Singletasking

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Multitasking vs Single-tasking - Traffic sign with two options - concentration and focus on one task and activity or effective and productive performance because of concurrence and simultaneity
©M-SUR/stock.adobe.com

Bei Stress tendieren die meisten Menschen dazu, möglichst viele Dinge gleichzeitig zu erledigen. Sie denken, Multitasking sei die Lösung, um die anstehenden Aufgaben so schnell wie möglich vom Tisch zu kriegen. Singletasking ist das Gegenteil. Dabei wird eine Aufgabe nach der anderen angegangen und zu Ende geführt. Das hat den Vorteil, dass man nicht Gefahr läuft, sich zu verzetteln.

Singletasking ist nicht nur in vielerlei Hinsicht die bessere Arbeitsweise, es hilft auch gegen Stress. Du konzentrierst Dich dabei auf die eine zu erledigende Aufgabe, erledigst diese, und wendest Dich erst dann der nächsten Aufgabe zu.

Auch beim Multitasking erledigst Du streng genommen nur eine Aufgabe nach der anderen. Doch Du führst viele der Aufgaben oft nicht zu Ende, sondern wechselst gedanklich schon zur nächsten Aufgabe, während Du noch etwas ganz anderes tust. Diese schnellen gedanklichen Wechsel verbrauchen nicht nur unglaublich viel Energie, sondern führen auch dazu, dass sich Fehler einschleichen. Diese Fehler auszubügeln, benötigt wieder Energie.

Je mehr Du zu tun hast, desto mehr Dinge versuchst Du gleichzeitig zu tun. Du teilst das zu Erledigende gedanklich in immer mehr Zwischenschritte und wechselst immer schneller von einer Sache zur anderen. Bei den unzähligen Aufgaben, die du zu bewältigen hast, kommst Du zwar kleine Schritte vorwärts, aber viele von ihnen sind noch immer nicht fertiggestellt. Ein Teufelskreis. Denn der unnötige Verbrauch von Energie ist einer der Auslöser für Stress.

Wenn Du Dich entscheidest, Deine Energie zu sparen und den Stress zu reduzieren, beginnst Du am besten noch heute mit Singletasking. Mach einen Plan, was Du genau erledigen willst, und dann widmest Du Dich genau dieser Sache. Du führst diese zu Ende und lässt Dich durch nichts abhalten. Vielleicht ist es nötig, dass Du beim Erstellen Deines Tagesplans Zeit für Unvorhergesehenes einplanst. Aber auch diese kurzfristig auftretenden Punkte erledigst Du eine nach der anderen und nicht schnell zwischendurch.

Für Deine Vorgesetzten, Kollegen oder Familienmitglieder wird Deine neue Arbeitsweise vielleicht zuerst Stirnrunzeln auslösen. Doch schon bald wirst Du, und auch sie, erkennen, dass Du weniger Fehler machst und letztlich Deine Aufgaben sogar effizienter erledigst. Einfach, weil Du Dich nur auf eine Sache auf einmal konzentrierst. Und das Wichtigste: Dein Stress wird abnehmen, Du wirst Dich schon nach kurzer Zeit weniger gestresst und gehetzt fühlen.

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