Tee trinken

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Eine Tasse Tee gegen Stress
©Africa Studio/stock.adobe.com

Mit einer Tasse Tee den Stress bekämpfen

Pfefferminze, Hagebutte, Schwarz oder Grün, Heiß oder gekühlt – Tee deckt vermutlich alle erdenklichen Vorlieben ab. Vielleicht sogar noch besser als andere Heißgetränke. Neben den köstlichen Aromen besticht der Tee durch seine gesunden Eigenschaften. Zum Beispiel hilft er auch bei Stress im Alltag. Gerade Teesorten aus Kräutern wirken in solchen Situationen beruhigend. Doch in Wahrheit entfaltet frisch aufgebrühter Tee seinen stresslindernden Effekt noch vor der ersten Tasse – nämlich schon während der Zubereitung.

Entschleunigende Teezeremonien

Den Engländern wird ja bekanntlich eine ganz besondere Liebe zum Tee nachgesagt. Im Jahr 2009 kamen mehrere britische Studien zu folgendem Ergebnis: Eine rituelle Teezeremonie kann Stress ebenso zuverlässig verringern wie das Teetrinken selbst. Sowohl England als auch Japan oder China kennen verschiedene Abläufe dieses Rituals. Hierzulande beschränkt sich das zeremonielle Teetrinken auf die norddeutsche Region.

Teezeremonie

Eine Teezeremonie findet häufig in abgetrennten Räumen statt. Man sperrt den Alltag sozusagen für eine Weile aus. In Großbritannien gilt fünf Uhr als klassischer Beginn für die Teestunde. Im Norden Deutschlands fängt das Ritual bereits um drei an. Somit wird die Tasse Tee zu einer verlässlichen Konstante am Tag. Für den Tee kommen natürlich nur hochwertige Sorten infrage. Aufgebrühte Teeblätter von geringer Qualität entsprechen hingegen nicht dem gehobenen Ambiente. Die Optik darf ebenfalls nicht zu kurz kommen. Anstelle eines einfachen Bechers ziert feines Porzellan den Tisch, der mit einer Tischdecke verschönert wird. In China und Japan greift man oft zu Gefäßen aus Steingut.

Alle Zeremonien erfolgen nach vorgeschriebenen Reihenfolgen. Für jeden Zubereitungsschritt ist ein bestimmtes Zeitfenster vorgesehen. Allein dadurch kommen die Beteiligten zur Ruhe. Japanische Teerituale nehmen mitunter mehrere Stunden in Anspruch. Diese traditionelle Komponente vermittelt den Versammelten ein Gefühl von Vertrautheit. Eine weitere Verlässlichkeit besteht in den Materialien für die Zeremonie: Neben Teekanne und -tassen werden Siebe, Geschirr sowie dekorative Elemente verwendet. Kuchen, süße oder auch herzhafte kleine Speisen runden den rituellen Vorgang ab. Zusammen mit dem Tee dienen sie als Zwischenmahlzeit, sättigen aber nicht zu sehr. Nach der Zeremonie fühlen sich die Teilnehmer erholt und können ihrem Tagwerk weiter nachgehen.

Zwischendurch Tee zu trinken ist eine schöne Sache. Allerdings kommt eine wirkliche Behaglichkeit erst durch die zeremoniellen Teestunden auf. Altbewährte Rituale tragen dazu bei und verwandeln Stress in innere Ausgeglichenheit.

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