Stressmanagement

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Stressmanagement
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Effektives Stressmanagement leicht gemacht

Den Begriff Stressmanagement hat sicher Jeder schon einmal gehört und sich dabei gefragt, was es damit genau auf sich hat. Der Begriff Stressmanagement setzt sich dabei aus zwei Worten zusammen, auf den Punkt gebracht geht es also darum, den Stress zu managen, das bedeutet, stressreiche Phasen aufzulockern und so aufzuteilen, dass sie nicht mehr als Stress wahrgenommen werden. Zu diesem Zweck stehen unterschiedliche Variationen zur Verfügung. Der nachstehende Text greift dabei unterschiedliche Formen auf, so dass für jeden Stress-Geplagten die passende Methode dabei ist. Um dir das ganze anschaulich zu machen, trifft es am besten folgendes Beispiel: Du bist auf der Arbeit und hast bereits genug Tätigkeiten abzuarbeiten, dann kommt dein Chef und überträgt dir neue Aufgaben. Zwischendurch möchte vielleicht noch ein Kollege oder eine Kollegin etwas von dir und du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht. Die Folge ist Überforderung. Dies schließt nicht nur effizientes Arbeiten aus, sondern schmälert auf Dauer die Lebensqualität enorm. Doch soweit muss es nicht kommen.

Stressmanagement Methoden und Optionen

Jeder Mensch ist anders und verfügt über eine individuelle Toleranzgrenze bezüglich Stress und Arbeit. Daher ist es wichtig, dass du regelmäßig in dich hineinhorchst. So kannst du feststellen, ob du einfach nur gefordert oder bereits enorm überfordert bist. Eine erste wichtige Regel in Bezug auf Stressmanagement lautet, sich einen Überblick über alle anfallenden Arbeiten und Pflichten zu verschaffen. Dies kann am besten in schriftlicher Form geschehen. Je nach Affinität kannst du dich hier für einen herkömmlichen Wochenkalender entscheiden oder für eine digitale Version. Wichtig ist, dass sämtliche Aufgaben einer Woche auf einen Blick zu überschauen sind, denn dann fällt es leichter, den einen oder anderen Termin zu verschieben, falls nötig. Lasse also, wenn du Termine einträgst, genug Platz für eventuelle Änderungen oder Ergänzungen. Besonders wichtige Termine kannst du auch mit einem roten Ausrufezeichen versehen und nach deren Erledigung mit einem grünen Stift abharken. Da der Mensch nachweislich in erster Linie visuell veranlagt ist, bringt diese einfache Methode viel für den Überblick.

Stressmanagement und Work-Life-Balance

Stressmanagement und Work-Life-Balance bilden eine perfekte Kombination, wenn es darum geht, Burn Out oder auch vorübergehenden Erschöpfungszuständen effektiv entgegenzuwirken. Während der Stressphase (zum Beispiel auf der Arbeit) hilft der Wochenplaner hervorragend, die Aufgaben im Überblick zu haben und bei Bedarf Prioritäten zu setzen, das heißt, Aufgaben zu tauschen, wenn es die aktuelle Lage verlangt. Nach dem Feierabend neigen die meisten Menschen dazu, sofort wieder Pflichten abzuarbeiten. Dabei benötigen Körper und Geist dringend eine Pause und Zeit zum Regenerieren. Dieses Phänomen nennt sich Work-Life-Balance, und wie der Name bereits verrät, gilt es einen gesunden Ausgleich zwischen Stress- und Ruhephasen herzustellen. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang, überhaupt erst einmal ein Bewusstsein für den eigenen Körper zu schaffen. Das Gleiche gilt für das Bedürfnis, sich zu erholen. Dabei ist Pause nicht gleich Pause. Wer beispielsweise in seiner Mittagspause seine E-Mails checkt, gönnt sich keine Auszeit. Kommt dir das bekannt vor?

Delegieren leicht gemacht

Zu einem effektiven Stressmanagement gehört es, hier und da Aufgaben an eine andere Person abzugeben. Dies können Kollegen, Familienmitglieder oder auch Freunde sein. Zu delegieren fällt manchen Menschen nicht so einfach. Im Gegenzug erwarten diese Menschen von sich selber aber beinahe Utopisches. Wenn du zum Beispiel Vollzeit arbeiten gehst und die Hausarbeit sich türmt, können bestimmte Aufgaben ruhig an andere Familienmitglieder abgegeben werden. Stimmt das Gehalt, kannst du eventuell auch eine Reinigungskraft einsetzen. Stressmanagement gilt es immer individuell einzusetzen, angepasst an die beruflichen und persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse. Wichtig ist, dass du auch nicht zu viel Leistung und Produktivität von dir selber erwartest. Jeder Mensch hat begrenzte Kapazitäten und Reserven und diese ständig zu überreizen, führt nur zum Gegenteil von Produktivität und schlimmstenfalls zum Burn Out.

Stressmanagement für Arbeitnehmer und Freiberufler

Egal ob in einem Angestelltenverhältnis oder freiberuflich tätig. Ein effektives Stressmanagement trägt nicht nur zu einem qualitativ wertvolleren Leben bei, es verhilft auch zur Produktivitätssteigerung und Kreativität. Vorarbeiten stellt in diesem Zusammenhang eine wichtige Tätigkeit dar, um sich selber zu motivieren und Stress zu vermeiden. Als Beispiel kannst du dir einen typischen Montagmorgen anschauen. Es ist einiges an Arbeit liegengeblieben und du hinkst deinem Wochenpensum bereits hinterher. Dann kommen schon wieder neue Aufgaben auf dich zu und Frust kommt auf. Dann bildet sich eine Art Kettenreaktion, denn der Frust führt zu Lustlosigkeit und oft zum Gegenteil von effektivem Arbeiten.

Eine gute Lösung stellt also hier das Vorarbeiten dar. Sofern das möglich ist, werden sämtliche Arbeiten erledigt und sogar vorweggenommen. Dazu gehört auch ein aufgeräumter und gut strukturierter Arbeitsbereich. Auch das gehört zum Stressmanagement dazu. Wenn die Aufgaben dennoch überhand nehmen, kann es sehr sinnvoll sein, das Gespräch mit dem Chef zu suchen und deinen Wochenkalender vorzulegen. Leitende Angestellte können sich ebenso übernehmen und es mangelt ihnen vielleicht an einem effektiven Stressmanagement. Auf einem Blick ist dann ersichtlich, welche Prioritäten gerade anstehen.

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