Donnerstag, September 19, 2019
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Ashwagandha Kapseln 600mg von MoriVeda

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Kapseln Ashwagandha

Ashwagandha (Winterkirsche oder Schlafbeere) ist seit Jahrtausenden bekannt und wird seit langer langer Zeit in der ayurvedischen Heilkunde erfolgreich verwendet.

Ashwagandha hat eine beruhigende Wirkung und wird vermehrt bei Schlafstörungen oder Schlaflosigkeit eingesetzt. Siehe hierzu auch meinen früheren Artikel über Ashwagandha!

Hierdurch neugierig gemacht, beschloss ich die Wirkungskräfte der Schlafbeere an mir selber zu testen. Nach kurzer Recherche entschloss ich mich für einen Bestseller auf Amazon: Ashwagandha Kapseln 600mg von MoriVeda zum Preis von 15,99€.

Ashwagandha bedeutet übersetzt ungefähr so viel wie „Geruch des Pferdes“, weshalb ich mich für die Kapsel entschied. Die kann man mit etwas Wasser einnehmen und so auf das von einigen Rezensenten beschriebene gewöhnungsbedürftige Geschmackserlebnis verzichten.

Ich habe die Kapseln 30 Tage lang morgens und abends eingenommen. Das entspricht der vom Hersteller empfohlenen Maximaldosierung von 4 Stück pro Tag. Die 120 Kapseln sind rein pflanzlich und können auch von Veganern eingenommen werden.

Ashwagandha Kapseln Verpackung Rückseite

Wie war nun die Wirkung?

Hier kommen wir zum entscheidenden Punkt. Leider konnte ich bei mir keinerlei Wirkung feststellen. Natürlich hatte ich keine Wunderdinge erwartet, aber so gar keine Veränderung… Ich konnte weder eine positive Wirkung auf meine Schlafqualität noch auf mein Stresslevel ganz allgemein beobachten. Andersherum konnte ich auch keine negativen Wirkungen an mir durch die Einnahme der Kapseln beobachten. 😉

Generell zweifle ich nicht die Wirksamkeit der Schlafbeere an. Ich kann nur subjektiv aus meiner Sicht mit diesem Produkt berichten. Eventuell hätte ich auch einen längeren Zeitraum wählen sollen? Oder war mein Stresslevel nicht groß genug, als dass man eine signifikante Veränderung hätte beobachten können?

Die Rezension des einen oder anderen Nutzers auf Amazon lässt sich aus meiner Sicht somit so nicht nachvollziehen. Dort wird ja teilweise von atemberaubenden Veränderungen nach einmaliger Einnahme berichtet. Dies kann ich mir nur durch einen verstärkenden Placebo Effekt erklären. Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang, dass ein Hinweis auf einen Anreiz durch eine positive Rezension meinerseits von Seiten des Herstellers meiner Lieferung nicht beigelegt worden ist.

Alles in allem fällt mein Produkttest somit ernüchternd aus. Wie sind eure Erfahrungen mit diesem Produkt oder generell mit Ashwagandha?

Was sind Stress-Auslöser und wie gehst Du damit um?

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Stress-Auslöser
©grafikweise/ Fotolia.com

Das Telefon klingelt, Du musst einen Streit zwischen Deinen Kids schlichten, und das alles, während die Milch im Topf über zu kochen droht. Du wirst an allen Ecken und Enden gebraucht, da kann schon mal Stress aufkommen. Doch das ist nur akuter Stress, der Deiner Gesundheit keinen Schaden zufügt, sondern eher noch nützt. Ist Dein Stressniveau jedoch ständig auf einem hohen Level, ist das die Vorstufe von chronischem Stress, und der kann zu schweren und sogar lebensbedrohlichen gesundheitlichen Problemen führen.

Was ist Stress?

Aus medizinischer Sicht ist Stress eine natürliche körperliche Reaktion auf Situationen, in denen der Organismus seine Leistungsfähigkeit kurzfristig auf ein hohes Maß steigern muss. Dies hat noch keine gesundheitsgefährdenden Effekte. Unter langanhaltendem Stress hingegen leidet das Immunsystem dermaßen, dass das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen sowie psychische Störungen enorm ansteigt. Hier ist es ratsam, Stress-Auslöser sind beispielsweise hohe Belastungen im Beruf, Beziehungsprobleme oder Geldsorgen. Diesen Ursachen gilt es bei Dauerstress auf den Grund zu gehen und zu bekämpfen, bevor sie krank machen.

Typische Stress Symptome

Natürliche Stressreaktionen wie Angst- und Druckgefühl traten schon bei den Steinzeitmenschen auf, beispielsweise bei Begegnungen mit wilden Tieren. Der Körper versetzt sich in eine Art Alarmbereitschaft und bereitet sich so auf Kampf oder Flucht vor. Stressreaktionen sind ein genetisch festgelegtes Programm, das Energien frei setzt und uns schnelle Entscheidungen treffen lässt. Wenn sie kurzfristig auftreten, sind sie also kein Grund zur Sorge.

In der heutigen Zeit musst Du Dich nur sehr selten auf Kampf oder Flucht einstellen, bist aber immer häufiger chronischem Stress ausgesetzt. Hohe Belastungen im Berufs- oder Privatleben stellen für den Betroffenen eine Bedrohung dar. Dabei ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich, wann eine Belastung als Stress empfunden wird oder wann sie noch auszuhalten ist. Doch irgendwann kommt bei jedem Menschen der Punkt, an dem der Körper der ständigen Überforderung nichts mehr entgegen zu setzen hat, und es kommt dann zu folgenden Stress Symptomen:

– erhöhter Puls
– Verspannungen im Nacken- Rücken- und Schulterbereich
– Kopf- und Rückenschmerzen
– innere Unruhe
– Konzentrationsstörungen
– hohe Reizbarkeit
– depressive Verstimmungen
– Schlafstörungen

Stress macht krank

Dass dauerhafter Stress ernsthafte körperliche und psychische Krankheiten auslösen kann, darauf weisen Ärzte und Psychologen ständig hin. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, rechtzeitig Deine Stress-Auslöser zu finden und Lösungen zu finden, diese zu bekämpfen oder zu lernen, mit ihnen un zu gehen. Folgende körperliche Krankheiten können stressbedingt sein:

– Herzinfarkt und Schlaganfall
– Magen- und Darmbeschwerden wie Magengeschwüre oder Magenschleimhautentzündung
– Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Verstopfung
– geschwächtes Immunsystem
– Schlafstörungen
– Kopfschmerzen bis hin zur Migräne
– Viruserkrankungen wie Gürtelrose
– Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte
– Stoffwechselerkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes

Psychische Krankheiten,die durch Stress begünstigt werden:

– Depressionen
– Angststörungen
– Tinnitus
Burn-Out
– Nervosität, Unruhe
– Konzentrationsstörungen
– ADS und ADHS

Welche Stress-Auslöser gibt es?

Es gibt eine Reihe von Situationen, die Stress bei Dir auslösen können. Das kann beispielsweise ein plötzliches lautes Geräusch sein wie ein Krankenwagen der genau vor Dir seine Sirene einschaltet. Auch aggressives Verhalten von Mitmenschen und eine Veränderung in Deinem Leben können Stress-Auslöser, die auch als Trigger bezeichnet werden. Freudige Ereignisse wie eine Beförderung oder ein neuer Lebenspartner sind ebenfalls Faktoren, die zu Stress führen können, auch wenn sie positiv sind.

Stressoren
©Avanne Troar/ Fotolia.com

Die nachfolgenden Lebenssituationen gehören zu den häufigsten Ursachen von Stress:

1. Finanzielle Sorgen

Eine amerikanische Studie fand heraus, dass finanzielle Probleme die Hauptursache für Stress bei den US-Amerikanern sind. Auch hier in Deutschland geraten immer mehr Menschen beispielsweise durch unkontrollierte Einkäufe in Onlineshops immer tiefer in die Schuldenfalle (Siehe auch meinen Artikel Tipps gegen Finanziellen Stress). Hinzu kommen oft hohe Wohnungsmieten und Energiekosten. Wenn Du nachts nicht mehr schlafen kannst, weil Du nicht weißt, ob Du im nächsten Monat noch die Miete bezahlen kannst, hat das Auswirkungen auf Dein Wohlbefinden und auf Deine Gesundheit. Du fühlst Dich schlapp und bist unkonzentriert, bekommst Angstzustände, die zu Depressionen führen können. Laut der amerikanischen Studie sind junge Erwachsene und Eltern am meisten von finanziellen Sorgen als Stress-Auslöser betroffen.

2. Hohe Anforderungen im Beruf

Das Telefon im Büro klingelt in Dauerschleife, auf dem Display steht eine Vielzahl an unbearbeiteten E-Mails, und dann verlangt der Chef auch noch von Dir, innerhalb kürzester Zeit ein Meeting vorzubereiten. Da kann am Arbeitsplatz schon mal Stress aufkommen.

Die hohe Arbeitsbelastung belegt einen der Spitzenplätze unter den Stress-Auslösern und ist die Hauptursache für Burn Out. Viele Menschen sehen sich hohen Arbeitsanforderungen ausgesetzt, nehmen sogar oft Arbeit mit nach Hause und sind auch in der Freizeit ständig erreichbar. Es bleibt kaum noch Zeit für Familie, Freunde und Hobbys. Die Betroffenen können kaum noch abschalten und schlafen nachts schlecht, weil sie mit ihren Gedanken schon wieder beim Job sind.

Vor allem Frauen leiden oft unter der Doppelbelastung zwischen Kindern und Beruf. Die Folgen sind oft schwere psychische und körperliche Erkrankungen.

3. Beziehungsprobleme

Oft sind es nur Kleinigkeiten wie eine offene Zahnpastatube oder herumliegende Kleidungsstücke, die einen Streit zwischen Dir und Deinem Partner auslösen können. Doch während der Ärger über die kleinen Macken des Partners oder der Partnerin schnell verflogen ist, gehören große Beziehungsprobleme wie ständige Untreue oder andauernder Streit ums Geld oder die Erziehung der Kinder zu den häufigsten Stress-Auslösern. Depressionen, Verlustängste und erhebliche körperliche Beschwerden sind die Folgen. Da solltest Du mit Deinem Partner die Notbremse ziehen und eine Partnerschaftsberatung aufsuchen oder wenn gar nichts hilft vielleicht auch eine Trennung in Erwägung ziehen.

4. Pflege von Angehörigen

Wenn die eigenen Eltern der Lebenspartner oder die Kinder schwer krank sind, möchtest Du sie bestimmt nicht gerne in ein Heim geben, sondern Dich lieber selbst um Deine Lieben kümmern Doch die Pflege von Angehörigen ist kein Kinderspiel, sondern geht körperlich wie psychisch enorm an die Substanz und gehört somit ebenfalls zu den häufigsten Stress-Auslösern.

Stress abbauen

Entspannung
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Im Kampf gegen dauerhaften Stress musst Du zuerst Deinen persönlichen Stress-Auslöser erkennen. Nimmst Du Dir im Job zuviel vor? Ist Deine Beziehung wirklich noch so glücklich? Notfalls kannst Du Dir auch Rat bei Deinem Hausarzt oder einem Psychologen holen. Hier sind einige Tipps für den besseren Umgang mit Stress.

1. Prioritäten setzen

Ein gutes Zeitmanagement kann Dir helfen, Stressituationen zu vermeiden. Mach Dir eine Prioritätenliste über Arbeiten, die zuerst erledigt werden müssen und welche Aufgaben warten können, und baue dabei feste Pausenzeiten ein. Fokussiere Dich nicht auf festgelegte Zeiten, in denen die Aufgaben erledigt werden sollen, denn das löst wieder neuen Stress aus. Dein Chef wird Dir schon nicht den Kopf abreißen, wenn Du für eine Arbeit mal ein paar Minuten länger brauchst. Eine gute Arbeit braucht halt seine Zeit.

2. Work-Life-Balance

Deine Freizeit gehört Dir und nicht dem Unternehmen. Du musst im Urlaub und am Wochenende nicht ständig erreichbar sein, Aufgaben, die Du bis Freitag nicht erledigt hast, können bis Montag warten. Die Freizeit soll der Erholung dienen und Körper und Geist frei machen. Darum ist es wichtig, Deine freien Tage einem Hobbiy zu widmen oder etwas mit Deinen Freunden zu unternehmen.

3. Finanzielle Engpässe beseitigen

Stress wird oft durch finanzielle Sorgen ausgelöst. Stell Dir einen Finanzplan auf, in dem Du Einnahmen und Ausgaben gegenüber stellst und genau ausrechnest, wie viel Geld am Ende des Monats noch für Extras wie Kleidung, Essen gehen oder ein neues Handy übrig bleibt. Solltest Du schon in der Schuldenfalle stecken, ist es unbedingt ratsam, eine Schuldnerberatung aufzusuchen, die Dich aus dem finanziellen Loch rausholt.

4. Lösungen für Beziehungsprobleme finden

Wenn Probleme mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin der Grund für langanhaltenden Stress sind, solltet Ihr Euch unbedingt zusammen setzen und versuchen, eine Lösung zu finden. Solltet Ihr es alleine nicht schaffen, ist der Gang zur Partnerschaftsberatung unvermeidbar, um heraus zu finden, ob die Emotionen für eine gemeinsame Zukunft noch stark genug sind oder ob eine Trennung die beste Lösung ist.

5. Entspannungstechniken

Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training oder einfach nur ein wohltuendes Bad in beruhigenden Substanzen wie Lavendel helfen Dir, mit Stressituationen besser umzugehen. Du wirst ausgeglichener und kannst die Aufgaben in Haushalt und Beruf leichter bewältigen. Mit etwas Übung lassen sich autogenes Training, die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen sowie Atemübungen ausgezeichnet in den Alltag integrieren. Wenn Du Dich lieber etwas bewegen möchtest, ist ein Spaziergang in der Natur eine gute Alternative. Das Zwitschern eines Vogels oder das Rauschen eines Baches wirken genauso entspannend wie Yoga oder Meditation.

Hausmittel gegen Stress

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Hausmittel gegen Stress
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Stress ist in der heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Familienalltag, Job und die zahlreichen Verpflichtungen, die Dich an jedem Tag begleiten können Dich schnell an die Grenzen bringen. Dabei ist Stress die häufigste Ursache für Erkrankungen oder Krankschreibungen. Doch was kannst Du selbst für dich tun, damit dieser Druck, der auf Dir lastet, nicht zu groß wird?
In diesem Artikel wird Dir gezeigt, wie leicht Du mit einfachen Tricks und Hausmitteln gegen die Auswirkungen von Stress angehen kannst und lernst, wie Du ihn vermeiden kannst, bevor er eine zu große Belastung wird.

Wodurch äußert sich Stress?

Stress stellt eine Überforderung des Körpers, aber vornehmlich der Psyche dar. Du fühlst dich schnell ausgelaugt, überfordert und hast das Gefühl, dass Du anstehende Aufgaben nicht mehr meistern kannst. Dabei ist Stress eine natürliche Reaktion, die die Grundfunktionen des Körpers ermöglicht.
Wenn Du rennst oder in Zeitdruck gerätst, wirst Du feststellen, wie ein Puls nach oben geht. Du spürst deinen Herzschlag und bist für eine kurze Zeit extrem leistungsfähig. Dies beruht auf dem natürlichen Instinkt der Flucht.

Hält dieser Zustand aber zu lang an oder kommt zu häufig vor, dann ist dies schädigend für den Körper. Was gleichsam nicht bedeutet, dass jede Art von Stress für dich schlecht sein muss.

Die Medizin unterscheidet zwischen Eustress und Disstress. Eustress sind alle positiven Stresserfahrungen, die Dein Körper machen kann. In diesem Zusammenhang stellt Sport einen positiven Stress für den Körper dar. Alle Vorgänge im Körper werden animiert, Muskeln trainiert und das Auspowern gibt eine gute Grundlage zum Ausruhen.

Disstress ist die Gesamtheit des negativen Stresses. Termindruck, Überforderung und dauerhafte Unruhe gehören hier dazu. Wenn Du diesen Zustand nicht binnen kurzer Zeit in den Griff bekommen kannst, dann drohen Dir körperliche Schäden, wie Herz-Kreislauf-Probleme, aber auch psychische Probleme. Depressionen oder das Aufbauen eines Burn-Outs sind die Folge.

Was kannst Du also gegen Stress tun?

Gegen Stress
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Wenn Du viel Stress hast, dann solltest du möglichst bald damit beginnen deinem Körper etwas Gutes zu tun und für ausreichend Ruhe zu suchen. Dabei können Dich bestimmte Maßnahmen unterstützen, die keiner ärztlichen Verordnung bedürfen. Diese kannst Du einfach und leicht zu Hause umsetzen.

1. Die Erkenntnis

Du solltest dir grundsätzlich offen bewusst werden, wenn du Stress hast und darunter leidest. Dein Körper reagiert in dieser Zeit mit einer starken Ermüdung, aber auch Lustlosigkeit, Appetitlosigkeit und Du wirst leichter krank. Kopfschmerzen oder auch eine laufende Nase sind für dich in solchen Momenten unerträglich und dein allgemeines Wohlbefinden ist nicht mehr vorhanden.

Auch der Schlaf ist nicht mehr erholsam. Durch die dauerhafte Erschöpfung kann dein Körper nicht mehr entspannen. Auch wenn dein Körper selbst Kraft tanken kann im Schlaf, so kann es deine Psyche nicht, da Du im Hinterkopf immer die Verpflichtungen hast, die Dich am nächsten Tag wieder erwarten. Bei manchen Menschen fehlt der Schlaf nahezu komplett, weil sie keine Ruhe mehr finden und die dauerhaften Verpflichtungen sie wachhalten.

Hier musst Du ansetzen und erkennen, dass Du unter diesem Stress leidest. Nur dann kannst Du effektiv mit wenigen Mitteln daran arbeiten aus dieser Spirale herauszukommen. Je früher Du diese Situation erkennst, umso effektiver können die Hausmittel gegen Stress helfen.

2. Analyse

Im Folgenden ist es wichtig, dass Du die Stressauslöser erkennst und diese an dein Leben anpassen kannst oder dir Hilfe holst. Besonders, wenn im familiären Kreis nach der Arbeit noch viele Verpflichtungen anstehen, ist es ratsam, wenn du Familienmitglieder oder Freunde bittest, dir zu helfen. Wenn Sie dir nur ein paar Arbeiten abnehmen können oder dich unterstützen, dann wirst Du feststellen, dass Du wieder mehr Energie tanken kannst und entspannter wirst.

Auch andere Situationen und Probleme können Stress auslösen. Hier solltest Du vordergründig an der Lösung dieser Probleme arbeiten und dir bei Bedarf die entsprechende Hilfe suchen.

3. Hilf dir selbst!

Stress ist für viele Menschen eine belastende Situation, die je nach der körperlichen Gesundheit schon bei wenig Beanspruchung Probleme auslösen kann. Daher musst du den Stress so in Griff bekommen und reduzieren, dass Du nicht beginnst darunter zu leiden.
Je früher Du erkennst, dass einige Aufgaben dich stark beanspruchen, umso wichtiger ist es, dass Du prophylaktisch gegen den Stress vorgehst und deinem Körper etwas Gutes tust. Hierzu ist nicht nur die feste Planung eines Tagesablaufs und dessen Durchführung wichtig, sondern Du kannst dir auch mit einfachen Hausmitteln gegen Stress weiterhelfen.

Hausmittel gegen Stress

Pflanzliche Mittel

Pflanzliche Heilmittel
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Die einfachsten Hausmittel gegen Stress sind homöopathischer Natur. In diesem Zusammenhang kannst Du aus einem großen Sortiment auswählen. Du hast nicht nur die Wahl, ob du Tabletten, Öle oder Tees verwenden möchtest, sondern Du kannst dich auch zwischen fertigen Präparaten entscheiden oder bestimmte Bestandteile selbst sammeln und zubereiten.

Der Vorteil bei diesen Produkten ist nicht nur die leichte Anwendung, sondern auch die geringe Gefahr von Nebenwirkungen. Pflanzliche Hausmittel gegen Stress können nicht überdosiert werden und werden individuell ohne bestimmte Anleitung verwendet.

Baldrian, Hopfen und Melisse

Diese Kombination aus diesen drei pflanzlichen Stoffen ist das bekannteste Hausmittel gegen Stress, wobei die Komponenten auch allein eingesetzt werden können. Brühst Du die frischen Kräuter oder Pflanzen als Tees auf, dann wirst Du einen beruhigenden und schlaffördernden Effekt feststellen. Je regelmäßiger du diese Tees anwendest, umso einfacher wird es mit dem Stress umzugehen.

Johanniskraut

Als Tee oder Dragee ist es für die Langzeitanwendung gegen Schlafstörungen, Unruhe und leichte Depressionen gedacht. Die Behandlung mit Johanniskraut erfordert etwas Geduld, da die beruhigenden Eigenschaften nicht direkt festzustellen sind. Nach etwa drei Wochen nach regelmäßiger Anwendung solltest Du aber eine Verbesserung deines Zustandes verspüren.

Kamille

Sie ist nicht nur ein Hausmittel gegen Stress, sondern auch ein Allrounder bei Fieber, Halsschmerzen und Erkältung. Kamille beruhigt gereizte Schleimhäute, wirkt beruhigend und schlaffördernd. Je höher dosiert und länger Du Kamille verwendest, wirst Du auch eine angsthemmende Wirkung feststellen können.

Lavendel

Die ätherische Wirkung von Lavendel reduziert Stress und hemmt die Ausbildung von Ängsten. Dabei kannst Du Lavendelblüten auch in Form von Tee genießen. Lavendel ist auch in Diffusoren erhältlich und können so einen konstanten Duft im Schlafzimmer erzeugen, der sich positiv und entspannend auf euer Schlafverhalten auswirken kann.

Zitronenmelisse

Ihr Duft ist oft schon ausreichend, um Ängste zu lösen und Stress zu reduzieren. Dabei musst Du dieses Hausmittel gegen Stress nicht einmal trinken oder zu dir nehmen. Pflanze es einfach auf dem Balkon an oder stellt kleine Pflanzen in der Wohnung auf, dass sich der Duft verbreiten kann.

All diese Hausmittel gegen Stress kannst Du problemlos in Drogerien oder Apotheken erhalten. Wenn Du dir bei der Anwendung nicht sicher bist oder Fragen hast, wende dich einfach an deinen Apotheker, der dir den passenden Rat geben kann und die richtige Kombination findet.

Weitere Hausmittel gegen Stress

Bewegung

Wenn Du sportlich aktiv bist, dann wirst Du bemerken, dass Stress nur schwer an dich herankommen kann. Durch die gezielte Forderung des Körpers und die Bewegung an der frischen Luft unterstützt Du deine Gesundheit und dein Wohlbefinden automatisch.
Auch wenn Du bereits stark unter Stress leidest, kann Sport dir einen guten Ausgleich bieten. Dabei ist dir überlassen, welche Sportart du vorziehst und wie oft Du diese ausführen möchtest.

Entspannungsmethoden

Yoga praktizieren zu Hause
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Yoga, progressive Muskelrelaxation oder Atemtraining. All das sind auch Hausmittel gegen Stress, die Du in freier Zeiteinteilung selbst zu Hause ausführen kannst. Dabei unterstützen dich Lernvideos, aber auch Hörspiele, die dir die passende Anleitung geben, um dich gezielt zu entspannen. Hier solltest Du nur sicherstellen, dass Du diese Übungen in einer ruhigen Umgebung durchführen kannst, damit der Effekt des gesteigerten Körperbewusstseins und der Entspannung aufgebaut werden kann.
Diese Methoden wirken sich nicht nur positiv auf die Psyche aus, sondern lösen auch Verspannungen und erleichtern die Atmung.

Blaue Farbe

Auch gestalterisch kannst Du ein Umfeld an deine Situation anpassen. Blaue Farbtöne im Schlafzimmer, ob als Bettwäsche oder an der Wand in Form von Farbe oder Tapete, fördern die Entspannung und sind verantwortlich für einen ruhigen und besseren Schlaf.

Mit den zahlreichen Hausmitteln kannst Du dir leicht selbst helfen. Sollten alle Bemühungen dennoch keine Besserung bringen, dann ist es wichtig, dass Du dir entsprechende ärztliche Hilfe suchst, um dir nicht weiter zu schaden.

Tipps gegen finanziellen Stress

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Finanzieller Stress
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Wer jeden Cent mehrfach umdrehen muss, der steht meist unter großem finanziellen Stress. Dies kann auf Dauer auch zu körperlichen sowie psychischen Leiden führen, wie es etliche Studien belegen. In unserem Ratgeber zeigen wir auf, wie dieser Stress mit einfachen Tipps bekämpft werden kann.

Essen mitnehmen oder lieber mit den Kollegen mittags Essengehen? Mit dem Geld in den Urlaub fahren oder es doch lieber auf die hohe Kante legen? Tägliche treffen wir ökonomische Entscheidungen. Wer dabei allerdings einen hohen finanziellen Stress verspürt, bekommt es auf Dauer auch körperlich zu spüren.

Das Fachjournal „Psychological Science“ zeigte in einem Forschungsbeitrag auf, dass Menschen, welche häufiger mit Sorge auf ihre finanzielle Zukunft blicken, deutlich öfter unter körperlichen Schmerzen leiden. Die Forscher Eileen Chou, Bidhan Parmar und Adam Galinsky schlussfolgerten, dass hierbei teilweise sogar das Gefühl des Kontrollsverlustes über das eigene Leben eine entscheidende Rolle spielen könne. Durch den Kontrollverlust folgt Unruhe, Angst sowie Stress. Im Nervensystem sind diese einzelnen Vorgänge eng verbunden mit dem menschlichen Schmerzempfinden.

Für die Auswertung wurden große Datenmengen genutzt. Schon allein sechs Studien besagten hierbei, dass Unsicherheit zu Schmerzen führen könne. In den letzten zehn Jahren konnte ein Wachstum von wirtschaftlicher Unsicherheit sowie körperlichen Schmerzen verbucht werden. Erst dadurch wurde die Beobachtung auf die Verbindung beider Aspekte gelegt.

Wichtig ist es, gesund zu bleiben. Wie es nun möglich ist, den finanziellen Stress zu bekämpfen, zeigen wir in den folgenden Punkten.

1. Die Ursache des Stresses ausfindig machen

Der wichtigste Punkt ist es in den meisten Fällen, erst einmal ausfindig zu machen, wieso der wirtschaftliche Stress überhaupt eine Präsenz hat. Dies kann viele Ursachen haben. Kosten beispielsweise die Kinder zu viel? Wird mehr Geld ausgegeben, als die Einnahmen zulassen? Oder werden die Finanzen stets aus den Augen gelassen?

Sobald herausgefunden wurde, woher die Stresssituation kommt, ist es möglich, den nächsten Schritt anzugehen. Sollten es mehrere Gründe sein, so ist es ratsam, jeden dieser Gründe stets gut im Hinterkopf zu behalten.

2. Sich ein Budget setzen

Der nächste Punkt ist es, erst einmal einen Plan zu erstellen, welche Einnahmen und Ausgaben regelmäßig fließen. So kann verbucht werden, wie hoch das Budget überhaupt ist, welches zur festen Verfügung steht, ohne dabei in eine finanzielle Notsituation zu gelangen.

Weiterhin ist es ratsam, sich ein festes Budget zu setzen. Oftmals kaufen wir Dinge ein, die unseren Rahmen sprengen. Doch wir verlieren den Aspekt aus dem Auge, da wir lediglich den Artikel sehen, den wir unbedingt erwerben möchten. Mit einem festen Budget wird dieser Punkt zumindest noch einmal überdacht.

Tipp: Wichtig ist es natürlich, den Budgetrahmen nicht zu sprengen. Wer sich ein Limit setzt, sollte sich auch zwingend daran halten. Des Weiteren sollte das Budget natürlich auch realistisch ausfallen.

Es gibt ebenfalls sehr wertvolle Apps, die dabei helfen können, die eigenen Finanzen besser im Auge zu behalten. Dort wird jede Einnahme sowie Ausgabe verbucht. Nun berechnet die App, ob schwarze Zahlen verbucht werden konnten und wie viele Kosten beispielsweise für Einkäufe anfallen, die mit Barzahlung beglichen werden. So entsteht auf Dauer ein wirklich genauer Überblick dafür, die hoch die Lebenskosten monatlich ausfallen.

3. Erst sparen, dann ausgeben

Geld sparen
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Oftmals entscheiden wir uns, erst Geld auszugeben und dann etwas auf die hohe Kante zu legen, insofern Ende des Monats noch etwas auf dem Konto verblieben ist. Das ist jedoch nicht die richtige Herangehensweise. Sinnvoller ist es, monatlich einen festen Betrag zur Seite zu packen. Dieser ist verbindlich. So schafft es jeder, aktiv etwas für Notfälle, Urlaube und Co. anzusparen. Wichtig ist es natürlich auch, an die Ersparnisse nicht heranzugehen.

4. Die eigene emotionale Stabilität

Natürlich spielt für emotionalen Stress stets das eigene Befinden eine wesentliche Rolle. Finanzieller Stress kann erst dort entstehen, wo Menschen für empfänglich sind. Wer also jetwaigen Stress vermeiden möchte, sollte mit sich selbst im Reinen sein. So kann auch eine kleine Finanzkrise ohne größere Nebenwirkungen problemlos überstanden werden.

5. Ein gesundes Verhältnis zu Geld schaffen

Für viele Menschen ist der Erwerb neuer Kleidung und Elektronik eine wahre Bereicherung. Vor allem in Stresssituation kann das Anhäufen neuer Dinge für Linderung sorgen. In einem gewissen Maße ist diese Form der Beruhigung auch vollkommen okay. Sollte die Stressbewältigung allerdings aus dem Ruder laufen, verliert die betroffene Person den Überblick über ihre Finanzen und kann in ein wirtschaftliches Fiasko geraten.

Tipp: Wie wäre es beispielsweise mit Yoga, Meditieren oder Joggen? Die Hobbies kosten nichts und bringen viel Entspannung in den eigenen Alltag. Natürlich kann alternativ auch ein anderes Hobby gewählt werden.

6. Das eigene Privatleben pflegen

Um Unsicherheiten zu beseitigen und demnach auch finanziellen Stress vorzubeugen, ist es wichtig, das eigene Privatleben zu pflegen. Regelmäßige Gespräche mit der Familie und vor allem mit dem Partner können Ängste nehmen. Demnach können Engpässe viel gelassener angenommen und beseitigt werden.

Ebenfalls ratsam ist es, mit dem Partner über größere Investitionen zu reden. Oftmals sind finanzielle Fehlentscheidungen sowie finanzieller Stress ein Grund dafür, dass sich Paare trennen. Mit ausreichend Gesprächen und Pflege kann dem jedoch vorgebeugt werden.

7. Das eigene Einkommen steigern

Oft kann finanzieller Stress dadurch entstehen, dass das eigene Einkommen einfach zu gering ist und nicht zum Leben reicht. In diesem Fall ist es zwingend notwendig, dieses zu erhöhen. Leichter gesagt als getan. Doch die Bemühungen sorgen auf Dauer für ein deutlich angenehmeres und stressfreieres Leben.

Tipp: Es ist niemals verkehrt, zu einem angemessenen Zeitpunkt ein Gespräch mit dem Chef zu vereinbaren. Dort kann über eine eventuelle Lohnerhöhung gesprochen werden.

Gehaltserhöhung
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In einigen Fällen kann es natürlich sein, dass die Lohnerhöhung abgelehnt wird. Das ist natürlich nicht das gewünschte Ziel. An diesem Punkt sollte überlegt werden, ob es nicht sinnvoll wäre, den Betrieb oder gar die Berufsrichtung zu wechseln. Nur so kann auf Dauer finanzieller Stress vorgebeugt werden, wenn es wirklich an dem deutlich zu geringen Einkommen liegen sollte.

8. Gegebenenfalls regelmäßige Ausgaben senken

Die Miete ist zu hoch oder gar die Versicherung? Wichtig ist es, die Ausgaben direkt unter die Lupe zu nehmen und bestenfalls Preise zu vergleichen. In einigen Fällen findet sich ein günstigerer Stromanbieter. Auch die Internetkosten können sich gezielt senken lassen. Von Vorteil ist es, sich Preise einzuholen oder auch beraten zu lassen. So lassen sich auf Dauer Kosten senken.

9. Sparsamer leben

In einigen Fällen können bequeme Einsparungen vorgenommen werden. Vor allem in puncto Strom- und Wasserkosten kann oftmals bares Geld gespart werden. Hierfür eignet sich ein passender Ratgeber oder auch eine kostenlose Beratung, um genau zu Erfahrung, in welchen Punkten zu viel Energie fließt. Auf Dauer lässt sich eine Menge Geld in diesen Bereichen einsparen.

10. Nicht von dem Umfeld verleiten lassen

Wichtig ist es stets, sich nicht mit seinen Mitmenschen zu vergleichen oder gar zu duellieren. Oftmals kann es vorkommen, dass das Mittagessen nicht von zu Hause mitgenommen wird, um vor den Kollegen nicht als „mittellos“ dazustehen. Auch die neuesten Schuhe sind ein Muss, denn die Menschen in dem eigenen Umfeld tragen diese ja auch. Doch davon sollte sich niemals jemand beirren lassen.

Das Leben ist kein Wettkampf!

Niemand sollte über seine Verhältnisse leben, nur um durch materielle Dinge Anerkennung zu erhoffen. Diese Anerkennung ist falsch und das Resultat ist wirtschaftlicher Stress, welcher mit Schmerzen und psychischen Problemen einhergehen kann. Wichtig ist es, seine Grenzen zu kennen und diese auch einzuhalten. Nur so kann auf Dauer ein gesundes und sorgenfreies Leben geführt werden.

Fazit

Finanzieller Stress macht krank und sollte in jedem Fall vermieden werden. Gut wäre es natürlich, wenn dieser erst gar nicht eintritt, doch oftmals lässt er sich auch nicht vermeiden. Mit den genannten Tipps ist es Schritt für Schritt möglich, diesem entgegen zu wirken und wieder in ein gesundes und sorgenfreies Leben über zu treten.

Stressvermeidung durch Zeitmanagement

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Zeitmanagement 2
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Um die verfügbare Zeit möglichst produktiv nutzen zu können, bedarf es eines geeigneten Zeitmanagements. Per Definition umfasst Zeitmanagement Planung und Organisation von Aktivitäten und oder Ereignissen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne. Zeitmanagement sollte immer die Arbeitszeit aber auch die Freizeit betreffen, um unter Berücksichtigung eines ausreichend langen Zeitraums alle Lebensbereiche so zu gestalten, dass diese optimal und sinnvoll genutzt werden können.

Zeitmanagement gegen Stress

Oft hindert uns eine lange Liste an zu erledigenden Aufgaben am Genießen oder lässt uns nur schwer einschlafen oder erholsamen Schlaf finden. Durch das Erlernen eines Zeitmanagementsystems, welches am besten an die eigenen Bedürfnisse angepasst ist oder wird, lässt sich so mancher Stress lindern oder sogar vermeiden.
Hier werden Tipps beschrieben, die dabei helfen das Organisieren der Zeit zu lernen, um gezielt Aufgaben abzuarbeiten ohne in Stress zu geraten und überfordert zu sein.

Förderung des Organisationstalents um Zeitmanagement gegen Stress zu finden!

Todo-Listen logisch aufbauen

Zeitmanagement gegen Stress startet meist mit der Auflistung der zu erledigenden Aufgaben. Grundsätzlich ein guter Ausgangspunkt um Organisation zu schaffen. Jedoch wird die Liste von den meisten Personen in jener Reihenfolge erstellt, in der einem die Todo’s in den Sinn kommen. Dann wird Wichtiges bzw. Dringendes mit Rufzeichen gekennzeichnet oder es wird versucht durch einkreisen bestimmter Punkte für Hervorhebungen zu sorgen. Wichtig ist es, die Todo-Liste nach Zeiträumen oder nach Prioritäten zu führen, um zu vermeiden, dass eher kleinere Aufgaben die Liste unnötig verlängern oder lediglich auffällig Gekennzeichnetes aufmerksam bearbeitet wird.
Um Zeitmanagement gegen Stress einzusetzen, hilft es, Aufgabenlisten eingeteilt in Kategorien zu führen und diese in einen logischen Zusammenhang zu bringen. Danach kann ein Abarbeiten geblockt nach Kategorien begonnen werden.

Zeitmanagement
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Zeitmanagement gegen Stress beginn beim Katalogisieren der Aufgaben!

Angefangenes zu Ende führen

Sehr verlockend werden die sonst als kleine Aufgaben notierten Todo‘s, wenn es darum geht, komplexe Aufgaben zu erledigen. In kleinen Schritten zu Denken verursacht weniger Druck und so kommt es, dass man sich nicht so leicht über das Große traut und die vielen kleinen Punkte vorzieht.

Mit diesem Wissen ausgestattet, sollte man große, umfassende, über einen längeren Zeitraum dauernde Aufgaben/Projekte in kleine Teile aufzuteilen, um diese nacheinander bearbeiten zu können ohne an der Unüberschaubarkeit vieler Kleinigkeiten zu scheitern.
Hilfreich kann auch sein, einzelne dieser kleinen Schritte auf mehrere Tage aufzuteilen und mit anderen kleineren Aufgaben zu kombinieren. Wichtig ist, sich für jeden Schritt einen zeitlich genau definierten Rahmen zu setzen, damit nicht endlos vor sich her geschoben wird.

Zeitmanagement gegen Stress wirkt im Detail!

Zeitliche Grenzen setzen

Neigt man dazu sich zu verzetteln, ist es wichtig, die Todo-Liste mit Zeitlimits zu versehen, um auch unter hohem Zeitdruck effizient zu arbeiten, ohne dass von allem ein wenig angefangen und nichts zu Ende gebracht wird. Oder noch schlimmer, einem die zu erledigenden Aufgaben über den Kopf wachsen. Zum Schreiben einer Email werden zum Beispiel zehn Minuten eingeplant, das Telefonat mit dem Kunden soll in fünfzehn Minuten erledigt sein und die vereinbarte Materialabholung darf dreißig Minuten in Anspruch nehmen.

Durch eine Auflistung ist der Tagesablauf leichter zeitlich zu strukturieren und auf jeden Fall müssen auch Pausen miteingeplant werden, um zu ermöglichen, alles Vorgenommene zu schaffen.
Realistische gesetzte Zeitlimits sind dabei das Wichtigste sowie zu beachten sich bei der Tagesplanung nicht zu viel zuzumuten.


Zeitmanagement gegen Stress bedeutet Zeit in ausreichender Menge für Aufgaben zu vergeben!

Geeignetes Medium für Zeitmanagement finden

Je nach Typ muss jede/r herausfinden mit welchem Tool er oder sie die Aufgabenliste am besten erstellen und verwalten kann. Heut zu Tage erfreuen sich elektronische Organisations-Apps großer Beliebtheit, jedoch kann der klassische Terminkalender oder das Notizbuch für die eine oder andere Person auch geeignetes Medium sein, um Zeitmanagement zu betreiben.
Es gilt lediglich bei einer Art der Aufzeichnung zu bleiben, um eine geordnete Bearbeitung zu garantieren, ohne dass etwas übersehen werden kann – so kann Zeitmanagement gegen Stress funktionieren!

Ansprüche an sich selbst reduzieren

Zeitverlust entsteht meist durch hohe Ansprüche an uns selbst und selbst auferlegter Detailverliebtheit. Hinterfragt werden soll immer der eigene Perfektionismus, der oft, durch zeitintensive Verbissenheit sich selbst gegenüber, unter dem Druck steht alles mehr als korrekt alleine erledigen zu müssen. Dieser Zugang kostet viel Zeit und ermüdet.
Delegieren ist keine Schande. Das Abgeben von Aufgaben ist niemals Zeichen von Schwäche, sondern ermöglichet umfangreiche Projekte insgesamt in kürzerer Zeit erledigen zu können, da die Aufgabenverteilung auf weitere Personen gewährleistet, dass in kürzeren Zeiträumen mehr Aufgaben erledigt werden können, als von einer Person allein zu schaffen ist.
Mit uns selbst eingegangene Kompromisse sparen Zeit und können oftmals den Blick auf Neues öffnen!

Am Biorhythmus orientieren

Um das eigene, individuell positive Energielevel nutzen zu können, muss jede oder jeder für sich herausfinden, wann die eigene Produktivität am höchsten ist. Zu welcher Tageszeit ist man am aktivsten? Wenn das bewusst ist, muss dies genutzt werden, um sich bei der Verteilung wichtiger, umfassender Aufgaben an genau diesem Zeitraum zu orientieren. Zeiten im Tagesablauf die signalisieren, dass die Aktivität sinkt, müssen als Zeiträume für Pausen eingeplant werden.
Zeitmanagement gegen Stress heißt sich selbst zu erkennen und den Energiehaushalt gezielt optimal einzuteilen!

Störfaktoren minimieren

Störfaktoren minimieren
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Leider ist es in der heutigen Zeit üblich, immer und überall erreichbar zu sein und zu müssen (siehe auch Artikel über digitalen Stress). Um wichtige Aufgaben motiviert und entspannt erledigen und um produktiv arbeiten zu können, müssen Zeitoasen geschaffen werden, in denen die Erreichbarkeit nicht gegeben ist.
Auch Störfaktoren von außen können uns bei der zügigen Erledigung vieler Aufgaben vom Wesentlichen ablenken. Nicht alles kann zur selben Zeit erledigt werden und wenn dies trotzdem versucht wird, wird mit großer Wahrscheinlichkeit alles nur halbherzig durchgeführt werden.

Unterbrechungen im Bearbeitungsablauf hemmen massiv die fokussierte Konzentration und gezielte Erledigung gesetzter Aufgaben. Es gibt bereits Apps, die dabei helfen Unterbrechungen zu ignorieren, um die Konzentration zu fördern. Ein Beispiel dafür ist „Forest: Stay focused“. Diese App lässt einen Baum wachsen, wenn das Smartphone im zuvor eingestellten Zeitraum unberührt bleibt. Wird diese Zeitspanne nicht eingehalten, stirbt der Baum.

Stressminderung muss bei der Entdeckung geeigneter Zeitmanagementmethoden immer im Vordergrund stehen. Zeitlich noch weit entfernte Aufgaben müssen ausgeblendet und der Fokus auf das unmittelbar Notwendige gelenkt werde, damit Zeitmanagement gegen Stress wirksam wird.

Optimierung und Priorisierung sowie die Umsetzung während gesetzter Zeiträume helfen freie Zeit zu genießen und Entspannung zu finden.

Die 10 besten ätherischen Öle gegen Stress

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Ätherische Öle gegen Stress
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Hektik, Stress und innere Unruhe gehören zum modernen Leben einfach dazu. Dennoch, oder gerade deshalb, ist es wichtig, dass wir immer wieder abschalten und entspannen. Dabei können uns viele Dinge helfen. Ein gutes Buch, schöne Musik und Entspannungsübungen. Besonders effektive kleine Helfer sind außerdem die ätherischen Öle gegen Stress. Erfahre, wie diese Präparate hergestellt werden, wie du die ätherischen Öle gegen Stress am besten einsetzt und welche ätherischen Öle gegen Stress am wirksamsten sind.

Wie werden ätherische Öle hergestellt?

Ätherische Öle unterscheiden sich von den sogenannten fetten Ölen dadurch, dass sie rückstandslos verdunsten. Die flüchtigen Stoffgemische werden oft in den Blättern und Blüten von Pflanzen produziert, die damit Insekten zur Bestäubung anlocken oder Fressfeinde abwehren.

Das am weitesten verbreitete Verfahren zur Gewinnung dieser ätherischen Öle ist die Destillation mit Hilfe von Wasserdampf. Die Pflanzenteile, die die ätherischen Öle enthalten, werden dazu erst gewaschen und danach zerkleinert in einen speziellen Kessel gegeben. In diesen wird heißer Wasserdampf eingeleitet, der die ätherischen Öle austreibt. Das Gemisch aus Öl und Wasserdampf kondensiert anschließend in einem kalten Rohr, danach wird das Öl vom Wasser getrennt. Diese Methode funktioniert allerdings nicht bei allen Pflanzen. Insbesondere die ätherischen Öle, die sich in den Blüten der Pflanzen bilden, können oft nicht durch Destillation gewonnen werden. In diesem Fall wird auf die Extraktion zurückgegriffen. Bei dieser Vorgehensweise werden die ätherischen Öle mit Hilfe von Lösungsmitteln aus der Pflanze extrahiert. Das Gemisch, dass dabei entsteht, muss aber anschließend ebenfalls destilliert werden, um das eingesetzte Lösungsmittel zu entfernen. Bei den ätherischen Ölen von Zitrusfrüchten kommt oft noch eine dritte Methode, die Kaltpressung, zum Einsatz. Gepresst werden hier aber nur die Schalen, so entsteht eine wässrige Emulsion, aus der durch Zentrifugierung die reinen ätherischen Öle gewonnen werden.

Die Destillation ätherischer Öle blickt auf eine lange Geschichte zurück. Im alten Ägypten war die Methode nachweislich bereits weit verbreitet, ob sie auch von den Ägyptern erfunden worden ist, ist nicht bekannt. Die Griechen machten ätherische Öle dann in Europa populär und durch die Römer fanden sie schließlich Verbreitung in der gesamten damals bekannten Welt . Bis heute sind ätherische Öle beliebte Duftstoffe, die aber auch gerne als mild wirkende Medikamente eingesetzt werden.

Wie werden die ätherischen Öle gegen Stress am besten einsetzt?

Wenn du die ätherischen Öle gegen Stress einsetzen möchtest, kannst du das auf viele verschiedene Arten tun (Lies hierzu auch meinen ausführlichen Artikel über die Aromatherapie gegen Stress). Die einfachste Methode besteht darin, ein kleines Fläschchen mit Öl bei sich zu tragen und immer wieder daran zu riechen. Bei milden Ölen kannst du auch einen kleinen Tropfen unter die Nasenöffnungen tupfen. Du kannst das Öl aber auch auf ein Taschentuch träufeln und daran riechen. Das sind die Methoden für unterwegs und fürs Büro. Zuhause kannst du ätherische Öle gegen Stress noch viel intensiver einsetzen. Besonders entspannend wirkt ein heißes Bad, dem du neben Salz vom Toten Meer noch einige Tropfen deines Lieblingsöls zugibst. Wenn du danach im Wohnzimmer weiterentspannen willst, eignen sich dafür ein Aroma-Diffuser oder eine Duftlampe. Bei Duftlampen fördert der sanfte Kerzenschein die Entspannung noch zusätzlich. Auch sanfte Musik, die du am besten schon in der Badewanne hörst, kann den Effekt noch steigern. Das gleiche gilt für einen guten Kräutertee, gelegentlich darf es auch ein Glas Rotwein sein.

Welche ätherischen Öle gegen Stress wirken am besten?

Da die Verwendung der Öle auf eine sehr lange Tradition zurückblickt, ist mittlerweile bekannt, welche ätherischen Öle gegen Stress besonders effektiv sind. Einige Öle wurden sogar schon wissenschaftlich untersucht. Die therapeutische Wirkung der Öle wird meist auf die enthaltenen Terpene zurückgeführt. Terpene sind sekundäre Pflanzenstoffe, von denen bisher über 8.000 verschiedene entdeckt wurden. Die genaue Wirkung der einzelnen Substanzen ist noch kaum erforscht. Nachfolgend stellen wir dir die wichtigsten ätherischen Öle gegen Stress kurz vor. Grundsätzlich gilt aber natürlich, dass du immer das Öl verwenden solltest, das bei dir das größte Wohlempfinden erzeugt.

Lavendel

Lavendel Öl gegen Stress
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Lavendelöl ist der Klassiker unter den ätherischen Ölen gegen Stress. Der sanfte, wohlriechende Duft des Öls aktiviert die Betawellen im Gehirn, was sich sowohl bei mentalem, als auch bei körperlichem Stress entspannend auswirkt.

Ylang-Ylang

Ylang-Ylang
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Die Öle dieser Annonengewächse sind zwar noch nicht so gut erforscht wie das Lavendelöl, sie gelten aber traditionell als ausgleichend und können angeblich negative Emotionen abfedern.

Limette

Limette Öl gegen Stress
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Limette sollte besonders in der kalten Jahreszeit zum Einsatz kommen. Das ätherische Öl dieser Frucht ist nicht nur eine Wohltat für die Nerven, sondern befreit und desinfiziert auch die Atemwege.

Weihrauch

Weihrauch Öl
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Weihrauch spielt in der Naturheilkunde eine wichtige Rolle. Hier hat sich der Wirkstoff insbesondere bei der Behandlung von Rheuma und chronischen Darmentzündungen bewährt. Das ätherische Öl des Weihrauchs hebt die Stimmung und fördert die Konzentrationsfähigkeit.

Orange

Orangen Öl
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Das ätherische Öl der Orange war bereits Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung. Die Forschungsergebnisse stützen, was bereits vorher aufgrund von Erfahrung bekannt war: Die ätherischen Öle der Orange wirken stimmungsaufhellend und helfen nicht nur dabei zu entspannen, sondern können auch gegen milde Depressionen eingesetzt werden.

Bergamotte

Bergamotte Öl gegen Stress
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Auch Bergamotte gehört zur Familie der Zitrusfrüchte. Dies Fruchtsorte ist erst im 17. Jahrhundert durch Kreuzung von Süßer Limette mit Bitterorange entstanden. Mittlerweile wird die Frucht nur mehr wegen ihres ätherischen Öls angebaut, das ein beliebter Duftstoff ist. Eines der in der Pflanze enthaltenen Terpene, das als Bergamottin bezeichnet wird, hat einen besonders günstigen Einfluss auf angespannte Nerven.

Geranien

Geranien Öl
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Pelargonien, wie die beleibten Balkonpflanzen richtigerweise heißen, sind nicht nur schön anzuschauen. Ihre Wurzeln finden auch medizinische Verwendung und werden gegen Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die Blüten der Rosengeranie enthalten außerdem große Mengen des ätherischen Geraniumöls. Chemische Untersuchungen dieses Stoffs haben bisher sechs Monoterpene identifiziert. Mindestens eines davon fördert die Entspannung.

Römische Kamille

Öl der Römischen Kamille
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Das Öl der römischen Kamille wird schon lange als Beruhigungsmittel eingesetzt und das nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern. Bei den kleinen sollte aber zunächst getestet werden, ob eventuell eine Allergie besteht.

Mandarine

Mandarinen Öl gegen Stress
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Das frische, fruchtige Öl der Mandarine wird ebenfalls gerne in der Winterzeit eingesetzt. Das Öl der Mandarine hat einen besonders hohen Anteil an Monoterpenen, die sich günstig auf die Stimmung auswirken.

Patschuli

Patchouli Öl
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Patschuli, oft auch Patchouli geschrieben, gehören zur Familie der Lippenblütengewächse. Der Duft der Pflanze ist sehr eigenwillig und ihr ätherisches Öl chemisch sehr komplex. Ihm werden stark beruhigende und konzentrationsfördernde Eigenschaften zugeschrieben.

Selbstverständlich kannst die die einzelnen ätherischen Öle auch mischen und dir so deinen ganz individuellen Entspannungs-Cocktail zusammenstellen.

Ashwagandha gegen Stress

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Ashwagandha Wurzel
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Ashwagandha ist ein unglaublich gesundes Heilkraut, welches in der ayurwedischen Medizin schon seit Jahrtausenden eingesetzt wird. Es wird als „Adaptogen“ klassifiziert, was bedeutet, dass es deinem Körper helfen kann, besser mit Stress umzugehen. Es hilft Cortisol zu reduzieren, die Gehirnfunktionen zu verbessern und Symptome von Depressionen und Angstzuständen zu bekämpfen.

Was ist Ashwagandha?

Ashwagandha ist eine Heilpflanze dessen Name ungefähr mit „Geruch des Pferdes“ zu übersetzen ist. Der deutsche Name für die Pflanze lautet Schlafbeere oder Winterkirsche, seltener auch Indischer Ginseng. Letzteres ist wohl darauf zurückzuführen, dass Ashwagandha für die ayurwedische Medizin in etwa dieselbe Bedeutung hat wie der Ginseng für die chinesische. Die Schlafbeere wächst als Kraut und wird bis zu eineinhalb Meter hoch. Botanisch gehört es zu den Nachtschattengewächsen und kommt hauptsächlich in Teilen Afrikas und Asien, aber auch im Mittelmeerraum, vor. Ist sie reif bildet die Schlafbeere scharlachrote Beeren aus, die mit ihren Lampions denen der Physalis ähneln. Traditionell wird allerdings das getrocknete Wurzelwerk, bei niedriger Temperatur, getrocknet und dann zu Pulver gemahlen.


Im Ayurweda, also der traditionellen indischen Heilkunst, wird die Pflanze aufgrund ihrer guten Verträglichkeit bei den Patienten und ihrer Vielseitigkeit sehr geschätzt. Traditionell werden sie am häufigsten zur Behandlung von Entzündungen und Altersgebrechen sowie bei Schlaflosigkeit eingesetzt. Da Ashwagandha in Indien als Aphrodisiakum gilt wird es auch zur Behandlung von Impotenz genutzt und beim Tantra eingesetzt um die Erektionsdauer zu verlängern. Bei uns in Deutschland zählen Präparate mit Schlafbeeren zu den Nahrungsergänzungsmitteln und fallen daher nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.

Welche Gesundheitlichen Vorzüge hat Ashwagandha?

Neben der Funktion der Stressreduktion, auf die wir unten genau eingehen, bietet Ashwagandha auch alle möglichen anderen Vorteile für Körper und Gehirn. Daher ist das Kraut auch bei uns im Westen zu einem populären Nahrungsergänzungsmittel geworden. Lies dir unten 6 tolle Gesundheitsbenefits durch.

Senkt den Blutzuckerspiegel

Wahrscheinlich senkt Ashwagandha den Blutzuckerspiegel über zwei verschiedene Mechanismen. Erstens erhöht es die Insulinsekretion. Das bedeutet, dass mehr Insulin ausgeschüttet wird und im Blut vorhanden ist. Dadurch sinkt der Blutzuckerwert. Zweitens wirkt es indem es die Insulinempfindlichkeit der Zellen verbessert. Die Muskelzellen können das Insulin dann besser verwerten und die Wirkung auf den Blutzuckerwert ist verstärkt. Schlafbeerenpräparate können dir in dieser Hinsicht helfen, wenn du gesund bist oder bereits Diabetes diagnostiziert wurde. Ist Letzteres der Fall solltest du die Einnahme aber in jedem Fall mit deinem Arzt absprechen.

Steigert Testosteron bei Männern

Eine weitere, schon in der ayurwedischen Heilpraxis festgestellte Wirkung ist die Steigerung der Fruchtbarkeit von Männern. Durch die Einnahme Erhöht sich dein Testosteronspiegel. Aber nicht nur das! Auch die Qualität und die Anzahl an Spermien in deinen Hoden steigert sich signifikant. Zusammen führen die beiden Wirkungen zu einer erhöhten Fruchtbarkeit. Bei noch unerfülltem Kinderwunsch lohnt es sich durchaus das indische Heilkraut zu versuchen.

Stärkt die Muskeln

Du legst Wert auf einen durchtrainierten Körper? Auch hier kann der Allrounder aus dem Ayurveda dich unterstützen. Eher durch einen Zufall zeigte sich, dass die Einnahme der Präparate dabei hilft an Muskelmasse zuzunehmen. Dabei erhöht sich auch deine Muskelkraft und der Körperfettanteil verringert sich.

Hilft bei Schlaflosigkeit und Angst

Einer der wohl bekanntesten positiven Wirkungen des Heilkrauts ist die Unterstützung bei Schlafproblemen. Schon der lateinische Name der Pflanze, Withania somnifera, verrät, dass diese dich beim Einschlafen unterstützen kann. Das hängt vermutlich mit der Verminderung von Stress durch die Senkung des Cortisols zusammen.

Gut für das Gedächtnis

Auch für die grauen Zellen kann sich die Einnahme lohnen. Wenn durch Verletzungen oder Krankheiten des Gehirn Gedächtnisprobleme aufgetreten sind, legen Studien an Tieren nahe, dass die Heilpflanzen helfen kann, diese wieder zu verbessern. Außerdem kann sie die Nervenzellen schützen, indem sie freien Radikalen durch ihre antioxidative Aktivität entgegenwirkt. Auch auf deine Reaktionszeit und Aufmerksamkeit kann sich die Pflanze positiv auswirken.

Hilft dem Immunsystem

In deinem Körper gibt es Immunzellen die darauf spezialisiert sind Infektionen zu bekämpfen. Durch die Einnahme von Präparaten mit Schlafbeeren kann die Aktivität dieser Zellen in deinem Körper gesteigert werden. Das stärkt dein Immunsystem und du bist besser gegen Infektionen gewappnet. Gleichzeitig reduziert sich der Wert des Entzündungsmarkers CRP, ein Protein welches bei langfristiger Erhöhung für Erkrankungen des Herzens und der Gefäße verantwortlich ist.

Wie kann Ashwagandha in der Bewältigung von Stress eingesetzt werden?

Eine wissenschaftliche Studie (Chandrasekhar, Kapoor & Anishetty, 2012) zeigte, dass Ashwagandha-Wurzelextrakt Stress und Angstgefühle reduzieren kann. Ein möglicher Grund dafür ist, dass die Einnahme deinen Cortisolspiegel senken kann. Cortisol ist als „Stresshormon“ bekannt, da es von den Nebennieren als Reaktion auf Stress freigesetzt wird oder wenn der Blutzuckerspiegel zu niedrig wird. Es gibt auch die Möglichkeit, dass deine Cortisolwerte chronisch erhöht sind. In oben genannter Studie mit chronisch gestressten Erwachsenen hatten diejenigen, die das Mittel erhielten, im Vergleich zu der Kontrollgruppe eine signifikant stärkere Reduktion des Cortisols. Bei denjenigen, die die höchste Dosis einnahmen, nahm der Cortisolwert im Durchschnitt um 30% ab. Die Studie zeigt also eindeutig, dass die Stoffe in de Pflanzen helfen können, Stress zu reduzieren. Darüber hinaus glaubt man, dass die Inhalte der Schlafbeere den Stresspfad im Gehirn blockiert in dem die chemische Signalübertragung im Nervensystem reguliert wird.

Wenn du versuchen möchtest Stress mit Hilfe von Ashwagandha zu reduzieren dann greife am besten auf ein Präparat in Bio-Qualität zurück. Dann kannst du sicher sein, dass dieses frei von Schadstoffen ist. Das aus der Wurzel gewonnene Pulver kannst du ganz einfach zu deinem Smoothie oder in dein morgentliches Müsli hinzugeben. Es ist auch möglich das Pulver einfach in einem Glas Wasser aufzulösen. Neben dem Pulver gibt es auch Kapseln (Siehe auch hierzu auch meine Review über Ashwagandha Kapseln 600mg von MoriVeda). Je nach Dosis nimmst du die Mittel bis zu drei Mal am Tag ein. Meistens wird eine tägliche Dosis von 125 mg bis 1.250 mg empfohlen. Da keine gefährlichen Nebenwirkungen bekannt sind, und diese auch nur äußerst selten auftreten, kannst du es gegen Stress ganz beruhigt ausprobieren. Falls du schwanger bist oder an Diabetes bzw. an einer Autoimmun- und Schilddrüsenerkrankung leidest, solltest du die Einnahme vorher mit deinem Hausarzt besprechen.

Mit Feldenkrais gegen Stress

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Feldenkrais Therapie
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Hast Du auch manchmal das Gefühl, dass der Stress des Alltags Dich irgendwann auffressen wird? Stehst Du manchmal vollkommen neben Dir und scheinst keine Chance zu haben, wieder ins rechte Lot zu kommen? Zunächst einmal die gute Nachricht: Mit diesen Empfindungen stehst Du nicht alleine da. Vielen Menschen geht es in dieser Hinsicht wie Dir. Nur ist es ihnen entweder noch nicht bewusst oder sie trauen sich nicht, es zunächst sich selber und dann anderen gegebenüber einzugestehen. Der nächste Schritt ist, sich eine geeignete Methode zu suchen, um diesen Stress gegenüber zu treten. Feldenkrais ist eine dieser Methoden, mit denen der Stress in etwas Positives verwandelt werden kann.

Was ist die Feldenkrais Methode?

Wir alle haben uns im Alltag Reaktionsweisen angeeignet, die in bestimmten Situationen abgespielt werden, die wir aber dennoch gar nicht (mehr) wahrnehmen. Genau an diesem Punkt setzt die Feldenkrais Methode an. Knirschen wir etwa bei der Erledigung konkreter Aufgaben unbewusst mit den Zähnen, werden wir dies durch die Anwendung von Feldenkreis wahrnehmen können. Mit der Wahrnehmung ist es nicht getan. Alternativen zu diesem Verhalten müssen gefunden werden.

Feldenkrais arbeitet mit sanften, für den Körper aber ungewohnten Bewegungen und Bewegungsabläufen. Sie sind derart gestaltet, dass sie durch ihre ungewohnte Struktur die eingelaufenen Gewohnheiten unterwandern. Dadurch können wir uns bewusst machen, was unserer normalen Gewohnheit entspricht. Ebenso wird uns bewusst werden, was unsere eigentliche Absicht in dieser Angelegenheit ist, sodass wir dieser letztlich nachgehen können.

Durch die Bewegungsabläufe werden neue Nervenverbindungen geschaffen. Werden sie regelmäßig durchgeführt, kommt es zu dauerhaften Veränderungen im persönlichen Bewegungsbild, Körpergefühl und letztlich in dem Bild, das man selbst von sich geschaffen hat.

Man könnte auch sagen, dass mit der Feldenkrais Methode die Lernweise von Babys simuliert wird. Es werden Strukturen gefunden, um das Leben zu lernen – greifen, rollen, sitzen, gehen, sprechen, laufen und was es sonst noch alles braucht, um das Leben zu meistern. Und genauso geht es uns im Erwachsenenalter: Wir benötigen eine neue Verankerung, um unsere eingelaufenen Schuhe abzustreifen und neue anziehen zu können.

Wie wird im Feldenkrais gegen Stress gearbeitet?

Zunächst einmal musst Du wissen, dass es sowohl Gruppenarbeit als auch Einzelsitzungen gibt.

Die Gruppenstunden werden unter dem Begriff „Bewusst durch Bewegung“ angeboten. Unter Anleitung erkundet sich jeder Teilnehmer auf leichte und verspielte Weise. Die Bewegungen und Bewegungsabläufe werden variiert, sodass man die Unterschiede zu spüren lernt bzw. sie sich bewusst machen kann. Nicht jeder Bewegung fühlt sich richtig an. Doch verändert man sie, kann man sich auf sie einlassen. Vielleicht nur kurz, aber man kann es. Durch das freie Bewegen ist es aber auch möglich, sich neue Bewegungen / Bewegungsmuster an zu eigenen. Diese werden im Laufe der Zeit vom Nervensystem übernommen, sodass die allgemeinen Bewegungsmuster in den unterschiedlichen Situationen sich ebenfalls verändern. Dadurch wird Feldenkrais gegen Stress wirksam.

Was geschieht in Einzelsitzungen?

Feldenkrais gegen Stress ist immer eine persönliche Angelegenheit. Deshalb sollte man sich nicht ausschließlich auf die Gruppenarbeit verlassen. In Einzelsitzungen geht es ausschließlich um das Individuum, das Feldenkrais gegen Stress einsetzen möchte. Die Bewegungen und Sequenzen, die zur Anwendung kommen, sind individuell auf diesen Klienten abgestimmt. Es ist eine Wohltat, sich auf die passiven Bewegungen, die durch den Therapeuten ausgeführt werden, einzulassen, sich einfach fallen zu lassen. Worte, Berührungen und passive Bewegungen führen zu einer non-verbalen Kommunikation, die vom Organismus, insbesondere dem Nervensystem, aufgenommen und umgesetzt wird. Man lernt neue Strukturen, neue Wörter und auch einfach einmal stillzuhalten.

Wie intensiv kann Feldenkrais gegen Stress helfen?

Feldenkrais gegen Stress ist eine Methode, die nicht an unsere Erwartungen gekoppelt ist. Denn eines ist gewiss – Feldenkrais gegen Stress wirkt aufgrund seiner Neustrukturierung der Verknüpfungen im Nervensystem. Diese können nicht durch das Alltagsbewusstsein beeinflusst werden. Wie gut also kann Feldenkrais gegen Stress individuell wirken?

Stress ist individuell geprägt. Daher hat jeder einen anderen Stressauslöser (Lies hierzu auch meinen Artikel über Stressauslöser). Für den einen ist es der Arbeitsplatz, für den anderen die Familie, für den nächsten die Nachbarschaft. Es werden generelle Veränderungen erreichbar sein, die sich jedoch in der einzelnen Situation widerspiegeln.
Folgendes wird sich aber bei Dir manifestieren und auch von anderen bemerkt werden:

  • Erhöhte Leistungsfähigkeit
  • Erhöhte Ausdauer
  • Verbesserte Beweglichkeit
  • Bessere Leichtigkeit in der Bewegungsausführung
  • Abbau von Stress
  • Verminderung von Verspannungen
  • Verbesserung der Haltung
  • Optimierte Koordination
  • Bessere Bewegungsausführung und Präsentation bei Sportlern, Schauspielern, Tänzern, Musikern
  • Steigerung der lernfähigkeit
  • Erhöhte Kreativität

Feldenkrais gegen Stress für alle?

Wie bei jeder Methode ist auch Feldenkrais nicht für jeden geeignet. Der ausschlaggebende Punkt ist, sich auf die Methode einlassen zu wollen und zu können. Es geht darum, neue Erfahrungen zu machen und diese auch umzusetzen. Denn auch die Entwicklungsfähigkeit in allen Bereichen wird durch die Feldenkrais Methode gesteigert. Bei fortlaufender Anwendung wird man also eine erhöhte Entwicklung vieler persönlicher Potenziale bemerken können.

Feldenkrais ist ein Lernen durch Bewegung und eine Weiterentwicklung aller Optionen, die sich uns präsentieren und die uns von Geburt an mitgegeben wurden. Fantastisch, nicht wahr?

Kava Kava gegen Stress

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Kava Kava
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Kava Kava ist eine sehr geschätzte Heilpflanze, die im Südpazifik beheimatet ist. Dort wird sie auch „Rauschpfeffer“ genannt und in ihrer Heimat wird sie sogar Gästen als Willkommensgeschenk überreicht. Heutzutage wird Kava Kava natürlich nicht nur im Pazifik-Raum verwendet, sie wird weltweit exportiert und erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Die Wirkung von Kava Kava

Kava Kava hat sehr viele therapeutische Wirkungen, hauptsächlich hilft es bei Panikattacken und bei unbegründeten Ängsten. Du kannst es aber auch bei übermäßigem Stress einsetzen, bei Schlafstörungen, Unruhe, Nervosität und leichten Formen von Depressionen. Es wirkt auch bei Beklemmungsgefühlen und bei innerer Anspannung. Kava Kava ist praktisch ein natürliches Beruhigungsmittel. Das Heilmittel ist jedoch mit pharmazeutischen Beruhigungsmitteln nicht zu vergleichen, hier wird oft der ganze Körper unangenehm beeinträchtigt. In der medizinischen Fachwelt wird diskutiert, warum diese Pflanze tatsächlich hilft. Ein Ergebnis ist bis heute nicht bekannt. Gesichert ist allerdings, dass Kava Kava gegen die beschriebenen Symptome hilft. Selbst viele Ärzte wenden diese Heilpflanze sehr erfolgreich an.

Viele Studien haben die Wirksamkeit nachgewiesen, nur das „Wie“ ist bis heute nicht nachgewiesen. Das sollte Dich aber nicht kümmern, es wird in diesem Artikel auch nur kurz erwähnt. Wahrscheinlich wird das limbische System beeinflusst, also ein Teil des Gehirns, das unter anderem auch für die Gefühle verantwortlich ist.

Das solltest Du vor der Einnahme von Kava Kava wissen

Kava Kava wird in vielen Darreichungsformen angeboten, unter anderem als Tee, als Tablette oder als Tinktur. Sehr effektiv wirkt jedoch ein Wurzel-Extrakt, denn in der Wurzel ist sehr viel Kavalakton enthalten. Natürlich sind auch viele andere Wirkstoffe in der Wurzel der Pflanze vorhanden. Der Wirkstoff Kavalakton ist zwar auch in anderen Produkten enthalten, aber in isolierter Form und dadurch wird die Wirkung beeinträchtigt. Sie ist also nicht mehr ganz so effektiv.

Früher war Kava Kava frei verkäuflich, mittlerweile sind die Produkte jedoch verschreibungspflichtig. Kava Kava galt als suchtfördernd, zumindest wurde diesen Mitteln ein Gewöhnungseffekt zugeschrieben. Sie wurden negativ gesehen, doch die Mutmaßungen erwiesen sich als falsch. Die Heilpflanze zeigt bei richtigem Gebrauch keine Nebenwirkungen und ist sehr gesund. Allerdings solltest Du die empfohlene Tagesdosierung einhalten, 250 mg dieses Extraktes können problemlos zwei- bis dreimal am Tag eingenommen werden. Auch solltest Du Kava-Kava höchsten drei Monate einnehmen.

Kava Kava wirkt sofort

Kava Kava wirkt meist schon nach 10 Minuten, was ja für ein Naturheilmittel recht schnell ist. Bei schweren Ängsten solltest Du Kava Kava aber mindestens über einen Zeitraum von zwei Monaten einnehmen. Bei den Pazifik-Bewohnern wurde Kava-Kava sehr lange eingenommen, das erforderte schon die Tradition und die Religion. Nun konnte man aber beobachten, dass sich nach längerem Gebrauch die Haut gelb färbte, schuppig wurde und austrocknete. Das geschieht jedoch nur, wenn Kava Kava sehr lange genommen wird. Diese Mengen würde kein Arzt verschreiben, trotzdem könnten einige Nebenwirkungen auftreten. In ganz seltenen Fällen könnten Hautprobleme auftreten oder der Magen wird über Gebühr belastet. In aller Regel ist Kava Kava jedoch ein sehr sicheres Heilmittel, das bei vielen Problemen effektiv hilft. Die Wirkstoffe von Kava Kava lassen Körper und Geist widerstandsfähig werden und Du kannst in Krisenzeiten die Situation besser meistern.

Keine chemischen Mittel

Du brauchst keine Psychopharmaka einzunehmen, Kava Kava ist „das Kraut“ bei psychischen Störungen. Diese Heilpflanze löst die Angst und kann durchaus mit chemischen Mitteln mithalten. Es macht nicht abhängig und Du fühlst Dich einfach nur wohl. Grund für die beruhigende Wirkung ist, dass sich Kava Kava an die Nervenzellen bindet und die Gefühle werden gedämpft. Deshalb wirkt diese Heilpflanze auch bei leichten Depressionen und ist ein hilfreiches Mittel bei sozialen Phobien.

Natürlich musst Du auf die Dosierung achten, doch richtig eingenommen sorgt es für Entspannung und Wohlbefinden. Auf Hawaii wird es abends getrunken, so wie hierzulande das Feierabend-Bier. Gewöhnungsbedürftig ist sicherlich der Geschmack, aber Du kannst ja auf Tabletten oder Kapseln zurückgreifen. Du kannst natürlich auch Tropfen nehmen, hier liegt die Dosis am Tag bei 120 mg.

Kava-Kava gegen Stress

Das Mittel ist rezeptpflichtig, Du musst es also beim Arzt verschreiben lassen. Nicht geeignet ist es bei Menschen mit einem Leberschaden, bei einer Schwangerschaft und in der Stillzeit. Während der Anwendung solltest Du auch auf Alkohol verzichten. In aller Regel ist gegen jede Störung des Nervensystems ein Kraut gewachsen. Es gibt bei allen Befindlichkeitsstörungen eine pflanzliche Alternative. Du musst nicht gleich Psychopharmaka schlucken.

Die Heilpflanze wirkt beruhigend, löst die Ängste, fördert den Schlaf und ist schmerzstillend. Es kann zu leichter Euphorie führen, ein gesteigerter Redefluss ist die Folge. Die Wirkung ist jedoch phänomenal, viele gesundheitliche Probleme lösen sich in ein Nichts auf.

Schäden an der Leber führten dazu, dass diese Pflanze mittlerweile rezeptpflichtig ist. Die Nebenwirkungen wurden aber tatsächlich nie nachgewiesen. Wenn das Mittel nicht richtig eingenommen wird, kann es zu Hautreizungen, Juckreiz und Magen- Darmproblemen kommen. Du solltest also das Medikament streng nach Anweisung des Arztes einnehmen. Weitere Nebenwirkungen sind in aller Regel nicht zu erwarten. Trotzdem solltest Du auf Warnhinweise Deines Körpers hören, es gibt Symptome, die auf eine Erkrankung der Leber hinweisen. Dazu gehören

Gelbsucht
Übelkeit
Erbrechen
heller Stuhlgang
dunkler Urin
Magenschmerzen
Appetitlosigkeit

Lasse Dich nicht verunsichern, diese Heilpflanze ist nicht gefährlich, die Wirkung dieser Pflanze hat sich seit Jahrtausenden bewährt. Die Pflanzenheilkunde wird heute auf der ganzen Welt geschätzt, viele Menschen wollen einfach keine chemischen Mittel mehr einnehmen.

7 Möglichkeiten zum Entspannen und Entstressen vor dem Schlafengehen

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Entstressen vor dem Schlafengehen
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Entstressen vor dem Schlafengehen? Das wär schön. Wer von uns kennt es nicht: Man ist völlig erschöpft und kaputt und möchte nur noch eines… Endlich ins weiche Bett fallen und so schnell wie möglich einschlafen. Doch dann liegt man im Bett, in die Decke gekuschelt, und einem gehen alle möglichen Gedanken durch den Kopf. Habe ich tatsächlich das Auto zugeschlossen? Was muss ich morgen noch alles erledigen? Hätte ich mich meiner Kollegin gegenüber anders verhalten sollen? Mache ich alles richtig? Und und und… Je mehr man versucht, endlich seine wohlverdiente Ruhe zu bekommen und in den Schlaf zu sinken, desto schwerer wird es. Das Resultat: Am nächsten Morgen fühlst du dich wie gerädert, würdest am liebsten gar nicht mehr aufstehen, um noch ein paar Sekunden der wertvollen Erholung zu genießen; schließlich bist du erst spät in der Nacht zur Ruhe gekommen. Es muss unbedingt eine Lösung her, so kann es nicht weitergehen. Daher kommen hier nun einige Tipps zum Entstressen vor dem Schlafengehen für dich.

1. Die richtige Atemtechnik

Ja, richtig gehört. Bewusst zu atmen kann tatsächlich dabei helfen, dass du nach und nach ruhiger wirst vor dem Schlafen. Man soll schließlich vor wichtigen Entscheidungen oder bei emotionalen Ausbrüchen auch erst einmal tief durchatmen. Plagen dich also in der Nacht Gewissensbisse o. a., sodass du dich nur unruhig hin- und herwälzt, solltest du diesem Tipp eine Chance geben. Die sogenannte Bauchatmung kann dabei wahre Wunder bewirken. Atme dazu zunächst tief durch die Nase ein, bis du merkst, dass sich auch der Bauch hebt bzw. senkt. Danach lässt du die eingeatmete Luft langsam durch den Mund wieder heraus und machst eine kurze Pause. Nun geht das Ganze wieder von vorne los. Da das Atmen normalerweise automatisch gesteuert ist, verlangt die bewusste Kontrolle ein gewisses Maß an Konzentration. Aus diesem Grund vergisst man rasend schnell, was einem noch kurz davor im Kopf herumspukte und man fühlt sich seltsam erschöpft, sodass das Entstressen vor dem Schlafengehen ein Kinderspiel wird.

2. Bereits vor dem Schlafengehen eine Tagesbilanz ziehen

Auch das klingt auf den ersten Blick ein wenig bizarr, ist jedoch in Wahrheit sehr wirkungsvoll. Da es ziemlich oft vorkommt, dass man nicht einschlafen kann, weil man gestresst ist und sich immerzu fragt, was am nächsten Tag noch alles zu erledigen ist, bekommt man kein Auge zu. Deshalb ist es sinnvoll, bereits am frühen Nachmittag oder Abend durchzuplanen, was noch zu tun ist; also eine To-Do-Liste zu erstellen. So musst du dich nachts nicht mehr darum sorgen, etwas Wichtiges vergessen zu haben. Außerdem solltest du den vergangenen Tag Revue passieren lassen und überlegen, was du am liebsten besser machen würdest. Denn auch darüber brauchst du dir dann nachts keine Gedanken mehr zu machen. Natürlich wird das Ganze am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig sein und du wirst immer noch ab und an im Bett liegen und dabei das Gefühl haben, noch nicht alles genug durchdacht zu haben; doch dann kannst du dir sagen, dass du bereits alles auf einer Liste aufgeschrieben hast und morgen daran weiterarbeiten kannst. Und schon sind alle Sorgen wie weggeblasen.

3. Wunderwaffe „Autogenes Training“

Autogenes Training
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Autogenes Training wird auch zur Behandlung von Schmerzen oder zum Entspannen während der Schwangerschaft angewendet – doch genau so effektiv ist sie auch zum Entstressen vor dem Schlafengehen. Leg dich dabei ins Bett und mach es dir auf dem Rücken bequem. Bei dem autogenen Training konzentriert man sich gezielt auf einen bestimmten Teil des Körpers, um diesen anschließend vollständig zu entspannen. Es hilft dabei, sich die sogenannte Schwere- oder Wärmeformel ins Gedächtnis zu rufen. Flüstere beispielsweise immer wieder „mein linkes Bein wird schwer“ oder „meine rechte Hand wird warm“ und versuche, es dir so vorzustellen. Damit kannst du nach und nach den gesamten Körper entspannen und in den ersehnten Schlaf sinken.

4. Einfach mal aufstehen

Klingt paradox, ist aber unter Umständen besser als stundenlang wach im Bett zu liegen und darauf zu warten, dass einen der Schlaf vielleicht doch irgendwann von selbst übermannt, denn so funktioniert das Entstressen vor dem Schlafengehen meist nicht. Steh also einfach noch einmal auf, schnapp dir eine Jacke und geh kurz spazieren. Oder lies noch ein paar Kapitel in deinem Lieblingsbuch, denn so kommst du auf andere Gedanken und nach und nach stellt sich sicherlich auch die Müdigkeit ein.

5. Alles eine Frage der Gewohnheit

Entstressen vor dem Schlafengehen kann tatsächlich erlernt werden! Wir Menschen lieben Routine, wenn es um den Schlaf geht; schon als kleines Kind hatte man eine feste Uhrzeit, zu der man ins Bett gehen musste. Als Erwachsener hast du natürlich niemanden mehr, der dir vorschreiben kann, wann du zu tun hast, nichtsdestotrotz würde es positive Auswirkungen haben, wenn du dir selbst ein paar Regeln auferlegst. Setze also einen bestimmten Zeitpunkt fest, an dem du schlafen gehen möchtest und einen Zeitpunkt, an dem du wieder aufwachen willst. Versuche ein paar Tage lang, dies auch wirklich einzuhalten, und du wirst merken, dass du irgendwann zu einer bestimmten Zeit automatisch müde wirst.

6. Abwarten und Tee trinken

Tee vor dem Schlafen
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Tee ist schon lange für seine entspannende Wirkung bekannt, warum sollte man ihn dann nicht auch zum Einschlafen nutzen? Zimt, Baldrian, Kamille und Thymian sind häufig auch Bestandteile von Schlaftabletten, womit bewiesen wäre, dass sie dem Körper beim Entstressen vor dem Schlafengehen helfen. Übrigens: Hast du am Morgen Kaffee getrunken, könnte es auch daran liegen, dass du kein Auge zubekommst, denn Coffein zeigt auch noch Stunden nach der Einnahme seine Wirkung.

7. Nimm ein warmes Bad

Entspannungsbad vor dem Schlafen
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Durch die Wärme werden all deine Muskeln entspannt und du fühlst dich bereits nach wenigen Minuten seltsam schläfrig und träge. Um die Wirkung zu verstärken, kannst du dir beispielsweise ein Thymian– oder Lavendel-Bad einlassen. Aber Achtung: Nicht in der Badewanne einschlafen!

Und? Ist dir ein Tipp zum Entstressen vor dem Schlafengehen besonders ins Auge gefallen? Oder klingen vielleicht sogar alle interessant? Dann probiere sie am besten doch gleich in der nächsten Nacht aus; einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. So kannst du hoffentlich mal wieder die gesamte Nacht entspannt durchschlafen und am nächsten Morgen ausgeruht und voller Energie aufwachen.