Stress Symptome

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Stress Symptome
©snyGGG/ Fotolia.com

Stress kann durch die unterschiedlichsten Situationen entstehen. Zudem bedeutet Stress für jeden Menschen etwas anderes. Manche empfinden ihn als Vergnügen und andere hingegen als Qual. Stress ist deswegen von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Allerdings haben sie eines gemeinsam: Sie beeinflussen den Körper. Deswegen handelt es sich mehr als nur um eine körperliche Reaktion. Aus medizinischer Sicht wird kurzfristig für eine bessere Leistung gesorgt. Für kurze Zeiträume ist das kein Problem. Auf lange Sicht gesehen können sich dadurch Erkrankungen am Herz und Kopf bilden. Nicht selten kommt es zu psychischen Erkrankungen. Wie genau Stress Symptome entstehen und welche Stress Symptome es dafür gibt, erfährst Du im folgenden Artikel.

Welche Stress Symptome gibt es?

Stress ist nicht gleich Stress in Sinne von Schäden am Körper. Prinzipiell werden zwischen zwei unterschiedlichen Arten von Stress unterschieden. Dabei handelt es sich um:

1) positiven Stress
2) negativen Stress

Inwiefern der Stress angesehen wird, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Vieles hängt von den Emotionen und gedanklichen Bewertungen ab. Deswegen ist es völlig normal, dass Stress für sowohl positiv als auch negativ empfunden werden kann. Beispielsweise gehst Du in einem Park spazieren und bemerkst, dass ein großer mit dem Schwanz wedelnder Hund auf doch zukommt. Manche empfinden das als Panik und kommen in Stress. Andere hingegen freuen sich Hunde zu sehen. Außerdem können Erfahrungen aus der Kindheit Einfluss auf die Reaktion haben.

Stress Symptome – 4 Schritte

Stress hängt von mehreren Faktoren ab und betrifft den gesamten Organismus des Körpers. Im Grunde genommen laufen die Muster immer in der gleichen Reihenfolge ab.

Schritt 1)
Zunächst kommt die Vorphase. Dort fährt Dein Körper alle Stoffwechselvorgänge schlagartig herunter. Sie ist auch bekannt als Schrecksekunde bei der unser Körper entsprechend reagiert.

Schritt 2)
Im zweiten Schritt wird im Körper eine Alarmphase ausgerufen. Das geschieht durch die Freisetzung von Stresshormonen. Dazu gehören beispielsweise Adrenalin und Noradrenalin. Dadurch werden sämtliche Energiereserven im Körper konzentriert. Der Herzschlag beschleunigt sich und die Muskeln beginnen aktiver mitzuwirken. Des Weiteren steigt der Blutdruck an. Im Grunde genommen mobilisiert der Körper all seine Kräfte, um gegen die Stresssituation vorgehen zu können.

Schritt 3)
Danach kommt er Körper in die sogenannte Handlungsphase. Dort werden wir aktiv. Schon früher flüchteten die Menschen vor einem Säbelzahntiger auf dem Baum, um sich schützen zu können. Ähnlich verhält es sich heute beim Einfädeln mit dem Auto in den Straßenverkehr. Dichter Verkehr löst bei manchen Personen bereits Stress aus, da die Gefahr auf einen Zusammenstoß sehr hoch ist.

Schritt 4)
Nach dem Stress erfolgt die Erholungsphase. Aufgrund des Stresses ist der Körper stark in Anspruch genommen worden und muss sich davon wiederholen. Nicht selten kann das Einfluss auf die Psyche haben. Der Hormonspiegel beginnt sich wieder zu normalisieren und die Energiereserven in den Muskeln sammeln sich wieder an.

Welche Anzeichen für Stress gibt es?


Weiter oben wurden bereits die einzelnen Schritte erklärt, wie genau es zu Stress kommen kann. Doch Stress wird von Mensch zu Mensch unterschiedlich interpretiert. Allerdings sind die Stress Symptome immer gleich. Dazu gehören:

-> Reaktionen an der Haut
-> Störungen beim Schlafen, chronische Müdigkeit oder Erschöpfung
-> Zuckungen und Muskelkrämpfe
-> Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall, Reizdarm, Sodbrennen oder Verstopfung
-> Schmerzen an Gelenken, Nacken, Rücken und Kopf
-> Beschwerden mit dem Herz-Kreislauf wie Schwindelgefühle und Bluthochdruck
-> Herzrasen

Welche Erkrankungen und Folgen können durch Stress entstehen?

Die Folgen von Stress bleiben in der Regel nicht lange. Der Körper schaltet innerhalb kürzester Zeit wieder in den Normalbetrieb zurück. Allerdings kann dieses Umschalten ausbleiben, wenn der Körper permanent damit unter Druck gesetzt wird. Dauerhafter Stress kann also negative Folgen für den Körper haben. Typische Erkrankungen sind:

– Viruserkrankungen wie Gürtelrose oder Lippenherpes
– Erkrankungen an der Haut
– Probleme mit der Verdauung
– erhöhte Infektanfälligkeit
– Schilddrüsenfunktion
– Depressionen
– ADS und ADHS
– Tinnitus
– Konzentrationsstörungen
– Unruhe und Nervosität
– Angst sowie Angststörungen
– Burnout

Ursachen von Stress

Die Ursache von Stress ist meist eine körperliche Stress-Reaktion. Bei den meisten Menschen läuft dieser Prozess ehr ähnlich ab und ist auch biologisch festgelegt. Biologen gehen davon aus, dass Stress Symptome entstehen, um einer bestimmten Gefahr entgegenzuwirken. Stress lässt sich auf gar keinen Fall mal schnell abstellen. Die häufigsten Ursachen von Stress sind Überlastungen in der Familie, im Beruf sowie in der Freizeit. Hierbei kommt es viel weniger auf die Belastung an, sondern viel mehr, wie auf die Belastung reagiert wird. Jede Stress-Situation wird individuell erlebt.

Wie kann der Stress behandelt werden?

Die wichtigste Frage in diesem Zusammenhang ist, was letztendlich wirklich gegen die Stress Symptome hilft. Zu diesem Thema gibt es auf den unterschiedlichsten Plattformen etliche Bücher und Ratgeber. Generell gilt: Stress lässt sich nicht einfach so abbauen und keinesfalls schnell. Die wichtigsten und effektivsten Strategien werden im Folgenden genannt.

-> Organisation
Viele der Betroffenen wollen gerne schnell und am besten noch heute handeln. Leider funktioniert es so nicht. Es ist viel effektiver den Stress organisiert abzubauen. Deswegen solltest Du dir zuvor überlegen, was die Gründe für deinen Stress sein könnten. Danach wird nach einer Lösung gesucht. Eventuell muss man sich die Frage stellen, ob man mit dem Problem alleine fertig wird oder nicht. Denn in manchen Fällen benötigt es externe Hilfe. Danach wird der Lösungsweg gewählt. Für den Abbau gibt es mehrere Möglichkeiten. Wähle den besten und auf dich zugeschnittenen Plan.

Anschließend wird der Plan erstellt und in die Tat umgesetzt. Viele kleine Schritte sind besser als ein großer unüberlegter Schritt. Es ist sehr wichtig den ausgewählten Plan auch einzuhalten. Abweichungen oder Aufschiebungen können zum alten Muster führen. Kontrolle ist dabei ebenfalls wichtig. Eine Zusammenfassung und Beurteilung, ob die Organisation Erfolg gebracht hat, kommt am Ende.

-> Fitness
Eine weitere Möglichkeit für den Stressabbau und die wohl bekannteste ist Fitness. Durch Sport kannst Du dich abreagieren und deinen Frust freien Lauf lassen. Je fitter du bist, umso effektiver kannst du arbeiten. Auf keinen Fall dürfen folgende Dinge gegen Stress getan werden:

– Rauchen
– Alkohol trinken

Viel wichtiger ist abwechslungsreicher Sport und eine gesunde Ernährung, die sich positiv auf den Körper auswirkt. Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass eine sportliche Aktivität von 3 bis 20 Minuten in der Woche dem Körper im Kampf gegen Stress Symptome helfen kann. Dazu musst Du nicht zum Leistungssportler werden. Einfaches Radfahren, Laufen oder Schwimmen ist besonders effektiv.

-> Entspannung
Entspannen vom Stress ist weit verbreitet. Durch kleine Pausen kann der Körper herunterfahren und sich erholen. Generell sollte sich jeder eine Art „kleine Insel“ schaffen, der regelmäßig besucht wird. Dazu gehören eben mehrere kleine Pausen, an denen nicht an die Arbeit oder sonstiges gedacht wird. Sehr beliebt sind auch Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung. Sie lenken von den Sorgen ab und entspannen den Körper.

Entspannung vom Stress
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-> Therapie
Die letzte Möglichkeit gegen Stress Symptome sind Therapien. Davon gibt es unterschiedliche Varianten. Erkrankungen, die durch Stress verursacht worden sind, können mithilfe von Therapie behandelt werden. In diesem Fall solltest Du einen Arzt um Hilfe fragen. Bei Schlafstörungen zum Beispiel können bestimmte Medikamente helfen, die aber keinesfalls für einen längeren Zeitraum eingenommen werden sollten. Schwere Erkrankungen an Herz und Magen brauchen eine längerfristige Therapie. Das gilt auch für Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout.

Medikamente sind grundsätzlich kein langfristiges Mittel gegen Stress Symptome. Sie können lediglich die Symptome beseitigen aber nicht den Stress an sich bekämpfen. Sehr zu empfehlen sind zum Beispiel pflanzliche Arzneien. Das können sein:

– Hopfen
– Melisse
– Kamille
– Baldrian
– Johanniskraut

All diese Zutaten können prima in einen Tee gelegt und getrunken werden. Sie haben eine beruhigende und harmonisierende Wirkung auf den ganzen Körper. Alternativ lassen sich die Pflanzenstoffe auch als Tablette einnehmen. Ansonsten könnte noch Psychotherapie und die passende Vorbeugung gegen Stress helfen. Jeder Mensch sollte auf sein inneres Gefühl hören. Denn die Symptome sind ein Warnsignal, welches Du nicht ignorieren solltest.

Fazit

Stress ist allgegenwärtig und jeder Mensch hat sich in mindestens einer Stress-Situation befunden. Das kann der tägliche Verkehr sein oder auch die Begegnung mit Tieren. Klassische Stress Symptome sind unter anderem Schlafstörungen, depressive Stimmung oder auch auftretende Kopfschmerzen. Dabei handelt es sich um Warnsignale, die man unbedingt ernst nehmen sollte. Gegen Stress helfen auf kurze Sicht Medikamente, für längere Sicht jedoch braucht es passende Maßnahmen in Form von Therapien. Noch effektiver ist Organisation, Sport und Entspannung. Nimm dir jeden Tag etwas Zeit für dich und treibe Sport. Dadurch kommt der Körper in Schwung und kann die Stress Symptome vergessen.

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