vorgeheizten Backofen geben. Die Rosen müssen nun ca. 40-45 Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze backen.
Nach dem Backen kurz auskühlen lassen und vorsichtig auf der Form lösen.

Guten Appetit!

So helfen dir Umarmungen in auslaugenden Situationen

umarmung gegen stress

Wieso hilft eine zärtliche Umarmung gegen Stress?

Eine behutsame Annäherung, eine innige Umarmung oder jemanden durchs Haar streichen – solche Gesten halten menschliche Beziehungen aufrecht. Eine liebevolle Berührung als Zeichen der Zuneigung ist in einer humanen Gesellschaft von enormer Bedeutung: Sie sorgt für die körperliche Nähe. Diese hingebungsvolle Form der Kontaktaufnahme ist nicht zu ersetzen – sie wirkt erfreulich auf das menschliche Wohlergehen. Die sanftesten Varianten der gefühlvollen Tuchfühlung, wie zum Beispiel ein leichter Klaps auf die Schulter, zeigen positive Ergebnisse. Bei einer engen Liebkosung schüttet der eigene Körper sogenannte Glückshormone aus, die freigesetzten Endorphine schlagen flutartig in den grauen Zellen an. Infolgedessen erzielen die biochemischen Substanzen eine schmerzhemmende Wirkung beim Menschen. Alle Hormone, die bei einer Umarmung zum Vorschein kommen, sind bei körperlichen und seelischen Beschwerden von Nutzen. Die aufkeimenden Glücksgefühle stillen den Schmerz, spenden Trost und sprechen Mut zu.

Welche Bedeutung hat eine innige Umarmung in der eigenen Familie?

Einen anderen Menschen in den Arm zu nehmen – das ist der beste Blitzableiter bei Streit. Die gegenseitige Umarmung zeigt die tief empfundenen Gefühle füreinander, sie hebt die eigenen Empfindungen hervor. Für jeden Menschen nimmt die liebevolle Berührung einen unterschiedlichen Stellenwert ein, bei manchen verkommt sie unter Umständen zur routinemäßigen Gewohnheit. Dessen ungeachtet hilft eine körperliche Annäherung bei zwischenmenschlichen Konflikten. Die Umarmung wirkt der schlechten Laune, zum Beispiel bei Missstimmung oder Frust, entgegen. Ein enger Körperkontakt besänftigt, beschwichtigt und erstickt negative Emotionen im Keim. Darüber hinaus kräftigt eine fremde Berührung die eigene positive Stimmung.

Wie sind gewohnheitsmäßige Berührungen in den Alltag zu integrieren?

Eine regelmäßige Umarmung in der eigenen Familie stabilisiert das Verhältnis der Mitglieder zueinander. Das Gleiche gilt für enge Bekannte, eine intensive Berührung verleiht der Freundschaft Nachdruck. Dabei ist auf die dafür gewählte Form zu achten, die jeweiligen Umstände sowie das Ausmaß der Vertrautheit bestimmen über die gewählte Art der Kontaktaufnahme. In gewissen Situationen, zum Beispiel bei großer Freude oder Trauer, ist im Überschwang eine Umarmung erlaubt – sie zeigt Verständnis und Mitgefühl. Eine gefühlvolle Annäherung hat in jedem Lebensalter ihre Berechtigung, das Geschlecht sowie die Verhältnisse spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Die geherzte Person und die begleitenden Umstände zeichnen sich für die Wirkung einer gut gemeinten Fühlungnahme verantwortlich. Es gilt zu beachten, im Laufe der Zeit erfährt die Tragweite einer Umarmung bei manchen Menschen einen Wandel.

Laufen gehen

Stress abbauen mit Laufen

Gib dem Laufen eine Chance

Der Laufsport hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Volkssport entwickelt. Sowohl in den Städten als auch in der Natur sind die bunt gekleideten Jogger und Läufer nicht mehr weg zu denken. Hast Du es auch schon einmal mit dem Laufen probiert?

Viele Menschen glauben anfangs, dass das Laufen nicht zu ihnen passt. Doch das ist ein großer Irrtum, denn nahezu jeder kann beim Laufen Freude und Entspannung finden und etwas für seine Gesundheit tun. Probier es doch einfach mal aus. Wichtig dabei ist allerdings, dass Du Dir Deine Ziele gerade am Anfang nicht zu hoch steckst. Es kommt nicht darauf an, dass Du der Schnellste auf der Strecke bist oder eine möglichst lange Distanz zurücklegst. Viel wichtiger ist es, dass Du Spaß dabei hast.

Das Laufen ist eine tolle Sportart, die dem Menschen im Blut liegt. Ohne große Vorkenntnisse kannst Du starten, Du benötigst lediglich ein Paar gute Laufschuhe und bequeme Sportkleidung. Starte langsam und beginne mit einer kurzen Distanz. Auch wenn die erste Joggingrunde anstrengend ist, bleib trotzdem dran. Zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche, und Deine Kondition wird sich sehr rasch verbessern, so dass Du die Distanzen vergrößern kannst.

Beim Laufen pumpst Du jede Menge Sauerstoff in Deine Lungen, und Deine Kreislauf kommt in Schwung. Das wirkt sich nicht nur positiv auf Deine Gesundheit aus, sondern auch auf Dein Wohlbefinden. Schnell verlierst Du überschüssige Pfunde. Auch Deine Verdauung profitiert von der regelmäßigen Bewegung, und Du fühlst Dich leicht, lebensfroh und attraktiv. Und das alles mit einem relativ geringen Aufwand. Den meisten Laufanfängern geht es übrigens so, dass sie die Vorteile schon nach einigen wenigen Trainingseinheiten selbst bemerken.

Laufen ist auch ein toller Sport, um andere Menschen kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen. In einem Lauftreff findest Du nicht nur Gleichgesinnte, sondern auch Anleitung durch erfahrene Trainer. Dabei geht es nicht darum, aus Dir einen Wettkampfsportler zu machen, sondern einfach darum, die Freude an der Bewegung zu vermitteln und zu erhalten. Gemeinsam durch die Natur zu laufen, und den Wechsel der Jahreszeiten hautnah mit zu erleben, das bereichert Körper und Geist. Laufen ist gut für die Seele und macht den Kopf frei. Auch den Ärger des Alltags und den Stress aus dem Büro kannst Du dabei wie von selbst hinter Dir lassen. Nach dem Lauftraining fühlst Du Dich fit, befreit und entspannt. Probier es einfach einmal aus und gib dem Laufen eine Chance!

Höre auf, ein Pessimist zu sein!

Optimist und Pessimist
©Barbara Pheby/stock.adobe.com

Für viele Menschen ist das Glas stets nur halb leer anstatt von halb voll. Sie neigen gerade dazu, alles nur negativ und pessimistisch zu betrachten. Das mag damit zusammenhängen, dass sie schon einige schlechte Erfahrungen im Leben gemacht haben, welche ihre grundlegende Einstellung prägte. Doch es ist auf Dauer nicht förderlich, alles von vorne herein negativ zu betrachten. Für sich selbst nicht und auch nicht für andere. Denn Familie, Freunde und Kollegen sind irgendwann auch an einem Punkt, an welchem sie die negative Lebenseinstellung nicht mehr ertragen können. Vergangenes muss nicht auch die Zukunft bedeuten. Es kann immer etwas Schönes passieren!

Es ist zu Anfang sehr schwer, aus einem Loch des Pessimismus zu entfliehen. Häufig wird dies auch nicht ganz von alleine geschafft. Gelegentlich helfen hier gute Freunde, in sehr schweren Fällen (bis hin zu schweren Depressionen), kann auch eine Psychotherapie unterstützend wirken. Am Ende muss es jedoch jeder alleine schaffen, seine persönlichen Gedanken in etwas positives zu verwandeln. Welche Vorgehensweise hier die Richtige ist, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Es ist hilfreich, sich eine Art Stoppschild in Gedanken einzubauen. Jenes gilt es zu aktivieren, bevor negatives Denken die Laune wieder einmal vermiesen kann. Es ist schwer, jene Taktik anzuwenden. Gerade in besonders schmerzlichen und verzweifelten Situationen. Aber wer seine Denkweise aus eigener Kraft grundsätzlich ändern möchte, der muss einfach konstant an seinem Ziel festhalten.

Beispiel: Möchte man gerne in seinem Lieblings-Restaurant zu Mittag essen, aber es ist bereits alles belegt. Hier neigt der Pessimist gerne dazu sich zu sagen: „So ein Mist, das kann wieder einmal nur mir passieren!“ Er sollte seine negativen Gedanken hierbei in etwas Positives verwandeln wie etwa: „Oh, wahrscheinlich sollte es heute wohl einfach nicht sein, dass ich hier zu Mittag esse. Möglicherweise ist das Fleisch heute nicht gut durchgebraten und ich habe keine Lust auf Bauchschmerzen!“
Die Kunst besteht darin, in jeder Situation des Lebens, welche zunächst negativ erscheinen mag, auch das Gute darin zu erkennen.

Es dauert eine Weile, bis diese Kunst erlernt wird. Aber das Ergebnis ist äußerst lohnenswert für das eigene Wohlbefinden. Wer inständig negativ und pessimistisch denkt, führt auf Dauer kein glückliches Dasein. Unter Umständen kommen durch negative Gedanken auch noch körperliche Beschwerden hinzu. Damit es erst gar nicht so weit kommen mag, ist es wichtig, sich auf das persönliche Innenleben zu konzentrieren. Jenes wird leider häufig vernachlässigt. Mit ein bisschen Disziplin und Kreativität, lassen sich viele miese Gedanken in etwas Erträgliches verwandeln!

Eine Spazierfahrt machen

Spazierfahrt gegen Stress
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Eine Autofahrt ins Grüne

Kleine Abwechslungen vom Alltag erreicht man am besten mit einer schönen Autospazierfahrt. Hierdurch entstehen neue Eindrücke, die für einen niedrigen Stresspegel sorgen und somit genau das Richtige für eine kurze Auszeit sind. Schnell und bequem erreichst du dein Ziel über ländliche Routen, fernab von Autoverkehr und Alltag. Bereits während der Fahrt spürst du, wie frische Luft durch das geöffnete Autofenster strömt und dir neue Kräfte verleiht. Deine innere Eingebung kommt zur Ruhe und fließt in verschiedene Richtungen. Nun heißt es, die Vorgänge des Loslassens von ständiger Überforderung und Fremdbestimmung im Alltag gedanklich nicht weiter aufzugreifen. Lernt man, sie weiterziehen zu lassen, können an dieser Stelle seelische Ruhephasen ihren Platz finden.

Wärmende Sonnenstrahlen begleiten den Tag mit angenehmen Temperaturen. Du verspürst immer mehr den Drang, deine Freizeit innerhalb der Natur zu verbringen. Ganz gleich, ob Feld, Wald und Wiese oder am Wasser, Entspannung bietet unsere Umwelt in sämtlichen Facetten. Es lohnt sich, beim Spazierenfahren auch anzuhalten und auszusteigen, um tief durchzuatmen und das Naturreich zu genießen.

Herrlich blühende Oasen sorgen für die gewünschte Entspannung und Ruhe. Denn gerade der ständige Brauch bestimmter Rituale vermitteln deiner Seele, ich bin bereit abzuschalten, was wiederum für eine positive Veränderung des Alltags sorgt. Gekonnt erholen heißt schließlich auch, sich nicht auf das Ein- oder Ausknipsen von bestimmten Emotionen zu verlassen. Es gilt also, bestimmte Regelmäßigkeiten zu erschaffen, die dem Gehirn die Botschaft vermitteln: Jetzt ist Zeit, sich auf etwas Neues einzulassen.

Ob im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter. Jede Jahreszeit lässt unser Inneres erblühen, wenn man es hautnah fühlt. Stress lässt sich also mit meditativen Gedanken gekonnt ausgleichen. Beim Spazierenfahren treffen wir ständig auf neue Ereignisse, die sich klammheimlich in unser Innenleben einschleichen.

Wie der Antlitz eines kilometerlangen blau schimmernden Flusses, auf dessen Oberfläche tausende von kleinen Sonnenstrahlen tanzen und dich fast unmerklich an die Hand nehmen. Nur ein kleiner Windhauch stupst dich an, um deine Gedanken auf der neuen Erlebensstufe wahrzunehmen. Eindrücke von berauschenden Landschaften, die sich auf seelischer Ebene positiv einprägen, möchte man am liebsten nie wieder loslassen. Denn sie sind in ihrer Einzigartigkeit in unseren Sinnen immer wieder abrufbar, was für neuen Schwung im Alltag sorgt.

Geh manchmal einfach weg – und vermeide dadurch Stress

einfach Weggehen vom Stress
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Ein Wechsel des gegenwärtigen Aufenthaltsorts kann wahre Wunder bewirken. Gerade wenn Stress besteht, kann es hilfreich sein, alles liegen zu lassen und zunächst einmal einen anderen Aufenthaltsort zu wählen. Der zur Stressvermeidung sinnvolle Wechsel des Aufenthaltsorts ist nachfolgend Gegenstand der Betrachtung.

Weggehen und Stresslevel senken

Ist Dir auf der Arbeit schon einmal alles zu viel geworden? So sehr, dass auch Dein Körper viel zu sehr gestresst war? Bestand in Deiner Wohnung schon einmal die Situation, dass die Stimmung einfach vergiftet und Stress unvermeidbar war? Manchmal sind es die einfachen Dinge, die helfen: Geh manchmal einfach weg. Es muss nicht weit sein. Wenn Du bspw. bei Stress am Arbeitsplatz nicht mehr weiter weißt, dann geh einfach mal weg. In den Park. Eine Stunde reicht. Die Aktion kann Wunder bewirken. Denn Du befreist Körper und Geist für eine Weile von den Stressoren. Du nimmst mit allen Sinnen völlig andere Reize wahr. Und dabei handelt es sich zumeist um deutlich angenehmere Reize als am Ort zuvor.

Hinterher mit niedrigerem Stresslevel zurückkehren

Nach einer Weile der Abwesenheit kannst Du überlegen, an den zuvor zu stressigen Ort zurückzukehren. Denn nun bist Du entspannter und distanzierter und kannst das Stress auslösende Thema objektiver betrachten. Bist Du weggegangen, weil es Streit gab, sind nun alle Streitparteien geerdeter. Das hat die zeitliche und räumliche Distanz bewirkt.

Fazit: Geh manchmal einfach weg

Dass Stress enorm schädlich ist und uns Menschen in unserer Funktionsfähigkeit einschränkt, ist kein Geheimnis. Darüber muss keine Diskussion entstehen. Ziel dieses Artikels ist, zu verdeutlichen, dass man manchmal einfach für Weile weggehen muss, um Stress abzubauen. Ein Beispiel: Dein Vorgesetzter auf der Arbeit setzt Dich unter Druck, indem er Dir ein neues Projekt zuweist. Dabei bearbeitest Du noch das alte Projekt. In Dir entsteht ein Gedankenkarussel, der Stresspegel steigt, und Deine Fähigkeit, rational zu denken, sinkt. Was nun? Unsere Devise: Geh manchmal einfach weg. Eine Stunde macht jetzt ohnehin keine Musik in Deiner Projektwarteschleife. Geh weg, sieh etwas Schönes, iss etwas Leckeres, um anschließend zurückzukehren und mit neuem Elan ganz ruhig die Situation zu ordnen. Du wirst sehen: Diese Methode kann wahre Wunder bewirken. Und sie kostet nichts.

Herausforderungen als Chancen begreifen

Herausforderungen als Chance sehen
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Dass das Leben häufig nicht einfach ist, ist weder eine Neuigkeit noch eine Weisheit. Auch in den von Wohlstand geprägten Industrienationen begegnen uns Menschen häufig Situationen, die herausfordernd sind. Die Frage, warum Du bei Herausforderungen nicht verzagen, sondern eine Chance sehen solltest, ist nachfolgend Gegenstand der Betrachtung.

Herausforderungen sind Chancen

Indem Du eine herausfordernde Situation nur negativ betrachtest und dich ärgerst, entsteht Stress. Du brauchst eine andere Sichtweise, um Stress zu vermeiden und stattdessen positive Energie zu tanken. Denn jede Herausforderung stellt eine Chance für Dich dar, zu wachsen, etwas zu lernen, Lebenserfahrung zu sammeln. Diese positive Sichtweise fällt oft durchaus nicht leicht, ist jedoch immens wichtig, damit Du emotional deine Balance nicht verlierst.

Erfahre, wie Du die Methode in der Praxis umsetzen kannst

Ein Beispiel: Während deines Studiums kommt plötzlich eine für Dich unfassbar schwere Aufgabe. Auch deine Kommilitonen hadern und haben Schwierigkeiten. Zunächst ärgerst Du Dich. Du weißt, dass diese Aufgabe überzogen ist, und dass Du den in der schweren Aufgabe behandelten Stoff nie wieder im Leben brauchen wirst. Hinzu kommt, dass Du den Dozent überhaupt nicht leiden kannst und der Ansicht bist, dass er schlecht erklärt. Was nun? Dir bleiben im Grunde zwei Möglichkeiten: Die erste ist die Stress erzeugende. In dir braut sich ein ungesundes Gemisch aus Wut, Unverständnis und Verzweiflung auf. Die zweite Möglichkeit ist, die Herausforderung als eine Chance zu sehen. Du kannst dir ins Bewusstsein rufen, dass Du nach Bewältigung der Aufgabe stolz auf Dich sein kannst, dass Du dein Durchhaltevermögen bewiesen und gestärkt hast, dass Du deine Intelligenz bewiesen hast, und dass Du jemand bist, dem kein Stein auf seinem Weg zu groß ist. Du wirst Dich nach der Bewältigung der Aufgabe fühlen, wie jemand, der schlichtweg unaufhaltsam ist. Klingt das nicht großartig? Das ist es in der Tat auch!

Fazit

Herausforderungen kannst Du tatsächlich als Chancen begreifen
Das zuvor dargestellte Beispiel ist nur eines von unglaublich vielen. Es verdeutlicht die Methode, mit der Du Stress erzeugendes Verzagen in positive Energie hervorbringenden Mut umwandeln kannst, wenn Du Herausforderungen nicht als Plage, sondern als Chance wahrnimmst. Hoffentlich hast Du dank dieses Artikels einen Aha-Effekt erlebt. Hoffentlich hast Du erkannt, dass man Herausforderungen tatsächlich als Chancen begreifen kann.

Auflauf gegen Stress

Auflauf gegen Stress

Heute gibt es einen leckeren Auflauf mit Nüssen, Samen, Gemüse, Süßkartoffeln und Haferflocken.

Das brauchst du an Zutaten für zwei Personen:

1 große Süßkartoffel
500-700 Gramm Blattspinat (je nach Appetit)
1 große Möhre
1,5 Becher Schmand
100 Gramm Samen nach Geschmack
100 Gramm Walnüsse und Cashewnüsse gemischt und grob gemahlen
20-30 Gramm grobe Haferflocken
etwas Salz naturbelassen ohne Rieselhilfe
Pfeffer schwarz und frisch gemahlen nach Geschmack
Etwas frischer Chili fein und frisch gemahlen
Kumin, Kurkuma, frischer Knoblauch fein gehackt (1-2 Zehen je nach Geschmack)
Kokosöl zum Braten

Die Zubereitung

Zuerst den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Die Süßkartoffel der Länge nach halbieren und mit der Schnittfläche auf das Backpapier legen. Ca. 20 Minuten auf mittlerer Ebene garen, bis sie weich aber noch schnittfest ist. Dann mit der Schale würfeln.
Während der Garzeit die Möhre versäubern, würfeln und bissfest in etwas Kokosöl dünsten. Den Blattspinat zugeben, ca fünf Minuten weiter dünsten.

In einer großen Pfanne Kokosöl schmelzen, die Süßkartoffelwürfel goldbraun anbraten, dann die Gewürze 1 Minute mit anschwitzen und folgend den Spinat und die Möhren dazugeben. Alles zusammen für weitere zwei Minuten garen. Hitze auf Minimum stellen und einen Becher Schmand vorsichtig unterheben. Alles in eine mit Kokosöl gefettete niedrige Auflaufform geben. In der Pfanne zuerst die groben Haferflocken und dann die gemahlenen Nüsse ganz kurz anrösten. Für ca. eine halbe Minute die Samen zugeben. Einen halben Becher Schmand unterrühren und vorsichtig mit ein wenig Chili abschmecken.

Alles über die Kartoffel-/Gemüsemasse geben und goldgelb überbacken. Dauer ca. 5-7 Minuten. Eventuell mit Backpapier abdecken.

Danach zum Dessert sind Zitrusfrüchte, insbesondere Orangen und Grapefruits, bestens geeignet, um das leckere Essen gegen Stress gesund abzurunden.

BON APPETIT!

Erklärung der Zutaten:

Nüsse und Samen enthalten viel Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Cashewnüsse zudem Tryptophan, das die Serotoninprouktion in Schwung bringt.

Haferflocken fördern ebenfalls die Serotoninproduktion und enthalten beruhigendes Kalium und Magnesium. Der Zimt kann erfolgreich den Blutzucker stabilisieren.

Süßkartoffel und Möhre gleichen wegen der subtilen Süße das Verlangen nach Zucker aus. Zudem sind sie eine Quelle für Mineralstoffe und Vitamine.

Frischer Chili verwöhnt den Körper mit einer wohligen inneren Wärme.

Die Zitrusfrüchte sind der Vitamin-C Lieferant und unterstützen die Aufnahme von Eisen aus dem Spinat.

Was wäre wenn …?

Grübeln verursacht Stress
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Kennst du diese Frage in deinem Kopf: „Was wäre wenn?“ Weißt du auch wie viele unterschiedliche Formulierungen es dazu gibt? Gedanken wie „Wenn ich nur schon … wäre, hätte oder könnte …“ Ja was wäre denn dann? Der ewige Konjunktiv. Woher willst du es wissen? Du glaubst es zu wissen aber du wirst es tatsächlich nie wissen. Wenn du dir diese Fragen stellst, kommst du in eine unendliche Kette von Gedanken, die – mal ganz ehrlich – alle völlig sinnlos sind. Das ist wie ein ewiges Labyrinth im Kopf, in dem du dich selbst gefangen hältst. Und damit dich selber stresst und dein Glück verhinderst. Es bringt dich nicht weiter, über mögliche Dinge in deinem Leben nachzudenken.

Was einzig und alleine zählt, ist das was IST. Denn nur dann lebst du in der Realität, im Hier und Jetzt. Und glaube mir, es macht tatsächlich glücklich im Hier und Jetzt zu leben, weil nur dann lebst du dein Leben. Und zwar so wie es IST. Dann wirst du viel wundervolles entdecken, was du alles schon hast, statt immer nur irgendwelchen Möglichkeiten nachzuhängen. Warum wollen wir eigentlich immerzu etwas haben, was wir (noch) nicht haben? Statt mal das zu genießen, was wir tatsächlich haben. Und vor allem: uns dessen erstmal bewusst zu werden. Das vergessen wir nämlich ständig und es fällt uns noch nicht einmal auf. Was-wäre-wenn-Gedanken machen unglücklich. Woher nur sollten wir denn wissen, ob uns das, was wir gerne hätten auch wirklich glücklich macht? Vielleicht kommt ja dann gleich das nächste „Was wäre wenn …?“ Und das ist sicher, dass es kommt.

Wir werden so lange in solchen Gedankenschleifen hängen, bis wir es uns bewusst machen und daraus aussteigen. Am Anfang wird es uns vielleicht noch nicht auffallen, wenn wir wieder ins „Was wäre wenn …?“ verfallen, aber wenn wir beginnen darauf zu achten und es jedes Mal unterbrechen, wenn es uns auffällt, dann können wir nach und nach aus diesen Gedankenmustern aussteigen, denn sie machen uns unnötigen Stress und sorgen dafür, dass wir an unserem Lebensglück vorbei leben. Es ist wie in einer Parallelwelt in der die Realität überhaupt nicht mehr wahrgenommen wird. Du wirst es erleben, wenn du es schaffst aus dem „Was wäre wenn … ?“ auszusteigen. Du wirst erleben, dass sich dein Leben um einiges verbessern wird. Vielleicht wirst du sogar das Gefühl haben, ein ganz neues Leben bekommen zu haben. Aber das hast du nicht, denn das ist schon immer dein Leben. Denn das ist was IST.