Sonntag, Mai 24, 2020
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Nicht immer alle Antworten haben

Keine Antwort haben
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Du bist auch jemand, der für jeden und immer eine passende Antwort auf alle Fragen bereit hat? Nun, dann wirst du leider ziemlich oft falsch liegen. Es ist nämlich gar nicht möglich, immer die richtige Antwort auf alles zu haben und man setzt sich damit oftmals auch selbst unter Druck. Wenn du also auch denkst, immer jedem die passende Antwort auf alles geben zu wollen, schalte einen Gang zurück und du wirst dich besser fühlen.

Nicht immer alle Antworten haben – Tipps gegen Stress

Viele Menschen erwarten von anderen Menschen, dass sie eine Antwort auf alles haben. Das kann für diejenigen, die die Antwort haben sollen, auf Dauer ziemlich belastend sein. Bist auch du jemand, der bei Freunden und Familie oder eigentlich immer für jeden eine Antwort parat hat? Dann solltest du so schnell wie möglich damit aufhören, denn dadurch kann dein Stresslevel ziemlich in die Höhe steigen. Es ist nämlich gar nicht notwendig, immer eine Antwort parat zu haben, denn selbst wenn man es mal nicht weiß, geht davon die Welt mit Sicherheit nicht unter. Natürlich werden deine Mitmenschen dich erst einmal mit großen Augen ansehen, wenn du auf einmal nicht mehr alle Antworten parat hast, jedoch tust du dir damit selbst einen großen Gefallen und wirst dadurch auf jeden Fall weniger gestresst sein.

Antworten auf alle Fragen gibt nicht

Hat man sich erst einmal davon befreit, auf alles eine Antwort haben zu können, wird es einem dadurch langfristig besser gehen. Die Antwort auf alles ist nämlich: Es gibt gar keine Antworten auf alle Fragen. So sollte man also selbst auch nicht versuchen, sich die passende Antwort zu überlegen, denn das kann den Körper enorm stressen. Wenn also eine Frage in die Runde geworfen wird, musst du dich nicht mehr sofort melden, sondern lehnst dich entspannt zurück und wartest ab. Am Anfang wird es dir schwer fallen, nicht immer sofort antworten zu können. Doch mit der Zeit wirst du sehen, wie gut dir das tut und immer mehr Abstand davon nehmen. Die Anspannung im ganzen Körper wird sich legen und nach wenigen Wochen wirst du merken wie entspannt du bist. Stress entsteht nämlich nur dadurch, dass man ihn sich selber macht.

Magenschmerzen durch Stress

Magenschmerzen durch Stress
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Stress und Anspannung können schnell auf den Magen schlagen. Die Anforderungen im Job und an den Uni nehmen permanent zu. Kein Wunder, dass die psychischen Belastungen und der Druck im Alltag stetig ansteigen. Nicht selten haben dauerhafter Stress und starke Belastungen negative Folgen auf die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden. Durch Stress verursachte Magenschmerzen gehören zu den Krankheiten, die in den westlichen Industriestaaten, ähnlich wie Diabetes und HerzKreislauf-Erkrankungen, immer mehr zunehmen. Magenschmerzen durch Stress äußern sich dabei durch Mageschmerzen, Vollegefühl, Durchfall, Sodrennen, Übelkeit und dem sogenannten Reizdarm und Reizmagen.

In den folgenden Abschnitten stellen wir dir vor, was Magenschmerzen durch Stress sind, welche Symptome mit der Erkrankung einhergehen und wie du die Krankheit mit ein wenig Aufwand besiegen kannst.

Wie Stress deine Gesundheit beeinflussen kann

Es gibt unterschiedliche Arten, wie der Körper auf psychischen und physischen Stress reagieren kann. Während viele vom alltäglichen Stress belastete Personen keinerlei gesundheitliche Probleme haben, leiden in Deutschland mehrere Millionen Bundesbürger unter Magenschmerzen durch Stress. Bei den Magenschmerzen kann es sich um temporäre, aber auch um langfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen handeln. Die Gefahr, an einem chronischen Magenleiden zu erkranken, ist in jedem Fall nicht zu unterschätzen.

Neben Stress können auch die Veranlagung und die bisherige Lebenserfahrung Magenschmerzen begünstigen. Besonders eine Vielzahl von Misserfolgen im Leben kann dazu führen, dass die mentale Belastung irgendwann so groß ist, dass der Körper mit Magenschmerzen durch Stress reagiert.

Im Umgang mit Stressauslösern reagieren Menschen stets individuell. Während manche Menschen scheinbar gar nichts aus der Bahn werfen kann, reagieren andere Menschen schon bei relativ geringen Belastungen im Alltag mit Unwohlsein und Krankheitssymptomen.

Entscheidend dafür, ob sich Stress für dich zu einem gesundheitlichen Problem entwickeln kann, ist primär die Dauer der Belastung. In einer akuten Stresssituation mit kurzer Dauer ist nicht mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu rechnen. Chronischer Stress hingegen kann ernsthaft krankmachen. Es gilt: Je länger die Stressbelastung andauert, desto höher ist das Risiko, dass der Stress krank macht.

Alles eine Frage der Gedanken

Wer einmal quälende Magenschmerzen durch Stress hatte, der weiß, dass dies sehr unangenehm ist und den Alltag stark negativ beeinflussen kann. Was ist schließlich unangenehmer als bei der Arbeit oder bei einem entspannten Konzertbesuch plötzlich unter starkem Durchfall zu leiden?
Wenn du eine solche Erfahrung einmal gemacht hast, hoffst du, dass du diese kein zweites Mal machen musst. Dies ist verständlich, kann deine Psyche aber zusätzlich belasten. Je mehr du dich darauf konzentrierst, nicht noch einmal von Magenschmerzen durch Stress gequält zu werden, desto mehr setzt du dich unter Druck. Die Gefahr, erneut Magenschmerzen zu bekommen nimmt also um ein Vielfaches zu, obwohl du dir genau das Gegenteil wünschst.

Reizmagen und Reizdarm

Sollte dein Arzt keine konkreten Hinweise darauf finden, was mit deinem Magen nicht stimmt, du jedoch unter starken Magenschmerzen durch Stress leidest, kann es sein, dass du von einer somatoformen Störung betroffen bist. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung des Magen-Darm-Trakts, welche keine organischen Ursachen hat. Im Bereich der somatoformen Erkrankungen sind besonders der Reizdarm und der Reizmagen häufig vertreten. Bei diesen beiden Erkrankungen handelt es sich fachsprachlich um einen „Colon irritabile“, beziehungsweise um eine funktionelle Dyspepsie.

Reizdarm
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Wenn du unter einem Reizdarm oder unter einem Reizmagen leidest, treten die Magenschmerzen durch Stress immer wieder auf und werden von Übelkeit, Erbrechen, Vollgefühl sowie weiteren Symptomen begleitet. Bei einem Reizdarm leiden betroffene Patienten unter regelmäßigen Schmerzen und einem verändertem Stuhl. Durchfall und Erbrechen wechseln sich, ähnlich wie bei einer Magen-Darm-Grippe, ab. Viele Betroffene haben darüber hinaus das Gefühl, sich nicht richtig entleeren zu können. Dies führt oft zu einem häufigen Stuhlgang.

Wie Magenschmerzen durch Stress die Darmflora in Mitleidenschaft zieht

Auch für die Darmflora ist Stress pures Gift. Im Falle von Stress kann die Darmflora schnell aus dem Gleichgewicht geraten. Besonders chronischer Stress kann dazu führen, dass unsere Darmbaktieren schwer geschädigt werden. So konnte mittels zahlreicher wissenschaftlicher Studien bewiesen werden, dass sich die Zusammensetzung deiner Darmflora verändern kann, solltest du regelmäßig gestresst sein. Dann ziehen sich deine Darmbaktieren (zum Beispiel die Laktobazillen und die Bifidobaktieren) zurück. In der Folge können sich darmschädigende Bakterien, wie zum Beispiel Clostridien, ungehindert in deinem Darmtrakt ausbreiten und dich krank machen. Bei dauerhaftem psychischen Stress nimmt häufig die Artenvielfalt der Bakterien, die sich in deinem Darm befindet, ab. Diesen Vorgang bezeichnen Mediziner als „Dysbiose“. Die Dysbiose ist ein Ungleichgewicht der Darmflora, das zu Blähungen und Durchfall führen kann. Darüber hinaus kann ständiger Stress die Darmbarriere hormonell angreifen, so dass die Darmwand durchlässiger wird. Schadstoffe und Krankheitserreger können dann die Darmwand durchdringen und in deinen Organismus gelangen.

Stressbedingte Verdauungsbeschwerden

Dein gesamter Magen-Darm-Trakt ist von einem feinen Nervengeflecht durchzogen. Dieses Nervengeflecht wird von Medizinern als „enterisches Nervensystem“ bezeichnet. Enteron ist das griechische Wort für Darm. Das enterische Nervensystem ist ein Teil des vegetativen, unbewussten Nervensystems, welches die Darmbewegungen und die natürliche Produktion von Verdauungssäften steuert.
Wenn du einer Stresssituation ausgesetzt bist, werden Adrenalin sowie Signalsubstanzen und Hormone freigesetzt. Diese Stoffe sind stets an einer Stressreaktion beteiligt. Stress verändert dabei die Aktivität des vegetativen Nervensystems, da dieses vom Nerven- und vom Hormonsystem beeinflusst wird. Vermehrt freigesetzte Stresshormone können dazu führen, das Verdauungsenzyme ausgestoßen werden. Zudem können schützende Substanzen, wie zum Beispiel Schleimstoffe und Bicarbonate, freigesetzt werden. Parallel kann es zu einer verringerten Speichelproduktion kommen. Des Weiteren kann eine Verringerung der Durchblutung lebenswichtiger Organe auftreten.

Gesunder Magen
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Mögliche Hilfe bei Magenschmerzen durch Stress

Magenschmerzen, die auf Stress zurückzuführen sind, können eine starke Belastung für Betroffene sein.
Zum einen leiden diese unter starken Schmerzen, zum anderen unter einer enormen psychischen Belastung. Niemand möchte im Alltag als schwach und krankheitsanfällig wahrgenommen werden. Ernsthafte Magenerkrankungen lassen sich jedoch nur schwer vor anderen Menschen verbergen.
Betroffene Patienten sollten daher in ihrem eigenen Interesse alles dafür tun, dass die Beschwerden schnell und langfristig nachlassen. Hierfür ist es vorab notwendig, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen. Gegebenenfalls liegen weitere Erkrankungen vor und eine medizinische Behandlung ist unerlässlich.
Sollte dies nicht der Fall sein, ist es ratsam, wenn du dir als betroffener Patient Gedanken darüber machst, inwiefern du deinen Körper derart belastetest, dass dieser mit Magenschmerzen reagiert. Sei dabei ehrlich zu dir selbst und gestehe dir im Zweifelsfall ein, dass du dir im Alltag einfach zu viel zumutest.

Linderung der Beschwerden

Um die Symptome von Magenschmerzen durch Stress schnell zu lindern, solltest du den Stress aus deinem Alltag nach Möglichkeit verbannen. Dies klingt natürlich einfacher als es tatsächlich ist.
Niemand kann seinen Job einfach kündigen oder den Abschluss sausen lassen. Nichtsdestotrotz solltest du vielleicht einmal deinem Chef gegenüber ein klares „Nein“ zu Überstunden aussprechen, endlich einmal wieder in den Urlaub fahren oder deine Art für die Universität zu lernen, reflektieren und gegebenenfalls neu strukturieren.

Auch kann es hilfreich sein, deine Ernährung umzustellen. Kartoffeln, Karotten, Bananen und Zwieback beruhigen einen gereizten Magen schnell und effektiv. Auch Junkfood und Süßkram solltest du natürlich weitesgehend verzichten. Außerdem solltest du darauf achten, ausreichend zu trinken. Wasser, Apfelschorle und Kräutertees gelten als besonders gut für den Magen. Auf Alkohohl und Koffein solltest du nach Möglichkeit verzichten.

Sport kann ebenfalls sehr helfen. Gerade die Bewegung an der frischen Luft kann ein wahrer Energiequell für dich sein und deine Gesundheit stark fördern. Gönne dir außerdem bewusste Entspannungsphasen im Alltag. Viel Hektik ist immer schlecht für die Gesundheit. Warum also nicht einmal Entspannungstechniken (wie zum Beispiel Yoga oder autogenes Training) ausprobieren?

Wir sind überzeugt davon, dass du deine Magenschmerzen durch Stress mit ein wenig Aufwand schnell in den Griff bekommen kannst. Sei nicht allzu beunruhigt. Wir wünschen dir in jedem Fall eine gute Besserung!

Schwindel durch Stress

Schwindelig

Schwindel durch Stress – das können die Ursachen dafür sein

Unsere Psyche hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie wohl wir uns in unserer Haut fühlen und wie wir die Herausforderungen, die im Alltag auf uns zukommen, meistern. Solltest du öfter unter einem Schwindelgefühl leiden, so kann dies ein eindeutiges Zeichen dafür sein, dass du in deiner aktuellen Lebenssituation mit viel Stress konfrontiert bist. Schwindel allein gilt nämlich nicht als Krankheit, kann jedoch, wenn er häufiger auftritt als eindeutiges Zeichen gesehen werden, dass physisch psychisch etwas nicht stimmt. Vor allem andauernder Leistungsdruck im Beruf- beziehungsweise Privatleben oder ständige Reizüberflutung lassen unser Seelenleben früher oder später aus dem Gleichgewicht geraten. Nimmt man erste Anzeichen wie Schwindel durch Stress nicht ernst, kann dies zu einer ernsthaften Folgeerkrankungen führen wie zum Beispiel einer Depression oder auch Burnout. Bei uns erfährst du, welche Ursachen es für Schwindel durch Stress gibt und wie du dagegen vorgehen kannst.

Ursachenforschung betreiben – welche stressigen Situationen hast du zu meistern?

Solltest du feststellen, dass du regelmäßig unter Schwindelanfällen leidest, die nicht auf harmlose Ursachen wie zum Beispiel einen Flüssigkeitsmangel zurückgeführt werden können, ist es wichtig die Gründe dafür herauszufinden. Zunächst gilt es natürlich eine ernsthafte körperliche Erkrankung auszuschließen, wobei du dich zu diesem Zweck unbedingt an deinen Hausarzt wenden solltest. Konnten keine organischen Ursachen festgestellt werden, liegt die Vermutung nahe, dass der Schwindel durch Stress verursacht wird. Lass dich von dieser Erkenntnis jedoch nicht unter Druck setzen. Sieh es einfach als positive Warnung deines Körpers, dass du handeln solltest, bevor du ernsthaft erkrankst. Vor allem in der heutigen Zeit sind die Ursachen für Schwindel durch Stress, häufig in der Arbeit zu suchen. Fühlst du dich über einen längeren Zeitraum hinweg in deinem Arbeitsumfeld unwohl und bist vielleicht bereits abends nervös, weil wieder ein anstrengender Arbeitstag auf dich wartet, ist es definitiv an der Zeit, dich mit deiner beruflichen Situation auseinanderzusetzen.
In manchen Fällen ist die Ursache für den Schwindel jedoch nicht ganz so einfach herauszufinden und es bedarf etwas mehr Anstrengung, um dein Leben in positivere Bahnen zu lenken und Schwindel durch Stress dauerhaft zu vermeiden.

Schwindel durch Stress
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Schleichende Symptome

Ein Grund dafür kann unter anderem sein, dass die Stresssymptome häufig sehr schleichend auftreten und sich erst nach einer Zeit in ihrer vollen Bandbreite zeigen. Häufig ist der Stresslevel bis dahin bereits so hoch, dass es gar nicht mehr so einfach ist, aus dieser Negativspirale entkommen. Bereits ein schlecht gestaltetes Arbeitsumfeld wie zum Beispiel zu viel Lärm, zu grelles Licht, eine schlechte Luft oder die falsche Raumtemperatur können bei manchen Menschen dazu führen, dass sich Schwindel durch Stress häuft und dem Betroffenen bzw. die Betroffenen dauerhaft einschränkt.
Folgende Stressfaktoren im beruflichen Alltag können zu Schwindel führen:

• Sowohl Über-als auch Unterforderung
• Unklarheit über die berufliche Zukunft, aufgrund betriebsinterner Kündigungen, einem Jobwechsel oder Zeitverträgen
• ein verbesserungswürdiges Arbeitsklima (schlechte Sitzmöglichkeit, falsche Raumtemperatur…)
• Ein angespanntes Verhältnis zwischen den Mitarbeitern bzw. zum Chef bis hin zu Mobbing

Schwindel durch Stress im Privatleben

Natürlich ist nicht automatisch das Arbeitsumfeld schuld daran, dass du unter Schwindel durch Stress leidest, denn auch unser Privatleben spielt eine maßgebliche Rolle dabei, wie wohl wir uns in unserer Haut fühlen und wie glücklich wir sind. Idealerweise dient dir dein Privatleben als Ausgleich zu deinem beruflichen Alltag, das ist jedoch nicht immer der Fall. Vor allem das ordentliche Führen des Haushaltes, die Erziehung der Kinder oder auch ein anstrengender Partner können schnell zur Überforderung im eigenen Zuhause führen und die Ursache für Stress durch Schwindel sein.

Äußere Einflüsse

Aber auch äußere Einflüsse wie unangenehme Nachbarn oder ständiger Verkehr bzw. eine zu kleine Wohnung haben schon bei so manchen Menschen dazu geführt, dass die Aufgaben des Alltags zur Überforderung geführt haben. Ein toxischer Freundeskreis, in dem man nicht wirklich an selbst sein kann, sondern immer eine Rolle spielt, um den anderen gerecht zu werden kann ebenfalls zu Stresssymptomen für.
Schwindel durch Stress kann also aufgrund folgender privater Voraussetzungen auftreten:

• Überforderung mit dem Haushalt, der Kindererziehung, im Alltag mit einem Partner usw.
• eine toxische Liebesbeziehung, in der einer immer gibt, ohne Anerkennung zu erhalten
• ein unruhiges, unfreundliches, zu beengtes Lebensumfeld
• richtige Freunde, die den anderen so akzeptieren wie er ist, fehlen

Schwindel durch Stress vermeiden – so funktioniert es

Hat man erst mal herausgefunden, welche Faktoren es sind, die Schwindel durch Stress führen könnte man meinen es ist ein Einfaches, diese zu beseitigen und glücklich und zufrieden weiterzuleben. Die Realität sieht jedoch meist anders aus, denn kaum jemand hat die Möglichkeit, sein Arbeitsumfeld bzw. sein eigenes Zuhause von heute auf morgen komplett zu verändern bzw. dieses zu verlassen. Daher ist es besonders wichtig, einen Schritt nach dem anderen zu setzen und nach und nach kleine Verbesserungen durchzuführen. Folgende Tipps können dir dabei helfen, den Schwindel durch Stress dauerhaft loszuwerden

Verbesserung des Arbeitsumfeldes

Nur weil du dich aktuell an deinem Arbeitsplatz nicht wohlfühlst, heißt das noch lange nicht, dass es auch so bleiben muss. Versuche zunächst dein direktes Arbeitsumfeld angenehmer zu gestalten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem kleinen Springbrunnen, einem Foto deiner Liebsten oder einfach eine bessere Lampe, die ein angenehmeres Arbeiten ermöglicht. Solltest du Probleme im Umgang mit deinen Kollegen haben, versuche einfach völlig neu zu starten und gehe freundlich und offen auf sie zu. Du wirst überrascht sein, welche kleine Missverständnisse häufig dazu führen können, dass man sich dauerhaft unwohl mit einer Person fühlt, ohne dass dies wirklich nötig ist. Sollten all diese kleinen Schritte nicht dazu beitragen, dass du dich besser fühlst und der Schwindel durch Stress verringert wird, könnte die einzige Lösung sein, dass du dich früher oder später nach einem neuen Job oder vielleicht sogar einem völlig anderen Beruf umsiehst.

Foto am Arbeitsplatz von Familie
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Organisiere dein Privatleben neu

Ist es der Haushalt, der dir zu schaffen macht, weil dein Partner oder deine Kinder kaum bzw. gar nicht mithelfen? Dann rufe einen Familienrat ein und bitte alle, doch etwas mehr zu tun, da du dich in der aktuellen Situation alles andere als wohlfühlst und du nicht mehr glücklich bis. eine offene Kommunikation kann maßgeblich dabei helfen, das Familienleben völlig neu zu organisieren. Auch Beziehungsprobleme gilt es offen anzusprechen und vielleicht mithilfe einer Paartherapie aufzuarbeiten. Denke daran, ein Partner sollte dir dabei helfen, die beste Version deines Selbst zu werden und dich unterstützen. Ist das nicht der Fall, ist es vielleicht ebenfalls an der Zeit die Beziehung auf den Prüfstand zu stellen.

Nimm dir Zeit für dich selbst und lerne stressige Situationen besser zu meistern

Der wohl wichtigste Punkt, den es umzusetzen gilt, wenn man Schwindel durch Stress vermindern bzw. bekämpfen möchte, ist es mehr Acht auf das eigene Wohlbefinden zu geben und sich regelmäßig Pausen zu gönnen. Von heute an solltest du damit beginnen dir jeden Tag zumindest eine Viertelstunde nur für dich selbst zu nehmen, in der du meditierst, in deiner Lieblingszeitschrift blätterst oder du einfach nur die Wolken am Himmel betrachtest. Diese kurzen Auszeiten werden dir helfen, dich besser wahrzunehmen und dem stressigen Alltag mit mehr Gelassenheit zu begegnen. Auch das Lernen von Entspannungstechniken wie zum Beispiel tief in den Bauch zu atmen und langsam bis zehn zu zählen bringen nicht nur mehr Ruhe in den Alltag, sondern sind auch in besonders stressigen Rationen hilfreich, um sie besser meistern zu können.
Mithilfe unserer Tipps wird es dir wahrscheinlich schon bald gelingen, Schwindel durch Stress zu reduzieren beziehungsweise dauerhaft loszuwerden. Einem glücklicheren und stressfreieren Leben steht somit nichts mehr im Wege.

Sehstörungen durch Stress

Sehstörung durch Stress
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Wie ein Stressmodus Sehstörungen verursacht

Wie gut Du Stress verarbeiten kannst und wieviel Stress Du verträgst lässt sich über das psychologische Modell Resilienz und Vulnerabilität als Persönlichkeitsstruktur erklären. Menschen mit einem hohen Anteil an Resilienz besitzen ein dickes Fell und überstehen jede Stressphase mit einem Lächeln. Dieser Spezi Mensch kann fast niemand etwas anhaben und somit leiden sie eher selten unter Sehstörungen durch Stress. Vulnerable Menschen, die sehr sensibel sind und nicht alles wegstecken können rutschen hingegen öfters in die Stressfalle.

Wenn das seelische Ungleichgewicht dauerhaft anhält benötigt der Körper ein Ventil, aus dem er Dampf ablassen kann. In diesem Fall handelt es sich um die herbeigeführten Sehstörungen durch Stress. Dabei treten körperliche Defizite auf, die sich in Form von somatoformen Störungen bemerkbar machen. Unter der Kategorie somatoforme Beschwerden sind sämtliche Erscheinungen gelistet, die keiner organischen Ursache entspringen, sondern von einer länger andauernden geistigen sowie emotionalen Überlastung herrühren. Deshalb ist es für Patienten wichtig sich über das Zusammenspiel zwischen Psyche und somatoformen Beschwerden bei dem Auftreten von Sehstörungen durch stress bewusst zu werden.

Retinopathia Centralis Serosa

Abgekürzt auch RCS genannt ist eine Erkrankung der Augen, bei der sich Flüssigkeit unter der Netzhaut ansammelt und sie dadurch abhebt. Bei diesem Vorgang werden Nervenzellen nicht mehr richtig versorgt und können absterben. Es können Probleme beim Sehen auftreten die ärztliche Unterstützung benötigen. Die Erkrankung ist heilbar und kann sich bei einer positiv geführten Ursachenbekämpfung gegenüber dem hartnäckigen Stress wieder von selbst zurückbilden. In schwerwiegenden oder unbehandelten Fällen hingegen kann sie zur Blindheit führen.

Zu Beginn einer Netzhautablösung treten als Vorläufer Symptome wie das Sehen von Doppelbildern oder grauen beziehungsweise dunklen Flecken auf und im gesamten Sichtfeld kommt es zu verzerrten sowie unscharfen Wahrnehmungen. Oftmals sind dynamische Männer zwischen dem 20. Und 50. Lebensjahr von den Sehstörungen durch Stress betroffen. Diese Form der Augenerkrankung gilt als Managerkrankheit und beruht auf der Sehstörung durch Stress. Sie begleitet vor allem Menschen, die einer dauerhaft erhöhten Beanspruchung ausgesetzt sind. In der Regel empfinden die Betroffenen ihre Berufstätigkeit als sehr stressig und können selbst im Alltag nicht mehr richtig abschalten.

Unscharfes Sehen

Wird die Sicht auf einmal als unscharf oder verschwommen wahrgenommen, steckt das häufig auftretende unscharfe Sehen dahinter. Es fühlt sich wie ein Blick durch eine Nebelwand an. Zur Verbesserung der Symptomatik helfen Ruhephasen, falls diese Sehstörung durch Stress verursacht wurden.

Weitere Gründe für das unscharfe Sehen können ein Grüner Star oder die bereits erwähnte Netzhautablösung sein. Je nach Auslöser des unscharfen Sehens leitet der behandelnde Arzt die passende Therapie ein. Bei einer Netzhautablösung kann unter Umständen ein operativer Eingriff notwendig sein, um das unscharfe Sehen zu korrigieren.

Augenflimmern, Lichtblitze und Augenmigräne

Als Augenflimmern werden sehr kleine schwarz flimmernde Punkte bezeichnet, die sich vor den Augen bewegen. Auslösende Symptome für diese Erscheinung können starke Übermüdung, Stress oder Überanstrengung der Augen sein.

Lichtblitze erscheinen als hell leuchtend empfundene Zickzackstrahlen oder in Form eines leuchtenden Bogens die als Vorbote einer Augenmigräne bei Sehstörungen durch Stress auftreten können.

Bei einer Augenmigräne handelt es sich um eine besondere Art einer Migräne. Sie tritt isoliert als Migräne mit Aura auf und hält in der Regel nur über einen kurzen Zeitraum an bis die Symptome wieder nachlassen. Als Therapie der ungewohnten Phänomene, die aufgrund von Sehstörungen durch stress ausgelöst werden, reicht oftmals genügend Schlaf sowie Stressabbau aus, um sich wieder fit für den Alltag zu fühlen.

Abzugrenzen sind organische Verursacher. Beginnendes Augenflimmern, Lichtblitze oder Augenmigräne können aber auch Vorboten einer beginnenden Netzhautablösung beziehungsweise Glaskörperblutung oder eines Schlaganfalls sein. Um gesundheitliche Spätfolgen zu vermeiden ist es wichtig langanhaltende Erscheinungen dieser Art sofort ärztlich behandeln zu lassen.

Doppelbilder (Diplopie)

Beim Betrachten eines Gegenstandes wird dieser als zwei Teile die neben- beziehungsweise übereinanderliegen wahrgenommen. Begleitet wird diese Erscheinung mit Schwindelgefühlen, Unsicherheiten beim Gehen sowie Orientierungsschwierigkeiten. Die Bandbreite der Symptome ist vielfältig und reicht von extremer Müdigkeit bis hin zur Durchblutungsstörung.

Doppelbilder /Diplopie
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Eine weitere Ursache können unter anderem Infektionen oder die Einnahme von Medikamenten sein. In diese Liste lassen sich unter anderem Vergiftungen beziehungsweise hoher Alkoholkonsum einreihen. Organische Auslöser hingegen können auch Infektionen, Entzündungen im Bereich der Augen, Diabetes mellitus oder Bluthochdruck sein.

Die Behandlung der Diplopie richtet sich immer nach dem Grund des Sehens der Doppelbilder. Bei extremer Müdigkeit ist vor allem auf einen ausreichenden sowie ungestörten Schlaf zu achten. Alle weiteren Symptome sollten nach ärztlicher Diagnose behandelt werden.

Gesichtsfeldausfall

Ein Gesichtsfeldausfall wird auch Skotom genannt. Unter der Bezeichnung Gesichtsfeld ist die Umgebung, die durch das geradeaus blickende Auge wahrgenommen wird, maßgebend. Eine Ursache für das Auftreten eines Gesichtsfeldausfalles kann eine Migräne mit Aura sein. Diese Form der Migräne tritt mit den neurologischen Symptomen wie Augenflimmern oder Lichtblitzen auf.

Eine Migräne mit Aura dauert maximal 45 Minuten. Die Migräne ohne Aura, die sich weitaus häufiger einstellen kann, hat einen Verlauf, der bis zu 72 Stunden dauert. Hier begleiten Übelkeit und Erbrechen den Verlauf der Migräne. Die beste Behandlungsmethode ist hier ein ruhiger abgedunkelter Raum.

Taucht jedoch ein Gesichtsfeldausfall ohne Migräne auf ist davon auszugehen, dass sich hinter den Symptomen eine körperliche Erkrankung verbirgt, die sofort behandelt werden muss. In Frage kommt hier die Makuladegeneration, Beschwerden am Sehnerv oder eine Ablösung der Netzhaut. Mit einbezogen wird hier auch ein Gehirntumor oder Schlaganfall. Durch schnelles ärztliches Eingreifen kann hier ein unkontrollierter Verlauf der Augenerkrankung eingeschränkt oder verhindert werden.

Farbfehlsichtigkeit

Aufgrund einer Farbfehlsichtigkeit ist eine Unterscheidung bestimmter Farben nur eingeschränkt oder überhaupt nicht möglich. Die Ursache selbst liegt an einem Defekt der Netzhaut. Es sind mehr Männer als Frauen von einer Farbfehlsichtigkeit betroffen. Im menschlichen Auge befindet sich eine kleine Anzahl von Zapfen in der Netzhaut, die für die Farbübertragung der Grundfarben Rot, Blau und Grün zuständig sind. Diese Anzahl der Zapfen ist bei einer Farbfehlsichtigkeit gestört.

In der Regel liegt bei einer Farbfehlsichtigkeit ein genetischer Hintergrund zugrunde. Nur wenige Betroffene erwerben eine Farbfehlsichtigkeit während ihrer Lebenszeit. Hier kann ein chronischer eingesetzter Alkoholismus aufgrund der Sehstörungen durch Stress als Auslöser fungieren. Des Weiteren können Diabetes oder der Grüne Star für eine Farbfehlsichtigkeit verantwortlich sein.

Aber auch das Alter oder Medikamente, die beispielsweise gegen Rheuma eingesetzt werden, können die Wahrnehmung der Grundfarben beeinträchtigen. Werden aufgrund der Sehstörungen durch stress Antidepressiva oder Neuroleptika eingesetzt können diese anhand ihrer Wirkstoffe ebenfalls zu einer Farbfehlsichtigkeit führen.

Welche Behandlungsformen bei Sehstörungen durch Stress helfen können

Biofeedback dient der Behandlung von Erkrankungen deren Ursprung in der Psyche liegt. Hierbei handelt es sich um eine Methode, die innerhalb der Verhaltenstherapie Anwendung findet und bei Sehstörungen durch stress erfolgversprechend eingesetzt wird. Das Ergebnis der Messung Deiner Körperfunktion beinhaltet den Verlauf der Hirnströme, Nervosität mit innerer Unruhe, Schweißdrüsenaktivität oder Muskelanspannungen. Sie lassen sich durch Biofeedbackgeräte deutlich offenlegen.

Als erstes wird ein Messfühler auf Deiner Haut angebracht, der mit dem Biofeedbackgerät in Verbindung steht. Auf dem Bildschirm werden nun die stressbedingten Körperaktivitäten in auf- oder absteigenden Kurven sichtbar. Der Sinn dieser Methode ist die bildliche Wahrnehmung der eigenen Körperfunktion. Somit kann eine Einsicht auf das eigene Verhalten gewonnen werden, um es im Anschluss der Behandlung konstruktiv zu verändern. Hilfreiche Unterstützung bieten zur Biofeedbackmethode zusätzliche verhaltenstherapeutischer Maßnahmen, um die Sehstörungen durch stress besser in den Griff zu bekommen.

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Es gibt verschiedene Arten von Therapien, die auf Verhaltensänderungen abzielen. Wie beispielsweise die Progressive Muskelentspannung. Sie kann als Entspannungstechnik Körper und Seele zur Ruhe kommen lassen. Kognitive Verhaltenstherapien oder Gesprächstherapien nach Carl Rogers können außerdem die notwendige Grundlage für ein stressfreies Leben bieten.

Eine gesunde vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gehören bei der Behandlung von Sehstörungen durch Stress selbstverständlich dazu. Bei der Ernährungsumstellung solltest Du auch sämtliche B-Vitamine und magnesiumhaltige Nahrungsmittel mit einbeziehen da sie als Powerstoff für die Nerven gelten.

 

Haferbrei

Haferbrei mit Früchten

Gutes und gesundes Essen hilft gegen Stress und andere Symptome. Es ist relativ leicht sich mit frischen und regionalen Zutaten zu ernähren. Bestimmte Nahrungsmittel sind auf den Körper abgestimmt, die Seele kann sich entspannen. Diese Speisen sind nicht für alle gleich, da gilt es Vorlieben und Unverträglichkeiten zu beachten.

Gute Laune

Gegen den Stress und für gute Laune sorgen Hülsenfrüchte, dazu viel frische Luft. Spazierengehen ist ein wundervolles Mittel gegen Alles. Die Luft streichelt die Haut, die Sonne versorgt mit Vitamin D und die Bewegung stärkt die Muskeln. Jeden Tag eine kleine Runde zu drehen, bei Wind und Wetter, hilft dem Immunsystem und somit dem ganzen Körper.
Gute Laune beginnt mit einem Frühstück. Haferflocken sind perfekte Begleiter, sie sind gesund und enthalten wichtige Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und Antioxidanzien. Von allen Getreiden hat Hafer den höchsten Vitamin B1- und B6-Gehalt und liefert viel pflanzliches Eisen.

Vitamin B stärkt das Nervenkostüm

Bei Stress macht es also wirklich Sinn, Haferflocken in den täglichen Speiseplan aufzunehmen. Morgens im Müsli oder wer mag als Brei. Dazu gibt es wundervolle schmackhafte Rezepte.

Das Haferbrei Grundrezept

Ein leckerer Haferbrei ist schnell zubereitet: In etwa fünf Minuten steht der Brei bereit. Für eine cremige Konsistenz eignen sich zarte Flocken, wer es etwas grober mag, kauft die Kernigen.

Für eine Person gilt als Grundrezept 50gr Haferflocken mit 250ml Flüssigkeit in einem kleinen Topf erwärmen. Die Flüssigkeit kann als Milch, Wasser oder pflanzliche Alternative verwendet werden. Da hinein können nach Geschmack Vanille, Honig, Sirup oder Kokosblütenzucker gegeben werden.

Die Masse einmal aufkochen und auf kleiner Stufe unter ständigem Rühren einige Minuten zum Brei werden lassen. Je länger dieser Vorgang anhält, um so musiger wird die Hafermasse.

Mit Früchten zu einem frischen Genuss anrichten. Mit Nüssen aufpeppen. Mit Ahornsirup versüßen!

100gr Haferflocken haben 370 Kalorien.

Bestimme dein Leben selbst

Selbstbestimmung
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Du befindest dich gerade in einer Phase, in der du dich in die Ecke gedrängt fühlst? Dann bist du nicht allein, denn es geht in unserer schnelllebigen Gesellschaft vielen Menschen ähnlich. Stress ist zu einer Volkskrankheit geworden und du hast es selbst in der Hand.
Jetzt mag vielleicht in dir der Gedanke aufkommen, dass du dir deinen Stress nicht ausgesucht hast, jedoch muss ich dich enttäuschen, denn: Wir haben die Wahl, wie wir Situationen bewerten und schließlich mit ihnen umgehen. Und langfristig gesehen, können wir zu jeder Zeit aus einer Situation aussteigen. Trau dich!

Wähle wie du dich fühlst

Eine Akutlösung, wenn wir das Gefühl haben uns in einer ausweglosen Situation zu befinden, ist: Durchatmen. Richte deinen Blick nach innen und werde dir bewusst, dass du gerade der Situation die Kontrolle gibst, statt sie zu kontrollieren. Es passiert manchmal, dass uns unerwartet Ereignisse aus der Bahn werfen. Vielleicht haben wir akut keine Kontrolle über das Geschehen, jedoch haben wir die Wahl, wie wir darauf reagieren. Wähle bewusst die Option ruhig und gelassen auf die Situation zu reagieren, denn das kann dir keiner nehmen. Dir kann jemand einen Berg Arbeit aufdrücken, jedoch kann er dir nicht dein Lächeln nehmen. Entscheide dich deswegen immer für ein Lächeln, auch wenn dir im ersten Moment nicht danach ist. Das senkt akut den Stresspegel.

Wähle eine Option

Eine langfristige Lösung ist, dir dessen bewusst zu werden, dass du dieses Leben, so wie es ist, gewählt hast. Werde dir außerdem bewusst, dass du deine Wahl immer wieder ändern kannst. Wir denken sehr oft, wenn wir uns für etwas im Leben entschieden haben, dass wir den Rest unseres Lebens daran festhalten müssen. Die Wahrheit ist: Das ist ein Fehler im Denken der Gesellschaft, denn wir haben immer die Wahl einen anderen Weg einzuschlagen und müssen uns unserer Situation nicht fügen. Im Gegenteil: Leben bedeutet stetiger Wandel. „Das ist leichter gesagt, als getan“, mögen viele sagen. Fakt ist: Wir selbst stehen uns meist im Weg, da wir durch unser Sicherheitsdenken ungern ins Schwarze springen.

Siehe beide Seiten der Medaille

Wenn wir uns erst einmal bewusst werden, wie viele wunderbare Dinge wir im Leben haben, lenkt uns das wieder in die richtige Richtung und verschafft uns einen klaren Kopf. Zähle die wundervollen Geschenke, die dir das Leben bereitet hat, auf und lass Dankbarkeit in dein Herz fließen. Schaue nach links und nach rechts und werde dir bewusst, was du nicht hast. Es gibt eine Menge Sorgen, mit denen sich andere herumschlagen müssen. Sieh, dass du diese nicht hast.

Fang an das Ruder in deine Hände zu nehmen und löst dich bewusst von dem Stress, denn du allein kannst das Ruder herumreißen.

Praktiziere Mäßigung

Mäßigung kann Stress vermeiden
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Mäßigung kann Stress vermeiden

Sucht kann oftmals als Auslöser für Frustrationen und Stress angesehen werden. Versuche am besten von Anfang an nicht von etwas abhängig zu werden. Auch wenn Du ein Leben im Übermaß am Anfang als angenehm empfindest, es wird nicht immer so bleiben. Alles in Maßen auch Dinge die gut für Dich und andere sind lassen sich an den persönlichen Bedarf anpassen.

Vielleicht bemerkst Du auch selbst wie sich die ständigen Ausuferungen eines ungesunden Lebensstils körperlich oder mental ausdrücken. Es kostet viel Kraft den eigenen Stil zu verändern und es wird Dir schwerfallen irgendwo ein Schnittpunkt zu setzen, um etwas über Jahre hinweg Gewohntes von heute auf morgen einzuschränken. Doch genau hier liegt der Ursprung verborgen, auf dem ein suchtfreies gesundes und werteausstrahlendes Dasein aufgebaut werden kann.

Denn ein überzogener Genuss von täglichen Ritualen wie etwa Essen, Trinken, die Einnahme von beruhigenden Medikamenten oder Schlafen kann schnell in ein Zuviel aller guten Dinge enden. Ein Leben in ungezügelten Bahnen lässt weder eine harmonische Ausstrahlung seiner selbst noch Lebensklugheit zu.

Um diese Errungenschaften des eigenen Seins zu erlangen hilft eine schrittweise Angleichung an sämtliche Normen der ursprünglichen Kultureigenschaft des Menschen. Reifungsprozesse lassen sich nur mit Disziplin und Selbstverantwortung zur Mäßigung vieler überzogener Wünsche herstellen.

Mit dem Einsatz von Meditationen oder einem Belohnungsprinzip, dass sich auf verhaltenstherapeutische Maßnahmen bezieht kann der Anfang eines Durchbruchs zu etwas Neuem hergestellt werden. Zielgerichtete Orientierungshilfen können Menschen sein, die sich ebenfalls in ihrem Verhalten erneuern möchten. Gespräche mit Leidensgenossen wirken anregend und unterstützend. Die Gewissheit, dass weitere Betroffene ihrer Maßlosigkeit ebenso überdrüssig sind wie Du selbst lässt Hoffnung wachsen.

Mäßigung bedeutet prinzipiell nicht nur Verzicht, sondern fördert die Besinnung auf die eigenen Wünschen die letztendlich zu konstruktiv verwendbarer Motivation genutzt werden kann. Letztendlich ist es die menschliche Psyche, die sich bei übermäßiger Belastung nicht mehr richtig regenerieren kann. Um kein Burn-out heraufzubeschwören lohnt sich ein Umdenken.

Besonnenheit lässt sich nur dann erlernen, wenn Du versuchst Dich in regelmäßigen Abschnitten in Ruhe und Verzicht zu üben. Dazu können auch Zeiten des Fastens herangezogen werden, die den Körper entschlacken und entgiften. Dieser Vorgang des Verzichtes bewirkt auch eine Verbesserung des mentalen Zustandes und kann befreiend wirken.

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