Iss langsam und genieße deine Mahlzeiten

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Slow food mit Freunden
©Photographee.eu/stock.adobe.com

Nicht nur was wir essen, sondern vor allem auch wie wir essen, ist ganz entscheidend für unsere körperliche und psychische Gesundheit. Noch unsere Omas gabeb den Rat: „Jeden Bissen mindestens 30mal kauen.“ Heute wissen wir, dass uns diese Essensregel vor Bauchschmerzen, Sodbrennen und Übergewicht bewahren kann.
Unser Alltag sieht jedoch häufig ganz anders aus: Wir frühstücken irgendwie in Bus & Bahn, wir schieben uns mittags schnell ein Sandwich im Stehen zwischen die Zähne oder bestellen abends eine Pizza, die wir vor dem PC eher achtlos essen. Kein Wunder also, dass Schnellesser nicht zunehmen, sondern Mahlzeiten einfach weniger genießen. Dabei sollten wir gerade beim Essen „runterfahren“, entspannen und uns für das Mahl Zeit nehmen und langsam essen.

Das langsame Essen tut Körper und Psyche gut

Langsamkeit ist der Schlüssel für nicht nur weniger Verdauungsbeschwerden, vor allem für ein intensives Geschmackserlebnis, Genuss und Entspannung. Mit ‚Slow-Food‘ isst du nicht nur weniger Kalorien, nimmst möglicherweise ab, sondern du deine Seele erhält Streicheleinheiten und du hilfst deinem Körper, Stress abzubauen.
Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich mit Achtsamkeit die eigene Wahrnehmung verändert und andere Areale im Gehirn angesprochen werden. Slow-Food im Sinne von Achtsamkeitstraining soll die Emotionsregulation und die entsprechende Reizverarbeitung im Gehirn verändern. Am Ende wirst du – so die Theorie – vor allem Lust auf Lebensmittel haben, die dir guttun.

So isst du langsam und genussvoll

Selbst Menschen, die selbst gerne kochen und sich als genussvollen Esser bezeichnen, essen oft zu schnell. Die Praxis des Slow-Food muss also erst eingeübt und trainiert werden. Folgende Tipps helfen dabei.

Angenehme Atmosphäre

Zum langsamen Essen gehört es, nur im Sitzen zu essen. Decke den Tisch, zünde eine Kerze.
Keine Ablenkung
Konzentriere dich auf deine Mahlzeit. Ablenkungen wie Fernsehen, Smartphone oder Zeitung lesen sind tabu.
Kleine Bissen essen
Stopfe nicht große Brocken in den Mund. Schneide Gemüse und Fleisch in kleine Bissen, auch die Löffel werden nicht mit Müsli, oder Quarknachtisch angehäuft.
Gut kauen
Das Geschmackserlebnis wird ein anderes, oft sehr viel intensiver, wenn du jeden Bissen mindestens zehn bis 15 Sekunden lang kaust. Du wirst feststellen, dass sich deine Essgewohnheiten und Lieblingsessen alleine dadurch verändern.
Nur noch mit Besteck
Du isst nichts mehr mit den Händen, sondern nur noch mit dem Besteck. Um Pausen einzulegen, lege Messer, Gabel oder Löffel immer wieder auf dem Teller ab.
Wasser trinken
Du kannst, um die Dauer der Mahlzeit zu verlängern, zwischendrin kleine Schlucke Wasser trinken.

Zu einem genussvollen und gesunden Essen gehören auch Freunde, Familie oder Kollegen, zu einer entspannten Mahlzeit gehört auch das soziale Miteinander.

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