Stress vermeiden im Alltag

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Stress vermeiden im Alltag
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Stress kann verschiedene Ursachen haben und ist vor allem eines: schädlich. Denn zu viel Hektik hat negative Auswirkungen auf deinen Körper als auch Psyche. Stress vermeiden im Alltag ist dabei nicht immer so einfach. Schließlich muss alles innerhalb kürzester Zeit erledigt werden. Allerdings reichen schon kleine Änderungen aus, um wieder zu alter Entspannung zurückzufinden. Betroffen davon ist eigentlich alle. Das fängt bei den Kindern in der Schule an und setzt sich im Berufsalltag weiter. Umso wichtiger ist es passende Gegenmaßnahmen zu treffen, um dagegen vorzubeugen. Stress vermeiden im Alltag ist möglich. Der folgende Artikel zeigt einige Lösungsvorschläge, die gute Ergebnisse erzielen konnten.

Was sind die Symptome von Stress?

Bevor es an die eigentlichen Tipps und Tricks zur Stressvermeidung geht, sollten zunächst die Ursachen für Stress untersucht werden. Denn genauer betrachtet handelt es sich dabei um einen Zustand von überdimensionalen Druck. Dieser Druck beeinflusst die Fähigkeiten eines Menschen. Die Gefahr ist groß, dass eine innere Leere entsteht. Die Folgen von Stress können für die spätere Zukunft fatal sein. Stress vermeiden im Alltag ist deswegen sehr wichtig.

Immer wieder werden die Begriffe positiver und negativer Stress erwähnt. Sie unterscheiden sich im Verhaltensmuster. Letztendlich kann Stress folgende Symptome vorweisen:

– starke Gewichtsschwankungen
– Hautunreinheiten (Pickel, etc.)
– Probleme mit der Verdauung
– Kopfschmerzen treten vermehrt auf
– Schlafstörungen
– Leistungsfähigkeit nimmt signifikant ab
– Ernährung ändert sich (mehr Fast Food, Süßigkeiten)
– allgemeine Verwirrtheit in unterschiedlichen Lebenslagen
– Konzentration lässt nach
– Niedergeschlagenheit
– Unsicherheit
– Konsum von Alkohol und Koffein nimmt zu

Stress vermeiden im Alltag – Welche Arten von Stress gibt es?

Stress vermeiden im Alltag bedarf viel Disziplin und Durchsetzungsvermögen. Doch Stress ist nicht gleich Stress. Es gibt verschiedene Arten davon. Immer wieder ist die Rede von positivem und negativem Stress. Um welche Art von Stress es sich letztendlich handelt, hängt von den Emotionen ab. Für eine bessere Übersicht werden die beiden im Folgenden näher erklärt.

=> positiver Stress
Positiver Stress ist zum Beispiel, wenn ein Hund im Park auf eine Person zukommt, die Tiere mag. Der Stress ist in diesem Fall alles andere als schädlich, sondern löst gar Glücksgefühle aus. Jedoch gibt es auch Menschen, die Angst vor Hunden haben. Dort entsteht negativer Stress.

=> negativer Stress
Negativer Stress entwickelt sich in Situationen, wovon die Menschen Angst haben. Je nach Angst kann sich unter anderem eine Panik-Attacke entwickeln. Ob der Stress als gut oder schlecht angesehen wird, hängt von der Person ab. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich.

Stress vermeiden im Alltag – Was sind die Folgen?

Stress lässt sich leider nicht immer vermeiden. Zum Beispiel in unerwarteten Situationen. Doch Stress vermeiden im Alltag ist auf jeden Fall möglich. Wer sich jedoch nicht darum bemüht, der muss früher oder später mit den Folgen leben müssen. Denn Stress ist schädlich für den ganzen Körper. Zu Beginn lassen die Folgen noch schnell nach. Nach der Stressreaktion schaltet der Körper nach einer bestimmten Zeit wieder in den Normalmodus zurück. Jedoch bleibt dieses Umschalten aus, wenn dein Körper permanent unter erhöhtem Druck leidet. Typische Bespiele von solchen Erkrankungen sind:

-> Erkrankungen an Herz- und Kreislauf
-> Bluthochdruck
-> Herzinfarkt
-> Herzrhythmusstörungen
-> Probleme mit Magen und Darm
-> Durchfall, Sodbrennen, Erbrechen und Übelkeit
-> Immunsystem ist geschwächt und anfälliger gegen Krankheiten
-> Probleme beim Schlafen
-> Migräne oder andere Arten von Kopfschmerzen
-> Viruserkrankungen wie Gürtelrose oder Lippenherpes
-> Hauterkrankungen (Psoriasis, Neurodermitis)
-> Störungen beim Stoffwechsel

Zusammengefasst sind die möglichen Auswirkungen alles andere als harmlos. Sogar die Seele kann unter dem Druck leiden. Dazu zählen psychische Erkrankungen wie:

-> ADHS und ADS
-> Konzentrationsstörungen
-> Depressionen
-> Unruhe und Nervosität
-> Tinnitus
-> Burnout
-> Angststörungen

Stress Symptome
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Stress vermeiden im Alltag – gibt es eine Behandlung?

Stress vermeiden im Alltag ist es wichtig, was die oben genannten Auswirkungen gut nachweisen konnten. Doch gegen Stress gibt es mehrere Arten zur Behandlung. Folgende Möglichkeiten stehen dabei offen:

=> Bewertung vom Stress
Zunächst einmal sollte herausgefunden werden, wie genau der Stress entstanden ist. War es zu viel Arbeit, private Probleme oder entstand der Stress aus anderen Gründen? Auch innerhalb der Familie kann Stress hervorgerufen werden. Dazu sollte der Stress neu bewertet werden. Jeder Mensch hat schon einmal eine stressige Situation in seinem Leben erlebt und das wird auch in Zukunft wieder passieren. Ein flaues Gefühl im Magen oder schwitzende Hände sind noch lange kein Grund für permanenten Stress.

=> Organisation
Organisation ist das A und O. Wer spontan und ohne nachzudenken handelt wird definitiv öfter mit Stress in Kontakt treten. Um den Stress zu vermeiden macht es Sinn sich einen Plan aufzustellen, der auch eingehalten wird. Während dieser Zeit darf die betroffene Person nicht in ihr altes Muster verfallen. Ansonsten ist die Gefahr hoch wieder einen Rückschlag erleiden zu können. Am besten werden die Schritte regelmäßig kontrolliert.

=> Therapie
Der letzte Ausweg ist durch die Hilfe einer Therapie. Stress kann nämlich krank machen und es reicht nicht immer aus ihn abzubauen. Genau in solchen Fällen kommen die Ärzte ins Spiel. Sie sind auf die Behandlung psychischer Erkrankungen spezialisiert. Schon einfache Schlaftabletten können helfen den unruhigen Schlaf zu verbessern. Anders sieht es Problemen mit Herz und Magen aus. Diese brauchen eine längere Behandlung. Wichtig ist es sich und seinen Kreislauf wieder in Schwung zu bekommen. Vor allem bei Depressionen ist viel Vorsicht geboten.

Stress vermeiden im Alltag – Tipps und Tricks

Damit der Stress vermieden bzw. gesenkt werden kann, gibt es einige hilfreiche Tipps, die du befolgen kannst. Die folgenden Methoden sollen dir dabei helfen den Stress loszuwerden.

Tipp 1): Auf das Bauchgefühl hören

Den ersten Tipp zum Thema „Stress vermeiden im Alltag“ wird jeder schon einmal gehört haben. Dabei dreht es sich um das eigene Bauchgefühl. Es liegt eigentlich immer richtig und sollte auch in Stresssituationen ernst genommen werden. Wenn sich die Entscheidung nicht richtig anfühlt, dann solltest du es schlichtweg lassen. Bestimmte Jobs oder Projekte sollten nicht um jeden Preis angenommen werden. Meist zeigt das Bauchgefühl die Richtung an, in die es gehen könnte. Kein Geld der Welt ist es wert seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

Tipp 2): Prioritäten setzen

Ein weiterer Tipp sind Prioritäten. Generell ist es nicht einfach passende Prioritäten zu setzen. Letztendlich lässt es sich aber nicht vermeiden. Jeder von uns hat verschiedene Pflichten zu erfüllen. Dazu gehören berufliche und private Dinge. Alles auf einmal zu schaffen ist nicht möglich. Es braucht Planung und eine Sortierung in Wichtigkeit. Jeder kann selbst bestimmen, was für ihn wichtig ist und was etwas warten kann. Denn wir sind der eigene Herr und können selbstbestimmt handeln. Beim ständigen Aufschieben oder falschen Einteilung wird der Druck nur größer. Konzentriere dich also erst auf die wichtigen Dinge.

Tipp 3): NEIN-Sagen lernen

Stress vermeiden im Alltag hat auch was mit Willenskraft und Durchsetzungsvermögen zu tun. Das betrifft vor allem die Arbeit oder private Angelegenheiten. Lerne unbedingt „Nein“ zu sagen. Nur so kannst du dir etwas Luft verschaffen und die wichtigen Dinge abarbeiten. Wer zu jedem Ja sagt, wird früher oder später im Stress versinken. Mache dem Gegenüber auch klar, warum du keine Zeit hast. Wenn du die Lage genau erklärst wird das Nein auch akzeptiert. Insbesondere bei viel Büroarbeit. Es ist nicht schlimm auch mal Aufgaben aufgrund von Zeitmangel oder Stress abzulehnen.

Nein sagen
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Tipp 4): Job suchen, der Spaß macht

Noch wichtiger zur Vermeidung von Stress ist es einen Beruf zu finden, der einem wirklich Spaß macht. Das lässt sich relativ leicht sagen. Es kann natürlich auch sein, dass im Traumberuf ständig Probleme auftreten könnten. Überlege dir dann was geändert werden muss. Erste Anlaufstelle sollte dabei der Chef oder die Kollegen sein. Doch auch Kunden können der richtige Ansatz sein. Im Grunde genommen sind wir alle Menschen und eventuell hat der Chef nichts dagegen, wenn die Abteilung oder ähnliches gewechselt wird. Für jede Firma ist es besser, wenn der Mitarbeiter bleibt und das fachliche Wissen bestehen bleibt.

Tipp 5): positiv denken

Diesen Punkt vergessen viele beim Stress vermeiden im Alltag: die richtige Denkweise. Viele malen sich ihre Zukunft falsch aus und machen sich Sorgen über unwichtige Dinge. Diese Gedanken solltest du so schnell wie möglich vergessen. Denn letztendlich wird alles immer gut gehen. Wer stetig negativ denkt, der wird den Stress Stück für Stück in sich hineinfressen.

Tipp 6): für ausreichend Schlaf sorgen

Lange Arbeitszeiten, die Kinder und ein Workout können den Körper ganz schön belasten. Neben einer gesunden Ernährung ist ausreichend Schlaf das A und O, um sich vom stressigen Alltag erholen zu können. Wie lange jemand schlafen muss lässt sich pauschal nicht sagen. Schließlich ist jeder Mensch unterschiedlich. Der Mensch braucht jedoch zwischen 6 und 8 Stunden, um wieder fit zu sein. Bei weniger Schlaf steigt die Gefahr, dass sich dein Körper übernimmt.

Tipp 7): gesunde Ernährung

Tipp Nummer 7 setzt an Tipp 6 an. Schlaf ist wichtig, eine gesunde Ernährung aber auch. Versuche bewusst gute Sachen zu essen. Nimm dir dabei auf jeden Fall Zeit und versuche nicht innerhalb einer Minute aufgrund von Zeitmangel alles aufzuessen. Verzichte dabei vor allem auf Fast Food, Kaffee, Bier, Alkohol und andere schädliche Genussmittel. In kleinen Mengen ist es völlig in Ordnung, jedoch macht es Sinn in Stresssituationen davon Abstand zu halten.

Gesunde Ernährung gegen Stress
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Tipp 8): kleine Pausen einlegen

Oft vergessen wird auch, dass man sich kleine Pausen geben sollte. Denn viel Arbeit (psychisch oder physisch) ohne ausreichend Pausen sind extrem schädlich für den Körper. Dabei müssen es keine langen Pausen sein. Bereits 10 Minuten reichen vollkommen aus. Auf keinen Fall solltest du arbeiten ohne eine Pause einzulegen. Eine non-stop-Beschäftigung wird sich früher oder später negativ bemerkbar machen.

Tipp 9): soziale Kontakte pflegen

Stress ist etwas Persönliches. Im Grunde genommen hat eine Person mit permanentem Druck von gewissen Situationen zu kämpfen. Beim Stress vermeiden im Alltag sollte aber nicht alles alleine gemacht werden. Die sozialen Kontakte können dabei prima helfen. Denn diese werden aufgrund des Stresses schnell vergessen. Sie sind jedoch viel mehr als soziale Kontakte. Sie können dir bei deinen Problemen Lösungsvorschläge geben und dich anderweitig unterstützen. Vergesse also deine Freunde nicht. Gerade in schwierigen Seiten ist es viel leichter Probleme zu bewältigen, wenn jemand mit Rat und Tat zur Seite steht.

Tipp 10): regelmäßig Sport treiben

Ein weiterer Punkt ist die Beschäftigung abseits von Arbeit und ähnlichem. Sehr gut dafür geeignet ist Sport aus mehrerer Hinsicht. Du tust dabei etwas Gutes für deinen Körper und kannst gleichzeitig dich vom stressigen Alltag befreien. Es wurde sogar bewiesen, dass regelmäßiger Sport das beste Mittel gegen Stress ist. Sehr beliebt sind zum Beispiel:

– Yoga
– Joggen
– Entspannungsübungen

Sport treiben gegen Stress
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Es muss kein Krafttraining oder generell schwieriges Training sein. Einfach in Bewegung bleiben ist das beste, was dem Körper gegeben werden kann.

Fazit

Stress vermeiden im Alltag ist möglich. Das Stress große Katastrophen anrichten kann muss nicht nochmal erwähnt werden. Besonders schlimm ist permanenter Stress. Mit Laufe der Zeit richtet er tiefe Schäden in Seele und Psyche eines Menschen an. Gegenmaßnahmen sind unter anderem tägliche Bewegung, eine gesunde Ernährung, das richtige Mindset sowie ein genauer Plan. Auch Familie und Freunde können während dieser Zeit für einen da sein und für Unterstützung sorgen. Wichtig ist es immer einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht gleich auf das Schlimmste zu hoffen.

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