Wie man aus einer stressigen Beziehung herauskommt

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Stressige Beziehung

Was stressige Beziehungen mit uns machen

Stressige Beziehungen – Was ist das, und welche Folgen drohen?

Schlechte und stressige Beziehungen sind nicht nur für den Moment unangenehm, sondern können auch langfristig deine Gesundheit negativ beeinträchtigen. Psychisch – und daraus resultierend sogar körperlich. Je nach Ausmaß können Depressionen auftreten, psychosomatische Krankheiten wie Fieber oder auch Ausschläge und schlimmstenfalls sogar existenzielle Probleme drohen.

Du wirst feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, sich einzugestehen, dass man in einer solchen belastenden, ungesunden Beziehung steckt. Immerhin liebst du deinen Partner und willst ihm nichts schlechtes, obwohl ihn diese Einstellung vielleicht weniger stark prägt. Umso wichtiger ist es aber für dich, die Situation zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu setzen. Du musst etwas unternehmen, um dir nicht selbst dauerhaft zu schaden.

Stress in der Beziehung

Woran du erkennst, dass deine Beziehung stressig und belastend ist

Was sich nicht gut anfühlt ist auch nicht gut; so einfach ist das! Oder so einfach klingt es zumindest. Wenn du feststellst, dass deine Partnerschaft mehr Drücken im Bauch verursacht anstatt eines Freiheitsgefühls oder Freude, dann solltest du der Ursache auf den Grund gehen. Fühlst du dich vernachlässigt oder ausgenutzt? Oder hast du herausgefunden, dass dein Partner fremdgeht? Hast du vielleicht selbst ein schlechtes Gewissen, weil du jemand neues kennengelernt hast, und nicht weißt, wie du die Spannung in der Beziehung lockern kannst? Oder hat sich einer von beiden als eine völlig andere Person entpuppt?

Belastung in einer Partnerschaft kann die unterschiedlichsten Formen annehmen. Wenn eine Beziehung beginnt, zur Last zu werden, zeigt sich das häufig dadurch, dass du immer öfters über banale Alltagssituationen nachzudenken beginnst. Du stellst die Beziehung in Frage, gehst im Kopf womöglich eine Pro- und Contraliste durch, stellst dir diese typischen Was-wäre-wenn-Fragen; dies sind erste Indizien dafür, dass du in der Beziehung (zumindest im Moment) nicht so glücklich bist, wie du es vielleicht zu Beginn warst. Dieses Nachdenken führt dann oft ganz schnell dazu, dass dein familiäres oder freundschaftliches Umfeld bemerkt, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Was bist du dir selbst Wert?

In erster Linie ist es wichtig, dass du mit dir selbst im Reinen und zufrieden bist. Was auch immer dies verhindert oder blockiert gilt es zu beseitigen oder zu behandeln. Stellt die Beziehung zu deinem Freund das eigene Selbstwertgefühl in Frage, oder ruft Minderwertigkeitskomplexe hervor, solltest du dir bewusst die Zeit nehmen und dir eine Meinung darüber bilden. Wie sehr hast du dich während der Beziehung verändert, und warum? Oder hat sich vielleicht dein Partner verändert? Hatte die Veränderung positive Folgen oder haben sie die Beziehung negativ beeinflusst? Bist du mit dieser Veränderung zufrieden oder wünscht du dir dein altes Ich zurück? Und wie bekommst du es wieder? Dies sind wohl die grundlegendsten Fragen, die du dir stellen solltest, wenn du merkst, dass die Beziehung dir nicht gibt, was du brauchst.

Was wärst du nur ohne…

… diese stressige Beziehung? Was für ein Mensch warst du vorher? Welche Charakterzüge prägten dich und welche tun es heute? Wie fühltest du dich damals und wie geht es dir jetzt? Eine Gegenüberstellung all dieser Antworten, die natürlich ehrlich sein sollten, kann helfen, dich in ein Leben ohne einer Beziehung, in ein Leben als glücklicher Single einzufühlen. Dies ist wichtig, um dir selbst bewusst zu machen, dass du ohne den Partner nicht so hilflos bist, wie es auf den ersten Blick scheint. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und verlässt gewohnte Gebiete nicht gerne. Eine langjährige Beziehung wiegt dich in Sicherheit, während das plötzliche Aus dich in eine ungewohnte, fremde Situation stößt, in der du dich im ersten Moment leer und unbeholfen fühlst und dich wieder zurechtfinden musst.

Nachdenkliche Frau

Welche Rolle spielen Freunde, Familie und Kollegen?

Menschen, die dir besonders nahestehen, sind in der Lage, dein Selbstvertrauen wieder zu steigern und dich aufzubauen. Vor allem wenn sie dich schon über Jahre hinweg kennen können sie dabei helfen, Veränderungen der Persönlichkeit genau zu definieren und dir ein Feedback zu geben. Als Begleiter oder Freund nimmt man solche Veränderungen ganz anders wahr und ist in der Lage zu beurteilen, ob es sich tatsächlich um negative Veränderungen handelt. Auch wenn Außenstehende nicht immer recht haben müssen, geben sie dir dennoch einen Denkanstoss. Ignoriere sie nicht, wenn sie dich auf die Situation ansprechen.

Erstelle einen Plan um die stressige Beziehung zu beenden

Um einer stressigen Beziehung zu entkommen, muss ein Plan her. Überstürzt eine Partnerschaft zu beenden, wenn du vielleicht sogar mit deinem Freund zusammen gelebt hast, kann im schlimmsten Fall den Verlust deines momentanen Wohnsitzes nach sich ziehen. Wichtigkeiten, wie beispielsweise die fixe Zusage zu deiner später eigenen Wohnung, die Festlegung des Einzugstermins und – falls der Freund auch der Chef war – einen neuen Arbeitsplatz gilt es bereits im Vorfeld zu sichern, um die Trennung und den Umzug unproblematisch hinter dich bringen zu können. Sind diese Dinge geregelt, kannst du dich an ein Gespräch mit deinem Freund heranwagen. Vielleicht kommt ihr auf einen gemeinsamen Nenner, du muss aber trotzdem damit rechnen, dass dein (Ex)Freund dir vielleicht seine schlechte Laune präsentiert.

Ciao bedeutet Ciao – stressige Beziehung adé

Nichts desto trotz: Für beide Beteiligten ist es absolut notwendig, zu verstehen, dass nach der Trennung nicht das ganze Leben vorbei ist. Egal ob ihr im Streit auseinander geht oder euch friedlich trennt: In jedem Fall musst du dir bewusst machen, dass die Wege sich trennen und auch entsprechend dein Leben weiter gestalten. Es nützt nichts, sich nachher weiterhin jeden Tag zu treffen und private Unternehmungen anzugehen. Damit redet ihr euch selbst nur ein, dass der andere vielleicht doch noch einen Hauch an Interesse an einem hat. Du musst dich abschotten, um die andere Seite des Lebens wieder kennen zu lernen und Dinge im Alleingang erledigen.

Vor allem du als „Opfer“ musst dich erst wieder sammeln und lernen, dass das Leben auch für Einzelpersonen und ohne eine stressige Beziehung schöne Dinge bereit hält; das funktioniert nur, indem du dich eine Zeit lang auch alleine den Herausforderungen des Alltags stellst.

Servus

Sei dir gewiss: Es wird dir gut gehen!

Ein Ende ist auch immer ein Neuanfang. Indem du über dich, deinen (Ex)Freund und deine Beziehung nachgedacht hast, hast du bereits analysiert, was dich nicht glücklich macht. Nun ist es an der Zeit, diese negativen Faktoren in positive Glücksbringer zu verwandeln. Allerdings gilt es auch zu sagen: Von nichts kommt nichts. Eigeninitiative ist absolut unabdinglich.

Einerseits gilt es nun all jene Dinge zu vermeiden, die dich nicht zufriedenstellen. Parallel dazu jedoch solltest du verstärkt den Beschäftigungen nachgehen, die das sehr wohl tun. Bring dich bewusst in Situationen, in denen du merkst, dass du dir auch alleine das Leben verschönern kannst und nicht auf andere Menschen angewiesen bist. Geh mit deinen besten Freundinnen aus, seht euch die neuesten Filme an, besucht Veranstaltungen und stelle bei jeder Aktivität deine eigene Zufriedenheit an erste Stelle.

Probleme, die durch eine stressige Beziehung entstehen können

Neben der Tatsache, dass dein Gemüt und deine gute Laune leiden kann eine belastende Partnerschaft wahrhaft gesundheitsschädigend sein. Auch wer sich in einer Beziehung befindet kann unter einer Art Liebeskummer leiden, wenn vom Partner keine Wertschätzung und Beachtung kommt. Und Liebeskummer ist nachweislich krebsfördernd. Weiters sind natürlich verschiedenste psychische Probleme zu erwähnen. Es gibt Fälle, in denen man für eine Beziehung sein eigenes Leben aufgibt, um sich komplett seinem Partner oder seiner Partnerin zu widmen. Wer dann, anstatt geachtet zu werden, nur eine minderwertige Rolle spielt, dies zu spüren bekommt kann später unter anderem Probleme mit der Intimität zu anderen Menschen bekommen; angefangen dabei, dass man niemanden mehr umarmen kann, ohne an Panikattacken zu leiden.

Umso wichtiger ist es, dass du ein schönes, gesundes und fröhliches Leben lebst. Trenne dich von allem was dich in irgendeiner Form belastet; auch wenn es das ist, was du am meisten zu lieben glaubtest.

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